Frage
Antwort
Lösung
am
13.07.2026
11:59
- zuletzt bearbeitet am
13.07.2026
14:14
von
Ines75
Vorab,
ich habe schon 5x Kundenservice, 1x Vodafone Shop,
Kundenbeschwerde/Kündigung per Einschreiben Rückschein an Ratingen durch.
Außer Kopien vom Schriftverkehr oder Standardschreiben kommt nichts...
Aber nun zum Thema, vielleicht liest ein intelligenter Mensch mit.
Mit Datum 14.6.26 wurde mit meinen Kundendaten und einer mir unbekannten E Mail Adresse ein Jahresabo Netflix geschlossen und mit der Kabel Rechnung abgebucht.
Netflix sagt zu meiner Adresse, und meinem Namen, liegt kein Abo vor.
Vodafone hat die Zugangsdaten auf die Fremdmail gesandt, so kann ich das Abo nicht mal nutzen, nur zahlen.
Ich will und brauche auch kein Abo oder TV Zusatzleistungen...
Einem extrem langjährigen Kunden der mit D2 Mannesmann /Kabel Deutschland zugekauft wurde,
nicht mal gescheit lösungsorientiert zu antworten, ist ganz schwach.
Widerruf nicht mehr möglich, für etwas das ich nicht abgeschlossen habe,
und Ihr Schriftverkehr auf eine mir unbekannte Adresse geht :
XXX
Spammt den *piep* zu, gerne mit bots und Beschimpfungen
Vielen Dank vorab
edit: E-Mail-Adresse entfernt
am 13.07.2026 13:08
Scheint ja ein Identitätsdiebstahl zu sein, am besten zeitnah an die Polizei wenden.
Würde
am 13.07.2026 13:48
Hilft mir auch nicht weiter, die sind eh überlastet.
Wird dann eingestellt.
Aufgrund der guten Performance von VF hab ich eh gekündigt und mir nen Router gekauft....
Die 120 Ocken für nicht bestelltes/nutzbares Netflix können sie gerne behalten.
Die monatlichen 50 € und noch etwas on Top bekommt jetzt ein anderer Anbieter, so geplant 20-25 Jahre noch,
vorausgesetzt der Anschluß läuft und es gibt ein Mindestmaß an Kundenservice.
Guten Service erwartet ja in Deutschland keiner mehr.
am 13.07.2026 14:27
Hallo,
ich war auch schon von Identitätsdiebstahl betroffen. In meinem Namen wurden unterschiedliche Mitgliedschaften und Verträge abgeschlossen. Nur zwei der Unternehmen waren bereit, die Verträge zu stornieren. Bei allen anderen klappte es aber mit der Bearbeitungsnummer der Polizei! Ein Widerruf ohne Verdeutlichung der eigenen Unschuld wird als normaler Widerruf eingeordnet und dafür gibt es 14 Tage Zeit.
Klar, die Verfahren wurden eingestellt, aber durch die polizeilichen Anzeigen wurden wenigstens die Mitgliedschaften und Verträge rückwirkend ab Beginn und ohne Kosten beendet. Genau deshalb würde ich immer eine Anzeige erstatten.
Ich kann die Unternehmen durchaus verstehen. Wären alle Kunden ehrlich und würden nie versuchen, ihre Verträge durch falsche Behauptungen loszuwerden, könnten Firmen auch kulanter sein. Das ist für dich (und war auch für mich) total blöd, aber letztlich nicht zu ändern.
Gruß Ines
am 13.07.2026 15:28
Was machst du denn, wenn mit deinen Daten weitere Verträge abgeschlossen werden?
Alleine aus dem Grund sollte Strafanzeige gestellt werden.
am 13.07.2026 15:54
Gute Frage,
habe alle Passwörter geändert, neue E Mail Adressen sind im Plan nach Umstellung des Providers.
Kreditkarten sind mit 2 Faktor Authentifikation. PC ist laut Aussage meines IT Menschen geschützt.
Tageslimite sind in verschmerzbarem Bereich.
Mal schauen was bei so ner Online Anzeige abgefragt wird 🙂
am 13.07.2026 16:36
Damals wurden die persönlichen Daten und der Tathergang (soweit bekannt) für die Online Anzeige abgefragt und es gab die Möglichkeit, relevante Dokumente wie z.B. Kontoauszüge, Mails etc. als Anhänge gleich mit dazuzugeben.
Bei mir war es ein älterer Datensatz mit Name, alter Anschrift, IBAN, Geburtsdatum. Diese Angaben haben gereicht, um dem Blödsinn zu verzapfen. Wäre ich Kundin bei einem der gewählten Unternehmen gewesen, hätte es durchaus sein können, dass ein neuer Vertrag mit meiner echten Kundennummer verknüpft worden wäre....
E-Mail-Adresse und Passwörter waren nicht betroffen. Und mein PC war auch nicht verseucht. Ich kann dir nur empfehlen, die Augen in nächster Zeit noch etwas offener zu haben.
am 13.07.2026 17:18
Die Frage ist doch eher: Wie kam der Täter an die Kundendaten -UND- konnte sich entweder im Online-Bereich (wo noch der Aktivierungscode zur Registrierung benötigt wird) -oder- bei der Hotline (wo der Service-PIN benötigt wird, der nur online mit Aktivierungscode einsehbar ist) authentifizieren?
Da scheinen ja Daten von dir abgeflossen oder nicht richtig geschützt worden zu sein...
am 13.07.2026 19:04
@Ines75 Danke fürs Teilen Deiner Erfahrung. Wir empfehlen ebenfalls eine Anzeige zu erstatten. LG Emily
am 13.07.2026 20:16
Die Daten können unter Umständen durch andere Quellen erlangt worden sein.
Ich habe am Wochende von Google eine Sicherheitswarnung erhalten, dass diverse Daten von mir (z. B. Passwörter, E-Mail-Adressen) eventuell entwendet wurden, weil es Angriffe auf bekannte Webseiten gab. Ich konnte den Sicherheitscheck ausführen, um zu erfahren, um welche Webseiten und Shops es sich handelte.
Was mich irritiert hatte, warum meldet Google mir diesen Sicherheitsverstoß und nicht die betroffenen Webseiten (u. a. amazon, Kleinanzeigen).