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Sporadische Verbindungsabbrüche seit Monaten

sfis
Smart-Analyzer

Hallo liebe Leute im Forum,

seit meinem Umzug vor etwas mehr als einem Jahr nutze ich Vodafone "Red Internet und Phone 100 DSL" und genauso lange schon habe ich immer wieder Verbindungsabbrüche. Die Abbrüche treten manchmal wochenlang nicht auf und dann einige Tage lang mehrmals am Tag. Normalerweise wird die Verbindung innerhalb weniger Minuten wieder hergestellt, manchmal dauert es etwas länger. Letztes Jahr gab es einen Ausfall über mehrere Stunden, bei dem die gesamte Nachbarschaft betroffen war. Deshalb vermute ich, dass das Netz hier einfach generell überlastet ist.

Meine FritzBox zeigt im Ereignisprotokoll jedes Mal die folgenden Meldungen nacheinander (IPs und Rufnummern unkenntlich, bei Bedarf kann ich das ganze Protokoll der FritzBox schicken):

  • Internetverbindung wurde getrennt.
  • Abmeldung der Internetrufnummer yyyyyy war nicht erfolgreich. Ursache: DNS-Fehler
  • DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
  • DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 110557/33474 kbit/s).
  • Internetverbindung IPv6: AFTR konnte nicht bezogen werden: Grund 7 (got no aftr) [3 Meldungen seit 06.03.21 13:08:37]
  • Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: XXXX, DNS-Server: XXXX und 176.95.16.251, Gateway: XXXX, Breitband-PoP: xxxxx

Zuletzt habe ich noch folgende Meldung entdeckt, die Verkabelung scheint mir also auch suboptimal zu sein:

  • An der DSL Leitung wurde eine Beeinträchtigung des Signals durch eine unzulässige Verkabelung erkannt. Bitte prüfen Sie ihre Leitung auf eventuell vorhandene Abzweigungen oder Mehrfachverteilungen. Die Abzweigung ist 83 Meter lang. Sie kostet ungefähr 6304 kbit/s.

Meine Frage ist jetzt: Ist das einfach nur der schlechte Netzausbau und muss ich mich damit abfinden solange ich mich in einem digitalen Entwicklungsland befinde? Oder kann man an dem Zustand etwas ändern? Die eigentliche Downtime ist zwar relativ kurz, aber die Abbrüche sind in Videocalls und Arbeiten im VPN natürlich fatal.

Viele Grüße,
Simon

 

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7 Antworten 7
sfis
Smart-Analyzer

Okay, "witziger" Zufall: kurz nach dem Schreiben der Nachricht ist die Verbindung wieder abgebrochen und bis jetzt (1.5 h später) immer noch nicht wiederhergestellt.

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sfis
Smart-Analyzer

Für diesen aktuellen Ausfall wurde jetzt ein Störticket erstellt, da er jetzt einige Stunden anhält. Auch wenn ich in ein paar Tagen wieder eine Verbindung haben sollte, würde ich doch gerne wissen, wie sich diese Probleme vermeiden lassen? Ich bin es leid, alle paar Monate in der Hotline zu hängen.

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Andre
Moderator

Hey sfis,
das ist natürlich auch nicht die Art von DSL-Anschluss die wir Dir bieten wollen.

Sporadische Abbrüche sind aber das schwierigste Fehlerbild was man haben kann.
Wir können hier nur ein Ticket aufnehmen / Telekom beauftragen, wenn wirklich Abbrüche ersichtlich sind.
Wenn das Ticket aufgenommen wird & dann keine Abbrüche mehr auftreten in der Zeit wo die Leitung beobachtet wird, kanns sein, dass das Ticket direkt geschlossen wird. Um das zu verhindern würd ich den Router einfach 2-3 mal am Tag neustarten, jetzt wo das Ticket ganz frisch ist.

War denn schonmal ein Telekomtechniker vor Ort?

Nur weil es mal einen mehrstündigen Ausfall letztes Jahr gab, bedeutet das nicht gleich eine Überlast.

Die Fritzbox hat nur begrenze Diagnosemöglichkeiten, irgendwas wird mit der Verkabelung zwischen APL und der TAE-Dose nicht perfekt sein.

Hast Du mehrere TAE-Dosen in der Wohnung verbaut? Falls ja , klemm die mal ab / nutze nur die erste TAE-Dose.
Umsoweiter die Leitungen verlängert werden, desto schlechter ist das für das DSL-Signal.

Wenn die Fehlerquelle eine schlechte Verkabelung / Schaden zwischen APL & der TAE-Dose ist, wär das eher was für den Eigentümer.

LG,

Andre

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sfis
Smart-Analyzer

Hallo @Andre ,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich habe schon befürchtet, dass die Diagnose hier nicht so einfach ist. Das in meiner zweiten Nachricht beschriebene Problem besteht immer noch und eine eurer Mitarbeiterinnen beim Support hat veranlasst, dass morgen ein Telekom-Techniker vorbeikommt.

Laut ihr wurde eine vollständige Unterbrechung der Leitung gemessen. Ist es möglich, dass meine Probleme auf ein defektes Kabel zurückzuführen ist, das jetzt vollständig durch ist? Der Leitungsverlauf scheint nicht ganz so einfach zu sein: Es gibt im Keller eine uralte Verteilerbox mit Post-Logo und im Nachbarhaus dann den eigentlichen Hausanschluss (APL?). Das letzte Mal, als ein Techniker der Telekom da war und meinen Nachbarn angeschlossen hat, hat er meinen Anschluss dabei versehentlich herausgerupft und musste ein paar Tage später wiederkommen Frustrierte Smiley

In der Wohnung ist nur eine TAE-Dose verbaut, ich kann also nicht eine andere Dose testen.

Ich hoffe, dass der Techniker morgen das Problem finden kann und es gleichzeitig auch die sporadischen Abbrüche behebt. Ich werde hier schreiben, wie es läuft.

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Andre
Moderator

Hey sfis,
wenn hier jetzt wirklich ein Techniker sich das mal vor Ort mit Prüfequipment anschaut ist das schon die halbe Miete.
Sollte der Fehler irgendwo in unserem Netz liegen (und er kanns nicht direkt vor Ort beheben) gehts dann an einen Bautrupp der Telekom.

Wenn das Signal am APL gut - und an Deiner TAE-Dose bescheiden ist, wirds irgendwo an der Verkabelung innerhalb des Hauses liegen.

Ich freu mich auf Dein Update. Jenachdem was der Techniker zurückmeldet , kann ich mir das auch dann ggf. gern mal anschauen.


Ich bleib optimistisch und hoff, dass er den Fehler direkt und dauerhaft beheben kann.

LG,

Andre

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sfis
Smart-Analyzer

Hallo @Andre ,

tatsächlich konnten die beiden Techniker, die heute da waren, das Problem lösen. Es war genau der gleiche Ablauf wie vor ein paar Wochen: Ein neuer Nachbar ist im Haus eingezogen und der Techniker hat beim Freischalten seines Anschlusses meinen Anschluss herausgerupft. Da das jetzt zweimal passiert ist, liegt es wohl an diesem Techniker. Die beiden, die heute da waren, haben vermutet, dass es ein  Subunternehmer sei - dabei sind beide meiner Nachbarn bei der Telekom. Beauftragt Vodafone Telekom-Techniker, während die Telekom selbst Subunternehmer nutzt?

Ob das Problem mit den Verbindungsabbrüchen gelöst ist, ist jetzt noch unklar. Allerdings haben die Techniker noch gesehen, dass bei mir in einer alten TAE-Dose (von der ich dachte, dass sie nicht mehr angeschlossen ist) ein Prüfwiderstand eingebaut war. Dies sollte allerdings nur bei einer Dose pro Anschluss der Fall sein und hat möglicherweise zu einer schlechteren Signalqualität geführt. Der Widerstand wurde also ausgebaut und vielleicht ist die Leitung jetzt stabiler. Ich beobachte die Verbindungsstabilität mal weiter, aber der Thread kann denke ich geschlossen werden.

Vielen Dank für die Hilfe hier im Forum, auch wenn das Problem jetzt nur direkt vor Ort lösbar war. Bei meinem ersten Post dachte ich noch, dass die zufälligen Abbrüche zugenommen haben und nicht, dass ein Techniker meine Leitung zerschossen hat.

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Andre
Moderator

Hey sfis,

danke fürs Update.
Freut mich , dass die Techniker den Fehler beheben konnten.
Umso trauriger, dass scheinbar mehrfach Dein Kabel aus dem APL rausgerupft wurde, beim Versuch einen anderen Kunden anzuschalten....

Ob ein Telekomtechniker oder irgend ein Subsubsubdienstleister rausgeht, entscheidet am Ende die Telekom.
Gerade wenn ein vorheriger Termin erfolglos war, ists wahrscheinlicher, dass ein Telekomeigener Mitarbeiter rausgeschickt wird.

Ich lass den Beitrag dann mal noch etwas offen - hoffe aber, dass sich die Abbrüche nun erledigt haben.
Falls nicht, schick mir mal eine PN mit der Kunden und Handynummer.
Dann reklamiere ich das Ticket.

LG,

Andre

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