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Lösung
am 09.03.2026 10:50
Liebe Community,
aus beruflichen Gründen benötige ich für die betriebliche Netzwerkinfrastruktur ein zusätzliches Gateway in meinem Heimnetzwerk. Momentan bin ich über eine FritzBox 6660 (gemietet von Vodafone) ans Kabelnetz angebunden (Wohnort Bayern, falls das eine Rolle spielt). Die FB übernimmt auch die Telefoniefunktion über DECT.
Um den Gateway sauber anbinden zu können, sollte ich die FB in den Bridge-Modus setzen und die gesamte heimische Infrastruktur, z.B. VLANs, DHCP etc, würde von dem Gateway übernommen.
Leider hat mir der Vodafone Support mitgeteilt, dass es nicht möglich sei, die FB in den Bridge-Mode zu setzen.
Deswegen meine Frage, hier was für Möglichkeiten bestehen, dieses Setup zu realisieren. Ich würde gerne folgende Punkte realisieren:
* Meine Rufnummern (5) behalten
* DECT / VOIP weiterhin über die FB
* DHCP, VLANs, DNS über der Gateway
* Kein doppeltes NATing
Vielen Dank im Voraus für Hinweise und Hilfestellung.
am 09.03.2026 10:57
kauf dir ein eigenes Kabelmodem (TC4400 oder CM3500) und einen eigenen Router (z.B. mit OPNSense)
Wichtig: damit du die 5 Nummern behalten kannst, darf die Homebox Option (Fritzbox zur Miete) nicht gekündigt werden
am 09.03.2026 18:05
Moin,
das was du vor hast ist nicht zu realisieren.
Du kannst dir ein eigenes Modem zulegen, wirklich verfügbar in Deutschland wo lala.
Dann müsstest Du dir einen Router dran hängen der das alles realisieren kann.
Aber spätestens bei der Telefonie über die Fritzbox/DECT wird es problematisch.
Du müsstest eine Fritzbox als Client an deinem Router anschließen und die Ports für die Telefonie entsprechend freigegeben.
am 09.03.2026 22:27
realisieren kann man das schon 😉
am 11.03.2026 17:39
Vielen lieben Dank erstmal für die Antworten.
Der Gateway wird von meiner Firma gestellt und ich muss den Anschluss bereitstellen. Der Gateway übernimmt dann wohl alle Funktionen im Netzwerk, die heute die FB übernimmt. Mit der Ausnahme von VOIP.
Die beiden oben genannten Geräte scheinen schwer verfügbar und teuer zu sein. Ich hatte gehofft, dass es hier eine günstigere Lösung gibt.
Wäre eine "offene" Fritzbox eine Lösung? Die sind gebraucht recht günstig zu bekommen.
Wie würde das Ganze überhaupt funktionieren? Mal angenommen, ich kaufe so ein Modem:
am 11.03.2026 19:46
Fritzbox bedeutet doppeltes NAT.
Lass dir einfach von deinem Arbeitgeber einen entsprechenden Internetanschluss stellen und gut ist.
am 11.03.2026 21:23
Ich meinte als Idee eine FB im Bridge-Mode und dahinter eine FB für VoIP.
Einen Anschluss stellen steht leider nicht zur Diskussion, zumal Kabel an meinem Wohnort die einzige Highspeed Variante ist.
am 11.03.2026 22:40
ja da ist dann das Problem mit privat Anschlüßen! Die sind halt leider nicht für arbeiten gedacht!
am 11.03.2026 23:20
andere Lösung gibt es nicht
freie Fritzbox funktioniert nicht
das Modem "ersetzt" die Fritzbox
das eigene Modem wird über das Aktivierungsportal aktiviert
die Fritzbox muss dann als Betriebsart Client Modus eingerichtet werden, ob das auch mit einem Leihgerät funktioniert kann ich nicht zu 100% sagen, sollte aber gehen
am 12.03.2026 06:26
@RobertP @Ne, geht nicht mit einem Leihgerät, da sind die Betriebsmodi nicht wechselbar. Genau kann man die SIP Zugangsdaten nicht eintragen
@SoulEntity Nein, Fritzbox geht nicht, kann keinen Bridge Mode.
Ehrlicherweise, ich glaube du fährst am besten mit einem Standardmoden/Router im Bridge Mode.
Die Telefonie am analogen Anschluss des Modems.
Dahinter deine Arbeitgeber Hardware und hinter seiner Arbeitsgeberhardware eine weitere Fritzbox für Telefonie.
In der Arbeitsgeberhardware muss natürlich viel freigegeben werden für die Fritzbox. (Wenn du da überhaupt was verwalten darfst und kannst. Deine weiteren (alle) Telefonnummern portierst du zu einem VoIP Anbieter.
Ansonsten, lass den Anschluss wie er ist und nutze das Gateway an deiner Fritzbox. Ist halt die Frage ob es wirklich Doppel NAT ist oder das Gateway nicht eher als Client zu betrachten ist, welcher einen VPN Tunnel aufbaut.