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Lösung
am 14.07.2022 15:53
Kabelanschluss für einen Neubau einer DHH:
Wir haben - so Vodafone - die Möglichkeit einer 'Mitversorgung' über die Nachbarn, die die andere DHH bauen lassen. Das geht wohl über die Hausinnenverkabelung und über den Hausübergabepunkt der Nachbarn. Weiss jemand, was das genau bedeutet ?
Ansonsten müssten wir, da das Netz ausgelastet ist, mindestens € 4.760.- für unseren Anschluss zahlen. Die Nachbarn zahlen lediglich € 999.-.
Viele Grüsse
Michael
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am 14.07.2022 20:51
@Michael82319 Ich würde, wenn es irgendwie finanziell zu verkraften ist, zur Lösung mit eigenem HÜP raten. Ist zunächst viel Geld, aber wie schon geschrieben, ist die Sache mit dem Nachbarn mit vielen Fragezeichen verbunden,
am 14.07.2022 17:32
Mitversorgung heißt, dass du am Hausnetz des Nachbarn mit dran hängst.
Das solltet ihr DRINGEND im Grundbuch regeln lassen - ansonsten kann das euch dumm treffen, wenn der Nachbar die Kabelanlage abbaut und ihr dann auf dem Trockenen sitzt. Gleiches gilt auch für den Fall, dass ihr an die Kabelanlage müsst, weil irgendwelche Sachen nicht sauber eingestellt sind - auch hier bist du bei der Mitversorgung halt immer darauf angewiesen, dass der Nachbar mitspielt (sofern man es nicht zusätzlich verschriftlicht hat).
am 14.07.2022 18:08
Vielen Dank. Ich muss mit den Nachbarn sprechen. Eine notarielle Beurkundung halte ich für sehr aufwendig. Vielleicht reicht eine privatschriftliche Absprache aus.
Auch von Vodafone muss ich mir das erklären lassen.
am 14.07.2022 19:10
@Michael82319 schrieb:
Vielen Dank. Ich muss mit den Nachbarn sprechen. Eine notarielle Beurkundung halte ich für sehr aufwendig. Vielleicht reicht eine privatschriftliche Absprache aus.
Ich würde es lieber nicht darauf ankommen lassen. Steht es im Grundbuch, kann dein Nachbar das nicht einseitig nach Gutdünken streichen und vor allem ist später auch ein Käufer des Grundstücks daran gebunden und kann es nicht ohne deine Einwilligung streichen.
Wenn dun hingegen nur eine schriftliche Absprache mit dem (jetzigen) Nachbarn triffst, ist ein Nachfolger nicht daran gebunden und kann dich einfach abklemmen.
am 14.07.2022 20:34
Wenn es finanziell nicht zu knapp ist, würde ich sogar lieber einen eigenen HÜP aufstellen.
Wir haben es mit einer Situation zu tun, die über mehrere Jahrzehnte halten muss.
Der aktuelle Nachbar oder seine Erben verkauft eines Tages die HH und der Nachfolger will von irgendwelchen Absprachen nichts wissen.
Der aktuelle Nachbar geht irgendwann in Urlaub und vergisst, dir die Schlüssel dazulassen.
Beides ist wirklich nicht so weit hergeholt.
am 14.07.2022 20:51
@Michael82319 Ich würde, wenn es irgendwie finanziell zu verkraften ist, zur Lösung mit eigenem HÜP raten. Ist zunächst viel Geld, aber wie schon geschrieben, ist die Sache mit dem Nachbarn mit vielen Fragezeichen verbunden,
am 14.07.2022 21:43
Danke ! Ich tendiere auch zu einem eigenen Anschluss !
am 14.07.2022 22:03
@HausHelene schrieb:Beides ist wirklich nicht so weit hergeholt.
Oder wie neulich hier im Forum:
Mitversorgung über das Nachbargrundstück - natürlich nichts im Grundbuch geklärt - und das Kabel wird bei Bauarbeiten der Hauseinfahrt des Nachbars gekappt. Da der Nachbar selbst kein Kabel mehr nutzt, hat er auch kein gesteigertes Interesse gehabt, den Schaden selbst zu beheben oder sich an den Kosten zu beteiligen - und da es keine Grundbucheintragung gab, war dann auf einmal guter Rat teuer.