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Betreff: Anschluss erfolgt nicht - Kellereigentümer nicht auffindbar - Kündigung wird ignoriert
Gelöschter User
Nicht anwendbar

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

leider erfolgte unser lange geplante Anschluss am 31.08. nicht und wird nun ständig verschoben, da die beauftragte Firma keinen Zugang hat zu dem Keller, in der sich die Kabelbox befindet, die ausgebaut werden muss. Leider hat sich seitdem Vodafone kein einziges Mal gemeldet. Bei meinen Kontaktversuchen wurde mir nur versucht, einen Gigacube zu verkaufen, anstatt eine valide kundenfreundliche Lösung zu finden. Weiterhin wurde daraufhin meine  Kündigung wegen Nichtleistung (per Fax am 02.09) ignoriert und ist offenbar auch Stand 15.09 nicht im System.

 

Gestern wurde ein weiterer Anschlusstermin, der für heute, den 16.09. vorgesehen war, vom Dienstleister abgesagt, da sie weiterhin nicht wissen, wem der Keller gehört. Die Abstimmung mit Hausverwaltung, Eigentümerversammlung und Mietern lässt vermuten, dass der Prozess noch deutlich länger dauern kann. In Zeiten von Home Office und 7+ Videokonferenzen pro Tag ist das eine persönliche Katastrophe. Wir haben derzeit auch keinen Festnetzanschluss. Daher würde ich verständlicherweise aus dem Vertrag raus und eine nachhaltige Alternative finden, da wir nicht jeden Tag private Internetvolumen aufbuchen können. Ich gehe nicht davon aus, dass das Problem am 24.09., der neue Anschlusstermin (wohlbemerkt dann 25 Tage offline) gelöst werden kann.

Ich möchte betonen, dass das ganze für mich bereits am 31.08. absehbar war, denn die Abstimmung zwischen so vielen Parteien (Eigentümerversammlung) und eine relativ wenig responsive Hausverwaltung dauert in der Regel mindestens mehrere Wochen.

 

Ich verstehe einfach nicht, wie wenig kommuniziert wird und warum es keine alternativen Lösungsmöglichkeiten (Bereitstellung des Gigacube) gibt. Weiterhin verstehe ich nicht, wie dann eine außerordentliche Kündigung ignoriert wird.

Man fühlt sich wirklich ausgeliefert, insbesondere weil man heutzutage privat (u.a. Schulkinder) und beruflich zwingend auf einen Internetanschluss angewiesen ist. Bitte haben Sie Erbarmen.

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11 Antworten 11
Menne99
Giga-Genie

der Vertrag kommt erst zu stande wenn das Modem mal online ist!

 

Die Hausverwaltung muss doch wissen wehm der Keller zugeteilt ist, und man kann ihn auch vom Hausmeister öffnen lassen!

 

Der glubb is a Depp
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DreiViertelFlo
Giga-Genie

@Menne99  schrieb:

der Vertrag kommt erst zu stande wenn das Modem mal online ist!

 

Die Hausverwaltung muss doch wissen wehm der Keller zugeteilt ist, und man kann ihn auch vom Hausmeister öffnen lassen!

 


Falsch. Der Vertrag kommt auch ohne anschließen des modems zustande... 

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reneromann
SuperUser

Für den Zugang zum Keller bzw. zum Hausanschlussraum hast du zu sorgen - wenn deine Hausverwaltung hier rumzickt oder nicht klar ist, wem der Keller gehört, dann kann das wohl kaum das Problem von Vodafone sein.

 

Mal ganz davon abgesehen, dass die Technik nicht in "private" Kellerräume gehört, sondern öffentlich zugänglich sein sollte. Ich frag mich gerade, was ihr macht, wenn das nicht "nur" der Kabelanschluss wäre, sondern wenn das der Elektro-Hauptanschluss oder Wasserhauptanschluss wäre...

 

Insofern musst du hier deiner Hausverwaltung Druck machen, dass sie für den Zugang zum Keller zu sorgen haben - solltest du Mieter sein, stellt das Nichtfunktionieren des Kabelanschlusses regelmäßig einen Grund für eine Mietminderung dar; solltest du hingegen Eigentümer sein, sollte dir bekannt sein, wem der Keller gehört.

 

Und es ist im Zweifel auch möglich, den Keller mit angemessener Vorwarnzeit zwangsweise öffnen zu lassen, um den Zugang zur Hausanlage zu bekommen.

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Gelöschter User
Nicht anwendbar

Wie unempathisch kann man sein? Kennen Sie die Mietsituation in Berlin und den Zustand der Hausverwaltungen?

 

Vodafone hat bestätigt, dass sie hier einen Anschluss zum 31.08. freischalten können. Diese Leistung konnten sie nicht erfüllen. Zudem konnte noch nicht mal fur eine Überbrückungslösung gesorgt werden. Es findet keinerlei Kommunikation statt. Das ist katastrophales Kundenamanagement. Keinerlei Lösungsansätze. 

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Gelöschter User
Nicht anwendbar

@reneromann  schrieb:

Für den Zugang zum Keller bzw. zum Hausanschlussraum hast du zu sorgen - wenn deine Hausverwaltung hier rumzickt oder nicht klar ist, wem der Keller gehört, dann kann das wohl kaum das Problem von Vodafone sein.

 

Mal ganz davon abgesehen, dass die Technik nicht in "private" Kellerräume gehört, sondern öffentlich zugänglich sein sollte. Ich frag mich gerade, was ihr macht, wenn das nicht "nur" der Kabelanschluss wäre, sondern wenn das der Elektro-Hauptanschluss oder Wasserhauptanschluss wäre...

 

Insofern musst du hier deiner Hausverwaltung Druck machen, dass sie für den Zugang zum Keller zu sorgen haben - solltest du Mieter sein, stellt das Nichtfunktionieren des Kabelanschlusses regelmäßig einen Grund für eine Mietminderung dar; solltest du hingegen Eigentümer sein, sollte dir bekannt sein, wem der Keller gehört.

 

Und es ist im Zweifel auch möglich, den Keller mit angemessener Vorwarnzeit zwangsweise öffnen zu lassen, um den Zugang zur Hausanlage zu bekommen.


Und wie lange sollen wir hier noch ohne Anschluss bleiben? Haben Sie schonmal etwas von Versorgungspflicht gehört? Wenn der Anbieter den Anschluss nicht durchführen kann und keine Übergangslösung organisieren kann (e.g., Gigacube), dann kann der Vertrag wenigstens aufgelöst werden. Bleibt wohl nur noch der Anwalt. 

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Torsten
SuperUser

Hast du den Kabelrouter erhalten oder nicht? Somit ist VF seiner Verpflichtung nachgekommen. In den Bedingungen hast du bestätigt, das eine funktionsfähige Hausverkabelung vorhanden ist. Ist das nicht der Fall kann der Vertrag nur storniert werden, wenn die Hausverwaltung nicht reagiert. Denn das Hausnetz ist Sache des Hauseigentümers, da hat VF wenig bis keine Möglichkeiten.

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reneromann
SuperUser

@Gelöschter User  schrieb:

Wie unempathisch kann man sein?


Das hat nichts mit "unempathisch" zu tun - sondern schlichtweg damit, dass ein freier Zugang zur Anlage zu gewähren ist. Für diesen Zustand sind die Eigentümer verantwortlich - nicht Vodafone!

 


@Gelöschter User  schrieb:

Kennen Sie die Mietsituation in Berlin [...]


Nein, aber ich kenne die Situation in Hamburg - und die ist nicht besser...

 


@Gelöschter User  schrieb:

[...] und den Zustand der Hausverwaltungen?


Was wohl kaum das Problem des Mieters ist - und als Eigentümer sollte man sich selbst um sein Eigentum kümmern, wenn die gewählte Verwaltung es nicht schafft, sich um das anvertraute Eigentum entsprechend vertragsgemäß zu kümmern (und eventuell auch die Verwaltung wechseln).

 


@Gelöschter User  schrieb:

Vodafone hat bestätigt, dass sie hier einen Anschluss zum 31.08. freischalten können. Diese Leistung konnten sie nicht erfüllen.


Die Verantwortung dafür liegt aber nicht im Bereich von Vodafone - wenn der Zugang zur Anlage -anders als gefordert- nicht sichergestellt ist. Und für den freien Zugang hast DU zu sorgen.

 


@Gelöschter User  schrieb:

Zudem konnte noch nicht mal fur eine Überbrückungslösung gesorgt werden.


Dies ist nicht vertragsgegenständlich. Davon abgesehen ist es nicht Sache von Vodafone, sich um den Zugang zu kümmern - wenn es aufgrund von nicht von Vodafone zu vertretenden Gründen zur Verzögerung kommt, bist du nunmal selbst derjenige, der für die Kosten selbst aufkommen muss.

 

Es steht dir natürlich frei, dich für diese Probleme bei deinem Vermieter oder der Hausverwaltung schadenfrei zu halten. Stichwort: Mietminderung...

 


@Gelöschter User  schrieb:

Es findet keinerlei Kommunikation statt.


Was für eine Kommunikation soll denn da stattfinden? Mach deiner Hausverwaltung Druck, dass sie endlich den Zugang zur Anlage sicherstellen - und sei froh, wenn du nicht noch Rechnungen für jeden fehlgeschlagenen Technikereinsatz präsentiert bekommst.

 

Wie gesagt: Der Zugang zur Anlage ist sicherzustellen - wenn die Hausverwaltung so dämlich ist, und die Anlage in einen privaten Keller packt und nicht mehr weiß, wem sie den Keller zugeordnet hat oder den Nutzer des Kellers nicht erreicht, ist es Sache der Hausverwaltung für den dadurch entstehenden Schaden aufzukommen.

 


@Gelöschter User  schrieb:

Das ist katastrophales Kundenamanagement. Keinerlei Lösungsansätze. 


Setze dich mit deiner Hausverwaltung in Verbindung und mach denen Druck. Notfalls muss diese den Keller gewaltsam öffnen lassen...

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reneromann
SuperUser

@Gelöschter User  schrieb:

Und wie lange sollen wir hier noch ohne Anschluss bleiben?


Solange, wie der Zugang zur Anlage nicht gewährt wird. Dafür habt ihr zu sorgen...

Ähnlich wie der Kunde auch den Zugang zur Wohnung sicherzustellen hat...

 


@Gelöschter User  schrieb:

Haben Sie schonmal etwas von Versorgungspflicht gehört?


Es gibt keine Versorgungspflicht für Internetanschlüsse - egal über welche Technologie. Und selbst die Telekom hat nur eine Versorgungspflicht für einen einfachen analogen Telefonanschluss, der aber auch über eine GSM-Konverterbox realisiert werden darf.

 

Davon abgesehen ist der Vermieter für die ordnungsgemäße Funktion der Hausanlage verantwortlich - nicht der Anbieter. Die Verantwortlichkeit vom Netzbetreiber endet -sofern nicht per Supportvertrag separat an den Netzbetreiber übertragen- am Übergabepunkt im Haus. Der Eigentümer des Hauses verpflichtet sich mit dem Anschluss an das Kabelnetz darüber hinaus, den freien Zugang zum Übergabepunkt und zur Hausanlage zu gewähren, sofern dies für Wartungsarbeiten notwendig ist - wenn eure Hausverwaltung also nicht in der Lage ist, diesen Bedingungen nachzukommen, dann ist es alleine Sache der Hausverwaltung, erst einmal für den Zugang zu sorgen.

 


@Gelöschter User  schrieb:

Wenn der Anbieter den Anschluss nicht durchführen kann und keine Übergangslösung organisieren kann (e.g., Gigacube), dann kann der Vertrag wenigstens aufgelöst werden. Bleibt wohl nur noch der Anwalt. 


Der Anbieter muss keine Übergangslösung organisieren, wenn die Verantwortung für den Nichtanschluss nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen. Und eben jener Zugang ist vertraglich mit dem Hauseigentümer geregelt - dieser Hauseigentümer hat den Zugang jederzeit sicherzustellen - wenn dies nicht der Fall ist, gehen Verzögerungen nicht auf die Kappe des Anbieters/Netzbetreibers, sondern auf die Kappe des Hauseigentümers/der Hausverwaltung.

 

Und auch der Gang zum Anwalt hilft dir da nicht weiter - weil auch dieser dir sagen wird, dass du dich mit deiner Hausverwaltung bzw. dem Vermieter auseinandersetzen musst, da dieser dein einziger Ansprechpartner für eine defekte Hausinstallation (egal ob nun Kabelnetz, Telefonnetz, Stromnetz, Gas-, Wasser- oder Heizungsnetz) ist.

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Gelöschter User
Nicht anwendbar

Das ist Schwachsinn und das wissen Sie auch. Ich gefährde doch in einem Vermietermarkt nicht weiter meine Beziehung mit meine*r Vermieter*in. Vodafone bzw. der Dienstleister hatten 6 Monate Zeit zu prüfen, ob der Anschluss ohne einen 4-stündigen Umbau möglich ist.

 

Natürlich ist das eine unempathische Antwort. Sie haben bewiesen, dass Sie sich in keinster Weise in meine Lage hineinversetzen können. Das tut mir Leid für Sie, denn das bereitet Ihnen sicherlich viele Schwierigkeiten in Ihrem Leben.

 

Anyway, Vodafone macht hier m.E. einen Fehler, indem ich nicht über den aktuellen Sachstand informiert werde und keine Übergangslösung (Versorgungspflicht) ermöglicht wird. Wenn es vertragsgegenstandlich nicht notwendig ist - das kann ich als Nicht-Jurist nicht vollständig beurteilen - kratzt es weiter an der Reputation in einem Preis -und Margenumkämpften Markt. Ich werde einen zweiten Vertrag abschließen und zur Not einem Anwalt übergeben. Dies halte ich aber für absurd, denn eine Kulanz ist im beidseitigen Interesse. Bleiben Sie mal in Ihrem Law & Order Mietminderung Mindset. Ich stoße hier doch keinen Räumungsprozess über meinen Vermieter*in an - sind Sie völlig weltfremd.

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