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Lösung
23.10.2026 11:07 - bearbeitet 23.10.2026 11:15
Hallo zusammen,
ich nutze eine Vodafone OneNumber MultiSIM in meinem 5G-Router (FRITZ!Box 6860 5G) über den APN fixedip.vodafone.de. Der APN funktioniert und ich bekomme eine öffentliche IP-Adresse zugewiesen.
Das Problem: Eingehende Verbindungen (Portfreigaben wie Port 80/8080) werden blockiert. Grund ist der bekannte Konflikt, dass die OneNumber standardmäßig als Sprach-SIM registriert ist und die VoLTE/IMS-Signalisierung das Inbound-Routing auf Datenports lahmlegt.
Meine Bitte: Könnte ein Moderator bitte in den Systemen für genau diese OneNumber-SIM (SIM-Nummer:3XXXXXXXX) (IMSI 2XXXXXXXXXXX) die Sprachtelefonie (VoLTE / IMS) komplett deaktivieren, sodass sie netzseitig als reine Datenkarte provisioniert ist? Die Hauptkarte (Smartphone) soll natürlich unberührt bleiben.
Vielen Dank!
Zur erweiterten Info. Telefon Support inkl. 2nd Level keine Rückmeldung. E-Mail keine Rückmeldung. WhatsApp Chat keine Rückmeldung (seit 3 Tagen möchte man mich an das Service-Team weiterleiten. Leider Nix.
Gelöst! Gehe zu Lösung.
23.10.2026 12:04 - bearbeitet 23.10.2026 12:05
Hallo zusammen,
ich habe aktuell eine Rückmeldung erhalten.
"Guten Tag mein Name ist Kevin und ich löse TOBi nun ab. Entschuldige bitte die lange Wartezeit dies ist nicht unsere Absicht, der Kanal ist aktuell sehr beliebt.
Ich richte das ganze so für Dich ein.
So ist nun erledigt 😇"
Ich soll den Router neu starten und testen... Interessant.
am 23.10.2026 11:14
@CreaIT schrieb:Hier gibt es Moderatoren, oder Mitglieder mit Vitamin B welche vielleicht etwas zu meiner Anfrage beitragen könnten.
nope, dies ist ein reines Kunden helfen Kunden Forum
am 23.10.2026 11:17
@RobertP Beitrag bearbeitet. 🙂 Ich bitte hiermit engagierte und Mobilfunk affine Kunden sich hierzu zu äußern. Am besten mit hilfreichen Informationen oder möglichen Lösungsansätzen. Vielen Dank
am 23.10.2026 11:20
Die netzseitige Firewall kann für eingehende Verbindungen nicht deaktiviert werden -- da hilft auch die öffentliche IP oder eine Abschaltung der Telefonie nicht weiter.
23.10.2026 11:24 - bearbeitet 23.10.2026 11:29
Hallo @reneromann
vielen Dank für deinen Beitrag. Das ist mir klar. Allerding ist Port 80 normales HTTP. Der Port wird in meinem Fall von der Fritzbox ja ausgehend geöffnet (Erstellen Let´s Encrypt Zertfikat). Das Problem ist der Weg zurück über den bereits ausgehend geöffneten Port 80. Es muss von Vodafone keine Port- Freigabe in einer Firewal nach intern erstellt werden, dass würde ja das Netz gefährden. Lediglich die eingehenden Daten auf den vom Router geöffneten Port 80 werden nicht entsprechend geroutet auf die korrekte SIM. Da bei One Number alle SIM entsprechend gleich behandelt werden. Daher die Abschaltung der Telefonie Dienste VoLTE / IMS auf einer der Multisim Karten. In dem Moment ist die entsprechende Multisim als reine Datenkarte im System registriert und das Routing weiß wohin.
am 23.10.2026 11:45
Hallo zusammen,
ein ähnliches Thema gibt es beim Routing zwischen den "getrennten" Netzen. Beispiel Mobilfunk und das Kabelnetz.
Ich habe einen Kabel-Internet Vertrag mit den entsprechenden IPv4, sowie IPv6. Ebenso eine 68605G als Ausfallschutz.
Ich erreiche aus dem Kabelnetz nicht die myfritz Adresse der Mobilfunkbox. Und nein, das hat nix mit DNS-Rebind zu tun.
Das Problem. Obwohl die Netze "getrennt" sind, checkt das interne Routing, dass ich eine im Vodafone Netz befindlich IP erreichen möchte. Nix anderes macht ja DynDNS in dem Fall. Eine weltweit erreichbare Anschrift (quasi ein Postfach), welche dann alle Anfragen an die korrekte Adresse (IP) weiterleitet.
Die Netze, bzw. das Routing ist wohl doch nicht mehr so getrennt, denn anstatt die Anfrage übers Internet geleitet wird, wird versucht die IP intern zu routen. Das funktioniert natürlich nicht, da ja zumindest auf einem gewissen Layer die Netze als "getrennt" gelten.
Aus dem Mobilfunk-Netz, ebenso andere Anbieter wie Telekom, O2 usw. erreichen ohne weiteres die myfritz Adresse meine 68605G im Vodafone Netz.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist, dass hier bewusst immer wieder "Grenzen" im Routing gesetzt sind, welche aber auch anders konfiguriert werden könn(t)en.
Daher gibt es ja reine Daten-Tarife im Mobilfunk. Um die Trennung und Umsetzung an einen Markt anzupassen. Allerdings ist das bei einer Vermarkung von GigaKombi etc. nicht wirklich durchdacht, da ich ja dann natürlich meine "Flat" SIM als Ausfallschutz nutzen möchte, um grenzenlos meiner Tätigkeit bei "Ausfall" weiter nachgehen zu können.
am 23.10.2026 11:48
@CreaIT schrieb:
Hallo @reneromann
vielen Dank für deinen Beitrag. Das ist mir klar. Allerding ist Port 80 normales HTTP. Der Port wird in meinem Fall von der Fritzbox ja ausgehend geöffnet (Erstellen Let´s Encrypt Zertfikat).
Nein, die Erstellung des LetsEcrypt-Zertifikats erfolgt NICHT über die Webroot-Methode (sprich Zugriff von außen seitens Lets Encrypt auf deinen Webserver), sondern über die DNS-Methode, wobei AVM dort die notwendigen kurzzeitigen TXT-Einträge ermöglicht.
@CreaIT schrieb:
Das Problem ist der Weg zurück über den bereits ausgehend geöffneten Port 80. Es muss von Vodafone keine Port- Freigabe in einer Firewal nach intern erstellt werden, dass würde ja das Netz gefährden.
Das zeigt nur, dass du keinerlei Ahnung hast, von was du sprichst.
Ohne eingehende Portfreigabe in der Firewall verwirft jene netzseitige Firewall ALLE Anfragen von extern an deinen Router!
@CreaIT schrieb:
Lediglich die eingehenden Daten auf den vom Router geöffneten Port 80 werden nicht entsprechend geroutet auf die korrekte SIM.
Was aber nicht anhand der SIM passiert, sondern anhand der IP - und da kommt wieder die netzseitige Firewall in's Spiel, die nicht abgeschaltet werden kann.
@CreaIT schrieb:
Da bei One Number alle SIM entsprechend gleich behandelt werden.
Die Abrechnung der Daten bei der OneNumber hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Routing der Daten ins/aus dem Internet zu tun! Du kannst mehrere OneNumber-Karten haben, die allesamt über die gleiche Abrechnung laufen -- aber für das Internet sind das trotzdem, sofern öffentliche IPs verwendet werden, 4 verschiedene Geräte! Und die Gegenstelle spricht genau EINES der Geräte über die jeweilige IP an - da wird netzseitig dann nichts anhand der SIM-Kennung irgendwo hin- und hergeschoben...
Denn wenn dem so wäre, müsstest du dich entscheiden, ob du Datentraffic auf der Haupt-SIM haben willst -oder- ob Datentraffic nur auf der MultiSIM funktioniert. Dem ist aber nicht der Fall...
@CreaIT schrieb:
Daher die Abschaltung der Telefonie Dienste VoLTE / IMS auf einer der Multisim Karten. In dem Moment ist die entsprechende Multisim als reine Datenkarte im System registriert und das Routing weiß wohin.
Das System weiß eh, wohin es die Daten routen muss -- nur hilft dir das nichts, weil die netzseitige Firewall, die nicht abgeschaltet wird, jegliche eingehende Verbindung auf egal welche Karte blockiert! Ein externer Zugriff auf ein Gerät im Vodafone-Netz ist -abgesehen von ganz wenigen Tarifen mit APN-Lösungen von Drittanbietern für Großkunden- NICHT möglich -- Portfreigaben auf deiner FritzBox sind also sinnlos und werden NIE funktionieren, egal ob die Telefonie auf der MultiSIM abgeschaltet ist oder nicht.
am 23.10.2026 11:52
ich hole schonmal das Popcorn raus
23.10.2026 11:53 - bearbeitet 23.10.2026 11:57
Hallo @reneromann
Nein, die Erstellung des LetsEcrypt-Zertifikats erfolgt NICHT über die Webroot-Methode (sprich Zugriff von außen seitens Lets Encrypt auf deinen Webserver), sondern über die DNS-Methode, wobei AVM dort die notwendigen kurzzeitigen TXT-Einträge ermöglicht.
Das ist so nicht ganz korrekt. Du übersiehst die HTTP-01 Challenge: Ein externer Server fordert das Zertifikat an. Let's Encrypt schickt eine Testdatei an die Domain (in meinem Fall die myfritz). Dafür muss Port 80 in der Fritzbox temporär auf diesen internen Server weitergeleitet werden, damit Let's Encrypt die Datei prüfen kann. Dieser wird ausgehend geöffnet.
Du meinst also damit, dass die Firewall diese Portweiterleitung dann verwirft, da die Rückmeldung von einem anderen Ziel stammt?
Danke für deinen Beitrag.
am 23.10.2026 11:57
@CreaIT schrieb:
Hallo @reneromann
Nein, die Erstellung des LetsEcrypt-Zertifikats erfolgt NICHT über die Webroot-Methode (sprich Zugriff von außen seitens Lets Encrypt auf deinen Webserver), sondern über die DNS-Methode, wobei AVM dort die notwendigen kurzzeitigen TXT-Einträge ermöglicht.
Das ist so nicht ganz korrekt. Du übersiehst die HTTP-01 Challenge: Ein externer Server fordert das Zertifikat an. Let's Encrypt schickt eine Testdatei an Ihre Domain. Dafür muss Port 80 in der Fritzbox temporär auf diesen internen Server weitergeleitet werden, damit Let's Encrypt die Datei prüfen kann.
Das WÄRE die Webroot-Methode (HTTP-01 Challenge) -- und die wird bei FritzBoxen nicht genutzt und funktioniert im VF-Mobilfunknetz auch nicht!
Die FritzBoxen verwenden allesamt den TXT-Eintrag bei MyFritz (DNS-01 Challenge), die unabhängig von etwaigen Portfreigaben funktioniert!