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am 17.11.2021 10:21
Hallo zusammen,
wir sind Ende Juni 2021 zu Vodafone gewechselt.
bis Ende August hatten wir täglich 1-20 verbindungsabbrüche. Ich habe an der Hälfte der Tage mitprotokolliert und komme auf ca 13 Stunden ohne Internet. Wäre das am Stück, wäre das ja noch in Ordnung. Aber in Zeiten von Home Office mehrmals am Tag minutenlang aus dem Internet zu fliegen führte zu viel Frust und machte Online Meetings zur Geduldsprobe.
Ende August wurde dann im Haus ein Verstärker installiert und auf den hauseigenen HÜP geschwenkt. Seitdem funktioniert das Internet soweit eigentlich zuverlässig.
Am 15.11 fiel das Internet erneut für 1 Stunde aus.
Am 16.11 ging ab 15 Uhr kein Internet mehr (für den Rest des Tages)
Heute, am 17.11, ging das Internet noch gar nicht. Die störungshilfe auf der Vodafone Seite sagte, es gäbe keine bekannte Störung. Der telefonische Kundendienst wiederum kannte die Störung bereits und diese soll bis 15:30 behoben sein.
Nun zu meinem Anliegen: die Nachfrage beim Kundenservice nach einer Entschädigung war weniger erfolgreich. Dieser bot eine einmalige Rechnungsgutschrift von 10€ an. Dies mag, bezogen auf die Dauer der Störung, okay sein, aber doch nicht im Bezug auf die Auswirkungen für mich als Kunden. Ich bin auf Home Office angewiesen, musste gestern einen halben Tag Urlaub nehmen und heute voraussichtlich einen ganzen Tag. Arbeiten ohne Internet unmöglich.
Zusätzlich habe ich jetzt schon öfter gelesen, dass anderen Kunden eine Erhöhung der Internetteschwindigkeit als Ausgleich angeboten wurde.
Was sind denn eure Erfahrungen?
Was kann ich hier noch machen bzw An wen kann ich mich wenden?
Viele Grüße
Matthias
am 17.11.2021 10:27
Störungen sind immer ärgerlich.
Leider kann Vodafone keine 365 Tage / 24h-Verfügbarkeit garantieren, sodass man grade bei HomeOffice eine Alternativleitung stellen sollte bzw. entsprechend den Arbeitgeber diesbezüglich auffordern/ansprechen. Wenn im Büro das Internet ausfällt, muss man ja auch keinen Urlaub nehmen.
Arbeitsausfälle/Urlaub etc. kann man schlecht ausgleichen, da hast Du Recht - aber für Urlaub, Arbeitsausfälle etc. kann Vodafone ja auch nichts, über eine Kulanzgutschrift hinaus.
17.11.2021 10:33 - bearbeitet 17.11.2021 10:39
Hast du die jeweiligen Störungen gemeldet oder nur protokolliert ? Eine 100%ige Verfügbarkeit ist vertraglich nicht vereinbart.
In Zeiten von Home Office solltest du besser eine Fallback-Lösung am Start haben. Häufig wird der Zweitanschluss mit alternativer Anschlusstechnologie vom Arbeitgeber finanziert oder kann steuerlich geltend gemacht werden.
Bei einem längeren Ausfall ab den 3. Kalendertag - der natürlich bei Stoerungsbeginn gemeldet wurde - kannst du um eine anteilige Gutschrift bitten.
am 17.11.2021 10:54
Die Störungen habe ich die ersten 2 Wochen gemeldet, bis es mir zu blöd wurde, täglich mehrmals in der Warteschleife zu hängen, dann wiederum unnötige Technickertermine auszumachen, von denen insgesamt 2/5 stattfanden... Ach ja, war das frustrierend :-)...
Ich frage tatsächlich mal beim Arbeitgeber an.
Ich muss aber schon auch sagen, dass die Leitungsqualität bei der Konkurrenz deutlich besser war. Dort hatte Ich in 4 Jahren keine einzige Störung. Leider bietet dieser hier nicht mehr als 100mbit an...
Hilft leider nur kündigen und wieder wechseln. Schade, denn die Geschwindigkeit ist schon komfortabel.
am 17.11.2021 11:02
Ab 1.12.2021 ist das mit einer Minderung durch das neue TKMoG einfacher geregelt. Dann reichen 20 Messungen an 2 Tagen.
am 17.11.2021 18:41
Im privatkunden Tarif wirste da nichts bekommen.. Die Verfügbarkeit garantiert ja eh nur 98.5 oder sogar nur 97.5%das entspricht ca 6 Tage komplett ohne Internet.
am 20.11.2021 14:56
Hallo xxiFear,
wichtig ist, wenn Du Störungen hast, dann melde sie bitte, denn ohne Ticketnummer und Zeitraum keine Gutschrift.
Wie ist es denn aktuell, möchtest Du, dass wir das nochmal prüfen?
In welchem Bundesland wohnst Du denn?
Viele Grüße
Jana