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Vertrag wegen Falschberatung seitens Vodafon gekündigt.
aklukas
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Um die Option Homespot loszuwerden, da wir einen eigenen Kabelrouter nutzen bereits seit oktober 2024, wurde meinen Eltern, 85 und 80 Jahre alt, gesagt, das dies nicht von Vodafone aus möglich ist und der Vertrag gekündigt und neu abgeschlossen werden muss. Im Resultat und viele viele viele Telefonate und fehlerhafte Neuverträge ohne Rufnummernübernahme später sind meine Eltern nun seit 12 Tagen ohne Telefon und Internet und damit von Pflegedienst und Ärzten abgeschnitten. Den zahllosen Hotline Mitarbeitern fehlt nach Eigenauskunft die Kompetenz für eine Rufnummernübernahme, Weiterleitungen an Inhouse Kompetenzzentren sind alle folgenlos verhallt, auf Beschwerde via Kontaktformular oder eMail reagiert keine Mensch bei Vodafon. Was können wir noch tun? Bundesnetzagentur wäre der nächste Schritt, ein Vertrag bei einem anderen Abieter und eine Klage auf Rufnummernportierung ist in Vorbereitung. Hat hier jemand ähnliches erlebt und kam erfolgreich aus dem Dilemma?

18 Antworten 18
andreasabaad
SuperUser
SuperUser

Anbieterinterne Portierungen werden nicht durchgeführt! Du kannst die Nummer nur zu einem anderen Anbieter portieren, und dann wieder zurück!

Das wurde uns von 4 Hotline Mitarbeitern anders gesagt. Es wurde auch mehrmals, 3x,  etwas angestossen, Rufnummer war noch in Quarantäne, nur das wir in allen Fällen nie wieder etwas von Vodafone gehört haben und der Anschluß nach wie vor nicht funktioniert. Wenn uns Vodafone das verbindlich so sagen würde, wäre das ja auch kein Problem. Nur das wieder zurück würde dann sicher nicht stattfinden. Ich frage mich, ob das überhaupt einer machen würde. Das vermittelt eher alles den Eindruck, das Kunden für Vodafone nur ein Ärgernis sind.

Ines75
SuperUser
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Hallo, 

was auch immer gesagt oder vermeintlich angestoßen wurde, durchgeführt wurde da nichts, weil es tatsächlich nicht möglich ist. In eurem Fall hätte ausschließlich die "Option Homebox" (ich nehme an, dass die gemeint ist ein Homespot ist was anderes) gekündigt werden müssen. Schade, dass ihr euch erst jetzt ans Forum wendet. Und ja, wirklich unschön, dass das vom Betreiber engagierte Callcenter euch was vom Pferd erzählt hat. Jetzt könnt ihr die Rufnummer leider nur noch kurz- oder langfristig zu einem anderen Anbieter portieren lassen.

Gruß Ines

aklukas
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Ich hatte die Option Homebox im Oktober 2024 gekündigt und den Router zu Vodafone zurück geschickt. Der Eingang des Routers wurde kurz darauf bestätigt und ich bin davon ausgegangen, das damit alles erledigt ist. Im Oktober 2025 habe ich alle Verträge wieder durchgeprüft und gesehen, das die Option Homebox immer noch da ist und Vodafone 12 Monate lang 4,99 Euro von meinen Eltern kassiert hat. Ich konnte die Option diesmal nicht online kündigen, da kam immer der Hinweis, ich müsse mich an den Kundensupport wenden. Das habe ich getan, mehrmals. Niemand konnte und wusste wie diese Option herausnehmen, und die letzte Anweisung einer Hotline Mitarbeiterin war dann, der Vertrag müsse dafür gekündigt werden. Diese Mitarbeiterin hat dann die Kündigung vorgenommen und die Odyssee begann. Nun, viele Telefonate und geschlossene und widerrufene Verträge später sind meine alten Eltern seit 2 Wochen ohne Telefon. In diese Lage wurden wir ausschliesslich durch die Beratung und durch Aktionen von Vodafone gebracht. Wenn Mitarbeiter von Vodafone die eigenen Produkte oder Prozesse nicht kennen, und es am Ende heisst, geht alles nicht, da habt ihr halt Pech gehabt, werde ich den uns dadurch entstandenen Schaden ganz sicher nicht akzeptieren. Ganz zu schweigen von der ganzen Zeit und den Nerven. Und es ist auch keine Art, dann einfach nicht zu antworten und zu denken, der Kunde gibt schon irgendwann auf. Sorry aber ich habe so ein Verhalten in einer Geschäftsbeziehung in meinem Leben noch nicht erlebt.


@aklukas  schrieb:

Und es ist auch keine Art, dann einfach nicht zu antworten und zu denken, der Kunde gibt schon irgendwann auf. Sorry aber ich habe so ein Verhalten in einer Geschäftsbeziehung in meinem Leben noch nicht erlebt.


Falls unsere Antworten hier gemeint sind, sorry wir sind auch bloß Kunden...

 

Offensichtlich ist das bereits 2024 etwas schiefgelaufen. Trotzdem denke ich, ein pfiffiger Mitarbeiter hätte das Problem lösen können...

Ich habe so etwas ähnliches aber schon einmal bei einem anderen Provider erlebt. Da wurde eine Fritzbox gekündigt. Da die Umstellung auf das Eigengerät allerdings mit einmaligen Kosten verbunden war, hat der Kunde die Änderung widerrufen. Die Fritzbox war aber schon zurück beim Provider. Das hat zu einem ähnlichen Chaos geführt und konnte nicht von normalen Callcenter-Agents gelöst werden. Kann es sein, dass so etwas bei euch auch passiert ist? Das würde zumindest den Schluckauf im System erklären... 

Leider können wir hier das Problem nicht lösen. Die bestehenden Möglichkeiten wurden mitgeteilt. Wie ihr damit umgeht, bleibt selbstverständlich euch überlassen. 

Ende vom Lied, entweder du kannst die Kündigung widerrufen und alle Neuverträge, oder die Rufnummern sind weg.

 

An deiner Stelle würde ich den neuen Vertrag widerrufen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Dann ist auch das Problem mit der Rufnummer gelöst.

Alternativ, WhatsApp Support von VF.

reneromann
SuperUser
SuperUser

Davon abgesehen:

Was wolltet ihr damals kündigen - die HomeBox-Option oder die HomeSpot-Option?

Letzere Option ist kostenlos und nur dann überhaupt nutzbar, wenn ein Leihgerät genutzt wird...

Erstere Option ist Pflicht, wenn -je nach Bundesland- mehr als eine oder mehr als drei Rufnummern und zwei paralle Gespräche genutzt werden sollen...

aklukas
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Wir haben den Leihrouter gekündigt, da wir seit Oktober 2024 eine eigene Fritzbox betreiben. Die Option hieß HomeBox. Nur Vodafone hat zwar die Kündigung der Option bestätigt und den Router zurück bekommen und auch dies bestätigt, das Geld für die Option aber ein Jahr weiter kassiert. Soweit ich weis, gibt es wegen dieses fragwürdigen Geschäftsgebahrens auch schon eine Sammelklage. Als ich mich im Oktober 2025 an Vodafone wandte, hieß es, man könne diese Option nicht aus dem Vertrag nehmen und der Vertrag müsse komplett gekündigt werden und dann ein neuer geschlossen. Das hörte sich zwar auch wenig professionell an, aber Vodafone hat das dann getan und nun sind im Endresultat meine Eltern seit 2 Wochen ohne Telefon und Internet und ich habe sicher mit mind. 15 Callcenter Mitarbeitern gesprochen, 2 Verträge neu geschlossen und widerrufen und viel Zeit und Nerven verloren. Jeder dort erzählte uns etwas anderes.

Wir haben vor einer Woche die Kündigung widerrufen, nur es passiert bis heute nichts. Vodafone meldet sich nicht mehr und beim Kundendienst erzählt uns wie gewohnt jeder etwas anderes, nur das Problem löst niemand. Das macht alles keinen guten Eindruck.

Es gibt bei meinen Eltern keinen anderen Anbieter für Kabel Internet. Starlink wäre eine Option, aber das bringt uns mit der Rufnummer auch nicht weiter.

Ich dachte, Rufnummern wären das Kerngeschäft eines Telekommunikationsunternehmens. Das man bei Vodafone nicht in der Lage ist, eine Rufnummer von einem Vertrag auf einen anderen zu übernehmen, erzeugt bei mir den Eindruck mangelnder Professionalität. Wer das erst verspricht und dann dafür als Telkoanbieter keine Lösung findet, hat doch den falschen Job gewählt.

aklukas
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Ein Tip eines Kundendienstmitarbeiters war es zB, eine eMail an kontakt@vodafone.com zu schicken, dann würde von besonders geschulten Mitarbeitern mit weiterreichenden Kompetenzen geholfen. Eine kurze Recherche im Internet sagt jedoch, das diese eMail seit 2019 nicht mehr genutzt wird. Ich habe trotzdem 2x dorthin geschrieben, nichts. Ich habe 3x mittels Kontaktformular um Hilfe gebeten, nichts. Nicht einmal eine Eingangsbestätigung o.ä. Das macht alles einen dysfunktionalen Eindruck und man fühlt sich reichlich ver.... .