am 06.01.2026 13:29
Der gezielte Anschlag auf Stromleitungen im Südwesten Berlins sorgte am Wochenende dafür, dass rund 50.000 Haushalte ohne Strom waren – und damit auch ohne Internet, TV und teilweise ohne Mobilfunk. Auch unser Netz war betroffen. Unsere Teams haben seit den frühen Morgenstunden alles daran gesetzt, die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.
Unsere Maßnahmen vor Ort
Der Stromausfall trennte zunächst 39 unserer Mobilfunkstationen sowie drei lokale Netzknoten vom Netz. Unser Fokus lag sofort darauf, eine stabile Grundversorgung sicherzustellen, damit Kund:innen weiterhin telefonieren und Notrufe absetzen können.
Dafür wurden:
Bereits am Wochenende konnten wir 29 der 39 Standorte wieder ans Netz bringen. Weitere folgen mit Generatorversorgung. Drei Standorte lassen sich technisch nicht über Notstrom anbinden – hier warten wir auf die reguläre Energieversorgung.
Warum keine mobilen Sendemasten?
Mobile Funkmasten benötigen mehrere Genehmigungen, eine geeignete Fläche und rund zwei Tage Aufbauzeit. Da wir die meisten Standorte schneller über Generatoren versorgen können, ist ihr Einsatz in solchen Lagen nicht die effizientere Lösung.
Was bedeutet der Blackout fürs Festnetz?
Eine unserer Betriebsstellen im Kabelnetz ging offline, nachdem der interne Strompuffer aufgebraucht war. Dadurch fielen TV, Internet und Telefonie zeitweise aus. Mit einem Großgenerator konnten wir die Betriebsstelle noch am selben Tag wieder versorgen. Sobald Kund:innen zuhause wieder Strom haben, funktionieren auch die Dienste vor Ort.
Trotz extremer Wetterbedingungen und erschwertem Zugang konnten wir innerhalb weniger Stunden große Teile der Versorgung stabilisieren. Unser Einsatz zeigt erneut, wie wichtig robuste Notstromkonzepte und schnelle technische Reaktionen für die Netzsicherheit sind.
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