abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du 
Aktuelle Eilmeldungen

Blumberg, Bräunlingen, Titisee-Neustadt: Ausfall Internet und Telefonie über Mobilfunk und DSL

TV: Kabelfernsehen wird Mietersache. Jetzt handeln!
Deine Störung ist nicht dabei? Dann nutz unseren Störungsfinder!

1

Frage

2

Antwort

3

Lösung

TV Connect überflüssig?
Sweetdeal
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Grüße euch,

 

ich wollte bei Vodafone ein Vertrag machen, jedoch ist dort zwingend immer TV Connect enthalten.

Nun ist es aber so, dass wir schon Fernsehen schauen können, ohne einen Vertrag. Ergo ist es vermutlich in der Miete enthalten. (Ich wüsste allerdings nicht, dass wir da eine Klausel haben)

Jetzt ist meine Frage: Wer muss das den an Vodafone melden, sodass wir ein Vertrag ohne TV Connect machen können?

(Das hier steht im Mietvertrag, just in Case)

 15a. Fernsehempfang Gemeinschafts-Antennenanlage [den Betriebsstrom und die regelmäßige Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft oder das Nutzungsentgelt für eine nicht zu dem Gebäude gehörende Antennenanlage sowie die Gebühren, die nach dem Urheberrechtsgesetz für die Kabelweitersendung entstehen, unabhängig davon, ob der Mieter ein Rundfunk oder Fernsehgerät betreibt.

15b) Mit einem Breitbandkabelnetz verbundene private Verteilerlage [neben den unter Nr. 15 a) aufgeführten Positionen die laufenden monatlichen Grundgebühren für Breitbandanschlüsse und Multimediadienste.
1 Akzeptierte Lösung

Akzeptierte Lösungen
reneromann
SuperUser
SuperUser

Der Empfang ist bei dem Passus eben nicht enthalten - das du trotzdem schauen kannst, ist eher dem geschuldet, dass dort keine Sperre gesetzt wurde.

 

Und wenn dein Hauseigentümer keinen Mehrnutzervertrag (MNV) abgeschlossen hat, musst du halt einen Einzelanschluss bezahlen - denn mit dem Passus im Mietvertrag sichert sich der Vermieter nur zu, dass er einen MNV umlegen könnte, ob es aber einen MNV gibt, sagt dies nicht aus.

 

Und noch was: Spätestens ab dem 01.07.2024 ist die Abrechnung der Kabelgrundgebühr ("TV Connect") über die Mietnebenkosten nicht mehr zulässig - es kann durchaus sein, dass dein Vermieter daher schon jetzt bereits den MNV gekündigt hat, selbst wenn der Passus noch im Mietvertrag steht.

 

Alternativ: Wenn dein Vermieter einen MNV für das Objekt hat, dann lass dir die Vertragsnummer des MNV geben, damit dieser bei VF hinterlegt werden kann...

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

3 Antworten 3
reneromann
SuperUser
SuperUser

Der Empfang ist bei dem Passus eben nicht enthalten - das du trotzdem schauen kannst, ist eher dem geschuldet, dass dort keine Sperre gesetzt wurde.

 

Und wenn dein Hauseigentümer keinen Mehrnutzervertrag (MNV) abgeschlossen hat, musst du halt einen Einzelanschluss bezahlen - denn mit dem Passus im Mietvertrag sichert sich der Vermieter nur zu, dass er einen MNV umlegen könnte, ob es aber einen MNV gibt, sagt dies nicht aus.

 

Und noch was: Spätestens ab dem 01.07.2024 ist die Abrechnung der Kabelgrundgebühr ("TV Connect") über die Mietnebenkosten nicht mehr zulässig - es kann durchaus sein, dass dein Vermieter daher schon jetzt bereits den MNV gekündigt hat, selbst wenn der Passus noch im Mietvertrag steht.

 

Alternativ: Wenn dein Vermieter einen MNV für das Objekt hat, dann lass dir die Vertragsnummer des MNV geben, damit dieser bei VF hinterlegt werden kann...

Hey,

 

danke für die nette Erklärung. Vermutlich ist es dann einfacher, nur Internet zu nehmen und sich Satellit zu kaufen. 

Sind den die 20 € irgendwie gesetzlich vorgeschrieben, oder ist das eher so ein, wir machen Kohle ding?

 

lg


@Sweetdeal  schrieb:

Vermutlich ist es dann einfacher, nur Internet zu nehmen und sich Satellit zu kaufen.


Klar, wenn dein Vermieter die Installation einer Sat-Schüssel erlaubt -- denn wenn ein Kabelanschluss vorhanden ist, muss er die Installation nicht erlauben, sondern kann dich (hinten rum) quasi "zwingen", den Kabelanschluss für TV zu nutzen.

 


@Sweetdeal  schrieb:

Sind den die 20 € irgendwie gesetzlich vorgeschrieben, oder ist das eher so ein, wir machen Kohle ding?


Seit wann muss die Höhe eines Entgelts für die Nutzung einer Dienstleistung gesetzlich vorgeschrieben werden?

Vodafone bietet dir eine Dienstleistung an und möchte dafür einen angemessenen Preis - du kannst dich entscheiden, ob du den Preis bereit bist zu zahlen oder nicht. Wenn nein, dann darfst du halt -Stichwort: Erschleichen von Leistungen- den TV-Kabelanschluss nicht nutzen und musst dann ggfs. auf den TV-Empfang verzichten.

 

Oder glaubst du etwa, dass sich ein Kabelnetz kostenlos unterhält und keinerlei Technik notwendig ist, um das Signal bis zu dir zur Antennendose zu bringen?