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Vodafone-Mitarbeiter verunsichert Hausbewohner
Wolfgang2018
Smart-Analyzer
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Guten Tag,

ich arbeite als Hausmeister in einem Apartmenthaus in Hannover. Dort ist ein Vodafone Mitarbeiter durchs Haus gezogen und hat bei allen Mietern Sturm geklingelt und an die Türen gebollert. Er wollte mitteilen, dass die Verkabelung auf Glasfaser umgestellt wurde und sich die Anschlussdose zeigen lassen. Es wurde auch erwähnt, dass die langsamen Anschlüsse in Zukunft nicht mehr richtig funktionieren und nur noch mit sehr geringer Geschwindigkeit laufen würden. Eine Bewohnerin, die angab, den Anbieter O2 zu nutzen, schaute er ungläubig an, da er der Meinung war dass dies gar nicht möglich wäre.

 

Ich erhielt einige Anrufe und SMS-Nachrichten von verunsicherten Bewohnern, die durch das aufdringliche Verhalten und die schriftlich nicht angekündigten Änderungen nicht an einen tatsächlichen Vodafone-Mitarbeiter glaubten und manche fragten, ob vielleicht die Polizei zu benachrichtigen wäre.

 

Als ich das Haus erreicht hatte, war der Mitarbeiter nicht mehr dort, aber ein Mieter konnte mir seine Telefonnummer übermitteln. Bei einem Telefonat mit Ihm teilte er mir mit, dass ein Glasfaserkabel zum Übergabepunkt gelegt worden sei und deshalb die alten Anschlüsse möglicherweise nicht mehr richtig funktionieren würden. Da sich der Übergabepunkt aber im Haus befindet und weder dort noch vor dem Haus Arbeiten durchgeführt wurden, ist diese Information falsch. Mag sein, dass tatsächlich ein Glasfaserkabel irgendwo weiter weg gelegt wurde, aber ich bezweifle, dass dies Auswirkung auf alte Vodafone Kabel-Anschlüsse hat. Er schien auch nicht zu begreifen zu wollen, dass auch Internet über Telefonkabel existiert. Zudem befragte er auch mich was für einen Internet-Anschluss ich besitze, betone aber auch, dass er keine Provisionen für neue Vertragsabschlüsse bekäme sondern ein festes Gehalt.

 

Da auch ich es seltsam fand, das ein so schlecht informierter Mitarbeiter von Vodafone ins Haus geschickt wird um die Bewohner zu informieren, habe ich die Polizei kontaktiert. Doch siehe, tatsächlich hat er und ein ein weiterer Mitarbeiter sich dort angekündigt, im Stadtteil umher zu ziehen. Ich war verwundert, dass es von der Polizei überhaupt gestattet wurde, wo doch momentan der Kontakt anderen Personen eingeschränkt wird. Bei seinem Verhalten, das einen Sicherheitsabstand nicht kennt, wäre er ein prima Superverbreiter.

 

Dies ist übrigens nicht das erste Mal, dass es Hausbesuche von Vodafone gab. In einem früheren Fall hatte sich eine Hausbewohnerin zu einem neuen Vertrag überreden lassen, mit ähnlichen falschen Argumenten wie jetzt.

 

Wenn Vodafone solche Mitarbeiter beschäftigt, wundert es mich nicht dass der Ruf darunter leidet. Ich werde zumindest die Hausverwaltung drängen, ein Hausverbot für diesen Mitarbeiter (Name bekannt) zu erwirken und zu untersagen, dass zukünftig Vodafone-Hausierer ins Haus entsendet werden. 

3 Antworten 3
mktr7
Host-Legende
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@Wolfgang2018 das sind die typischen "Klinkenputzer" (sind meist unabhängig unterwegs), die musst Du auch nicht reinlassen. Ich persönlich finde es auch ziemlich dreist, zu versuchen die Leute unter Druck zu setzen, weil sie angeblich dann sonst eine langsamere Verbindung hätten. Das ist nicht seriös. Ein guter Berater klärt vernünftig auf und setzt niemanden unter Druck. Wenn dieser sogenannter Berater tatsächlich im Namen von Vodafone unterwegs war, kannst Du Dich über das Kontaktformular über diesen Mitarbeiter beschweren. 

Tina
Moderator:in
Moderator:in

Hallo Wolfgang2018,

 

erst einmal herzlich willkommen in unserer Community. Schön, dass Du hier bist.

 

Dass Du Dich hier für die Bewohner des Hauses stark machst und das Auftreten des besagten Vertriebspartner meldest, finde ich super. Es ist auch definitiv nicht in unserem Sinn auf eine solche Art und Weise neue Kunden zu werben.

 

Vodafone hält auch in seinem Vertrieb jederzeit alle behördlichen Bestimmungen in der Corona-Situation ein. So hat Vodafone alle eigenen Vodafone-Shops sofort nach Inkrafttreten der entsprechenden Anordnung geschlossen. Bei selbständigen Vertriebspartnern - zum Beispiel im Haustürgeschäft - ist die Situation anders geartet: Überall dort, wo ein behördliches Verbot vorliegt, achtet Vodafone darauf, dass dieses strikt eingehalten wird.  Liegt eine solche Verbots-Anordnung jedoch nicht vor, dann entscheiden die selbständigen Vertriebspartner eigenverantwortlich über die Fortführung ihrer Vertriebstätigkeit oder deren Einstellung. Eine Fortführung obliegt sehr strengen Rahmenbedingungen und Auflagen durch die Behörden und durch Vodafone. Dazu zählen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen. Wir können nachvollziehen,  dass Haustürgeschäfte insbesondere in der Corona-Situation mitunter befremdlich wirken. Deshalb dulden wir keine Verstöße gegen die sehr strengen Schutz-Auflagen und ahnden Fehlverhalten konsequent.

 

Du selbst hattest mit unserem Vertriebspartner telefonischen Kontakt. Was haben Dir die betroffenen Mieter im Bezug auf die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen mitgeteilt?

 

Beste Grüße

Tina

 

 

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Mir wurde berichtet, dass er keinen besonderen Sicherheitsabstand gehalten hat, sondern eher aufdringlich wirkte. Das Verhalten war so auffällig, dass kaum einer der Betroffenen an einen echten Vodafone-Mitarbeiter glaubte.