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Lösung

Täuscht der Eindruck,
Gelöschter User
Nicht anwendbar

oder liest man hier in letzter Zeit fast ausschließlich von Rückkanalstörern, die den Upload fast zum Erliegen bringen, und weshalb bekommt man das Problem, vor allem bei den Gigabitverträgen, nicht in den Griff?

1 Antwort 1
reneromann
SuperUser
SuperUser

Die gebuchte Geschwindigkeit ist bei einem Rückkanalstörer völlig egal - egal ob nun Gigabittarif oder 10 MBit/s-Alttarif...

 

Fakt ist, dass ein Rückkanalstörer den Upload im kompletten Segment stört - über den Punkt, dass aufgrund der notwendigen Reduzierung der Modulation (für weniger Fehler bei der Übertragung auf der gestörten Leitung) der Gesamtupload einbricht, hinaus zu dem Punkt, wo dann sogar ganze Uploadkanäle komplett ausfallen bis hin zum Gesamtausfall der Internetverbindung aufgrund des Störsignals.

 

Und diese Reduzierung des Uploads führt dazu, dass von derzeit ca. 150..200 MBit/s im Upload (ohne bzw. mit DOCSIS3.1-Upload) dann vielleicht nur noch 10..15 MBit/s zur Verfügung stehen, die sich ebenfalls alle Kunden des Segments teilen müssen. Das das dann natürlich zum Problem wird, sobald größere Datenmengen hochgeladen werden müssen -oder- sobald größere Datenmengen heruntergeladen werden (weil beim Download Bestätigungspakete in nicht ungeachteter Menge "hochgeladen" werden müssen), knallt es dann.

 

Das Grundübel ist dort (leider) die Baumstruktur des Kabelnetzes - es gibt halt i.d.R. keine exklusive Kabelstrecke pro Kunde wie beim DSL (wobei auch dort dann "gemeinsam" der Backbone per Glasfaser angebunden ist), sondern alle Kunden im Segment - und das können bis zu mehreren Straßenzügen sein - teilen sich die Bandbreiten.