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Plötzlich CallYa, statt Business ....... ?????
jernst
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Wir hatten vor ein paar Monaten unsere Rufnummern zu Vodafone portiert und einen Vodafone Red Business Prime Vertrag geschlossen.
Coronabedingte Geschäftsschließungen haben in der Folge dazu geführt, daß wir zum 31.12.2020 den Gewerbebetrieb aufgegeben haben. Daraufhin haben wir den Vertrag gekündigt und angefragt, ob das Weiterführen der Rufnummern im Rahmen eines CallYa Vertrages möglich wäre.
Die erste Mitteilung unsererseits ging am 10.12.2020 per Mail an unsere Kundenbetreuerin. Ergebnis: keine Reaktion.
Am 16.12.2020 haben wir bei der Hotline nach dem Sachstand gefragt. Ergebnis: Es liegt nichts vor, wir sollten dies nochmals über das Serviceformular der Webseite einreichen, was wir dann taten.
Am 21.12.2020 fragten wir dann nochmals über die Webseite den Sachstand an.
Am 22.12.2020 erhielten wir ein auf den 17.12.2020 datiertes Schreiben, in dem die Kündigung mit Bezug auf unsere Mail vom 16.12.2020 abgelehnt wurde und darauf verwiesen wurde, daß wir mit einem beigefügten Formular form- und fristgerecht kündigen könnten. Auf telefonische Nachfrage bei der Hotline wurde uns der 16.03.2023 als fristgerechter Kündigungstermin benannt. Ergebnis: Wir haben auf dieses Angebot nicht weiter reagiert.
Gestern, am 08.01.2021 um 19:25 Uhr, erhielten wir eine Mail mit Bezug auf unsere Nachfrage vom 21.12.2020. Inhalt: Man würde unter der Voraussetzung, daß wir die Kosten bis zum ursprünglichen Kündigungstermin übernehmen würden einer Vertragsaufhebung zustimmen.
Weiterhin ist zu lesen, daß der Vertrag am 08.01.2021 endet und unsere Rufnummern nach Vertragsende auf CallYa umgestellt würden.
Wir haben noch gestern Abend per Mail widersprochen, da dies letztendlich dazu führen würde, daß wir für einen Vertrag zahlen würden, den wir dann nicht mehr nutzen könnten und einen weiteren, den wir dann nutzen, doppelte Kosten also.
Ich habe dann heute früh nachgeschaut und festgestellt, daß beide Rufnummern tatsächlich auf CallYa umgestellt wurden. Ich bin mehr als nur irritiert.
Fragen:
Wie / Warum erfolgt eine Tarifumstellung, die wir ja dem Grund nach möchten, obwohl:
a.) die Kündigung des „Altvertrages“ Ihrerseits abgelehnt wurde,
b.) die erbetene „formgerechte" Kündigung unsererseits bisher nicht erfolgte,
c.) einer von Ihnen definierten Bedingung unsererseits nicht zugestimmt wurde?
Warum wurden wir erst am Abend des Tages dieser „Vertragsbeendigung“ über diesen Sachverhalt informiert?
Wir erwarten ein klares, berechenbares Verhalt, auch wenn wir uns in diesem Fall eine vorzeitige Beendigung des Vertrages gewünscht hätten.
Wir möchten bis zur endgültigen Klärung des Sachverhalts die Rufnummern im aus unserer Sicht weiterhin bestehenden Business Tarif führen, um ohne zusätzliche Kosten weiterhin telefonieren und das Internet nutzen zu können.

Vielen Dank
J. Ernst
2 Antworten 2
bahnrat
Datenguru
Datenguru

@jernst  schrieb:

(...) da dies letztendlich dazu führen würde, daß wir für einen Vertrag zahlen würden, den wir dann nicht mehr nutzen könnten und einen weiteren, den wir dann nutzen, doppelte Kosten also (...)


VF könnte die Kosten des ursprünglichen Vertrages um die Kosten für CallYa kürzen.  Zumindest diese Kosten müssetet ihr, meinem Rechtsverständnis nach, auf jeden Fall zahlen, da ihr einen Vertrag bis 2023 abgeschlossen habt. Ich wüsste auch nicht, dass es ein Sonderkündigungsrecht bei Geschäftsaufgabe gibt. Aber den Kosten widerspricht man schriftlich per Einschreiben, dann hat man etwas in der Hand.

Die Ablehnung der Kündigung haben wir ja erst mal so akzeptiert, die gewünschte "form- und fristgerechte" Kündigung nicht ausgesprochen und der aufgestellten Bedingung nicht zugestimmt. Ergo bleibt der alte Vertrag bestehen solange wir keine andere oder eine der gewünschten WE abgeben .... haben wir ja auch nicht gemacht ......

Unser derzeitiges Problem besteht in der Umstellung der Rufnummern. 

Vielen Dank
J. Ernst