abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du 
1

Frage

2

Antwort

3

Lösung

Wer kommt für die Provisionierungskosten auf?
Oekelmania
Digitalisierer
Digitalisierer

Hallo Kundenteam,

es kann ja durchaus sein, dass die (meisten) eurer Kunden nicht in der Lage sind heimische LAN-Fehler von echten WAN-Störungen zu unterscheiden?!?

 

Aber ist dies gleichzeitig die uneingeschränkte Freigabe, dass man versierte Vertragspartner, die sich (bewusst) gegen euer Werksmodem (Fritzbox) mit der "Spionagesoftware" entschieden haben, zu dängeln??

 

Mehr als 3 Jahre bin ich nun bei euch.

Nach den ersten 6 Moante mit Kampf um stabile Verbindungen, habe ich dann den Dreck von AVM gegen ein TC4400 getauscht. (Danach waren die peakwerte i.O. ; bereue es jedoch da gute Hardware teuer ist und mich somit ans Kabelnetz bindet)

In der verbleibenden Zeit hatte ich weitere 28 Probleme mit dem Kabelnetz (Teilstörzungen oder Totalausfall)

  1. In jedem dieser 28 Probleme, habe ich gleich nachdem meine Überwachung ALARM gemeldet hat die Störungshotline angerufen:
    Bei jedem Mal wurde mir der Ansagentext "Ihr/Unser Modem konnte nicht überprüft werden, starten sie es neu.." Im Klartext, ich musste (28*)3 Mal anrufen, um emdlich zu einem Mitarbeiter zu gelange 
  2. Dort angelangt, läuft es dann nach kurzem oder längerem Gespräch (wenn zwischenzeitlich nicht bereits aufgelegt wird und ich dann ein 4. Mal wählen muss) darauf hinaus, dass ich das mitgelieferte Modem anstecken muss um eine Prüfung durchzuführen.

Im Klartext bedeutet dies, dass ich 2x 30min (pro Modem) warten muss  (+ einige Einstellungen an den Geräten)

In keinem der bisherigen (28) Fällen lag der Fehler bei mir bzw. konnte irgendetwas sinnvolles aus den ausgelesen Daten ermittelt werden.

 

Daher weigere ich mich nun strickt bei jeder weiteren Netzstörung diese Prozudur durchzuführen!
Bzw. frage mich, wer für diese Zeit, die ich im "Auftrag von Vodafon" aufwende zahlt?

 

Die Vertragslage ist für mich recht einfach:

  • Ich (als Vertragspartner 1)  zahle einen Festbetrag
  • Vodafon (auf der anderen Seite) liefer eine funktionsfähige Leitung (bis zum HAK ) - so die Theorie
  • Rechtlich darf der Kunde freie Hardwar verwenden und nicht an einen Router/Modem gebunden werden
    • Im Störungsfall zwingt einen Vodafon aber genau hierzu!

Gerne bin ich jederzeti bereit den Techniker zum HAK zu lassen!

Aber nicht in Vorleistung mit irgendeiner Dignose zu gehen, die meine kostbare Zeit in Anspruch nimmt.

Wie kann es überhaupt sein, dass ein Unternehmen einen Teil der Leistung hier auf den Kunden auslagert?


Das Thema liegt in diversen vergleichbaren Fällen bereits beim Verbraucherschutz. Wird erst wieder reagiert, wenn es ein konkretes Gesetzesausführung gibt, die jene Software inkludiert?

 

Bin gespannt auf eure Meinungen und werde bei Zeiten einen erneuten Beschwerdebrief an Vadafon verfassen und mich ebenfalls auf die vorherigen unnötigen Diagnosen und Ausfälle beziehen.

LG

7 Antworten 7
Menne99
Giga-Genie
Giga-Genie

frag deinen Anwalt, hier wird dir das keiner sagen können!

 

 

Der glubb is a Depp

Tja, bei einer P2MP-Verbindung wie im Kabelnetz kann man eben die Leitung nicht "remote" durchmessen, ohne dass das Endgerät mitspielt. Und da VFKD eine solche Remote-Schnittstelle zur Leitungsüberwachung bei freien Endgeräten nicht zwingend fordert, geht halt nur der Umweg über das Leihgerät.

 

Wenn dir das nicht passt, dann nimm dir keine P2MP-Technologie, sondern eine P2P-Technologie - dort kann der Anbieter die Leitung auch "remote" überwachen.

 

Und für Provisionierungskosten / -zeit, die dir entsteht, weil du vom Leihgerät auf dein eigenes Gerät hin- und zurückwechselst, kommt niemand auf. Das ist dein persönliches Pech...

RobertP
Giga-Genie
Giga-Genie

@Oekelmania  schrieb:

Wer kommt für die Provisionierungskosten auf?


niemand 

peter12_
Giga-Genie
Giga-Genie

Vodafone wird seinen Standpunkt diesbezüglich nicht ändern 😉

Offtopic: An Vodafone Glasfaseranschlüssen kannst du bis heute keinen eigenen ONT bzw. eine Glasfaser Fritz!Box nutzen, obwohl durch die Endgerätefreiheit dies explizit durch den Provider ermöglicht werden muss! Die BNetzA hat bis heute trotz meherer Beschwerden nichts dagegen unternommen Smiley (wütend)

 

Ebenso hast du den Bedingungen für die Nutzung eines eigenen Endgerätes mit der Aktivierung zugestimmt: https://kabel.vodafone.de/static/media/Nutzungsbedingungen_EGF_03_2019.pdf

 

Dort steht auch drin, wie sich Vodafone im Falle einer Entstörung verhält und was du als Kunde zu tun hast (Providerleihgerät anschließen!)

 

Ansonsten schau dir mal O2 Kabel an: Dort darfst du offiziell dein eigenes/en Kabelmodem/-router nutzen und bekommst sogar freiwillig die SIP Zugangsdaten. Einziger Haken ist, dass es nur DSlite gibt. Aber damit solltest man klar kommen 😉

 

Grüße

GigaZuhause 250 Kabel mit Technicolor TC4400-EU/Arris TM3402B
KaCr
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

@reneromann  schrieb:

Tja, bei einer P2MP-Verbindung wie im Kabelnetz kann man eben die Leitung nicht "remote" durchmessen, ohne dass das Endgerät mitspielt. Und da VFKD eine solche Remote-Schnittstelle zur Leitungsüberwachung bei freien Endgeräten nicht zwingend fordert, geht halt nur der Umweg über das Leihgerät.

Wie die Profies wissen, wird aber alles Kabel-Spezifische über DOCSIS am Kabelanschluß geregelt.

Optional kommt wohl TR-064 zum Einsatz für die Konfiguration diverser Router Einstellungen..

 

Ich finde das sind genügent Diagnose Möglichkeiten. Zudem kann man an einem Kabel Modem/Router nicht viel "verkonfigurieren" da ja sowieso alles vernagelt ist.

 

Ich finde, VF könnte schon mal das erstmal prüfen... Auf der anderen Seite verstehe ich auch VF, da es sehr viele hausgemachte Probleme gibt und gutes Personal dass sich Auskennt schwer zu finden ist und deswegen auch Teuer.

 


@KaCr  schrieb:

@reneromann  schrieb:

Tja, bei einer P2MP-Verbindung wie im Kabelnetz kann man eben die Leitung nicht "remote" durchmessen, ohne dass das Endgerät mitspielt. Und da VFKD eine solche Remote-Schnittstelle zur Leitungsüberwachung bei freien Endgeräten nicht zwingend fordert, geht halt nur der Umweg über das Leihgerät.

Wie die Profies wissen, wird aber alles Kabel-Spezifische über DOCSIS am Kabelanschluß geregelt.


Leider sieht die DOCSIS-Schnittstelle aber keinen Fernzugriff / Fernauslesbarkeit von Diagnosedaten vor.

 


@KaCr  schrieb:

Ich finde das sind genügent Diagnose Möglichkeiten.


Die Fernauslesbarkeit/Diagnose erfolgt mittels SNMP und muss daher separat über die Firmware möglich sein. Die SNMP-Unterstützung ist aber bei der Schnittstellenbeschreibung von VFKD keine Pflicht und daher verwendet VFKD -selbst wenn das eigene Endgerät SNMP unterstützen würde- eben kein SNMP zum Zugriff auf die Diagnosedaten, selbst wenn das eigene Engerät diese anbieten würde.

 

Im Bereich von ex-UM sieht die Sache etwas anders aus - dort werden auch die per SNMP auslesbaren Diagnosedaten bei eigenen Endgeräten ausgelesen.

 

Wenn also das eigene Endgerät schlechte Pegelwerte oder hohe Fehlerwerte aufzeichnet, kann VFKD diese nicht abfragen - daher muss das Leihgerät ran (womit dann erst ein Auslesen aus der Ferne möglich wird).