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Keine Telefonie mehr möglich (Fritzbox 7270)
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Netzwerkforscher

Hallo zusammen,

dieser Thread hier ist für jeden, der diesen Vertrag mit Homebox 1 (FRITZ!Box 7270) hat, sehr lesenswert! Im Prinzip eine Pflichtlektüre.

Kurz zu meiner Situation: Habe jetzt 10 Jahre und 8 Monate diesen Vertrag mit Homebox 1. Die originale 7270v2 zickte vor 5...6 Jahren mal ein wenig rum, da habe ich sie (mehr oder weniger vorsorglich) gegen eine 7270v3 getauscht. Diese wurde auch bei KDG eingetragen (CWMP usw.), so dass sie sich automatisch provisionierte und alles super lief. Aus Erfahrung bei anderen Leuten und vielen Forumsberichten weiß ich, dass die 7270v2 teilweise mit fehlerhaften Elkos nach 5...6...7 Jahren ausgestiegen ist, bei Geräten mit aktivem DSL-Modem (erhöhter Stromverbrauch, mehr Abwärme) teilweise noch eher oder häufiger, so dass sogar Garantiefälle darunter waren. Deswegen war ich irgendwann froh, eine 7270v3 zu haben, wo dieser Designfehler behoben wurde.

Am 14.08.2019 um 10:38 Uhr Uhr war dann plötzlich meine Telefonie weg, die Nummern registrierten sich nicht mehr (Bad Request), ein Neuprovisionierung ging aber auch nicht (siehe verschobener Beitrag unter diesem Beitrag hier https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Ger%C3%A4te/Umstellung-FritzBox-7270-FAQ/td-p/1897829).

Grund ist wohl die auch verlinkte Umstellung der Telefonie bei Kabel Deutschland/Vodafone. Ein Schreiben habe ich allerdings nie bekommen, wie andere wohl auch nicht (siehe z. B. https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Ger%C3%A4te/Fritzbox-7270-kein-Telefon-mehr-IMS-Plattform-Umst...).

Nach dem Lesen dieses Threads hier müsste es ja jetzt so sein, dass ich KEINE Telefonie mehr mit der 7270(v3) bekomme. Habe ich aber! Soweit das positive Ergebnis nach zweieinhalb Tagen! Das hat aber ein ganz bestimmter Techniker gemacht und wenn ich die Box jetzt wieder auf Werkseinstellungen zurücksetze, zieht sie sich auch nicht mehr die Telefoniedaten, aber wenn ich die Sicherung wieder einspiele ist natürlich alles wieder da. Was ich damit sagen will, es lohnt sich, hart zu bleiben, man bekommt seine Telefonie auch in andere Boxen als die 7270v2!

Ehrlich gesagt sehe ich in der 7270v3 auch keine Vertragsverletzung. Die wurde seinerzeit eingetragen und für gültig empfunden und hat auch immer funktioniert mit der Provisionierung/TR-069.

Schritte meinen Vertrag auf einen aktuelleren Vertrag zu ziehen, habe ich schon mehrfach unternommen. Leider sind die neuen Verträge alle mit irgendwelchen Ecken und Kanten oder Einschränkungen oder oder. Eine einfache Bandbreitenerhöhung und ich wäre glücklich und würde auch mehr zahlen. Ist aber nicht. Entweder man bekommt analoge Telefonie (sorry, aber da kann ich gar nicht mehr mit leben nach 15 Jahren ISDN und 10 Jahren VoIP bin ich digitale Anwahlen gewöhnt, da will ich kein Düdelüdedüd (Tonwahl) mehr beim Start des Telefonats höhren) oder man hat die FRITZ!Box-Bindung. Bei dem Vertrag hier kann ich parallel auch einen LANCOM-Router ran hängen und habe an dem eine öffentliche IPv4-Adresse und kann dann VPN usw. machen. Bei einer Cable-FRITZ!Box habe ich zwangsläufig immer die FRITZ!Box an erster Stelle. Will ich das nicht, bleibt wieder nur das andere Übel, nämlich analoge Telefonie, wo man ja noch nicht mal mehr als 2 Nummern dann unterscheiden kann. Ja, wir haben ein paar mehr Nummern hier, sind ja auch mehrere Leute. Derzeit kann man auch noch mehr machen als nur den LANCOM-Router parallel zu hängen, aber das führt hier zu weit.

 

Jetzt habe ich auch noch eine FRAGE. Insbesondere an die Spezialisten hier in diesem Thread, die immer geschrieben haben, was geht und was nicht. Die Begründungen zum Thema Routerfreiheit finde ich übrigens grenzwertig. Ich bin der Meinung, dass es nicht in Ordnung ist, dass bei diesem Vertrag die VoIP-Zugangsdaten nicht veröffentlich werden, denn Kabelmodem hin oder her, einige haben die originale 7270v2 ersetzt und wenn, wie in diesem Thread ja behauptet, die Provisionierung damit nicht mehr geht, so haben die doch ein Recht darauf. Was ich gar nicht verstehe: Ich könnte mir doch ein Kabelmodem besorgen und zusammen mit einer (DSL-)FRITZ!Box SIP-Telefonie machen wollen, so wie jetzt quasi auch. Da führt aber offenbar kein Weg rein, weiß jemand warum nicht?  Genau genommen ist es in meinem Fall sogar so, dass eigentlich alles jetzt schon mein Eigentum ist, das Modem und die FRITZ!Box. Das kam so, weil man mir nach einem Blitzschaden 2014 irgendsoein katastrophales "China-Modem" anbieten wollte, was ich gleich abgelehnt hatte, ich wollte wieder ein Motorola oder was Gleichwertiges. Hatte dann im Zuge eines neueren Gerätes ein CISCO-Kabelmodem bei eBay gekauft von ehemals Kabel Deutschland und das kam bei mir dann zum Einsatz. So ein stabiles Kabelmodem habe ich noch nie gehabt. Das Motorola war ja schon super im Vergleich zu dem Thomson, was meine Schwester und mein Vater hatten, aber das Cisco war und ist ja sowas von geil, das kann man ohne auch nur einen Ausfall ein Jahr durchlaufen lassen. Das läuft einfach. So, das Kabelmodem ist also meins, auch wenn Kabel Deutschland das nicht weiß, weil seinerzeit noch keine Routerfreiheit war und das deswegen auch nicht eingetragen wurde. Der Techniker damals war sehr freundlich und hat mich in meinen Vorhaben unterstützt, sofern auf dem gekauften Modem eine Kabel Deutschland Software drauf sei, darauf sollte ich achten. Unitymedia oder so wäre Fehlanzeige gewesen. Also zurück zur Frage: Modem mein Eigentum, ich kaufe mir auch gerne noch mal so ein Cisco-Modem, kostet ja nicht die Welt, FRITZ!Box mein Eigentum, was muss ich jetzt tun, damit die SIP-Daten im Kundencenter landen??? Und ich somit bei der nächsten Umstellung nicht wieder so eine Katastrophe habe, denn wie schon geschrieben, die Daten sind jetzt drin, aber alleine provisioniert die Box nicht. Ich brauche also immer einen Techniker, sobald Kabel Deutschland mal wieder einfällt, sie müssten was an der Telefonie ändern. Eine derartige Umstellung wie sie jetzt lief, war ja nun auch nicht das erste Mal.

 

Vielen Dank und viele Grüße,

Jirki

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SuperUser

Und genau da liegt dein Problem: Da es 2014 noch keine Routerfreiheit gab, wurde das Cisco auch nicht als "eigenes" Gerät eingetragen, sondern ist jetzt als Leihgerät hinterlegt.

Weiterhin: Das Gerät, welches du damals per eBay gekauft hast, dürfte auch ein unterschlagenes Ex-Leihgerät sein - denn diese Geräte wurden nie im freien Handel verkauft, sondern waren IMMER Leihgeräte.

Davon abgesehen erfüllt das Cisco-Modem definitiv nicht die Schnittstellenbeschreibung, weil es nicht mindestens 16 Downstream-Kanäle unterstützt...

 

Und wie schon öfter geschrieben: Die Kombination aus Kabelmodem und 7270 ist eine Spezialkonstruktion aus den Jahren 2010 bis 2013(?), fällt also streng genommen noch nicht mal unter die Routerfreiheit. Denn erst Verträge ab 2016 fallen darunter - für ältere Vertrage KANN der Anbieter Daten rausgeben, MUSS es aber nicht (weil sie Bestandsschutz haben).

 

Und noch was: Für die SIP-Daten brauchst du immer ein eigenes Endgerät - de facto sind dies derzeit lediglich die 6430, 6490 [nur Retail-Geräte mit der Artikelnummer 2000 2778] 6590 und 6591 [nur Retail-Geräte]. Ob du die Daten dann in deinem eigenen Endgerät einsetzt -oder- in eine nachgeschaltete SIP-Telefonanlage (auch andere FritzBoxen) einträgst, ist alleine deine Sache.

 

Davon abgesehen: Beim Einsatz eines eigenen Endgeräts auf SIP-Basis hast du kein Problem und digitale Telefonie, egal ob du die Homebox-Option gebucht hast oder nicht. Ohne Homebox-Option gibt es lediglich Einschränkungen bei der Zahl der gleichzeitigen Gespräche (max. 1) und der maximalen Rufnummern (max. 3).

Beim Einsatz des Leihgeräts bekommst du die digitale Telefonie ausschließlich bei separater (kostenpflichtiger) Zubuchung der Homebox-Option - ohne Homebox-Option gibt's vertragsgemäß zwar SIP, aber dies wird IMMER am analogen Ausgang des Standardgeräts terminiert.

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Giga-Genie

Hi,

 

erstmal Respekt, dass du es geschafft hast, eine andere Fritz!Box als eine FB 7270v2 eingetragen zu bekommen

 

Nun die "schlechte" Nachricht: Dein Cisco Modem wird im VF KD System durch die Eintragung des Technikers höchstwahrscheinlich nun als Providergerät gelistet, sollte im Kundenportal auftauchen und somit wird die Telefonie nur auf der Fritz!Box per Fernwartung bereitgestellt. Das Cisco Modem wirst du nicht als kundeneigenes Gerät eingetragen bekommen, da die MAC-Adresse bei VF KD als Ex-Providergerät gelistet und damit dafür gesperrt ist. Du müsstest dir ein "freies" Kabelmodem z. B. das Technicolor TC4400 besorgen. Dieses kannst du über das Aktivierungsportal freischalten und bekommst dann aufgrund kundeneigenem Gerät direkt an der Kabeldose die SIP-Zugangsdaten angezeigt.

 

Grüße

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Netzwerkforscher

> Und genau da liegt dein Problem: Da es 2014 noch keine Routerfreiheit gab, wurde das Cisco auch nicht als "eigenes" Gerät eingetragen, sondern ist jetzt als Leihgerät hinterlegt.

 

So wird es sein. Damit habe ich aber auch nicht so ein großes Problem, dann kaufe ich halt noch eines, die kosten ja keine 20 EUR und Kabel Deutschland nimmt sie bei Altkunden ja auch nicht mehr zurück, weil die ja nicht mehr neu eingesetzt werden.

 

> Weiterhin: Das Gerät, welches du damals per eBay gekauft hast, dürfte auch ein unterschlagenes Ex-Leihgerät sein - denn diese Geräte wurden nie im freien Handel verkauft, sondern waren IMMER Leihgeräte.

 

Unterschlagen hört sich für mich zu sehr kriminell an. Definitiv ist es ein Leihgerät, was anderes gab es ja gar nicht, richtig. Ich habe damals aber selber erlebt, wie Kabel Deutschland von Bekannten das Motorola Kabelmodem z. B. nicht wiederhaben wollte. Das habe ich hier auch noch als "Reserve" liegen für schlechte Zeiten, vermutlich wird es aber nicht mehr zum Einsatz kommen.

 

> Davon abgesehen erfüllt das Cisco-Modem definitiv nicht die Schnittstellenbeschreibung, weil es nicht mindestens 16 Downstream-Kanäle unterstützt...

 

Oha, jetzt wird es wieder kompliziert. Ich habe hier ja heute Abend schon extrem viel quer gelesen, weil ich auch gerne meinen Vertrag upgraden würde, auch um Entspannung auf beiden Seiten zu erreichen, allerdings nur unter gewissen Konstellationen. Vermutlich wird alles so kompliziert, da lasse ich es dann doch wieder alles wie bisher. Aber ich komme vom Thema ab. Wir waren bei der Schnittstellenbeschreibung. Also in den FAQs habe ich gelesen, dass ein eigenes Kabelmodem lediglich DOCSIS 3.0 als Anforderung hat, und das - habe ich sogar noch mal nachgeschaut - kann das CISCO-Kabelmodem. Es ist ein "Cisco EPC3212 EuroDocsis 3.0 2-PORT Voice Modem". Das würde also nicht mehr gehen dieses Kabelmodem? Aber es geht doch bei mir jetzt. Schon komisch. Ich glaube sogar aufgrund des Altvertrages hier, macht das sogar nur DOCSIS 2.0. Aber das weiß ich nicht genau, habe hier auf der Konfigseite vom Modem auf Anhieb nichts gefunden.

 

> Und wie schon öfter geschrieben: Die Kombination aus Kabelmodem und 7270 ist eine Spezialkonstruktion aus den Jahren 2010 bis 2013(?),

 

Mein Vertrag ist von 05.01.2009... Damals war es aber keine Spezialkonstruktion, sondern das Beste, was im Angebot war. Und diese "Spezialkonstruktion" lief von ein paar Anfangsschwierigkeiten mit der SIP-Telefonie abgesehen, auch gut.

 

> fällt also streng genommen noch nicht mal unter die Routerfreiheit.

 

Mag sein. Schlimm ist dann nur, dass man sich wohl teilweise verweigert die SIP-Daten in Nachfolgeboxen der 7270v2 per TR-069 einzuspielen. Ich meine logisch ist doch, dass eine 7270v2 nicht ewig lebt. Ist die also defekt steht der Anschlussinhaber anscheinend vor einem echten Problem. Dass man hier nicht kulanterweise die SIP-Daten zur Verfügung stellt, kann ich nicht verstehen und will ich nicht verstehen. Lieber lässt man Supportanfragen und unzufriedene Kunden generieren. Ich meine das kostet alles Geld. Nicht nur mir und meine Zeit, sondern auch Vodafone bzw. dem Support.

 

> Denn erst Verträge ab 2016 fallen darunter - für ältere Vertrage KANN der Anbieter Daten rausgeben, MUSS es aber nicht (weil sie Bestandsschutz haben).

 

Ahh, er kann rausgeben, will aber nicht. Ich meine wenn das meine Kunden wären, die 10 Jahre bei der Stange bleiben, nie nerven und sich nur gemeldet haben, wenn es wirklich nicht mehr ging, dann würde ich denen doch irgendwie entgegen kommen, z. B. die SIP-Daten rausgeben oder die Wechselgebühr (diese 30 EUR oder was weiß ich) erlassen (nicht die monatlichen Homebox-Gebühren). Ich könnte ja verstehen, wenn man die alten Verträge weg haben will, z. B. weil man nur noch neue DOCSIS-Normen fahren will. Aber dann muss man doch auf die Kunden zugehen und kostenlose Umstiege anbieten. Ich glaube ich mache mir den Spaß und bleibe so lange bei der Stange, bis Vodafone eines Tages kündigt, so wie die Telekom die ISDN-Anschlüsse. Jemand Angst, dass ich das nicht durchhalte? Keine Angst, habe hier inzwischen längst einen SuperVectoring-Anschluss, die 32.000 von KDG sind eigentlich nur noch Backup. Bei DSL ist die Routerfreiheit definitiv freier als bei Kabel. Andererseits war ich immer ein Freund von Kabel, das fängt schon damit an, dass bei Kabel nicht die PPPoE-Header die Pakete kleiner machen. Auch gab es bei Kabel nie 24-h-Zwangstrennungen, bei DSL sind die erst in den letzten Jahren entfallen, bei 1&1 bis heute nicht (was die sich einbilden einen nächtlichen Notruf beim Rettungsdienst unterbrechen zu dürfen, weil gerade 24 Stunden Onlinezeit um sind, das müsste man mal vor Gericht klären lassen).
Ein Gedanken hatte ich noch nicht ganz zu Ende geführt: Wenn Vodafone die SIP-Daten nicht rausrückt und z. B. eine 7490 nicht provisioniert, weil es nicht die 7270v2 ist, dann kann der Kunde ohne sein Verschulden den Vertrag nicht mehr nutzen und Vodafone verweigert ihm quasi die Telefonie. Ich weiß nicht, wer da jetzt Recht hat, bin ja kein Jurist, aber meiner Meinung nach wird der Vertrag nicht erfüllt, damit kann der Kunde kündigen. Aber da sind wir wieder an dem Punkt. Wozu streiten und Kunden verlieren, beide Seiten sollten doch ein Interesse haben, weiter sinnvoll zusammenzuarbeiten.

 

> Und noch was: Für die SIP-Daten brauchst du immer ein eigenes Endgerät - de facto sind dies derzeit lediglich die 6430, 6490 [nur Retail-Geräte mit der Artikelnummer 2000 2778] 6590 und 6591 [nur Retail-Geräte]. Ob du die Daten dann in deinem eigenen Endgerät einsetzt -oder- in eine nachgeschaltete SIP-Telefonanlage (auch andere FritzBoxen) einträgst, ist alleine deine Sache.

 

Könnte aber sein, dass eine nachgeschaltete SIP-Geschichte schwierig wird. Denn die SIP-Telefonanlage hat ja keine öffentliche IPv4-Adresse, müsste also mit STUN oder ähnlichen Geschichten - oder aber fester IP-Adresse (am Anschluss) - arbeiten, um sich richtig zu registrieren. Da ist mir eine Registrierung im ersten Gerät vom Anschluss schon symphatischer und die Telefonanlage registriert sich dann am ersten Gerät, auch so wegen QoS und so. Aber dann habe ich wieder die FRITZ!Box an erster Stelle und mein LANCOM-Router für VPN hat dann keine öffentliche IP. Ich bestreite nicht, dass für den 08/15-Nutzer die FRITZ!Box gut ist, aber ich brauche leider auch gewisse andere, professionellere Technik.

 

> Davon abgesehen: Beim Einsatz eines eigenen Endgeräts auf SIP-Basis hast du kein Problem und digitale Telefonie, egal ob du die Homebox-Option gebucht hast oder nicht.

 

Ok. Nur als eigenes Endgerät hast Du ja geschrieben kommen nur die FRITZ!Boxen in Frage. Ein KabelMODEM also anscheinend leider nicht.

 

> Beim Einsatz des Leihgeräts bekommst du die digitale Telefonie ausschließlich bei separater (kostenpflichtiger) Zubuchung der Homebox-Option - ohne Homebox-Option gibt's vertragsgemäß zwar SIP, aber dies wird IMMER am analogen Ausgang des Standardgeräts terminiert.

 

...und ist dann meines Wissens Voice over Cable und kein SIP, aber mag sein, dass das inzwischen anders ist, keine Ahnung.

 

Danke auf alle Fälle für die ausführliche und kompetente Antwort, auch wenn ich die hier ganz schön auseinanderpflücke und diskutiere...

Danke auch an peter12, da habe ich aber nichts zu zu sagen bzw. es wurde schon gesagt.

 

Wenn ich noch mal zusammenfasse, was ich eigentlich will, dann ist es Folgendes: Einen Kabelanschluss, bei dem ich über eine genormte gängige Schnittstelle, also Ethernet oder Glasfaser, einen Router meiner Wahl anschließen kann, der dann die IPv4-Adresse bekommt, und für die Telefonie SIP-Zugangsdaten (und 2 Sprachkanäle zulässig). Mehr nicht. Das geht aber mal eben so nicht. Möglicherweise über das Modem, was peter12 aufzeigte, aber das müsste man abklären.

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SuperUser
Siehste, ich habe damals einfach den Techniker gefragt, ob der das Thomson nicht gegen ein D3 Modem tauschen könnte, der ist einfach zum Auto gegangen und meine 7270 hatte seit dem ein D3 Modem auf legalen Wege davor.

Ich frage mich aber ernsthaft was Du hier jetzt noch wissen möchtest?
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Netzwerkforscher

@seelo2010  schrieb:
Siehste, ich habe damals einfach den Techniker gefragt, ob der das Thomson nicht gegen ein D3 Modem tauschen könnte, der ist einfach zum Auto gegangen und meine 7270 hatte seit dem ein D3 Modem auf legalen Wege davor.

Es ging ja nicht darum irgendein DOCSIS-3.0-Gerät zu bekommen, das wäre glaube ich auch möglich gewesen. Aber die DOCSIS-3.0-Geräte damals waren alle nicht so zuverlässig und außerdem keine Modems mehr sondern Router mit WLAN usw. Ich wollte aber ein reines Modem, damit ich mich gar nicht erst um Bridge-Mode oder sowas kümmern muss. Und zuverlässig sollte es sein. Dabei galt als Grundregel weniger ist mehr oder wie John Maeda (US-amerikanischer Designer und Informatiker) sagte: "Der einfachste Weg Einfachheit zu erreichen, führt über gut durchdachtes Weglassen." Und was Einfachheit bedeutet, hat der berühmte Pionier der Informatik Niklaus Wirth schon Anfang der 90-er gesagt: "Small is manageable".

 


@seelo2010  schrieb:
Ich frage mich aber ernsthaft was Du hier jetzt noch wissen möchtest?

Na ja, z. B. ob ein Cisco EPC3212 auch gehen würde. (Also ein anderes Cisco EPC3212 und nicht das Cisco EPC3212, was ich jetzt habe.) Oder ob das mit dem Technicolor TC4400, was peter12 vorgeschlagen hatte, auch wirklich funktioniert, weil wenn man danach sucht, dann findet man schon irgendwie widersprüchliche Angaben, hier z. B. https://forum.vodafone.de/t5/Archiv-Internet-Telefon-TV-%C3%BCber/Wird-das-Technicolor-TC4400-noch-a...

Ich habe ja geschrieben oben, was mein Ziel ist (letztes Posting von mir, letzter Absatz). Alle Tipps, wie ich dieses Ziel erreichen kann, sind willkommen. Ich möchte also wissen ob, und wenn ja wie, ich dieses Ziel erreichen kann. Wobei Ziel sich so unerreichbar anhört. Eigentlich habe ich ja jetzt schon genau das. Nur mit dem Problem, dass die Bandbreite nicht mehr zeitgemäß ist und der Vertrag so alt, dass Kabel Deutschland/Vodafone da eben Probleme mit hat, dass die Telefoniedaten noch in der FRITZ!Box landen oder eben bekannt gegeben werden.

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SuperUser
Du wirst mit der Option Homebox 1 bei VF keinen Tarif buchen können, welcher jenseits von 32 MBit liegt.

Willst Du mehr, gibt es das Standardmodem mit 1 Leitung und maximal 3 Rufnummern, oder du musst mindestens die HB2 oder höher buchen.
Da geht kein Weg dran vorbei. Ich denke auch, du darfst dann die 60€ für das Cisco EPC (welches ich damals direkt erhalten haben, bytheway) wenn du "dein Modem" nicht an VF zurück sendest.
Aber das bleibt abzuwarten.

Das TC4400 ist nie für den deutschen Markt entsprechend freigegeben wurden und entspricht auch nicht in jeder SW Version der Schnittstellenbeschreibung, auch ist kein FW Update abseits des CM-Update vorgesehen und VF spielt keine FW ein.

Eigentlich sind als freie Router nur die Fritzboxen derzeit wirklich einsetzbar. Alles andere ist Zufall und experimenteller Natur.
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Netzwerkforscher

@seelo2010  schrieb:
Du wirst mit der Option Homebox 1 bei VF keinen Tarif buchen können, welcher jenseits von 32 MBit liegt.

Schon klar. Irgendwann ist die Homebox 1 ja auch am Ende ihrer Performance. Ich will ja auch gar nicht auf die Homebox 1 bestehen, der Schrott kann weg, das ist für mich doch nur Mittel zum Zweck.

 


@seelo2010  schrieb:
Eigentlich sind als freie Router nur die Fritzboxen derzeit wirklich einsetzbar. Alles andere ist Zufall und experimenteller Natur.

Na ja, man könnte das 08/15-Standard-Modem oder genauer den 08/15-Standard-Router nehmen, diesen in den Bridge-Mode schalten und dahinter hätte man dann freie Wahl seines Routers. Mit dem Problem, dass die Telefonie nur noch analog und ein Sprachkanal ist und auch nur noch 3 Rufnummern. Wobei bei den 3 Rufnummern da bin ich mir sicher, dass da für Bestandskunden sogar Ausnahmen gelten. Die Ausnahmen nützen mir aber alle nichts, weil was soll ich mit 3 oder mehr Rufnummern, wenn ich sie nicht unterscheiden kann und alle auf einem analogen Port klingeln, den ich erst mal auf SIP wandeln müsste, um ihn im Haus entsprechend anschließen zu können. Um das Telefonieproblem zu umgehen müsste man dann einen zweiten Anschluss dazu nehmen mit Homebox-Option (wegen 2. Leitung), sich dann aber eine eigene Kabel-FRITZ!Box kaufen (damit man die SIP-Zugangsdaten erhält), diese aktivieren und dann mit den SIP-Daten an dem anderen Anschluss die SIP-Telefonie realisieren. Dann frage ich mich nur, was ich dann mit dem zweiten Anschluss mache, weil der ist dann ja wieder an die FRITZ!Box gebunden, ich kann ihn also z. B. nicht für meine Schwester nutzen, weil die hat ja auch wieder einen LANCOM-Router (derzeit an einem Kabel Deutschland Anschluss ohne Telefonie). Der wäre also völlig unnütz. Wobei mich das ja noch nicht mal stören würde, aber das ganze Drumherum, also die Monatsmiete für die Homebox die man nicht braucht und die gekaufte Kabel-FRITZ!Box, die man dann auch nicht braucht, ich habe so schon genug Möle, das steht dann hier alles rum. Ja, es ist nicht einfach. Mit dem Technicolor wäre eine Lösung gewesen, mit der ich mich hätte anfreunden können. Dann warte ich mal ab, ob es in Zukunft in Deutschland zugelassen wird. Wenn selbst die c't das Modem schon getestet hat, dann muss es ja irgendwie funktionieren und die Nachfrage war anschließend wohl so groß, dass es ja ausverkauft war. Nun gibt es das Modem wieder, aber es ist nicht mehr zulässig. Echt blöd gelaufen, unter Routerfreiheit stellt man sich als Kunde halt was anderes vor. Ergebnis vorerst für mich, ich lasse es so, wie es jetzt ist, weil der billigste Tarif mit Homebox-Option, den ich ja eigens für die Telefonie benötigen würde, 5 EUR teurer ist als der derzeitige Vertrag, und gehe dann zum Jahresende in die Vertragsverlängerung auf ein 12. Jahr mit Homebox 1...

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SuperUser
Hänge dich doch nicht so an der Homebox Option auf, dies ist eine Option um den Mehrwert an Telefonie zu nutzen.

So wie man bei ISDN 4€ mehr bezahlt, so ist das hier die Option Homebox. In diesem Fall erhälst Du halt zusätzlich zu der Telefonie eine Fritzbox. In du diese nun nutzt oder nicht bleibt Dir überlassen.

Da gibt es auch nicht mehr zu diskutieren. Bleibt Dir ja freigestellt was Du machen willst. Kannst ja auch bei VF nur Internet buchen und nutzt einen anderen VoIP Anbieter.
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