Internet, Telefon & TV über Kabel

Wo bekomme ich eine CI 1.4+-Karte her?
GELÖST
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Smart-Analyzer

Hallo zusammen,

 

ich würde mich hier gern mal dran hängen.

Und zwar bin ich selbst gerade am verzweifeln.

In meiner Mietwohnung ist über die Nebenkostenabbrechnung ein Vodafone Kabelanschluss vorhanden.

 

Nun würde ich aber gerne die privaten Sender in HD sehen.

 

Wie gehe ich da jetzt vor?

 

Bestelle ich mir folgendes CI+ Modul PRD-MTN2-5121?

Und wie komme ich dann zu der SmartCard?

 

Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen könnten.

 

Danke und Gruß

Andreas

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SuperUser

Hallo,

 

gut wenn du auch UHD Blu-Ray sehen möchtest, dann passt das schon.


Aktuell wäre es ja ein DMR-UBC Gerät, ob und was da noch kommt, viel Raum für Spekulation.

 

Alternatives Modul, viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht, auf alle Fälle brauchst du eine G09 Karte, die haste ja bereits.

 

Eurosport, ich denk mal das sollte klappen mit dem vorspulen.

 

Neotion CI+Modul im Panasonic, es gab da Probleme bei umschalten mit Panasonic TV bei den Privaten, aber dein Modul hat ne höhere Softwareversion, muß man testen. Bin da aber optimistisch.

VU+ Duo 4K mit DVB-C FBC Tuner und DVB-T2 HD Dual Tuner
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SuperUser

Hallo @swoob: Eröffne bitte deinen eigenen Beitrag, da wird dir dann geholfen.

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Netzwerkforscher

@Peter165@  schrieb:

gut wenn du auch UHD Blu-Ray sehen möchtest, dann passt das schon.



Ja, das ist mir wichtig. Vorzugsweise, wie gesagt, mit HDR10+. Wobei ich auch so glaube, dass die UltraBluray mehr Daseinsberechtigung hat, als die Streaming-Apologeten glauben. Die Datenmengen, die bei vernünftigem 4K-Video entstehen, lassen sich nämlich nicht sinnvoll im Massenbetrieb streamen. Eine UltraBluRay hat bis zu 100 GB Kapazität. Wenn jeder, der sich abends einen Flim streamt, binnen 2 Stunden 100 GB übertragen würde, dann würden Netflix & Co. die Serveranbindungen in die Knie gehen. Private Heimanschlüsse schaffen diese Datenrate, aber den Anbietern wäre das zuviel und den Backbones des Internet vermutlich auch. Deshalb hat man Klimmzüge gemacht, um für 4K-Streaming "effizientere" Kompressionsalgorithmen zu finden. Zum Teil heißt "effizient" hier, dass die Leistung moderner Mikroprozessoren genutzt wird, um aufwendigere Berechnungen beim Komprimieren und Dekomprimieren zu machen und die Datenmenge damit zu verringern. So weit, so gut, aber ich glaube nicht, dass das reicht, sondern bin vielmehr davon überzeugt, dass "effizient" außerdem bedeutet, dass man mehr Kompromisse bei der Genauigkeit der komprimierten Daten macht. Die Algorithmen werden dahingehend optimiert sein, dass die Qualitätseinbußen möglichst an Stellen stattfinden, die der Zuschauer nicht so wahrnimmt, aber dennoch sind sie da.

 

Das war ja schon zu Zeiten der ersten MP3-Player ein Thema. Den Leuten wurden MP3 statt CDs als der letzte Schrei der Technik verkauft, aber klassische Audio-CDs enthalten die Musik unkomprimiert in 100% Qualität, wohingegen MP3 verlustbehaftete Kompression enthält. Damit sind MP3 immer schlechter als CDs.

 

Insofern traue ich der UltraBluray mehr zu als jedem 4K-Streaming der näheren Zukunft. Bandbreite sind Kosten, und die Anbieter werden immer Kosten sparen wollen. Bei der UltraBluray aber hat man 100 GB zur Verfügung, also kann man sie auch vollschreiben, wenn man solch Scheibe presst. Allenfalls könnten manche Scheiben nur zweilagig mit 66 GB erscheinen. Aber selbst diese Datenmenge wird man beim Streaming nach meinem Dafürhalten vermeiden.

 

Wie beim Streaming geschummelt wird, siehste doch schon bei den öffentlich-rechtlichen. Das angebliche HD von ARD und ZDF sind bei Licht betrachtet magere 1280x720. Die heutigen Fernseher können so gut wie alle FullHD, aber selbst das zu senden ist den öffentlichen Sendern noch zu teuer, obwohl sich die ÖR dank der Zwangsabgabe ("keine Steuer") die Taschen weit mehr vollstopfen als die privaten.

 


@Peter165@  schrieb:


Aktuell wäre es ja ein DMR-UBC Gerät, ob und was da noch kommt, viel Raum für Spekulation.



Es ist Spekulation, das stimmt, aber ich bin da zuversichtlich. Im Frühjahr werde ich es wissen. Wenn Panasonic dann wieder keine neuen UBCs bringt, dann lasse ich mir was Neues einfallen. Bis dahin dürfte sich auch herauskristallisiert haben, ob HDR10+ die Kurve kriegt oder als Totgeburt endet. In letzterem Fall würde ich dann einfach zu einem der schon heute am Markt befindlichen UBCs greifen, in ersterem Fall sollte Panasonic eigentlich HDR10+-Kompatibilität herstellen. Eigentlich sollte dafür nicht viel mehr notwendig sein als ein Firmware-Update.

 


@Peter165@  schrieb:

 

Alternatives Modul, viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht, auf alle Fälle brauchst du eine G09 Karte, die haste ja bereits.



Na ja, ich werd mir dann noch die kostenlose Zweitkarte holen, damit ich meinen Fernseher nicht plündern muss. Dann muss natürlich auch ein zweites Modul her. Aber ich habe heute mit Fernseher und Eurosport HD getestet und konnte vorspulen. Dann wird hoffentlich auch die Nachbearbeitung (die der Fernseher nicht beherrscht) möglich sein. Also habe ich kein Problem.

 


@Peter165@  schrieb:

 

Neotion CI+Modul im Panasonic, es gab da Probleme bei umschalten mit Panasonic TV bei den Privaten, aber dein Modul hat ne höhere Softwareversion, muß man testen. Bin da aber optimistisch.


Das kann ich mir ja in Ruhe anschauen, indem ich das Modul aus dem Fernseher probehalber in den Panasonic schiebe und sehe, was passiert, bevor ich ein zweites bestelle. Das Deltacam reizt aber dennoch den Bastler in mir.

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SuperUser

Hallo,

 

ne Blu-Ray und DVB-C zu vergleichen, nicht wirklich.
Netflix, oder andere Streaminganbieter, Internet, wieder ne andere Geschichte.
Ne Blu-Ray ist ein festes Medium, welches unabhängig von jeder Empfangsart funktioniert.

 

Für den TV Empfang steht nur ne begrenzte Bandbreite pro Kanal zur Verfügung egal welche Empfangsart, da ist man gezwungen zu modulieren, bzw. entsprechende Videocodes zu verwenden um das Bild zu Gesicht zu bringen.


Ich hab den Vergleich zwischen DVB-C und DVB-T2 HD wo der HEVC Codec verwendet wird, HEVC ist mindestens gleichwertig wenn nicht besser bei wesentlich geringer Videobitrate gegenüber dem H.264 Codec bei DVB-C für HD im Kabel.

 

Die ÖR, ne die schummeln nicht, da wird im Kabel tatsächlich nur mit 720 gesendet und ja das ist innerhalb der "HD Norm".
Die haben sich, warum auch immer, für dieses entschieden.

 

Was Recorder Hersteller und TV Hersteller betreffs HDR+ so betreiben, die eine Sache, die andere mit welcher Norm da jene Blu-Ray gepresst werden, da halt ich mich raus.

 

Was das Verhalten der Panasonic Recorder angeht, das mußt du selber ertesten, da kann ich dir nicht helfen.

 

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Moderator

Hallo Privateer,

 

soweit konnten wir ja alles klären. Aus dem regen Austausch mit Peter halte ich mich dezent raus. Wenn der Beitrag aus Deiner Sicht dann erledigt ist, wäre eine kurze Rückmeldung schön.

 

Grüße

Thomas

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Netzwerkforscher

@Peter165@  schrieb:

ne Blu-Ray und DVB-C zu vergleichen, nicht wirklich.

 


Gegen normale BluRay kann sich DVB-C schon noch halbwegs halten. Beide schaffen FullHD und nicht mehr. Du hast aber insofern recht, als ich der Bluray hinsichtlich Bildqualität (Kompressionsverlusten, Audioqualität etc.) schon noch mehr zutraue.

 


@@Peter165@  schrieb:

Für den TV Empfang steht nur ne begrenzte Bandbreite pro Kanal zur Verfügung egal welche Empfangsart, da ist man gezwungen zu modulieren, bzw. entsprechende Videocodes zu verwenden um das Bild zu Gesicht zu bringen.

 

Kompromisse muss man so oder so immer machen, auch bei der Scheibe. Schon die DVD hat im Rahmen ihrer aus heutiger Sicht bescheidenen Auflösung verlustbehaftet komprimiert. Damit war sie z.B. der Laserdisc unterlegen, die sich aber nicht hat durchsetzen können. Bei BluRay und UltraBluray ist es grundsätzlich das Gleiche. Man hat bei diesen Scheiben aber mehr Datenvolumen zur Verfügung, als sich mit heutigen Techniken im Massenbetrieb übertragen lassen. Dabei kommen die privaten Anschlüsse vom Volumen her durchaus ran. Ich habe gerade mal überschlagsmäßig ausgerechnet, dass ein üblicher 50 MBit-VDSL-Anschluss, der ja heute nicht mehr viel kostet, in 2 Stunden etwa 50 GB durchsetzen könnte. Als Streamingvolumen wäre das schon recht ordentlich. Aber wenn das alle machen würden, dann wäre das Internet ganz schnell auf seinen Knien, und die Server der Anbieter erst recht. Schon heute macht ja Streaming mehr als die Hälfte des Internettraffics aus.

 


@Peter165@  schrieb:


Ich hab den Vergleich zwischen DVB-C und DVB-T2 HD wo der HEVC Codec verwendet wird, HEVC ist mindestens gleichwertig wenn nicht besser bei wesentlich geringer Videobitrate gegenüber dem H.264 Codec bei DVB-C für HD im Kabel.

 

Nun ja, DVB-C2 ist ja schon seit vielen Jahren spezifiziert und kann jederzeit ausgerollt werden. Smiley (fröhlich) Aber moduliert muss so oder so werden, egal ob DSL oder Kabel. Das ist aber nur ein technisches Detail ohne praktische Relevanz. Was zählt, ist die digitale Bandbreite, die sich rausmelken lässt. Da hat das Fernseh-Koaxialkabel mit seinen 480 MBit oder was das hergibt schon die Nase vorn, und bei der Analogabschaltung kommt die digitale Dividende noch hinzu. Allerdings teilen sich beim Fernsehkabel in vielen Regionen mehrere Haushalte die Bandbreite, weil sie alle am selben Draht hängen, wohingegen Du bei DSL Dein eigenes Adernpaar bis zur Vermittlungsstelle hast. Dies führt zu den typsichen Engpässen bei kabelbasiertem Internet in den Abendstunden, wenn alle gleichzeitig streamen.

 


@@Peter165@  schrieb:

Die ÖR, ne die schummeln nicht, da wird im Kabel tatsächlich nur mit 720 gesendet und ja das ist innerhalb der "HD Norm".
Die haben sich, warum auch immer, für dieses entschieden.



Ich hab nicht gesagt, dass sie schummeln, sondern dass sie sich für abgespecktes HD entschieden haben, um Kosten zu sparen und den Kunden schlechtere Qualität zum höheren Preis zu verkaufen, was sie sich angesichts der staatlich garantierten Zwangsabgabe erlauben können.

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Netzwerkforscher

@Thomas

 

Ja, ist alles gut, vielen Dank. Deswegen habe ich den Thread ja auch schon auf "gelöst" gesetzt.

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SuperUser

@Privateer: Ich denk mal es nicht unbedingt das Datenvolumen eines Mediums, sondern, ob das Medium die Daten konstant senden kann oder eben variabel wie bei DVB-C in HD.

 

DVB-C2, jupp wurde getestet, aber es gibt aktuell kein Gerät was diesen Standard beherrscht. Fernsehkabel, sprich die Bandbreite von jedem Kanal bei DVB-C, mehr als 50 MBit ist aktuell wohl nicht, so das sich die auf dem Kanal befindlichen Sender die Bandbreite teilen dürfen, das kann durchaus eng werden wenn zu viele Sender auf einem Kanal sind. Was aber nichts mit Kabelbasiertem Internet zu tun hat, da Internet/Phone da eigene Frequenzen (Kanäle) verwendet.

 

Ob die ÖR HD Sender das aus finanziellen Gründen gemacht haben, keine Ahnung, ob die Bildqualität im Vergleich zu was(?) schlechter ist, ne ganz andere Geschichte. Nicht nur die Auflösung entscheidet darüber die Bildqualität sondern auch die gesendete Video-Bitrate.
Aber, da geb ich dir Recht, etwas verwundersam ist jene Entscheidung schon.


Wollen wir weiter diskutieren oder soll @Thomas diesen Beitrag schließen.
Dein eigentliches Problem wurde ja geklärt?

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Netzwerkforscher

Von mir aus kann er zu, wenn das denn hier Usus ist. Vielen Dank nochmals an alle Beteiligten!

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