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Umstellung von Digitaler Kabelanschluss auf TV Connect und GigaZuhause 500 Kabel
Markus2026
Daten-Fan
Daten-Fan

Hallo, wir wollen den Digitalen Kabelanschluss auf  und TV Connect und GigaZuhause 500 Kabel umstellen.
Hier die vorhandene Haustechnik:

HÜP (Hausübergabepunkt)
    │
    ▼
[ VERSTÄRKER: Delta BKE 30 ]  Tausch?
    │
    ▼
[ VERTEILER: Giantex SMA TV ] Tausch?
    │
    ├─── (PowerPass) ──► [ Dose (Radio/TV) Keller ]
    │
    ├─── (Output 1)  ──► [ 1. Dose (Radio/TV) 1. Stock ]
    │
    ├─── (Output 2)  ──► [ 2. Dose (Radio/TV) 1. Stock ]
    │
    └─── (Output 3)  ──► [ ca. 15m Koaxialkabel inm 3. Stock ] Tausch?
                            │
                            ▼
                [ WEICHE: Hirschmann VFC 0421 ] Tausch?
                            │
                            ├──► [ 3. Dose (Radio/TV) 3. Stock ]
                            │
                            └──► [ 4. Dose (Radio/TV) 3. Stock ] Tausch?

 

Die Hardware im Einzelnen:

 

Hausanschlussverstärker

Delta Electronics BKE 30

85–862 MHz / 5–65 MHz (US)

Verteiler Keller

Giantex SMA TV

0.9–1.75 GHz (Sat-Bauteil)

Weiche Obergeschoss

Hirschmann VFC 0421

5–862 MHz (3,8 dB Dämpfung)

Ziel-Dose

Bestandsdose (2-Loch)

Hirschmann

 

Der Kabel Router soll an eine der Dosen im 3. Stock und dort sollen dann die +/- 250 bzw. 500 MBit/s Download und +/- 50 MBit/s Upload möglich sein.

 

An allen anderen Dosen wird weiter nur Radio/TV über Kabel genutzt.

 

Kann man abschätzen, ob das Vorhaben  technisch einfach umsetzbar ist,  vor allem ohne neues 15m Kabel ins 3. Stockwerk?

 

Der Vodafone Check hat an unserer Adresse Verfügbarkeit von Kabel GigaZuhause 1000 Kabel ergeben (aber wohl nur in Hinblick auf die Infrastruktur bis zum Hausanschluss)

 

Danke für Hinweise.

 

Freundliche Grüße,

Markus

1 Akzeptierte Lösung

Akzeptierte Lösungen

Das wäre ziemlich gut, denn die KI Antwort von @emily2505 ist nicht ganz richtig.

 

Vodafone nutzt vielleicht in irgendeinem Labor Frequenz über 862 MHz, in der Praxis spielt alles darüberhinaus keine Rolle. Ebenfalls mit dem Upstream. High-Split mit Ausnahme von 2 Pilotprojekten ist mir nichts bekannt. 

 

Zu deinem Aufbau, für die Ersteinrichtung wird wahrscheinlich ein Techniker kommen müssen und hier und da etwas optimieren. 

 

Wichtig, am HÜP und muss ein Potentialausgleich, zu mindest in der Nähe sein.

 

Vielleicht bekommst Du auch nur einen Dosenadapter für deine Zweilochdosenadapter.

 

Entweder ist jede, durch VF Vermarktete Bandbreite an jedem Anschluss möglich, oder gar keine. Es sollte, wenn der Anschluss eingepegelt ist, die volle Bandbreite erreicht werden.

 

Was Dir zum Verhängnis werden kann, wären alte Leitungen.

In der Praxis würde ich sagen, Leitungen aus den 80er, unbrauchbar alles auch den 2000er in der Regel ausreichend. Ausnahmen in beide Richtungen. 

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3 Antworten 3
emily2505
Moderator:in
Moderator:in

Die Umstellung auf TV Connect und GigaZuhause 500 Kabel ist grundsätzlich machbar, aber es gibt ein paar Punkte, die Du beachten solltest. 

 

Dein aktueller Hausanschlussverstärker (Delta BKE 30) unterstützt nur bis 862 MHz. Für DOCSIS 3.1 (das für Gigabit und auch für 500 Mbit/s genutzt wird) sind Frequenzen bis 1218 MHz erforderlich. Das bedeutet: Der Verstärker muss getauscht werden gegen ein Modell, das den erweiterten Frequenzbereich abdeckt. 

 

Der Verteiler „Giantex SMA TV“ ist ein Sat-Bauteil und nicht für Kabelinternet optimiert. Auch hier ist ein Austausch gegen einen Kabel-tauglichen Verteiler sinnvoll, um Signalverluste zu vermeiden. Die Weiche Hirschmann VFC 0421 ist grundsätzlich für Kabel geeignet, aber die zusätzliche Dämpfung kann die Signalqualität für den Router im 3. Stock beeinträchtigen. 

 

Das 15 m Koaxialkabel ins 3. Stockwerk ist kritisch: Wenn es ein älteres Kabel mit geringer Abschirmung ist, kann es bei hohen Frequenzen und Rückkanal Probleme machen. Für stabile 500 Mbit/s solltest Du ein hochwertiges, dreifach abgeschirmtes Kabel (Class A oder besser) verwenden.

 

Die Dosen: Für Kabelinternet brauchst Du eine Multimediadose mit Datenanschluss (F-Buchse). Die vorhandene 2-Loch-Dose muss also gegen eine 3-Loch-Multimediadose getauscht werden.

 

Kurz gesagt:

  • Verstärker tauschen (DOCSIS 3.1-fähig, bis 1218 MHz)
  • Verteiler gegen Kabel-taugliches Modell tauschen
  • Multimediadose im 3. Stock installieren
  • Prüfen, ob das 15 m Kabel hochwertig genug ist, ggf. ersetzen

Wenn diese Punkte umgesetzt werden, ist die Umstellung technisch problemlos möglich, ohne komplett neue Leitungen, aber mit den genannten Anpassungen.

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Wär es nicht gut, weitgehend KI generierte Antworten also solche zu Kennzeichnen?

Das wäre ziemlich gut, denn die KI Antwort von @emily2505 ist nicht ganz richtig.

 

Vodafone nutzt vielleicht in irgendeinem Labor Frequenz über 862 MHz, in der Praxis spielt alles darüberhinaus keine Rolle. Ebenfalls mit dem Upstream. High-Split mit Ausnahme von 2 Pilotprojekten ist mir nichts bekannt. 

 

Zu deinem Aufbau, für die Ersteinrichtung wird wahrscheinlich ein Techniker kommen müssen und hier und da etwas optimieren. 

 

Wichtig, am HÜP und muss ein Potentialausgleich, zu mindest in der Nähe sein.

 

Vielleicht bekommst Du auch nur einen Dosenadapter für deine Zweilochdosenadapter.

 

Entweder ist jede, durch VF Vermarktete Bandbreite an jedem Anschluss möglich, oder gar keine. Es sollte, wenn der Anschluss eingepegelt ist, die volle Bandbreite erreicht werden.

 

Was Dir zum Verhängnis werden kann, wären alte Leitungen.

In der Praxis würde ich sagen, Leitungen aus den 80er, unbrauchbar alles auch den 2000er in der Regel ausreichend. Ausnahmen in beide Richtungen.