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Betreff: Paketverlust & Ping-Spikes (FRITZ!Box 6690 Cable / Massive DOCSIS Fehler)
elvis36
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo in die Runde,
ich schließe mich hier einfach  mal an, weil es an meinem Kabelanschluss ähnliche oder gar gleiche Probleme gibt. Auffallend aufgetreten sind die Störungen nach der Sender bzw Kanalumbelegung am 2.12.2025 ehemaliges Unitymediagebiet. 
Erst mal habe ich alle Antennenkabel getauscht und durch mehrfach abgeschirmte Kabel ersetzt. Auch nicht genutzte offene Buchsen an den Antennensteckdosen habe ich mit einem 75Ohm Abschlusswiderstand terminiert. Damit waren die TV Störungen so gut wie beseitigt. Nicht beseitigt ist die Internetstörung im Bereich DOCSIS 3.1 sondern sie ist hier besonders markant. 
Den gesamten Bereich kann man im Spektrum sehr deutlich sehen. Siehe Anlage
Ich interpretiere den Verlauf so, dass mein alter Verstärker (Delta 5-862 MHz) von Unitymedia vor vielen Jahren installiert, die neuen hohen Frequenzen nicht mehr ausreichend verarbeiten kann. Was deutlich ab ca 600MHz zu sehen ist. Am Ende ist der Schrägabfall fast bei -12 dB, also weit unter den von Vodofone vorgeschlagenen -5dB. 
An meiner Fritzbox 6690 habe ich den 5GHz WLAN Kanal abgeschaltet, weil der nicht korriekt funktioniert. 
Was jetzt tun? Der alte Verstärker ist ja Eigentum von Unitymedia. Sind die Eigentumsrechte bei der Übernahme von Vodafone hier her übergegangen? Dann müsste Vodafone um die Probleme zu lösen, den Verstärker tauschen gegen ein Modell das zum Mindesten bis 1GHz reicht. Oder bleibe ich auf der Problematik sitzen?

8 Antworten 8
seelo2010
SuperUser
SuperUser

Poste bitte deine Signalpegel.

PS: habe den Beitrag mal abgetrennt.

Hallo Seelo2010
hier die Signalpegel. Der Rest von DOCSIS 3.0 Datei2 ist alles im ein- und zweistelligen Bereich. Irgendwie ok. 
Danke für die Rückmeldung. 

 

Hast eine zu hohe Dämpfung im Downstream.

Muss ein Techniker vor Ort mal schauen.

 

Am besten an den Kundenservice wenden.Du erreichst den Kundenservice neben der Hotline vorzugsweise über WhatsApp: https://vod.af/VodafoneWhatsAppHilfe

 

Der eine Upstream ist auch etwas eingeschränkt, vielleicht löst sich das Problem von alleine.

Hallo seelo2010
danke für die Rückmeldung. Nachdem ich mich in der Community mal umgesehen habe, fällt mir auf, dass meine Problematik sich mit vielen Beiträgen hier deckt. 
Deine Aussage:  "vielleicht löst sich das Problem von alleine." ist schon tröstlich, zumal sich bei vielen Usern auch nach Versuchen von Technikern die Sache in den Griff zu bekommen, oftmals keine Besserung eingestellt hat. 
Hier scheint mir nach meinem laienhaften Verstand ein grundsätzliches Problem hauptsächlich im Bereich DOCSIS 3.1 also im Frequenzbereich 750 -861 MHz zu bestehen. Vielleicht liegt es daran, dass in weiten Bereichen von ehemals Unitymedia noch Hausverstärker verbaut sind, die bei einer Frequenz von 862MHz enden, und damit an ihre Leistungsgrenze kommen. 
So ist es auch bei meiner Hausanlage. Auffallend in meinem Spektrum zu sehen, dass der gesamte DOCSIS 3.1 bereits weit unterhalb der vorgeschlagenen Werte liegen bzw. gegen 861 MHz sogar noch weiter stark abfällt. Dieses Bild würde die sogenannte Schräglage eines Verstärkers ( starker Abfall der Leistung wenn ein Verstärker an seinen Frequenzgrenzen kommt) erklären. Könnte da ein neuer Verstärker der bis 1.2 GHz eine Besserung bringen? Ist es möglich dass Vodafone den kritischen Frequenzbereich für DOCSIS 3.1 höher einpegelt?
Alles Fragen die für mich nicht erklärbar sind. 
Das weitere Problem ist die Einkoppelungen von Störfrequenzen aus LTE, DECT oder WLAN über nicht ausreichend geschirmte Kabel bzw. Anschlussdosen. Es gibt zwar Dosen mit speziellen LTE Filtern aber auch hier ist das nicht die einzig wahre Lösung. 
Nach der Stilllegung des analogen Radiosignals an den Multimediadosen habe ich alle Dosenstecker mit einem 75 Ohm Abschlusswiderstand dichtgemacht. Denn auch diese Dinger könnten als Antennen für Störsignale verantwortlich sein. Alles ohne wirklich sichtbaren Erfolg. Wo immer sich Lecks für das Einkoppeln von Störsignalen auftun, kann man als Laie einfach nicht wissen. 
Eines ist jedoch sicher. Mit immer höher genutzten Frequenzen steigt die Problematik der Störfrequenzen rapide an. Der strörungsarme Betrieb immer fraglicher. 
Ob der Glasfaserbetrieb da eine Besserung bringt? Ja und nein. Das LWL Kabel endet bisher ja am Hausübergabepunkt und genau von da an beginnt die Problematik. Da sind dann durch die konventionelle Verkabelung (Kupfer) die DECT, SMART Home, WLAN, SMARTPhone und Co die Störsender. Die Kabelprovider sind damit heraus, denn deren Verantwortung endet am Übergabepunkt. 
Fazit: Für mich persönlich warte ich tatsächlich ab ob sich das Problem "irgendwann wirklich selbst erledigt".

Wie gesagt, dein Downstream passt nicht, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich an deiner Hausinstallation liegen.

 

Das mit dem Upstream bezog sich auf, wenn der Techniker sich um den Downstream kümmert ist der Upstream eventuell auch gleich mit bereinigt.

PS: Ich bin mit sehr sehr sicher, das LWL Kabel endet mehrere hundert Meter vor deinem Hausübergabepunkt.

In der Regel hängen 300-500 Kabelmodems am selben Node welche vorzugsweise mittels LWL angebunden ist, aber auch das ist nicht garantiert.

Hallo, 
danke für die Rückmeldung, 
Ich bin mir sicher, dass das LWL Kabel wenn es denn mal kommt, in meinem Keller endet.  Die Leerrohre, Fundamentdruchgang mit leerer Übergabebox incl. Zugangsleerrohr sind  bereits verlegt. Es fehlt noch das Einblasen der LWL Seele, für den sich in unserer Gemeinde noch kein Provider gefunden hat. 
BW Netze hat die Leerrohre im Zuge der Verlegung von Stromleitungen vom Dach in die Erde  im Auftrag unserer Gemeinde verlegt, und willigen Hauseigentümern zu einem Sonderpreis für den Anschluss  angeboten. 
Wann die Aktivierung von LWL geplant ist, steht allerdings in den Sternen. 
Vodafone sieht im Moment  noch keinen Handlungsbedarf,  zumal schon 1000MBit/s über Kabel angeboten werden. 
So bleiben wir User mal wieder Spielbälle im Marktgeschehen.