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Vodafone verweigert Einrichtung eines eigenen Routers
irish-mp
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Meine Geschichte...

Freitag 9.9.22:
ich wollte mir eine eigene Friztbox zulegen und hatte ein gutes Angebot...
Um auf Nummer sicher zu gehen Anruf bei der Vodafone Hotline (als Vfe Kunde in Bw-ex Unitymedia) und Anfrage der Bestätigung dass der Router nicht mehr bei einem Kunden registriert ist.
Als die Bestätigung kam, Auftrag zur Umstellung geordert und beim Verkäufer die 100 Euronen auf den Tisch gelegt. Die UMstellung sollte innerhalb der nächsten 2 Stunden erfolgen...

Natürlich hats nicht geklappt... warum sollte ich auf Versprechen des Supports vertrauen?

Montag 12.9.22
Mail von Vfe bekommen wie die Modemistallation zu machen ist. Eine halbe Stunde später von Vfe Stornierungsmitteilung per Mail 'schade das sie es sich anders überlegt haben' ?...im Portal wurde der Auftrag als 'auf Kundenwunsch storniert' angezeigt...
Anruf bei Vfe Service ...keine Ahnung warum der Auftrag storniert wurde, muss bei FAchabteilung nachfragen...er kümmert sich drum.... nix passiert ... warum sollte ich auf Versprechen des Supports vertrauen?

Mittwoch 14.9.2022
Der Auftrag ist aus dem Portal komplett verschwunden (warum? ...ich hatte doch den Auftrag telefonisch erteilt) ...erneuter Anruf... die Service Mitarbeiterin war schlecht zu verstehen (Headset problem schien mir), hat mich dann zur Klärung 10 minuten auf Wrteschleife gelegt, dann was gesgt, was ich nicht verstanden habe, ich bat um Wiederholung, dann wurde das Gespräch seitens Vfe unterbrochen und die Zufriedenheitsabfrage kam.

Donnerstag 15.9.2022
Nochmal Anruf eim Service.... die MAC Adresse und Seriennummer nochmals geprüft, alles ok...in den Auftrag eingetragen...wurde nicht übernommmen...
Nach weiterem Warten und Rücksprache mit Fachabteilung due Aussage, der Router ist nicht mehr eingetragen, gehört aber Unitymedia/Vfe... also ist Aktivierung nicht möglich
Wie kann das sein?

Ich habe den Router ordnungsgemäss gekauft, sogar prüfen lassen ob ok....nun verweigert mir Vfe die Aktivierung meines Eigentums...
Falls der Router Vfe gehört, geh ich davon aus, dass sie eine Anzeige wegen *** stellen (und er müsste eigentlich bei Anfrage als gesperrt dokumentiert sein)....dann hätte ich vermutlich Hehlerware erworben und muss in die Röhre schauen, aber soweit ich weiss gibt es keine Diebstahlsanzeige.
Zudem ist das nicht der erste Fall, bei dem der Support sich als nutzlos und inkompetent herausgestellt hat...

Ich glaube der eigentliche *piep* ist hier Vfe ...

23 Antworten 23
Graógramán
Highspeed-Klicker
Highspeed-Klicker

Welche Seriennummer ist es denn? 

@irish-mp 

@Graógramánmeint die AVM-Artikelnr und um welche Fritzbox und welchen Vertrag geht es?

Bei 100€ kann es leicht sein, dass diese eine Leihbox von Vodafone war und du damit kein Eigentümer werden kannst.

 

 

@irish-mp 

Sofern das Gerät "gebraucht" gekauft ist -und- es sich dabei um ein (unterschlagenes) Leihgerät handelt, wird es nie wieder freigeschalten. Du hast dann an dem Gerät auch kein Eigentum erworben, weil du kein Eigentum an unterschlagenen Dingen erwerben kannst - ergo ist weiterhin Vodafone der Eigentümer und bestimmt, was mit dem Gerät passiert (oder auch nicht passiert). Dies gilt insbesondere für die Weiternutzung an anderen Anschlüssen...

 

Aber wie gesagt: Poste mal die Artikelnummer der FritzBox...

 

Und es gibt noch folgende Einschränkungen bei der Freischaltung:

Die 6430, 6490 und 6590 sind NICHT für Gigabitanschlüsse geeignet, sie werden daher auch NICHT für Gigabitanschlüsse freigeschalten - schlichtweg aufgrund technischer Inkompatibilität (fehlende DOCSIS3.1-Unterstützung der Geräte, während für Gigabitanschlüsse DOCSIS3.1 zwangsweise unterstützt werden muss).

es ist kein Gigabit Anschluss.... Fritzbox 6490 Cable - Art-Nr: 2000 2689

Das ist wohl ein Leihgerät von Vodafone

Eine freie 6490 hat die AVM Artikelnummer 20002778


@irish-mp  schrieb:

Fritzbox 6490 Cable - Art-Nr: 2000 2689


Das ist ein Leihgerät...

 

"Freie" 6490er haben die Artikelnummer 2000 2778...

 

Du kannst nur versuchen, dich mit dem Verkäufer zu einigen, dass er dir das Geld zurückzahlt - zusätzlich zur Anzeige wegen Hehlerei bei der zuständigen Staatsanwaltschaft/Polizei...

Ich gehe davon aus, dass wenn ich einen Vertrag beende, und das Leihgerät nicht zurücksende, stellt mir Vfe das Gerät in Rechnung und es geht in meinen Besitz über...dann kann ich damit ja wohl machen was ich möchte... dass Vfe die Einrichtung eines soclhen Gerätes verweigert, das ist dann wohl der xxx...dann frage ich doch mal meinen Anwalt -... 


@irish-mp  schrieb:

Ich gehe davon aus, dass wenn ich einen Vertrag beende, und das Leihgerät nicht zurücksende, stellt mir Vfe das Gerät in Rechnung und es geht in meinen Besitz über...


Das Gerät befand sich doch die ganze Zeit im Besitz des Verkäufers...

Nur hat der Verkäufer -auch trotz Zahlung eines Schadenersatzes- nie Eigentum an dem Gerät erworben.

Dies wüsstest du aber, wenn du die Verträge lesen würdest und nicht einfach darauf spekulierst, was sein könnte...

 

Denn bei Kabelverträgen steht eben drin, dass die Leihgeräte zurückzugeben sind und auch bei Nichtrückgabe im Eigentum von Vodafone verbleiben, selbst wenn ein Schadenersatz bezahlt wird.

 

Oder gehst du davon aus, dass ein Mietwagen, wenn du ihn nicht dem Vermieter zurückgibst, dein Eigentum wird, nur weil du die Selbstbeteiligung bei Verlust bezahlst?

 


@irish-mp  schrieb:

dann kann ich damit ja wohl machen was ich möchte...


Eben nicht - das Gerät ist nie in das Eigentum des Verkäufers übergegangen. Damit konnte dann auch kein wirksamer Verkauf an dich stattfinden (weil der Verkauf nicht nur ein Besitz-, sondern ein EIGENTUMSübergang ist)...

 


@irish-mp  schrieb:

dass Vfe die Einrichtung eines soclhen Gerätes verweigert, das ist dann wohl der xxx...


Wie gesagt - das Gerät ist zwar in deinem Besitz, aber nicht in deinem Eigentum.

 


@irish-mp  schrieb:

dann frage ich doch mal meinen Anwalt -... 


Lass ihn dir auch nochmal den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum erklären - da scheint ein deutliches Fehlverständnis deinerseits vorzuliegen.

 

Übrigens: Aus einem Leihvertrag wird bei Nichtrückgabe nie ohne separate Zustimmung des Gegenübers ein Kaufvertrag - das wäre aber die notwendige Voraussetzung, damit der Verkäufer beim Ende der Leihdauer das Gerät hätte in sein Eigentum bringen können. So ist das, was der Verkäufer da an Vodafone bezahlt hat, halt nur ein Schadenersatz für die Nichtrücksendung (den er übrigens auf Antrag nach verspäteter Rücksendung auch erstattet bekommen kann). Nur hilft dir das halt nicht weiter...

 

Fakt ist: Du bist nicht Eigentümer der Box und Vodafone entscheidet daher, was mit der Box passiert - die 100 € kannst du dir jetzt nur vom Verkäufer versuchen zurückzuholen. Der hat halt -auf deine Kosten- jetzt 40 € eingestrichen: Vodafone hat ihm für die Nichtrücksendung 60 € berechnet, du hast ihm 100 € bezahlt und die Bix ist weiterhin im Eigentum von Vodafone. Ergo hat jetzt der Verkäufer 40 € mehr als vorher und du stehst ohne Geld und ohne funktionierende Box da...

Beachte bei deinem Rechtsanwaltsgerspräch die zu diesem Thema veröffentlichten Faqs von AFM:

https://avm.de/service/freie-routerwahl/faqs-zur-freien-routerwahl/#c199044