Frage
Antwort
Lösung
am
16.05.2020
19:37
- zuletzt bearbeitet am
17.05.2020
13:14
von
Kurtler
Hallo liebes Vodafone Team,
ich habe folgendes Problem:
Ich habe einen DSL Vertrag bei Ihnen abgeschlossen. Am 06.02.2020 kam ein Telekom Techniker um diesen Anschluss freizuschalten.
Dies war leider nicht zielführend. Nach Fernwartung durch Vodafone wurde noch ein zweiter Telekom Techniker (diesmal ein anderer Techniker) zu uns geschickt. Dieser kam am 10.02.2020. Nach einer 30 minütigen Fehlersuche meinte der Techniker, dass ein Verdrahtungsfehler seitens der Hausverwaltung vorliegt. Der Techniker hatte alle Verbindungen von der Hausanschlussdose (von der Straße kommend) zu unserer Wohnung getrennt und trotzdem noch ein fremdes Signal oben an unserer Telefondose gemessen.
Ich habe mich deshalb sofort an unsere Hausverwaltung gewendet. Nachdem ich innerhalb von 2 Wochen keine Rückmeldung bekommen habe, wann der Installateur kommt, habe ich laut § 536 BGB die Gesamtmiete um 10% gekürzt.
Am 14.05.2020 kam ein Installateur vorbei, welcher die Verdrahtung in der Wohnung sowie im Hausanschlusskasten überprüft hat. Er konnte keine Verdrahtungsfehler feststellen.
Er erklärte mir, dass es noch einen 2. Anschlusskasten genau über dem Telekom Kasten gibt. Der Telekom Techniker hätte einfach das Kabel in den 2. Anschlusskasten ziehen müssen anstatt in den Telekom Kasten.
Durch dieses Unwissen von 2 unterschiedlichen Telekom Technikern hatten wir nun 3 Monate kein Internet in unserer Wohnung. In Zeiten von Corona und Homeoffice ist dies eigentlich unvollstellbar!!
Die Hausverwaltung wurde durch den Techniker darüber informiert, dass kein Fehler vorliegt. Diese will nun die offenstehenden Mietzahlungen, welche durch die Mietminderung entstanden sind, sowie die Kosten des Installateurs erstattet haben.
Hiermit bitte ich Vodafone sich zu diesem Problemfall zu äußern und fordere für die anfallenden Kosten aufzukommen!
Gern lasse ich Ihnen Unterlagen von der Hausverwaltung zukommen.
Mit freundlichen Grüßen,
J. Schütze
Edit: @Jonas993 Von Kabel zu DSL verschoben. Gruß Kurtler
16.05.2020 19:46 - bearbeitet 16.05.2020 19:49
Was hat Vodafone damit zutun?
Die Telekom musste da ansprechen aber doch nicht Vodafone.
Telekom hats doch falsch verdrahtet
am 16.05.2020 19:51
@DreiViertelFlo Vodafone ist mein Anbieter, Vodafone beauftragt und bezahlt den Telekom Techniker. Wenn dieser seine Arbeit nicht richtig macht, muss Vodafone dagegen vorgehen.
am 16.05.2020 21:02
So einfach ist die Sache nicht - wenn dieser 2. Kasten nachträglich von der Hausverwaltung installiert wurde, hat die Telekom damit nichts zu tun. Dann ist auch alleine die Hausverwaltung dafür zuständig.
Hintergrund: Der Netzabschlusspunkt der Telekom ist NICHT die TAE, sondern der APL - AbschlussPunkt Linientechnik - also der Klemmkasten im Keller, an dem das Kabel von der Straße im Haus endet und an dem alle abgehenden Leitungen des Hauses aufgeschalten werden. Alles was hinter diesem APL liegt, ist NICHT Sache der Telekom, sondern Sache der Hausverwaltung - sollte also dort ein Kabel fehlen, dann muss das nicht die Telekom installieren, sondern die Hausverwaltung!
Einzige Ausnahme: Es gibt im Haus ZWEI APLs, z.B. weil der erste APL bereits voll belegt war und daher ein 2. APL notwendig war. In dem Fall hätte die Telekom aber auch Unterlagen über diesen 2. APL und der Techniker hätte auch am 2. APL schauen können, ob deine Dose von dort belegt ist.
Und was die Kosten anbetrifft: Da wirst du höchstwahrscheinlich weder seitens Vodafone noch seitens der Telekom eine Erstattung bekommen. Zumal die Mietkürzungen keine "Kosten" sind, die VF in Rechnung gestellt werden könnten - gleiches gilt auch für die Kosten des Haustechnikers, sofern hier keine vernünftige Dokumentation der Kabelwege im Haus durch die Hausverwaltung vorliegt (was ja offensichtlich nicht der Fall war, sonst hätte man ja nicht erst einen Techniker schicken müssen, sondern hätte direkt auf den 2. Kasten verweisen können).
am 17.05.2020 12:59
Unser Internetanbieter im Haus ist HL komm, dieser Anschlusskasten war als erstes da. Erst später wurde der Telekom erlaubt, sich ebenfalls in dem Haus niederzulassen. Der Techniker hätte dies eigentlich sehen müssen.
Bevor wir zu Vodafone gewechselt sind, hatten wir auch einen funktionierenden Internetanschluss in der Wohnung. Was hat der 1. Techniker denn im Anschlusskasten getrieben?
Ich habe außerdem den 2. Techniker mehrmals auf den 2. Kasten hingewiesen, trotzdem reagierte er nicht darauf.
Wenn Telekom nur bis zum APL zuständig ist, warum muss er dann in unsere Wohnung und an der TAE messen?
Das ist ja irgendwie widersprüchlich.
am 17.05.2020 13:26
War denn dein bisheriger Internetanschluss ebenfalls ein DSL-Anschluß?
Oder hast du von HL Komm zufällig Internet via Kabelnetz (also über die Antennendose) empfangen?
Sollte der Anschluß von HL Komm über das Kabelnetz erfolgen, hilft der Verweis auf den Kasten von HL Komm, der dann die Antennenanlage enthält, rein gar nicht weiter. Denn darin befindet sich dann nichts, was für den DSL-Anschluß nutzbar wäre.
Könnte es sonst zufällig sein, dass du einen Multimediaschrank bei dir in der Wohnung hast, in dem die TAE zufällig per Adapter mit dem Telefonausgang des Kabelmodems verbunden wurde?
am 17.05.2020 13:37
Mein bisheriger Internanschluss war ebenfalls DSL, dieser lief aber über 1&1.
zum 3. Punkt kann ich dir leider keine Aussage geben, weil ich kein Experte in dem Bereich bin.
Aber einen Multimediaschrank haben wir soweit nicht in der Wohnung.
Nochmal zur Erläuterung wie ich es soweit verstanden habe durch die Telekom Techniker:
Die Leitungen vom Netzbetreiber kommen im Telekom Anschlusskasten im Keller an (linke Klemmleiste).
Der Telekom Techniker muss nur von der linken Klemmleiste die 2 Drähte auf die rechte Klemmleiste (zur Wohnung gehend) anklemmen.
Der Installateur sagte meiner Freundin, weil ich da gerade auf Arbeit war, die rechte Klemmleiste führt zur oberen HL-komm Box. Dort sind die Wohnungen verdrahtet. Sprich die rechte Klemmleiste in der Telekom Box ist einfach nur ein Zwischenpunkt. Wenn der vorherige Internetanschluss funktionierte, kann es gut möglich sein, dass der 1. Techniker einfach die Verbindung zwischen rechter Klemmleiste (Telekom Box) und HL-komm Box getrennt hat?
am 17.05.2020 14:48
Das wäre durchaus denkbar - es könnte aber auch sein, dass die Verbindung innerhalb der HL Komm-Box getrennt wurde - und an diese gehen die Telekom-Techniker nicht ran, weil das nicht deren Technik ist.
Sollte die Verbindung innerhalb der HL Komm-Box getrennt worden sein - egal durch wen - macht die Telekom daran nichts. Interessanter ist ja eher der Punkt, dass bei dir lt. Aussage des Technikers trotz Trennen der Verbindung im APL noch ein Signal anliegen soll - denn wenn die Verbindung im APL der Telekom getrennt wurde, dann darf bei dir oben definitiv nichts mehr ankommen - außer irgendwas in der HL Komm-Box ist nicht richtig geschalten/defekt. Und da wäre wieder die Telekom bei raus - weil das nicht deren Technik ist.
Ich erinnere mal an deine erste Aussage:
"Der Techniker hatte alle Verbindungen von der Hausanschlussdose (von der Straße kommend) zu unserer Wohnung getrennt und trotzdem noch ein fremdes Signal oben an unserer Telefondose gemessen."
Wenn er wirklich die Verbindung getrennt hat, dann DARF da nichts mehr bei dir ankommen. Wenn trotzdem was ankommt, ist entweder das Kabel falsch beschriftet/vertauscht -oder- nicht richtig innerhalb des Hauses geklemmt (u.a. in der HL Komm-Box) - und da ist die Telekom halt bei raus. Zumal die Telekom z.T. gar keine Schlüssel für die HL Komm-Boxen hat und daher diese Boxen auch nicht öffnen kann (mal davon abgesehen, dass sich der Telekom-Techniker nicht an Fremdtechnik vergreift - ansonsten könnte er für Fehler darin von HL Komm belangt werden, was er tunlichst vermeiden wird).
am 17.05.2020 14:53
Ach und noch was:
1&1 hat wahrscheinlich im Rahmen der Kooperation mit HL Komm nicht die Telekom-Infrastruktur, sondern die Infrastruktur von HL Komm genutzt. Dementsprechend dürfte dein Anschluss im HL Komm-Kasten noch mit deren Hauszuleitung nach außen zur Technik von HL Komm verbunden sein.
Dementsprechend kann der Techniker der Telekom dann natürlich im Telekom-APL auch die (vermeintliche) Zuleitung zu deiner Wohnung kappen und es passiert nichts, weil diese weiterhin im HL Komm-Kasten nicht mit dem Telekom-APL verbunden ist, sondern dort auf einer anderen Klemme mit der Zuleitung von HL Komm verbunden ist. Hier müsste also wahrscheinlich ein Techniker von HL Komm deine Leitung wieder auf den Telekom-APL "zurückschalten". Denn der Telekom-Techniker geht wie gesagt nicht an den APL von HL Komm ran. Und die Telekom kann auch nicht über die Hauseinführung von HL Komm das Signal aufschalten - denn die Kabel von HL Komm enden nicht an Telekom-DSLAMs, sondern an DSLAMs von HL Komm.
am 17.05.2020 16:03
Wie gesagt, der 2. Techniker hat alle Zuleitungen getrennt und noch ein Signal gemessen. Wir wissen nicht was der 1. Techniker dort gemacht hat, weil ich nicht vor Ort war. Es funktionierte ja vorher, und der Techniker, der bei meinem 1&1 Anschluss da gewesen ist, hat auch die andere Box geöffnet, diese ist nicht verschlossen. Es ist einfach nur ein kleiner Kasten in dem 3 Klemmleisten drin sind.
Wir können hier jetzt noch ewig darüber diskutieren wer was wie gemacht hat..ich bin kein Techniker, ich bin der Kunde..und wenn ich meine Leistungen nicht erhalte, dann muss ich auch keine Rechenschaft ablegen, was genau verkehrt gelaufen ist. Vodafone hat eine Rückmeldung vom 1. sowie vom 2. Techniker erhalten, und ich bin mir zu 100% sicher dass die Meldung vom 2. Techniker war: "Es liegt ein Fehler der Hausverdrahtung vor".
Ich denke, der Telekom Techniker hat in dieser Hinsicht mehr Ahnung als ich, somit habe ich dieser Aussage auch vertraut. Die Hausverwaltung hat sich durch mich in Verbindung gesetzt, weil es ja laut Aussage des Telekom Technikers ein Fehler in der Verdrahtung gibt. Die Leitungen wurden geprüft und es wurde nichts festgestellt.
Dadurch ist die Hausverwaltung raus und ebenso ich als Endverbraucher. Nun muss geklärt werden, was der 1. Techniker falsch gemacht hat und warum der 2. Techniker nicht in der Lage war diesen zu beheben.