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Lösung

Außerordentliche Kündigung wegen nicht erbringung von Leistung
Lukas8905
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Hallo,

ich habe einen Kabel-Internet Tarif mit 250mbit Datengeschwindigkeit.

Bereits im April diesen Jahres gab es massive Router-Störungen.

Mir wurde dann 3 mal ein Techniker vorbeigeschickt, der immer das gleiche gemacht hat.

Er hat die Leitung überprüft - alles super.

Der Techniker selbst hat mir schon zu einem anderen Router geraten als den Vodafone eigenen.

Ich habe dann insgesamt 3 Router zugesendet bekommen, die alle die gleichen Probleme hatten.

 

Danch habe ich mir selber eine Fritzbox gekauft und danach war alles i.O.

An sich ist die Leitung gut, aber in den letzten Monaten kam es immer zu Beeinträchtigungen.

Hauptsächlich der Upload - der pendelt sehr oft zwischen 0,2 und 0,4 mbit/s.

Das ist sehr störend, da ich zu 100% im Homeoffice arbeite.

Das ist anhand der Speedtests auch alles nachweisbar.

 

Am 16.11.23 ist dann das Internet komplett ausgefallen und das hält bis heute an.

Das bedeutet, dass ich mittlerweile seit sage und schreibe 18 Tagen GAR KEIN Internet habe.

Mein Störungsticket von 16.11. 09:00 ist immer noch aktiv.

Seit dem 16.11.23 habe ich (geschätzt) 15 mal bei Vodafone angerufen und nach Alternativen wie Sim-Karten oder LTE-Router gefragt. Dies wurde mir mehrfach verweigert, da es tehnisch nicht auswählbar sei.

Mir wurde immer wieder gesagt, dass man mich verstehe, mir aber nicht helfen kann (ich bin kein Vodafone Mobilfunk-Kunde).

 

Am 23.11. habe ich dann abermals angefrufen und mich erkundigt, an welche Mail-Adresse ich denn meine Kündigung senden kann. Die Auskunft hieß: Es ist nicht möglich per Mail zu kündigen, ich könne entweder postalisch, oder über das Kündiggungsformular kündigen.

Dies habe ich dann auch getan - ich habe gemäß § 626 Abs. 1 BGB meinen Internetvertrag mit Wirkung zum 30.11.2023 gekündigt.

Leider ist das Feld für die Begründung so klein, dass man dort gerade mal 5 Zeilen an Text eingeben kann.

Daraufhin habe ich erneut angerufen und mich erkundigt, wie ich denn mehr Text übertragen kann.

Mir wurde gesagt, ich solle das was nicht rein passt an die Mail Rechnungsfragen@vodafone.com senden.

Also habe ich im Textfeld den Hinweis gegeben, dass eine ausführlichere Beschreibung an diese Mail gesendet wurde.

 

Ein Schreiben (im Kopf auf 24.11. datiert) wurde mir postalisch gesendet - mit dem Hinweis man melde sich in den nächsten Tagen postalisch.

Als ich am 02.12.  (8Tage später) erneut angefufen habe und mich erkundigen wollte, was mit meiner Kündigungsbestätigung sei, habe ich mitbekommen, dass meine Mail an rechnungsfragen@vodafone.com nicht mit meinem Fall verknüpft ist und man davon nichts sehe.

Mir wurde sogar durch die Blume gesagt, dass es Vodafone relativ egal sei ob ich kündigen würde, da sie eh erst zweimal nachbessern dürfen.

Ich solle das erneut an kundenservice@unitymedia.de schreiben.

Das habe ich gestern auch getan.

 

Meine Mail - und Kündigungstext- von damals:

"

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich gemäß § 626 Abs. 1 BGB meinen Internetvertrag zur Kundennummer XXXXXXXXX mit Wirkung zum 30.11.2023.

Das Festhalten am Vertrag ist mir unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile nicht zumutbar, da Sie offenkundig nicht willens sind, sich an Ihre vertraglichen Pflichten zur Bereitstellung einer Internetverbindung zu halten.

Die Verbindung beträgt nachweislich (Speedtests) oft in einer Uploadgeschwindigkeit von unter 0,5 Mbit/s.

Seit Donnerstag, den 16.11. liegt bei dem von Ihnen bereitzustellenden Internetanschluss eine technische Störung vor, mit der Folge, dass überhaupt keine Internetverbindung hergestellt werden kann (aktives Störungsticket mit der Nummer XXXXX).

Dies beeinträchtigt mich in meiner privaten und beruflichen Lebensgestaltung erheblich, da ich im Homeoffice auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen bin. 

Folglich habe ich unverzüglich und mehrfach bei Ihnen angefragt, die Störung gemeldet, mich nach dem Status erkundigt und um eine alternative Lösung gebeten und explizit auch die Zusendung eines LTE-Routers gebeten, ggfs. auch durch eine Bereitstellung in einer Filiale vor Ort (die Verbindungsprotokolle zu Ihrer Hotline liegen vor).
Doch Sie haben jede Beseitigung oder Linderung des Problems mit Verweis auf eine "Großstörung" abgelehnt.

Somit ist mir ein weiteres Festhalten an dem Vertrag nicht zumutbar und die Kündigung erfolgt aus wichtigem Grund ohne Einhaltung der Fristen zur ordentlichen Kündigung.

Bitte senden Sie mir eine schriftliche Kündigungsbestätigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu. Eine Kontaktaufnahme Ihrerseits zum Zweck der Rückwerbung ist nicht erwünscht. Ich bitte Sie höflich, davon abzusehen.

Bitte bestätigen Sie mir weiterhin den Zugang dieser Email.

 

Mit freundlichen Grüßen"

 

 

Wann kann man mit einer Kündigungsbestätigung rechnen?

Ich habe ja zum 30.11. gekündigt.

Soll ich den beidigen Einzug unterbinden und die Zahlung verweigern?

Was ratet ihr mir?

6 Antworten 6
runzelpunzel
Host-Legende
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Bist du denn in NRW, Hessen oder BaWü? Wenn ja, dann passt die zweite Mailadresse schonmal. (Sofern du dort auch alles reingeschrieben hast, was für so eine Bearbeitung grundlegend wichtig ist: Kundennummer, Name, Anschrift). Die Mailadresse Rechnungblabla ist eigentlich eine Einbahnstraße. Da kommt nur eine automatische Rückantwort mit Verweis auf FAQ und Kontaktwege und so.

 

Ich halte deine Frist für zu gering - 14 Tage mit Aufforderung zur Nachbesserung sollten es schon sein. Letztendlich hast du am 03.12.23 deine Aufforderung ja noch mal wiederholt. Die Frage ist doch, was du jetzt wirklich willst und wovon du überzeugt bist? Wenn der Vertrag aus deiner Sicht wirklich  seit dem 30.11. beendet ist, spricht ja nichts dagegen bereits jetzt einen neuen Anbieter zu beauftragen. Wenn du da selber deine Zweifel hast, dann warte einfach eine Woche und fahre derweil ins Büro. 

 

Eine Rücklastschrift würde ich für die Dezemberrechnung nicht machen. Führt, unabhängig vom Sachverhalt, in einem so frühen Stadium der Klärung nur zu mehr Stress.

Hallo runzelpunzel,

ja ich bin in BaWü.

Ich kann nicht in Büro fahren, das sind 650 km!

 

Vorhin kam eine Antwort auf meine Mail an kundenservice@unitymedia.de.

Man findet es schade, dass ich Vodafone verlassen will und kündigt mir zum 06.11.2024 das ist zum normalen Vertagsende.

Ohne Begründugn oder irgendein Eingehen auf meine Nachricht.

 

ist denn bekannt was die Ursache der aktuellen Störung an deinem Anschluss ist?

wie sehen die Signalpegel aus?

zu finden unter Internet >> Kabel-Informationen >> Kanäle

Nabend Lukas, hast du schon geantwortet? Ich denke mir ja, dass du es schon gemacht hast. 😉 Bleib - gelassen, schwierig ich weiß- dran.

 

Bundesnetzagentur kannst du ja auch noch hinzuziehen, wenn sich da so gar nichts tut.

Hi,

ich habe mich gestern nochmal telefonisch gemeldet.

Dort wurde mir, nach Absprache mit dem Vorgesetzten zum 31.12.2023 die Kündigung gewährleistet.

Auf nachfrage warum erst zum 31.12.2023 und nich 30.11. wurde mir gesagt, dass auch bei Sonderkündigung 1 Monat Kündigungsfrtist bestehe. Ich kann das gerade nicht prüfen aber mir war so, als wenn das nicht so sei.

Man könne mir aber 20€ gutschreiben.

Ich habe dann gefragt was mir denn als Schadensersatz nach dem Telekommunikationsgesetz zustehe und das sei "kleinlaut" 150€.

Es wird anscheinend alles veranlasst.

Auf meine Frage ob ich das dann jetzt auch per Mail bekomme hieß es, der Vorgesetzte schaut nochmal drüber und dann bekäme ich die Bestätigung per Mail.

So ganz traue ich dem Braten noch nicht.

Sollte ich trotzdem nochmal schriftlich gegen das Kündigungsschreiben zum Vertragsende Widerspruch einlegen?

Wenn ja, ab wann? Sind da auch 14 Tage Widerruf üblich?

Hier mal ein paar Tipps, weil ich, in Kooperation mit der Verbraucherschutzzentrale NRW und einer kostenpflichtigen Rechtsberatung aktuell durch einen ähnlichen Fall durch bin.

 

Zur Kündigung:

  • Am Besten Einschreiben verwenden, da so durch die deutsche Post einwandfrei eine Zustellung quittiert wird. Vodafone muss also nicht aktiv bestätigen und kann den Erhalt der Kündigung auch so nicht künstlich verzögern.
  • Bei anderen Kündigungen (Normalbrief, E-Mail, Formular) immer schriftlich bestätigen lassen.
  • Von der Nutzung von bereitgestellten Formularen wird abgeraten. Da liegt die Kontrolle komplett bei Vodafone und im Zweifelsfall ist halt nie etwas eingegangen oder es wird so getan als fehlen Informationen (siehe auch vom Threadersteller angesprochenes zu kurzes Eingabefeld). Solche Fälle kennt die vbz massenweise.
  • Telefonanrufe und damit mündliche Aussagen sind nichts wert. Du solltest also diesen Kommunikationsweg einfach lassen.

 

Zudem ist noch wichtig zu wissen, wenn wie auch bei mir eine "nicht erbrachte Leistung" vorliegt, gilt, wenn Vodafone vorher ausreichend Zeit zur Behebung der Missstände gegeben wurde, nach Ablauf dieser Frist, gar keine Kündigungsfrist. In dem Fall kannst du vom Vertrag aufgrund nicht erbrachter Leistung zurücktreten. Siehe diesbezüglich § 323 BGB. Du hast also in deinem Fall gar nichts mehr zu zahlen und dass Vodafone dir "gütig" 20€ erstatten möchte hat nichts mit Kulanz zu tun. Die wissen ganz genau, dass die Vertragsbruch begangen haben und du denen, wie du ja auch schon richtig bezüglich Schadensersatz nach dem Telekommunikationsgesetz schreibst, noch viel mehr Geld abverlangen kannst. UND SOLLTEST! Bleib da dran.

 

Dem Kündigungsschreiben auf jeden Fall schriftlich per Einschreiben widersprechen, danach dran bleiben, keine weitere Vertragslaufzeit akzeptieren (da ja keine Leistung vorliegt) und viel Erfolg!

 

Im Zweifelsfall solltest du auch einen Termin bei deiner örtlichen Verbraucherschutzzentrale vereinbaren (Kostenpunkt 20,- €). Die sind solche Fälle gewohnt und können das auch viel besser beschreiben als ich oder andere hier im Forum.

 

https://www.verbraucherzentrale.de/beratung