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Vodafone Kündigung wegen nicht erbrachter Leistung
Smart-Analyzer

Ich bin habe einen Vodafone Kabelvertrag für INternet und Festnetz. Seit dem 19.8.2019 (über 6 Wochen)haben wir keine Internetverbindung, die Störung habe ich Vodafone am 19.8. bekannt gegeben. Ein Techniker bereits zweimal im Haus (am 21.8. und am 10.9), konnte das Problem jedoch nicht beheben da dafür Zutritt in eine andere Wohnung notwendig wäre, die Nachbarin sich jedoch weigert den Techniker in die Wohnung zu lassen. Auch ein neues  Modem konnte das Problem nicht beheben. Ich habe Vodafone bekannt gegeben dass das Problem nach wie vor besteht und telefonisch, schriftlich und über das online Beschwerde Kontaktformular (am 6.9.) eine Sonderkündigung eingereicht. Ich wurde kein einziges Mal von Vodafone kontaktiert um eine Lösung zu finden, habe jedoch zwischenzeitlich 3mal telefonisch den Status meiner Sonderkündigung nachgefragt. Bei einem erneuten Anruf am 27.9 wurde mir gesagt, dass meine Kündigung eingegangen und „in Bearbeitung“ sei, dass Vodafone jedoch 3 Wochen Zeit hätte um das Problem zu beheben. Die drei wöchige Frist ist gestern(1.10.) verstrichen. Ich habe erneut angerufen und mit wurde plötzlich mitgeteilt, dass im System keine Kündigung vermerkt sei. Nach wie vor habe ich keine Internetverbindung und mir wurde keine Lösung von Vodafone angeboten - und mindestens eine Stunde pro Woche verbringe ich in der Warteschleife um dann mein Problem erneut zu schildern. Eine Lösung abgesehen von einer Gutschrift wurde mir nicht angeboten - wobei ja wohl klar ist, dass ich nicht für eine Leistung bezahle die ich nicht bekomme . Ich möchte den Vertrag mit Vodafone wegen Nichterfüllung des Vertrags  mit sofortiger Wirkung und unter Einhaltung der gestzlichen Kündigungsfrist beenden, da von Vodafone keine Leistung erbracht wird.  Auf meine schriftliche Kündigung sowie auf meine (bereits 3 mal, vor einem Monat gesendeten) Beschwerden über das online Kontaktformular wurde nicht reagiert. Ich sehe mitterweile nur die Lösung, mir einen Vertrag über einen andern Anbieter zu holen und die Zahlungen an Vodafone einzustellen. Ich finde es unglaublich wie von Seiten Vodafones mit dem Problem umgegangen wird

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19 Antworten 19
SuperUser
Uh, interessanter Fall. Das Problem kann gelöst werden, wird aber durch die Weigerung derNachbarin nicht möglich gemacht.

Wer ist jetzt verantwortlich? Interessantes Ding...
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.
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Smart-Analyzer

Ob das Problem geloest werden kann ist nicht klar, nur dass das Problem anscheinend in der Wohung unter uns liegt da das Signal ab da unterbrochen ist. Da ich den Zugang in die andere Wohnung nicht erzwingen kann ist fuer mich klar, dass Vodafone sich hier um eine Loesung bemuehen muss  da die technischen Moeglichkeiten fuer einen Anschluss nicht gegeben sind. Vodafone ignoriert das Problem obwohl es schon seit 6 Wochen bekannt ist , bucht aber weiterhin Betraege von meinem Konto ab 

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SuperUser
Das es für Dich klar ist, was Sache ist, davon geh ich aus.

Die frage ist allgemein. Wer ist dann verantwortlich? Muss die Nachbarin jemanden rein lassen? Kann man Vodafone dann dafür verantwortlich machen? ... Das sind die wichtigen Fragen die man vorher klären muss.

Vodafone Standpunkt wird sein: Wir können, aber dürfen nicht, als nicht unser Problem.
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.
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Smart-Analyzer

Vodafone kann das Problem nicht beheben. Der Grund ist fuer mich irrelevant  - fakt ist dass bei mir nichts ankommt und Vodafone in der Bringschuld ist

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SuperUser

Die Sache ist ziemlich einfach: Was deine Nachbarin will oder nicht, ist irrelevant - sie muss den Zutritt gestattet, da das Hausnetz dem Vermieter/Hauseigentümer gehört und dieser zur Beseitigung von Schäden einen Zutritt gemäß BGB erzwingen kann.

Im Prinzip also nicht anders als bei einer Störung der Heizung oder der Wasserversorgung - wenn die Techniker zur Behebung deiner Störung in ihre Wohnung müssen, hat sie den Zutritt zu gewähren - ohne Wenn und Aber.

 

Eine Sonderkündigung kann da (leider) nicht draus abgeleitet werden, weil das Hausnetz nunmal prinzipiell in der Verantwortung vom Hauseigentümer liegt. Am Besten wäre es daher, wenn du deinem Vermieter/Hauseigentümer mitteilst, dass ein Zutritt zur Wohnung der Nachbarin zur Fehlerbehebung notwendig ist und er sich darum kümmern möge - notfalls auch mit entsprechendem Druck und/oder unter Zwangsmaßnahmen.

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SuperUser

Nachtrag: Vodafone ist zwar in der Erbringungspflicht, aber nur bis zum Übergabepunkt im Keller. Wenn das Hausnetz aufgrund von Gründen,  die der Vermieter/Hauseigentümer zu vertreten hat (Fehlender Zutritt zu Anlagenteilen, insbesondere durch Weigerung der Nachbarn, gehört auch dazu) nicht entstört werden kann, dann fällt das nicht in den Verantwortungsbereich von VF, sondern in den des Vermieters/Hauseigentümers.

 

Es wäre hier also an dir, den Vermieter zur Behebung des nicht vertragsgemäßen Zustands der Wohnung ggfs auch durch Mietminderung aufzufordern, den Schaden zu beheben und/oder für Zutritt zur Schadstelle zu sorgen.

 

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Giga-Genie

Richtig, Vermieter anschreiben, Problem. Schildern und Miete mindern. 

 

Mal mit der Nachbarin geredet? 

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Smart-Analyzer

Die Nachbarin haben wir mehrmals bekniet, sie macht jedoch nicht mal mir die Tür auf (Unterhaltung erfolgt schreiend durch geschlossene Tür hindurch). Da die Frau ein Drogenproblem hat sehe ich da auch keine Besserung. Die Hausverwaltung wird da auch wenig Erfolg haben da das Haus eine Eigentümergesellschaft mit verschiedenen Eigentümern ist und ich  Eigentümer der selbstbewohnten Wohung bin. 
Was ich absolut unterirdisch von Vodafone finde ist, dass ich offensichtlich mehrfach von Servicemitarbeitern belogen und falsch informiert wurde. So wurde mir gesagt eine Sonderkündigung sei möglich, dann das die Kündigung in Arbeit sei . Dann plötzlich will man von einer Kündigung nie etwas gehört  oder gelesen haben. Ein anderes mal wurde mir versprochen dass mir ein Web cube zugesendet wird - bis heute habe ich nichts erhalten. Alle Beschwerden laufen ins Leere und nach 6 Wochen wurde ich immer noch nicht kontaktiert

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SuperUser

In dem Fall hast du leider die A-Karte gezogen und musst über die Eigentümer-Versammlung den anderen Eigentümer zur Behebung des Schadens an der Gemeinschaftsanlage auffordern. Da bleibt dir auch leider kein anderer Weg...

 

Und notfalls muss der Eigentümer der anderen Wohnung dann entsprechende Maßnahmen bis hin zur außerordentlichen Kündigung der Wohnung einleiten, wenn die Mieterin ihm den Zugang zur Wohnung trotz Terminankündigung verweigert.

 

Du selbst hingegen kannst gegen die Mieterin keinerlei Druck ausüben - das wird sich also leider ziehen. Du könntest höchstens versuchen, den dir entstehenden Schaden vom anderen Eigentümer aufgrund des nicht vertragsgemäßen Zustands der Hausanlage in seinem Eigentum zu belangen.

 

Kleiner Tipp für eine Modernisierung: Verlegt alle Kabel so, dass sie ausschließlich durch Gemeinschaftseigentum gehen und nutzt KEINE Baumstruktur (durchgeschliffene Dosen) mehr.

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