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Lösung
am 26.05.2021 18:29
Hallo zusammen,
nachdem ich bereits wegen diverser Probleme im Community-Board mit Eifer mitgelesen habe und in den meisten Fällen ein gewisses Muster seitens Vodafone (Tagelang warten, dann fragen, ob das Problem noch besteht, erneut das Vodafone-Wegwerfmodem anschließen, Ticket quer durch das Haus weitergeben, ...) zu erkennen glaube, beschreibe ich hier nun einen Fehler, der auch schon mehrfach diskutiert wurde. Eine direkte Lösung habe ich nicht lesen können, aber sie scheint zu existieren, wie bspw. dieser Thread zeigt:
Umgebung:
- Verwendetes Modem: Vodafone Station (TG3442DE) - das stromfressende Billiggerät halt
- Tarif: Red Internet & Phone 50 (50 MBit/s down | 5 MBit/s up)
- Gemessene Leistung enspricht dem gebuchten Tarif (ca. 50 Mbit / 5 MBit, ganz okaye Latenz zwischen 28 und 40 ms) und das zu den meisten Tageszeiten
Problembeschreibung:
- Multithread-Downloads (z.B. speedtest.net Multi-Messung oder Downloads per Multithread-Downloadmanager) ermöglichen Downloads mit den maximalen 50 MBit/s, bzw. 6 MByte/s. Die Latenz steigt auf 75 bis 100 ms.
- Singlethread-Downloads (z.B. speedtest.net Single-Messung oder Downloads ohne entpsrechenden Downloadmanager) ermöglichen maximal 12,5 MBit/s, bzw. 1,5 MByte/s im Download. Die Latenz bleibt im normalen Bereich um die 30 bis 45 ms (nicht geil, aber immerhin)
- Nachstellbar ist dies mit verschiedenen Windows-10-Geräten per Kabel und WIFI (2,4 und 5 GHz bei wenigen benachbarten WLANs). Die Workstations, mit denen ich arbeite, verfügen über eine massive Performance, diese stellen also kein Nadelöhr dar. Außerdem ist das Problem ebenfalls auf verschiedenen Android-Geräten bemerkbar.
Ferner zu nennende Besonderheit:
gelegentlicher Package-Loss, bemerkt bei Echtzeitanwendungen wie Skype - nervt. In der Vergangenheit wurde an diesem Anschluss unter früherem Vertrag wegen dieses Problems für's Troubleshooting ein älteres Compal 7466CE (DocSIS 3.0) verwendet. Damals trat das Problem aber massiver auf. Da das Compal mir damals vom Techniker dauerhaft (aus seinem Privatbesitz) überlassen wurde, weil er keine Lust mehr auf die ständigen Anfahrten hatte ( xD ), habe ich das Modem hier immer noch. Ich wollte es bereits wieder in Betrieb nehmen, nicht zuletzt, weil die Vodafone Station ein miserabler Stromfresser wie aus den 90ern ist. Die Provisionierung bricht allerdings generell mit "Die Büchse gehört einem anderen Vodafone-Kunden" ab. Witzig, dieser andere Kunde bin ich selbst mit meinem alten nicht mehr aktiven Vertrag. Nach x-maligem Kontakt mit der Hotline und dem obligatorischem "wir rufen Sie zurück", was niemals passierte, habe ich mich geschlagen gegeben und benutze halt die olle Vodafone-Dose ohne ernstzunehmendes Eigengewicht. Dennoch, sollte das Teil zur Problemlösung beitragen, zeige ich mich hocherfreut, wenn ich das Compal-Wunderding wieder einsetzen darf, bzw. das baugleiche Compal-Moped im Tausch gegen die vorhandene Station oder das vorhandene Compal bekomme.
Bekannte Probleme, die damals stärker als heute aufgetreten sind, aber zeitweise immer noch mit der Vodafone-Station nerven, zusammengefasst:
- Markante Erhöhung der Latenz bei Auslastung der Leitung (mit dem Compal trat das nicht auf)
- Package-Loss: Pings über einen Zeitraum von 20 bis 60 Sekunden fehlgeschlagen mit Zeitüberschreitungen (ebenfalls mit dem Compal kein Thema gewesen)
--> Resultierte in häufig nicht korrekt geladene Webseiten und häufige Unterbrechungen der nutzbaren Internetverbindung (DOCSis blieb immer im Status online)
Es geht mir primär nicht um die Behebung der ferner auftretenden zuletzt beschriebenen Probleme, ich dachte nur, sie könnten vielleicht einen Hinweis auf den Fehler mit der mangelhaften Singlethread-Leistung sein. Nichts desto trotz würde ich mich aber darüber freuen, wenn ich einfach das gute alte Compal-Gerät wieder nutzen dürfte - die Telefonie nutze ich sowieso nicht. Wenn ich dann eines Tages höhere Bandbreiten buche, kann ich ja immer noch performantere Geräte nutzen...
Zuletzt eine Vermutung meinerseits als fieser Seitenhieb: mir wirkt es, als würde die Bandbreite künstlich "gedrosselt" werden, um einer Auslastung des Netzsegmentes entgegenzuwirken. Begründung: Multithread-Verbindungen ermöglichen die volle Leistung, während die viel üblicheren Singlethread-Verbindungen begrenzt werden. Wenn dem so ist, wird das wohl Fair-Use genannt, statt das Kind beim Namen "Überbelegung des Segmentes" zu nennen. Kann das sein? 😛
Danke für's Lesen, Ratschläge, Hilfe, ...
Meine Kundendaten gebe ich natürlich gerne in einer PN an, Freiwillige vor. 😄
Grüße
Manuel
am 28.05.2021 08:32
Hallo RealFrikaDelle,
beantworte doch bitte einmal, für die grobe Zuordnung, diese Fragen. Wir schauen es uns gern an. Verhält sich der Speedtest mit einer oder mehreren Dateien identisch? Lass doch bitte mal 2 Messungen hier.
Gruß Fred