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am 06.03.2020 20:34
Hallo zusammen,
nach jahrelanger Unzufriedenheit mit dem unterirdischen Service und nur Ärger mit O2 haben wir uns kürzlich für einem Wechsel zu Vodafone entschieden. Zunächst wurden unsere Hoffnungen auch bestätigt, zahlreiche Infos via SMS und Email und eine recht gute Erreichbarkeit des Kundenservices schienen einen besseren Service zu versprechen.
Am 27.12.19 sollte dann der Techniker zu uns kommen, um den DSL-Anschluss freizuschalten. Im angekündigten Zeitraum (ab 8.00Uhr) warteten mein Mann und ich in der Küche mit Blick aus dem Fenster und somit auch mit Sicht auf den Eingangsbereich unseres Hauses. Kein Techniker erschien. Um 9:13 Uhr dann die SMS: "der Anschluss konnte heute leider nicht" angeschaltet werden. Ich beschwerte mich sofort telefonisch beim Kundenservice und erfuhr, dass der Techniker scheinbar eigenmächtig beim Nachbarn geklingelt hatte, in dessen Haus sich der Verteiler befindet. Der Nachbar öffnete die Tür nicht (, ER hatte ja auch keinen Termin mit dem Techniker und war nicht daheim) und der Techniker ging wieder. Ich hatte mit dem Nachbarn im Vorfeld vereinbart, wie ich mit dem Techniker Zugang zum Verteiler haben würde (Gartentür offen, Verteiler befindet sich im Garten).
Zu unserem großen Ärger mussten wir nun weitere 13 Tage bis zu einem neuen Technikertermin warten. Der Herr schaltete den Anschluss - nebenbei gesagt- ohne nötigen Zugang beim Nachbarn frei.
Und nun das besonders große Ärgernis der Geschichte. Der "fehlgeschlagene" Technikertermin wird uns in unserer ersten Rechnung mit stolzen 59 € berechnet.
Über die Umstände wusste vodafone ja bereits aus meinem Anruf vom 27.12. Bescheid- ich beschwerte mich erneut per whatsapp und nochmal teleonisch und erläuterte jedesmal, was Sache war- der Techniker war bei uns nicht erschienen. Dennoch blieb vodafone dabei, mir den Betrag in Rechnung zu stellen, mit den Begründungen, "der Techniker habe am Schalttermin keinen Zugang zum Hausverteiler"gehabt/ der APL sei "nicht zugängig" gewesen.
Als ich mich heute erneut telefonisch über den Umgang mit der Angelegenheit beschweren wollte, wurde ich von dem Mitarbeiter richtig angepampt, warum ich mich jetzt wieder an den Kundenservice wenden würde, wenn in dem Schreiben doch eindeutig stünde, man hätte sich für die Berechnung der Pauschale entschieden und ich solle Verständinis für diese Entscheidung haben, auch wenn dies nicht die von mir gewünschte Nachricht sei. Er könne ja jetzt schlecht sagen, er buche mir den Betrag zurück, wenn es doch schon anders entschieden worden sei. Da könne er sich doch nicht drüber hinwegsetzen. Aber ich könne ja an vodaone schreiben. Er gab mir die entsprechende Emailadresse und ich tat das auch gleich.
Was ich aber auf jeden Fall auch tun werde ist, diesem Unternehmen meine Ermächtigung zum Lastschrifteinzug zu entziehen und ihm auch direkt eine Kündigung zukommen zu lassen. Denn das war der denkbar ungünstigste Start. Vodafone hat mich als Neukunden direkt wieder verloren.
am 07.03.2020 00:24
Das Grundübel dürfte hier die Mitversorgung über das Nachbargrundstück sein. Und das Problem beim DSL ist halt, dass der Techniker nicht von Vodafone, sondern von der Telekom kommt. Sollten sich dann oben drein deine Aussagen (Nachbar nicht da, kein Zugang zum APL) mit denen des Technikers decken, dann sieht's ganz blöd aus...
Und sofern du dich hier schon an das Beschwerdemanagement gewendet hast oder die Entscheidung durch das Beschwerdemanagement getroffen wurde, wird dir hier auch niemand (mehr) helfen können, da die Entscheidung des Beschwerdemanagements entgültig ist.
Besser wäre es in dem Fall, wenn ihr die Mitversorgung vom APL beim Nachbarn durch die Telekom entsprechend so "umändern" lasst, dass entweder der APL frei zugänglich ist -ODER- ihr einen eigenen APL bekommt und der Techniker dann auch nicht mehr zum Nachbarn muss.