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Zahlung per Kreditkarte oder PayPal möglich?
kdetmold
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Guten Tag,

 

ich habe einen Kabel- & Mobilfunkvertrag, die derzeit alle per Lastschrift automatisch bezahlt werden.

 

Meine Frage ist, ob es auch möglich ist, die regelmäßigen Rechnungen automatisch per Kreditkarte oder PayPal zu bezahlen?

 

Vielen Dank

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Naja, wenn Vodafone die von den Finanzdienstleistern erhobenen Entgelte (die deutlich höher sind als das was Banken für die Buchungen berechnen) an den Kunden weiterreichen würde (was ja lt. aktuellem Recht nicht möglich ist) und damit dann für sich kostenneutral die Zahlungsmöglichkeit anbieten würde, wäre es aber auch wieder nicht gut. PayPal z.B. berechnet z.T. bis zu 10% der Zahlung als Entgelt, bei Kreditkarten siehts auch nicht viel besser aus.

Das Argument mag ja stimmen, aber das Problem haben doch alle und irgendwie scheinen die meisten Unternehmen mit diesem Problem umgehen zu können. Da Vodafon preislich in keinem mir bekannten Bereich günstig ist, sehe ich das Argument mit dem Preis auch nicht als reales, sondern vorgeschobenes Problem an.


@kdetmold  schrieb:

Ich würde auch gerne per PayPal oder Kreditkarte zahlen, weil praktisch jede Bankensoftware Müll ist und man bei einer einheitlichen Abhandlung über PayPal oder Kreditkarten-Anbieter einen einheitlichen Überblick über seine Finanzen hat. 


Warte - gerade das Kreditkarten-Interface ist meist im Onlinebanking der jeweils ausgebenden Bank enthalten - also das, was du gerade vorher als Müll abtust. Irgendwas passt da nicht zusammen...

 

Davon abgesehen: Dein Arbeitgeber bezahlt dir deinen Lohn wohl schon auf deine Kreditkarte oder dein PayPal-Konto aus? Oder etwa doch "nur" auf das "normale" Girokonto?

 

Wo ist jetzt das Problem, einfach eine SEPA-Lastschrift für das "normale" Giro anzugeben?

 


@kdetmold  schrieb:

Abgesehen davon kommen Dienstleister wie Curved oder Revolut immer mehr in Mode, die ebenfalls diverse Vorteile gegenüber dem klassischen Bankkonto bieten. 


Und welche wären dies?

Revolut ist eine "klassische" Online-Direktbank mit klassischem Girokonto - nur mit einer hübschen App zur Verwaltung. Nichts weiter - du könntest also auch deren SEPA-Zahlungsdaten 1:1 an VF weitergeben und dann bucht Vodafone halt dort ab.

 

Und Curve ist halt auch nichts weiter als eine "klassische" Kreditkarte - am Ende muss auch diese irgendwie "gefüttert" werden, wofür dann wiederum ein klassisches Bankkonto notwendig ist.

 


@kdetmold  schrieb:

Zudem gibt es bei vielen Kreditkarten attraktive Payback-/Cashback-Angebote. 

Wer glaubt, dass Payback-/Cashback kostenlos ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Am Ende bezahlst du dies als Kunde immer mit - entweder durch höhere Preise bei den verbundenen Unternehmen oder durch höhere Gebühren. Oder die Auswahl derjenigen, die daran teilnehmen, ist für den Hintern...

 

Was hilft mir ein Cashback auf der Kreditkarte für Anbieter X, wenn die Grundgebühren der Ausgabestelle A der Karte höher sind als bei Ausgabestelle B der gleichen Karte, die jedoch kein Cashback enthält?

 

Oder wenn die eigenen Anbieter gerade nicht beim Cashback enthalten sind - dann renne ich doch nicht zur Konkurrenz, nur weil die Karte dort Cashback gibt, selbst wenn der dortige Konkurrenzanbieter bescheiden ist.


@kdetmold  schrieb:

Naja, ich frage dort, wo es mir fehlt, denn Vodafon gehört mit zu den letzten Dienstleistern, die ich nicht mit modernen Zahlungsmitteln bezahlen kann.


Na dann zeig mir mal die Telekommunikationsunternehmen im Wettbewerb, die diese "modernen Zahlungsmittel" akzeptieren.


@kdetmold  schrieb:

Das Argument mag ja stimmen, aber das Problem haben doch alle und irgendwie scheinen die meisten Unternehmen mit diesem Problem umgehen zu können.


Welches der im Wettbewerb zu Vodafone stehende Unternehmen akzeptiert PayPal oder Kreditkarten für die Bezahlung von Laufzeitverträgen?

 

Ich meine jetzt nicht PayPal oder Kreditkarte auf der Website für das Aufladen von Prepaid-Karten, sondern wirklich für "stinknormale" Laufzeitverträge.

Die meisten Produkte und Dienstleistungen, für die ich regelmäßige zahle (Server, Software, sonstige Dienstleister) bezahle ich per PayPal bzw. Kreditkarte. Die Prepaid-Karte meiner Mutter (von Kaufland) bezahle ich übrigens auch per PayPal. Einen allgemeinen Vergleich im Bereich der Mobilfunk- / Internet-Anbieter habe ich nicht durchgeführt, spielt für mich aber keine Rolle, denn die Aussgage bleibt: FAST alle Abbuchungen finden über PayPal statt. Wäre ich bei o2 und sie würden es nicht anbieten, würde ich dieses Thema dort erstellen - bin ich aber nicht.

 

Das nächste Argument, dass Cashback nicht umsonst ist, stimmt natürlich auch nicht, denn nehmen wir mal einen Anbieter, der z. B. die Zahlung per Kreditkarte AKZEPTIERT, dann kann ich an diesem Umstand nichts ändern. Ich kann aber, anstatt von meinem Bankkonto abbuchen zu lassen, von meiner Kreditkarte abbuchen lassen und dort erhalte ich - unabhängig von irgendwelchen Sonderaktionen - generell 5%, was sich läppert, wenn man alles darauf umstellt. 

 

Natürlich renne ich auch nicht zur Konkurrenz, weil ich bei Vodafon kein Cashback auf meine Kreditkarte bekomme, aber es ist doch wohl legitim, diesen Wunsch zu äußern, wenn der Trend eben zu diesen Zahlungsmitteln geht.

Sind das Laufzeitverträge? 

Dort wo ich mit KK bezahle gibtes meist nur zwei Optionen: Mtl (weil mtl. kündbar) oder Packageweise (3-12-24 Monate im Vorraus, also nur eine Buchung)

 

Geschäft mit Treuepunkte - wenn es dich interesiert gibt es noch mehr Berichte die sich mit der Systematik dahinter beschäftigen - am Ende ist aber eins klar - nichts ist Umsonst


@kdetmold  schrieb:

Das nächste Argument, dass Cashback nicht umsonst ist, stimmt natürlich auch nicht, denn nehmen wir mal einen Anbieter, der z. B. die Zahlung per Kreditkarte AKZEPTIERT, dann kann ich an diesem Umstand nichts ändern. Ich kann aber, anstatt von meinem Bankkonto abbuchen zu lassen, von meiner Kreditkarte abbuchen lassen und dort erhalte ich - unabhängig von irgendwelchen Sonderaktionen - generell 5%, was sich läppert, wenn man alles darauf umstellt. 


Und genau da ist der Denkfehler - die Bankabbuchung kostet Vodafone im einstelligen Centbereich, die Kreditkartenbezahlung hingegen liegt in der Regel im Bereich von 1..3% der Zahlungssumme, je nach Dienstleister z.T. auch höher. Deine Cashback-Prozente sind also ziemlich genau die Kosten, die Vodafone dir dann auch für die teurere Zahlung in Rechnung stellen würde - am Ende also nichts weiter als Augenwischerei.

 

Denn ob du nun für 50 € Rechnungssumme dann 2,50 € Cashback bekommst, dafür aber 2,50 € Rechnungsaufschlag für die KK-Zahlung bezahlen musst -oder- ob dir 50 € ohne Zahlungsaufschlag vom Konto abgebucht werden, ist völlig egal. Einziger Unterschied - bei der Direktbezahlung über diein Konto bekommt dein Kreditkartenanbieter eben nicht alle deine Gewohnheiten mit und kann dementsprechend auch nicht zusätzliches Profiling betreiben. Denn genau darum geht es bei diesen Angeboten - sie wollen deine Daten, um daraus Profit zu schlagen.

 

Mal ganz davon abgesehen, dass Kreditkarten nicht für wiederkehrenden Zahlungseinzug durch Dritte gedacht sind. In der Regel muss dort jede Zahlung erneut autorisiert werden - ohne diese Autorisierung geht da nämlich gar nichts. Beim Konto hingegen gibt es dafür klare Regelungen für SEPA-Lastschriften.

 

Und da sich bei Kreditkarten der Sicherheitsode mit jeder Verlängerung verändert, wäre mit den Abbuchungen spätestens bei Ablaufen der Kreditkarte Schluss - weil dann die Zahlungsdaten nicht mehr zu den Kartendaten passen. Hier müsste dann der Anbieter dir wieder hinterherlaufen, damit du die neuen Informationen hinterlegst - das braucht es bei SEPA-Lastschriften ebenfalls nicht.

Kamika242
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Ich muss mich hier mal ranhängen. Es ist schon seltsam, daß ich meine 9,99€ für CallYa mit Kreditkarte oder Paypal zahlen kann, da spielen die bösen Gebühren scheinbar keine Rolle, meine 37,99€ Kabel jedoch nicht. Und von wegen tolle Lastschrift, Vodafone hat es bislang nicht geschafft, meine Kabelrechnung von meinem Revolut Konto abzubuchen, obwohl laut Telefonsupport alles ok ist. Die IBAN konnte man auch nicht einfach online ändern, nein, da muss man erst ein Formular ausfüllen und per Brief verschicken oder vom Vodafone-Shop faxen lassen.

Netflix und Spotify kann ich problemlos mit jeweils eigener, virtueller Debitkarte zahlen, aber manche Firmen, so wohl auch Vodafone, sind der Zeit lange hinterher, was man auch an dem ar***lahmen Internetauftritt von Vodafone Kabel sieht, der stammt scheinbar noch 1:1 aus Kabel Deutschland Zeiten.

Ich würde Kabel auch einfach per Dauerauftrag zahlen, wie ich es bei CallYa mache, der Rechnungsbetrag ist eh immer gleich, aber das lässt sich VK ja fürstlich mit 2,50€ bezahlen, wegen angeblich erhöhtem Aufwand beim Zahlungsabgleich.