Neubau Kabelanschluss durch Vodafone
Michael82319
Smart-Analyzer
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Kabelanschluss für einen Neubau einer DHH:

 

Wir haben - so Vodafone - die Möglichkeit einer 'Mitversorgung' über die Nachbarn, die die andere DHH bauen lassen. Das geht wohl über die Hausinnenverkabelung und über den Hausübergabepunkt der Nachbarn. Weiss jemand, was das genau bedeutet ? 

Ansonsten müssten wir, da das Netz ausgelastet ist, mindestens € 4.760.- für unseren Anschluss zahlen. Die Nachbarn zahlen lediglich € 999.-.

 

Viele Grüsse

Michael

 

 

1 Akzeptierte Lösung

Akzeptierte Lösungen

@Michael82319 Ich würde, wenn es irgendwie finanziell zu verkraften ist, zur Lösung mit eigenem HÜP raten. Ist zunächst viel Geld, aber wie schon geschrieben, ist die Sache mit dem Nachbarn mit vielen Fragezeichen verbunden,

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7 Antworten 7
reneromann
SuperUser
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Mitversorgung heißt, dass du am Hausnetz des Nachbarn mit dran hängst.

 

Das solltet ihr DRINGEND im Grundbuch regeln lassen - ansonsten kann das euch dumm treffen, wenn der Nachbar die Kabelanlage abbaut und ihr dann auf dem Trockenen sitzt. Gleiches gilt auch für den Fall, dass ihr an die Kabelanlage müsst, weil irgendwelche Sachen nicht sauber eingestellt sind - auch hier bist du bei der Mitversorgung halt immer darauf angewiesen, dass der Nachbar mitspielt (sofern man es nicht zusätzlich verschriftlicht hat).

Vielen Dank. Ich muss mit den Nachbarn sprechen. Eine notarielle Beurkundung halte ich für sehr aufwendig. Vielleicht reicht eine privatschriftliche Absprache aus.

Auch von Vodafone muss ich mir das erklären lassen. 


@Michael82319  schrieb:

Vielen Dank. Ich muss mit den Nachbarn sprechen. Eine notarielle Beurkundung halte ich für sehr aufwendig. Vielleicht reicht eine privatschriftliche Absprache aus.


Ich würde es lieber nicht darauf ankommen lassen. Steht es im Grundbuch, kann dein Nachbar das nicht einseitig nach Gutdünken streichen und vor allem ist später auch ein Käufer des Grundstücks daran gebunden und kann es nicht ohne deine Einwilligung streichen.

 

Wenn dun hingegen nur eine schriftliche Absprache mit dem (jetzigen) Nachbarn triffst, ist ein Nachfolger nicht daran gebunden und kann dich einfach abklemmen.

Wenn es finanziell nicht zu knapp ist, würde ich sogar lieber einen eigenen HÜP aufstellen.

Wir haben es mit einer Situation zu tun, die über mehrere Jahrzehnte halten muss.

Der aktuelle Nachbar oder seine Erben verkauft eines Tages die HH und der Nachfolger will von irgendwelchen Absprachen nichts wissen.

Der aktuelle Nachbar geht irgendwann in Urlaub und vergisst, dir die Schlüssel dazulassen.

 

Beides ist wirklich nicht so weit hergeholt.

@Michael82319 Ich würde, wenn es irgendwie finanziell zu verkraften ist, zur Lösung mit eigenem HÜP raten. Ist zunächst viel Geld, aber wie schon geschrieben, ist die Sache mit dem Nachbarn mit vielen Fragezeichen verbunden,

Danke ! Ich tendiere auch zu einem eigenen Anschluss !


@HausHelene  schrieb:

Beides ist wirklich nicht so weit hergeholt.


Oder wie neulich hier im Forum:

Mitversorgung über das Nachbargrundstück - natürlich nichts im Grundbuch geklärt - und das Kabel wird bei Bauarbeiten der Hauseinfahrt des Nachbars gekappt. Da der Nachbar selbst kein Kabel mehr nutzt, hat er auch kein gesteigertes Interesse gehabt, den Schaden selbst zu beheben oder sich an den Kosten zu beteiligen - und da es keine Grundbucheintragung gab, war dann auf einmal guter Rat teuer.