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Bandbreite des neuen 1 Gbit/s Anschlusses ist unterirdisch
Digitalisierer

Nachdem die Option bereits einige Zeit zur Verfügung stand, habe ich von meinen 200 Mbit/s Anschluss zu einem 1 Gbit/s gewechselt und auch gleich die Fritte 6591 dazu genommen.

Nachdem die Hardware echt lange gebraucht hat, konnte ich sie dann doch noch voller Vorfreude in Empfang nehmen und habe sie natürlich (zu dem Zeitpunkt noch immer voll Freude) angschlossen.

Zunächst fiel mal auf, dass die neue FritzBox ein riesiges Teil ist und leider nicht mehr an der Wand angebracht werden kann. Der Hersteller erklärt, dass die Größe notwendig ist, da die hohe Leistung der Fritte viel Wärme produziert, sie aber keinen aktiven Lüfter installieren wollten. Kann ich nachvollziehen, macht es aber auch nicht schöner...

Soweit sogut, alles aufgebaut, alles angeschlossen, alles eingerichtet, die Augen blitzen denn gleich hab ich 1 Gbit/s Internet!! JUHU.....

Wenn man sich einen solchen Anschluss bucht und das nicht um damit anzugeben, sondern ihn auch wirklich zu nutzen, schiebt man natürlich gleich mal ein paar Dateien durch's Netz, um sich zu freuen wie schnell das auf einmal geht.

Und genau in dem Moment kam die böse Ernüchterung, denn das war weder schnell, noch schneller als vorher.

OK, vielleicht war ja die Gegenstelle nicht so toll, also ein paar schnelle Server gesucht und fleißig Dateien hin und her geschoben. Leider mit dem Ergebnis, dass es trotz aller Anstrengungen nicht schneller wird.

Also habe ich mal die diversen Speedtests im Netz bemüht, denn man möchte ja schon wissen, was man so für sein Geld bekommt.

Vorweg: Ich habe hierfür einen per LAN angebundenen PC genutzt, Virenscan abgeschaltet, alle anderen LAN-Verbindungen getrennt und das WLAN abgeschaltet, also ideale Bedingungen. Dennoch komme ich nur auf einen Bruchteil der 1 Gbit/s und das auch nach unzähligen Versuchen. Es wurden etwa 10 unterschiedliche Speedtests gewählt (u.a. der von VF), die jedoch mit kleinen Abweichungen alle zu dem selben Ergebnis kamen und kommen.

 

Im Detail:

In den Hauptverkehrszeiten z.B. am Abend stehen im Schnitt zwischen 75 und 150 Mbit/s zur Verfügung

In den Nebenzeiten, z.B. nachts zwischen 3 und 5 Uhr steigert sich das ganze dann mal zwischen 200 und 350 Mbit/s

Lediglich der Upload hat grundsätzlich die vollen 50 Mbit/s

 

Das es sich bei den Anschlüssen um die jeweilige Maximalleistung handelt ist mir durchaus bewusst, aber das was hier ankommt, ist doch deutlich zu wenig. Dann hätte ich auch einen kleineren Tarif, zu einem günstigeren Preis buchen können.

 

Ich bitte hier DRINGEND Unterstützung durch den Support, um baldmöglichst eine Lösung zu finden!

 

Edit: @ThMusch0511 Beitrag nach Störungsmeldungen Kabel verschoben.

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40 Antworten 40
Datenguru

Kannst Du mal bitte die Kabelwerte auslesen und mitteilen?

IT ist mein Hobby - Nichts ist mir fremd.
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Digitalisierer

Na klar kann ich Smiley (fröhlich)

Hab es mal eben in ein PDF gesteckt, ich hoffe du kannst ausreichend zoomen...

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Datenguru

Die Werte sehen auf den ersten Blick gut aus. 

Lade Dir mal die entsprechende App von Speedtest.net runter und mache dann mal den Speedtest. Über den Browser einen solchen Test vorzunehmen, ist nicht sehr aussagefähig.

IT ist mein Hobby - Nichts ist mir fremd.
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Digitalisierer

Vielen Dank für den Hinweis auf die App, was ich auch sogleich umgesetzt habe.

Für den Test wieder gute Voraussetzungen geschaffen. Alle sonstigen Clients weg, WLAN off, PC und Fritte neu gestartet.

Wenngleich das Ergebnis ein wenig besser ist (siehe Bild) fehlt da doch noch so einiges...

Ich werde das Tool über den Tag verteilt noch einige Male laufen lassen

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Giga-Genie

Hi,

 


@zillekind  schrieb:

Die Werte sehen auf den ersten Blick gut aus. 


da muss ich @zillekind leider widersprechen. Alle Werte der MSE unter 32 db (bei dir ab Kanal 15) sind nicht in Ordung. In deinem Fall muss ein Techniker den Anschluss wieder einpegeln.

Grüße

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Digitalisierer

Sorry, aber den Speedtest von Speedtest.net muss ich doch widersprechen.

Genauigkeit der Browsermessung hin oder her, aber wenn die Werte so extrem abweichen und zudem die Realität auch schlechte Werte belegt, kann ich dem Ergebnis nicht glauben.

Selbst der Test von VF (siehe Bild) zeigt dies. Getestet wurde dies mit 4 unterschiedlichen Browsern, die ALLE zu ähnlichen Werten kommen.

Um den PC als Fehlerquelle auszuschließen, habe ich eben noch ein jungfäuliches Notebook (auch am LAN) getestet, was aber zum gleichen Ergebnis führte

 

Test VF

Speed VF.jpg

 

Test Speedtest

(gemessener Höchstwert 700 Mbit/s)

Speed.jpg

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Datenguru

@peter12_

 

Hm, bei mir sind vom Kanal 14 bis 25 alle MSE-Werte unter 32, Dabei habe ich einen DL von durchschnittlich 950 Mbit/s und eine UL von 50 bis 53 Mbit/s.

 

Liegt wohl am DOCSIS 3.1, der ja bei ihm voll anliegt, oder irre ich mich?

 

Dass der Speedtest über Browser andere Werte anzeigt, als eine APP oder ein Programm, wird immer wieder bestätigt, da ein Browser immer einige Zusatzfunktionen benutzt. So gibt es krasse Unterschiede zwischen Firefox, Chrome, Internetexplorer, Windows Edge usw. Hinweise dazu findet man im Netz jede Menge.

Auch kommt es immer wieder darauf an, wie stark die Online-Speedtests zeitlich beanspricht werden.

 

 

IT ist mein Hobby - Nichts ist mir fremd.
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Digitalisierer

Das Bowser und App abweichen ist mir bekannt und (wie du schon sagtest) vollkommen normal.

Wenn aber auf dem einen Rechner VIER unterschiedliche Browser und auf dem Laptop 2 Bwoser zu nahzu gleichen Ergbnissen, die Speedtest App hingegen zu derart massiven Abweichungen kommt, stellt sich mir schon die Frage, ob der Test realistisch ist.

Insbesondere wenn die Downloadraten von diversen Servern, die eine volle Bandbreite ermöglichen würden, ein ähnliches Bild zeigen!

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Datenguru

Hallo zusammen,

 


@peter12_  schrieb:
@zillekind  schrieb:

Die Werte sehen auf den ersten Blick gut aus. 


da muss ich @zillekind leider widersprechen. Alle Werte der MSE unter 32 db (bei dir ab Kanal 15) sind nicht in Ordung. In deinem Fall muss ein Techniker den Anschluss wieder einpegeln.

Ne... ab Kanal 15 sind da doch alle Kanäle mit 64QAM, da "reichen" 27,1 dB für "dunkelgrün"... bei 256QAM sind's mindestens 33,1 dB ==> grob gesagt sind die Grenzwerte bei 64QAM vs. 256QAM sowohl bzgl. Pegel als auch MSE 6 dB niedriger.

 

Aber so wirklich optimal eingepegelt ist der Anschluss aus meiner Sicht trotzdem nicht.

- die 39 dBmV im Upstream sind zwar noch OK (hellgrün), aber schon relativ niedrig... könnte man minimal höher einpegeln, dass wieder alles im dunkelgrünen Bereich liegt

- Bei den Downstreams ist eine nicht gerade kleine "Schräglage" zu erkennen (10,5 dBmV bei 154 MHz vs. 0,4 dBmV bei 690 MHz)... da könnte man zumindest versuchen, das über eine bessere Einstellung der "Entzerrung" am Verstärker zu korrigieren

 

Mit DOCSIS 3.1 hab ich bisher zu wenig Erfahrung (hab selbst auch nur 3.0), aber der Pegel von 6.3 dBmV sieht (laut Grenzwert-Tabellen) erst mal gut aus.

 

btw: Auch die "native App" von speedtest.net hängt sehr von der Leistung des Endgeräts ab... wenn das damit auf 80% oder zeitweise komplett auf Anschlag läuft, kommt nur Murks raus, ggf. auch mal viel zu hohe Werte.

Für 500 Mbps hab ich sie aber mit entsprechendem Endgerät erfolgreich testen können (wo im Browser-Test nur Quatsch angezeigt wird)... 1 Gbps hab ich selber nicht.

Einen 100% stabilen Speedtest für 1 Gbps kenn ich bisher nicht... an sich bräuchte man dafür ja auch eine LAN-Anbindung mit 2,5 Gbps (zumindest mehr als 1 Gbps), um den Overhead auszugleichen. Mit einem 1 Gbps-Ethernet-Port wird man NIE 1 Gbps auf der WAN-Seite zu Vodafone messen können.

 

Grüße,

SIGSEGV2

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