Menu Toggle

Aktuelle Einschränkungen

 

  • MeinVodafone im Web: Selfservice MeinVodafone im Web Registrierung/Hinzufügen von Verträgen
  • Behoben: Mobil: Es kommt überregional zu Einschränkungen bei Mobilen Daten und Telefonie 2G/3G/4G
  • Behoben: MeinVodafone-App und MeinVodafone im Web Einschränkungen bei der Nutzung aller Dienste

 

Nähere Infos dazu findest Du im Eilmeldungsboard.

Close announcement

Wer hat diesen Beitrag bewertet

Smart-Analyzer
  • Welchen Vertrag hast Du? Cablemax 500
  • Welches Modem/ Router nutzt Du? Touchstone TG3442DE bzw. Fritzbox 6591
  • Nutzt Du ein Leih-Gerät von uns oder hast Du ein eigenes Gerät? Beides
  • Welcher Fehler tritt auf? Abbruch der Internetverbindung mit anschließender Neusyncronisaton (T3-Timeout)
  • Wie ist Dein Endgerät mit dem Modem verbunden? LAN
  • Welchen Browser verwendest Du normalerweise? Microsoft Edge
  • Welches Betriebssystem hast Du auf Deinem Rechner? MacOS und Windows
  • Beginn und Zeitraum der Störung Seit Mitte August 2020
  • Lade dazu noch einen Screenshot von den Signalwerten hoch. Diese findest Du in der Benutzeroberfläche Deines Kabelrouters über 192.168.0.1 bzw. über 192.168.178.1 bei der Fritzbox.
  • Welche Maßnahmen wurden durch die Störungshotline (erreichbar unter 0800-5266625) durchgeführt? So ziemlich alles oder vielleicht auch überhaupt nichts
  • In welchem Bundesland wohnst Du? Rheinland-Pfalz

 

Hallo Vodafone Community,

 

ich wende mich in meiner Verzweiflung an euch, da mir die geballte Kompetenz der Störungshotline jegliche Illusion genommen hat, dass ich meinen Kabel-Internet-Anschluss in der verbleibenden Vertragslaufzeit nochmal voll funktionstüchtig nutzen kann.

 

Ich bin seit fast 15 Jahren Internet-Kunde bei Kabel Deutschland / Vodafone und war mit der Leistung bis Ende Mai 2020 hoch zufrieden. Aber seit letztgenanntem Zeitraum steck der Wurm drin und man hat den Eindruck der gesamten Vodafone-Konzern sei selbst an einem Virus erkrankt. Alles fing mit massiven Störungen des gesamten Kabelanschlusses an. Mehrfach täglich brach die Verbindung komplett für ca. 5-10 Minuten ab. In diesen Zeiträumen funktionierte weder Internet noch das normale TV-Signal. Das Problem betraf nicht nur meinen eigenen Anschluss, sondern auch die Anschlüsse meiner Nachbarn im Haus und den umliegenden Häusern. Vodafone benötigte zweieinhalb Monate um festzustellen, dass es sich um eine "Großraumstörung" handelt, und um diese zu beheben.

Seit etwa Mitte August sind diese massiven Totalausfälle behoben, und der TV-Anschluss funktioniert einwandfrei. Was allerdings geblieben ist, sind mehrfache, tägliche Mikroaussetzer am Internetanschluss. In der Regel 2 bis 3 Mal am Tag, meistens in der Nachmittagszeit. Manchmal aber auch mitten in der Nacht.

 

Ich betreibe seit Juni 2019 eine eigene Fritzbox 6591 am Anschluss. Bis zum Beginn der Störungen im Mai 2020 hat diese einwandfrei und ohne Fehler funktioniert. Mein persönliches Martyrium begann mit dem ersten Anruf bei der Störungshotline. Dort bügelte man mich kurz und knapp mit der Begründung ab, ich verwende ein eigenes Endgerät und deshalb wäre Vodafone für die Störung nicht zuständig. Kurz gesagt, sobald der Kunde ein eigenes Endgerät nutzt liegt der Grund für eine Störung immer darin.

Im Ereignisprotokoll meiner Fritzbox werden die Störungen als T3-Timeout Fehler und mit "Internetverbindung wurde getrennt" gekennzeichnet. Diese Trennung dauert gewöhnlich nur 2-3 Sekunden, anschließend synchronisiert sich das Modem neu mit dem Kabelnetz, was weitere 20-25 Sekunden dauert. Interessanterweise beziehe ich nach jeder dieser Timeouts eine neue IPv4-Adresse. Früher, also vor Mai 2020, konnte ich die Verbindung so häufig trennen und wieder neu aufbauen, und habe immer über längere Zeiträume stets ein und die selbe IP-Adresse bezogen. Die wechselnden IP-Adressen stören mich nicht, allerdings die Timeouts, da es gerade in diesem Jahr in der Homeoffice-Phase inzwischen mehrfach vorgekommen ist, dass ich störungsbedingt aus Telefon- bzw. Videokonferenzen geflogen bin. Das ist nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch peinlich den Kollegen gegenüber.

Wie bereits weiter oben geschrieben, wurde durch die Störungshotline verlangt, ich möge doch den Vodafone-Router anschließen, was ich letztendlich auch gemacht habe. Nach zwei Tagen Wartezeit konnte ich das Gerät auch in den Bridgemodus schalten, so dass meine Fritzbox hinterhergeschaltet weiter als Router funktioniert. 

Leider treten die Verbindungsabbrüche aber auch in dieser Konfiguration auf. Der Vodafone-Router besitzt (wohl bewusst um keine Angriffsfläche zu bieten) kein umfangreiches Protokoll zu Verbindungsproblemen. Allerdings sehe ich die Abbrüche nach wie vor in meiner Fritzbox, da diese ja jedes Mal nach einem Timeout, wieder eine neue öffentliche IP-Adresse bezieht.

Ich habe nicht mitgezählt wie häufig ich inzwischen bei der Störungshotline angerufen habe. Gefühlt habe ich mit hundert verschiedenen Mitarbeitern gesprochen. Immer mit dem gleichen Ergebnis. Es wird während des Anrufs kurz geprüft, die Leitung ist in diesem Moment natürlich in Ordnung, und das Ticket wird direkt wieder geschlossen. Man hat mir schon mehrfach was von einer Fachabteilung erzählt, die scheinbar aber so top secret ist, dass man mich nicht dorthin verbinden kann. Ich habe auch schon mehrfach SMSen erhalten, dass ein Ticket erstellt wurde. Wenige Tage später kommt dann die Bestätigung über die Entstörung des Anschlusses und alles sei wieder in Ordnung. Dieser Zustand hält allerdings keine 24 Stunden.

Um Auszuschließen, dass es wirklich nicht an meinem eigenen Endgerät liegt, habe ich die Fritzbox 6591 Anfang September 2020 als Garantiefall gegen ein nagelneues, baugleiches Gerät getauscht bekommen. Das Resultat war wie erwartet, identisches Fehlerverhalten. Diese Information interessierte die Störungshotline allerdings genauso wenig. (Aussage: Wenn Sie nicht unser Gerät anschließen, liegt der Fehler bei Ihnen).

Der Anschluss ist für mich inzwischen nicht mehr zuverlässig nutzbar. Zum Arbeiten wähle ich mich nur noch über das Mobilfunknetz in mein Firmen-VPN ein. Ich bereue inzwischen sehr im Februar bei der ersten Cablemax-Aktion den Vertrag für zwei Jahre verlängert zu haben. Inzwischen bin ich so frustriert, dass ich darüber nachdenke mir einen zusätzlichen DSL-Anschluss zu besorgen und den Kabelanschluss ungenutzt auslaufen zu lassen. Als langjähriger Kunde von Kabel Deutschland / Vodafone fühle ich mich extrem im Stich gelassen.

 

Vielleicht habe ihr von der Vodafone Community noch eine Idee, wie ich weiter vorgehen könnte.

Schöne Grüße
Moonstone

(1)
Mehr anzeigen
Wer hat diesen Beitrag bewertet