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Vodafone Deutschlan​d war Ziel eines kriminelle​n Angriffs auf einen seiner Server - Eure Fragen unsere Antworten
Alexandra
Moderatorin

Hallo zusammen,

dieses Thema hat einige Fragen bei Euch ergeben, was nur verständlich ist. Eure Fragen greifen wir gern auf.

Warum erfolgt die Information per Brief?
Angesichts der Komplexität des Angriffs haben wir uns bewusst für das Versenden eines Briefes entschieden. Nur so können wir die Betroffenen direkt und umfassend informieren.

Zur Online-Abfrage - Warum erfolgt die Prüfung anhand der Bankdaten?
Wir sind uns bewusst, dass die Abfrage mit Kontonummer und Bankleitzahl angesichts dieses Anlasses Fragen aufwerfen kann. Das ist jedoch ein mit dem Datenschutzbeauftragten besprochenes und einzig mögliches Vorgehen zur vertraulichen Identifikation. Jede andere Kombination (z.B. mit Namen oder Adresse) wäre wesentlich unsicherer. Zudem möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass die eingegebenen Daten von Vodafone nicht gespeichert werden. Hier noch einmal der Link: www.vodafone.de/kundeninformation

HTTPS (gesichertes Internet-Protokoll:
Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass der Link www.vodafone.de/kundeninformation offiziell zur Vodafone Webseite gehört. Vodafone garantiert, dass die von Ihnen eingegebenen Daten nicht gespeichert und über eine gesicherte Verbindung eingegeben werden.

 

Ist die Webseite sicher?
Die auf unserer Seite genutzte Verschlüsselung RC4 128 Bit wird auch von führenden Internetunternehmen wie Google, Mozilla, Microsoft und Twitter genutzt. Um den bei RC4 128  genutzten Algorithmus zu knacken, müsste ein Angreifer mehr als 1 Mrd. SSL-Verbindungen aufbauen. In einem realen Angriffsszenario sind bei einer befristet aufgesetzten Website solche Attacken nicht durchzuführen – sondern nur unter Laborbedingungen auf lange Zeit möglich. Benutzer der Seite sind damit keinen praktischen Risiken ausgesetzt. Für zusätzliche Sicherheit auf der Website sorgt daneben auch noch das auf der Site installierte Capture, das es generell nur Menschen möglich macht, Daten einzugeben und automatisierte Zugriff auf die Website verhindert.

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht?
Vodafone war Ziel und damit Opfer eines kriminellen Angriffs auf einen Server. Sofort, nachdem dieser Angriff entdeckt wurde, hat Vodafone reagiert und arbeitet eng mit den deutschen Aufsichts- und Justizbehörden zusammen. Sämtliche Zugänge, die der Täter genutzt hatte, wurden sicher verschlossen. Die betroffenen Kunden wurden informiert, und sie haben Verhaltenshinweise erhalten, mit denen sie das Risiko senken können, einen Schaden zu erleiden. Vodafone hat alle gesetzlichen und vertraglichen Pflichten erfüllt. Die Kündigung eines laufenden Vertrages durch einen betroffenen Kunden ist deshalb nicht möglich.

Warum wurden Daten von Personen gespeichert, die nicht mehr Kunden sind?

Vodafone ist im Rahmen der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten gesetzlich verpflichtet, Ihre Bestandsdaten auch nach Beendigung des bestehenden Vertragsverhältnisses für einige Jahre aufzubewahren. Nach Ablauf der gesetzlichen Frist werden wir Ihre Daten umgehend löschen.

 

Gibt es Schadenersatz?

Der Vorfall hat keinen Einfluss auf das bestehende Vertragsverhältnis. Vodafone hat alle gesetzlichen und vertraglichen Pflichten erfüllt. Da bei den Kunden kein finanzieller Schaden entstanden ist, können wir Ihnen ein Entschädigung nicht gewähren.



 

Viele Grüße

 

Euer Moderatoren-Team



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