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AlwaysOn nicht möglich?

Knauer
Smart-Analyzer

Hallo,

 

ich habe am letzten Dienstag, 2.3.2021, Kabel-Internet bei Vodafone bestellt. Es wurde mir gesagt, dass an meiner Adresse alles in Ordnung sei, nicht einmal ein Techniker-Einsatz nötig und dass ich am Donnerstag den Router mit den Zugangsdaten bekommen würde. Nachdem auch bis Freitag abend nichts ankam, habe ich bei der Kundenhotline angerufen und widersprüchliche Angaben erhalten, der Router sei noch nicht versandt, ein Technikereinsatz sei doch nötig. Heute, Sonnabend, habe ich die Vor-Ort-Technikerfirma angerufen, die mir sagte, dass sie derzeit die Aufträge an Vodafone zurückgeben muss, da hier im Haus die Vertragslage unklar sei oder so ähnlich. Das ließe sich aber nächste Woche schnell klären.

 

So, nun erwarte ich von Vodafone, dass sie mir per 50 GB Always-On über die Verzögerung helfen. Ich muss Home-Office machen!

 

Pustekuchen, während meines Anrufs in der Störungshotline heute wurde im System hinterlegt, dass ich nicht berechtigt sei!

Kann bitte ein Moderator mich erhellen, woran das festgemacht wird und diese Sperre bitte aufheben lassen?

Ich wurde dann noch geschlagene 3 Mal zwischen Kunden- und Technik-Hotline hin- und hergeschickt, Alle Mitarbeiter berufen sich immer auf "das System". Man konnte mir aber immerhin sagen, wann die Sperre eingetragen wurde, nämlich genau während meines ersten Anrufs heute in der Technikhotline, als ich dort eine sehr unfreunliche Dame am Apparat hatte.

Und dann wird zur Beschwerde auf den Postweg nach Erfurt verwiesen. Keine Emailadresse. Also, das sollte wohl auch die letzte BWL-Pfeife langsam verstanden haben, dass man Beschwerden möglichst einfach entgegennehmen sollte, da die Leute sonst in die Öffentlichkeit gehen. Ich soll noch Porto und Papier verschwenden, um mich beschweren zu dürfen, bei einem "Customer Care Beschwerdemanagement"!? Kann ich mir super vorstellen: Dort wird dann ein bisschen Statistik gesammelt, die dann halbjährlich an Wodafone gemeldet wird. Nee, danke, da habt Ihr den Ärger lieber für jedermann nachlesbar hier im Forum.

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Knauer
Smart-Analyzer

Auch schön übrigens: Die Auftragsbestätigung, die die Aktivierungsnummer für das Online-Portal enthält, wurde mir in genau dieses Online-Portal zugestellt, zu dem ich ohne Kenntnis der Aktivierungsnummer keinen Zugang habe!

Geht's noch?

Hat auch wieder 2 Anrufe bei der Hotline mit widersprüchlichen Aussagen gebraucht, ehe man mir das Dokument direkt per Email gesendet hat.

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reneromann
SuperUser

Du wirst dich gedulden müssen - mal davon abgesehen, dass es das Online-Kontaktformular (u.a. zur Vorsortierung der Anfragen) gibt, welches du anstatt einer Mail nutzen könntest. Aber auch das wird nicht schneller sein.

 

Und solange die Versorgungslage im Haus unklar ist, dürfte AlwaysOn nicht buchbar sein - es ist auch durchaus noch denkbar, dass der Eigentümer trotz Anschluss an das Kabelnetz im Keller eine Installation zu deiner Wohnung nicht zulässt. In dem Fall wäre die Aussage, dass die Adresse versorgt wäre, prinzipiell korrekt - trotzdem würde dir das nicht weiterhelfen und du würdest am Ende trotzdem keinen Vertrag bekommen. Daher muss dann auch erst ein Techniker vor Ort schauen, was genau Sache ist, also ob überhaupt ein funktionierender Kabelanschluss im Haus vorhanden ist und ob dieser entsprechend bis in deine Wohnung geführt wurde und dort auch "sauber" ankommt.

 

Für AlwaysOn: Ich bin mir zu 99% sicher, dass das nur bei Wohnungen mit klarer Versorgungslage gewährt wird - wo also auch definitiv klar ist, dass der Vertrag zu Stande kommt und nicht aufgrund von technischer Nichtversorgbarkeit storniert wird.

 

Zum Thema Aktivierungscode:

Dieser kommt normalerweise per Brief -oder- zusammen mit dem Router per Paket.

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Knauer
Smart-Analyzer

Wie geschrieben, ich hatte schon jahrelang Kabelinternet, also steht dem zwischen Wohnung und Hausanschluss nichts im Wege!

Und bei "technischer Nichtversorgbarkeit" sollte man mir den Vertrag gar nicht erst anbieten. Wozu gibt es die Online-Abfrage und die Aussage der Kundenhotline, noch dazu mit der Ansage, ein Techniker sei nicht nötig und Donnerstag hätte ich Internet. Ich hätte meine Arbeitswoche und meinen Handydatentarif auch anders planen können, wenn man mir nich den Donnerstag versprochen hätte.

Und eine Auftragsbestätigung habe ich übrigens (inzwischen) auch. Da ist nichts mit schnell mal "ups, doch nicht". Das kann Vodafone sich bitte vorher überlegen. Ich finde das nach wie vor absolut kundenunfreundlich, nicht für den Mist, den sie verzapfen, geradezustehen und mir diese läppischen paar Gigabyte zuzusprechen. Das ist für Vodafone eine wahrscheinlich nichtmal Cent-Leistung!

 

Danke für den Link zum Forumlar, eine Beschwerdekategorie finde ich dort auch nicht. Dass es nur den Postweg gibt, ist nicht meine Aussage, sondern die der Kundenhotline! Also, wenn es doch einen anderen als den Postweg gibt, dann muss die Kritik eben der Hotline gelten.

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reneromann
SuperUser

@Knauer  schrieb:

Und bei "technischer Nichtversorgbarkeit" sollte man mir den Vertrag gar nicht erst anbieten


So einfach ist die Sache aber nicht.

Da die Hausnetze in der Regel nicht von Vodafone unterhalten und gewartet werden, kann Vodafone bestenfalls Aussagen über den im Haus befindlichen HÜP machen. Wenn dann ein Fehler in der Hausverkabelung vorhanden ist und/oder diese zu deiner Wohnung fehlt und der Eigentümer eine Nachrüstung/Umrüstung nicht zulässt, wäre zwar ein Anschluss im Keller möglich (=> technisch ist das Haus versorgt), jedoch hilft dir das in der Wohnung nicht weiter.

 


@Knauer  schrieb:

Wozu gibt es die Online-Abfrage und die Aussage der Kundenhotline, noch dazu mit der Ansage, ein Techniker sei nicht nötig und Donnerstag hätte ich Internet.


Ich gebe dir Brief und Sigel darauf, dass diese Aussage lediglich unverbindlich erfolgte und keinesfalls ein verbindlicher Anschalttermin vereinbart wurde. Insofern hilft dir diese Aussage keinen Millimeter weiter - es kann immer zu Verzögerungen bei der Bereitstellung der Endgeräte kommen, gerade wenn Pakete aufgrund höherem Versandvolumen nicht sofort weiterbefördert werden können.

 


@Knauer  schrieb:

Ich hätte meine Arbeitswoche und meinen Handydatentarif auch anders planen können, wenn man mir nich den Donnerstag versprochen hätte.


Und warum hast du es nicht getan? Der Donnerstag ist -wie gesagt- kein (rechts-)verbindlicher Termin gewesen.

Gerade wenn man umzieht und/oder einen Anbieterwechsel selbst vollzieht, sollte man immer genug Puffer einplanen - wenn man das nicht macht, steht man halt ohne Internet dar und muss die Konsequenz selbst tragen.

 


@Knauer  schrieb:

Und eine Auftragsbestätigung habe ich übrigens (inzwischen) auch. Da ist nichts mit schnell mal "ups, doch nicht". Das kann Vodafone sich bitte vorher überlegen.


Und auch dort wid höchstwahrscheinlich ein "vorbehaltlich der technischen Verfügbarkeit" drin stehen - respektive ein "erfordert einen vollversorgten Breitband-Kabelanschluss" o.ä.

Wenn dieser nicht vorhanden ist, wird spätestens nach einem Technikertermin der Vertrag storniert.

 


@Knauer  schrieb:

Ich finde das nach wie vor absolut kundenunfreundlich, nicht für den Mist, den sie verzapfen, geradezustehen und mir diese läppischen paar Gigabyte zuzusprechen. Das ist für Vodafone eine wahrscheinlich nichtmal Cent-Leistung!


Warum sollte Vodafone dir für deinen Fehler, die Leitung zu spät zu bestellen, irgendwie entgegenkommen?

Die Kostenpflicht aus dem Vertrag beginnt ja auch erst mit Aktivierung der Leitung und nicht bereits schon mit Bestellung derselben. Außerdem ist AlwaysOn NICHT für die Zeit vor der Initial-Installation gedacht, sondern lediglich für Störungen, wenn der Anschluss bereits läuft.

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Knauer
Smart-Analyzer

Ca. 2/3 Ihres Postings basieren auf falschen Annahmen: Ich habe nicht zu spät bestellt, sondern PYUR, mein Voranbieter, hat mir zu spät gekündigt. Nämlich am 2.3.2021 rückwirkend zum 1.1.2021! Abgeschaltet haben sie am 1.3.2021. Also nicht meine Schuld, aber schon klar, Vodafones auch nicht. Nicht dafür soll Vodafone mir entgegenkommen, sondern für unnötige Falschaussagen und Hin- und Hergeschubse an den Hotlines. Ich habe Freitag und heute an die 2 Stunden telefoniert, um herauszubekommen, was los ist und was die nächsten Schritte sind.

Es ist eine Unverschämtheit, falsche Aussagen zu machen, nur weil man weiß, dass man irgendwo im Kleingedruckten juristisch abgesichert ist. Insofern zieht Ihre juristiche Argumentation überhaupt nicht.

 

Und ich pflege meinem Gegenüber zu glauben, was er sagt. Denn unter Menschen mit Rückgrat ist die Richtigkeit ihrer Aussagen erheblich wahrscheinlich als das Gegenteil. Wie wäre es andersherum gewesen: Ich hätte zu viele Daten gebucht, wenn die Aussage gestimmt hätte. 

Aber Ihren Antworten nach ist Lügen solange erlaubt, wie man vor Gericht noch geradeso damit durchkäme. Herzlich Glückwunsch zu Ihrer Einstellung! Tolle Gesellschaft hätten wir, wenn wir alle so handeln würden. Vielleicht gibt es jenseits von Jura vielleicht noch Anstand und Ehrlichkeit?

Und wenn ich juristisch etwas in der Hand hätte, wäre ich vor Gericht, nicht hier. Ich bin aber hier im Forum, um Kulanz einzufordern, die Vodafone schuldig wäre. Und um Öffentlichkeit zu schaffen, denn dann beginnt Kulanz vielleicht plötzlich wichtg zu werden. Und erst recht ist es schlichtweg peinlich für Vodafone, wenn die Kulanz so einfach und billig wäre. Lieber schlechte Öffentlichkeit und unzufriedene Kunden, als ein paar Cent werte Gigabytes rauszurücken.

 

Insofern sind all Ihre juristischen Argumente schlichtweg sinnlos, darum geht es nicht. Es geht einfach um miesen Umgang mit Kunden, um mein stundenlanges Telefonieren mit Vodafone und durch Falschaussagen entstandene Mehrkosten. Und da habe ich Grund zur Beschwerde, völlig latte, was Sie hier an juristischen Spitzfindigkeiten äußern: es ist einfach nicht in Ordnung, es bleibt schlichtweg falsch und nicht kundenfreundlich, solche Aussagen zu machen, wenn nicht sicher ist, dass man sie halten kann. Und das war nunmal ganz augenscheinlich alles andere als sicher, dass ich Donnerstag wieder Internet habe. Und da hätte Vodafone das bessere Wissen haben können als ich. Nach dem, was Sie hier sagen erst recht: Die Aussage war also von von herein sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Sie verlangen mir scheinbar ab, dass ich das hätte wissen müssen, der Hotline gestatten Sie aber, dass sie das nicht hätte wissen können und daher ihre Aussage gerechtfertigt sei!?

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Grit
Moderatorin

Hallo Knauer,

 

das Beschwerdemanagement ist nur per Post oder übers Kontaktformular zu erreichen. Eine E-Mail-Adresse gibt es nicht. Also kein Grund für Beleidigungen.


Sofern Du in vernünftigen Ton mit uns kommunizierst, schauen wir uns das gerne an. Sende mir eine private Nachricht mit Deinem Namen, der vollständigen Anschrift, der Kundennummer und Deinem Geburtsdatum. Wichtig: Melde Dich anschließend wieder hier im Beitrag.

 

Im übrigen finden im Forum keine juristischen Diskussionen statt. Wir können und dürfen hier keine Rechtsberatung durchführen und wünschen dies auch nicht.

 

Viele Grüße

Grit



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reneromann
SuperUser

Wobei du dich hier mal nett an PYUR wenden solltest:

Kündigen zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit geht nicht - und ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass PYUR die Signalumstellung "ad hoc" gemacht hat. Viel eher muss es PYUR schon seit Monaten klar sein, dass sie die Versorgung an Vodafone abgeben. Warum dies nicht kommuniziert wurde (egal ob nun von PYUR oder von der Hausverwaltung), dürfte aber die große Frage sein.

 

Und wie gesagt - je nachdem, was dort vor Ort genau gemacht werden muss, kann es durchaus sein, dass jetzt doch noch ein Techniker zum Einmessen nach der Signalumschaltung kommen muss. Denn nur weil das Hausnetz gleich bleibt, heißt das längst nicht, dass die Signalstärke von außen gleich bleibt. Jedoch muss in Abhängigkeit der Signalstärke von außen der Verstärker nachgeregelt werden - daher ist dann ein Technikereinsatz notwendig. Und es kann durchaus sein, dass das dann noch 1..2 Wochen dauert, bevor du wieder Internet hast - je nachdem, wie die Verfügbarkeit der Techniker ist.

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