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Hallo,

 

gezwungenermaßen stelle ich hier meine Fragen, da Vodafone es dem Kunden ja so schwer und umständlich wie möglich macht, an eine EMailadresse zu kommen. Minuspunkt schon mal.

Ich habe über Kabeldeutschland bzw. Vodafone eine 100 Mbit-Leitung am aktuellen Wohnort.

Im Sommer werde ich umziehen. Vor Ort ist der "stärkste" Anbieter Unitymedia. Telekom auch noch im Rennen.

Vodafone kann am neuen Wohnort lediglich eine 16er-Leitung anbieten und möchte dann zusätzlich auch noch einen Aufschlag (60 Euro im Jahr)  für den Anschluss.
Hinzu kommt, dass ich mich am neuen Wohnort selbständig mache.

 

Meine Frage(n):

 

1. Da Vodafone vor Ort die aktuelle Geschwindigkeit nicht anbieten kann und ich umziehe, steht mir m.W. ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieser ist an eine 3-Monats-Frist gebunden. Wenn ich zum 30.08. umgezogen sein will und auch das Thema Vodafone erledigt sein soll - muss ich nun zum 01.06. kündigen, korrekt? (damit ab September keine Rechnung mehr anfallen).
2. Ich mache mich selbständig (freiberuflich), melde dafür kein Gewerbe an. Dafür gibt es laut meinem Bekannten auch bei Vodafone nochmal ein anderes Tarifangebot, dass es vielleicht attraktiv machen könnte doch bei Vodafone zu bleiben, auch wenn nur 16Mbits möglich sein sollten vor Ort. Kennt jemand dazu Details? Weshalb weigert sich Vodafone, eine EMailadresse zur Verfügung zu stellen und alte und neue Kunden entsprechend zu beraten?

Da zwischen aktuellem und neuem Wohnort gute 450km bzw. etwas mehr liegen, kann ich nicht mal eben vor Ort in den Vodafoneshop (und meine Erfahrungen damit sind ohnehin eher nicht so überzeugend). Ich finde es seltsam, wie Vodafone mich als Kunden behandelt im Jahr 2019. Relativ hohe Kosten (derzeit zahle ich rund 46 Euro monatlich). Ein Telefonat mit einem potentiellen neuen Anbieter machte schnell klar -da ist alles telefonisch oder online zu erledigen, Beratung war sehr gut.

Was mich noch hält ist, dass ich sehr sehr zufrieden bin mit der Leistungs- und Leitungsstabilität bisher. Und zumindest wollte ich daher Vodafone die Chance geben, mir ein gutes Angebot für den neuen Wohnort zu machen. Wenn hier Selbständige / Freiberufler unterwegs sind - wie sind Eure Erfahrungen?

 

Danke und Gruß.

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SuperUser

@Jgt Und um das von @Díaz_de_Vivar gesagte noch genauer auszuführen:

Wenn du zum 30.08. umziehst, wirst du mindestens bis zum 30.11. bezahlen müssen - egal ob du den Umzug bereits am 01.06. meldest oder nicht. Denn die 3-Monats-Frist beginnt frühestens mit dem Umzugstag.

Wichtig ist hierbei auch, dass du geeignete Unterlagen nachweist (z.B. Kopie der Meldebescheinigung).

 

Zu deinem Punkt 2:

Wenn am neuen Ort lediglich ADSL16 mit Regioaufschlag verfügbar ist, dann kann VF dir da nur ADSL16 mit Regioaufschlag anbieten. Es kann sehr wohl sein, dass die Telekom ggfs. mehr schalten kann, wenn sie vor Ort VDSL-Ports besitzt, die VF nicht anmieten will (oder noch nicht anmieten kann, weil der Ausbau noch nicht abgeschlossen ist oder erst vor Kurzem erfolgte, so dass die Systeme von VF dies noch nicht kennen).

Unitymedia ist dabei eh außen vor, weil UM das Internet -wie VF KabelDeutschland- nicht über das Telefonnetz per DSL, sondern über deren Koax-Antennenkabelnetz bereitstellt. Da an deinem neuen Wohnort das Koax-Netz jedoch UM gehört, kann VF dort keine Kabelprodukte anbieten.

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Full Metal User

Hallo @Jgt zum Punkt 1) der Hinweis, dass die 3-monatige Frist (frühestens) mit dem Umzugstag beginnt. Diese Auslegung von § 46 Abs 8 TKG ist durh die Rechtsprechung gefestigt. "Frühestens" deshalb, denn wenn die Kündigung nach dem Umzug eingeht, beginnt die Kündigungsfrist erst mit Zugang bei VF.

Der mailkontakt zu VF ist über das Kontaktformular im Kundencenter möglich. Allerdings hat das seine Tücken und versucht gerne, den Kunden zu einem Anruf zu bewegen. So richtig angenehm ist das nicht immer.

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SuperUser

Hallo @Jgt , 

 

noch eine kleine Ergänzung zum Beitrag von @Díaz_de_Vivar

 

Es gibt extra einen Umzugsservice Genau dort sollte man seinen Umzug melden und wird entsprechend der Möglichkeiten beraten. Damit wird es uns Kunden eher einfacher als schwer gemacht.

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SuperUser

@Jgt Und um das von @Díaz_de_Vivar gesagte noch genauer auszuführen:

Wenn du zum 30.08. umziehst, wirst du mindestens bis zum 30.11. bezahlen müssen - egal ob du den Umzug bereits am 01.06. meldest oder nicht. Denn die 3-Monats-Frist beginnt frühestens mit dem Umzugstag.

Wichtig ist hierbei auch, dass du geeignete Unterlagen nachweist (z.B. Kopie der Meldebescheinigung).

 

Zu deinem Punkt 2:

Wenn am neuen Ort lediglich ADSL16 mit Regioaufschlag verfügbar ist, dann kann VF dir da nur ADSL16 mit Regioaufschlag anbieten. Es kann sehr wohl sein, dass die Telekom ggfs. mehr schalten kann, wenn sie vor Ort VDSL-Ports besitzt, die VF nicht anmieten will (oder noch nicht anmieten kann, weil der Ausbau noch nicht abgeschlossen ist oder erst vor Kurzem erfolgte, so dass die Systeme von VF dies noch nicht kennen).

Unitymedia ist dabei eh außen vor, weil UM das Internet -wie VF KabelDeutschland- nicht über das Telefonnetz per DSL, sondern über deren Koax-Antennenkabelnetz bereitstellt. Da an deinem neuen Wohnort das Koax-Netz jedoch UM gehört, kann VF dort keine Kabelprodukte anbieten.

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Jgt Smart-Analyzer
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Vielen Dank für die schnellen Antworten. Das hilft mir schon mal weiter.

<<Unitymedia ist dabei eh außen vor, weil UM das Internet -wie VF KabelDeutschland- nicht über das Telefonnetz per DSL, sondern über deren Koax-Antennenkabelnetz bereitstellt. Da an deinem neuen Wohnort das Koax-Netz jedoch UM gehört, kann VF dort keine Kabelprodukte anbieten.>>

Okay, kapiert. Das ist eine mitentscheidende Info für mich. Danke.

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Full Metal User

@Jgt  noch eine Erläuterung zu dem hier


@reneromann  schrieb:

Wichtig ist hierbei auch, dass du geeignete Unterlagen nachweist (z.B. Kopie der Meldebescheinigung).


Die Meldebescheinigung bekommst du ja erst nach dem Umzugstag, solltest aber davor kündigen, damit die Frist auch wirklich mit dem Umzugstag  beginnt. Deshalb nicht wundern, wenn du eine Kündigungsbestätigung zum vertraglichen normalen Ende bekommst. Nach dem Umzug reichst du die Kopie nach und der Termin wird geändert.

Ich persönlich ziehe diesen Weg vor, denn wenn ich weiß, dass ich dort VF nicht als Anbieter habe, verwende ich nicht den Umzugsservice (zieht ja nichts um). Spricht aber auch nichts dagegen, es so zu machen, wie @Ines75 es vorschlug, musst halt aufpassen, dass es nicht "versehentlich" zu einem Vertragswechsel kommt.

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Moderator

Hallo Jgt,

 

die SuperUser haben dir schon weitergeholfen. Sind noch Fragen oder kann der Beitrag geschlossen werden?

 

Grüße

Thomas   

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Jgt Smart-Analyzer
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Hallo,

 

es bleibt eine nahezu langsam groteske Endlosgeschichte. Umzug online beauftragt. Da 500km Entfernung und niemand täglich vor Ort, sollte mir der erforderliche Router an die alte Adresse gesandt werden, damit ich ihn mit umziehen kann. Telefonisch zugesagt. Passiert ist natürlich nichts.

Weiter sollte es einen Technikertermin geben, den dann meine zukünftige Vermieterin wahrnehmen sollte, geben. Bis heute kein Termin / Techniker avisiert.

Heute der Versuch, telefonisch nachzufragen:

Es meldet sich der wohl dämlichste Telefonautomat, den je ein Unternehmen eingesetzt hat.

Irgendwann komme ich durch, da ich verzweifelt alle vorgeschlagenen Stichworte durchgegangen bin. Kundenberater: "Nicht meine Aufgabe! Hier andere Hotlinenummer!" (Er hatte ganz offensichtlich keinen Bock oder keine Ahnung).

Neue Hotline angerufen: 2 rausgeflogen weil ich für das gewünschte Produkt meine Festnetztelefonnummer eingeben sollte. Beim ersten Mal akzeptiert, dann leitet der Automat in den "Festnetzbereich" über. Dort wird die genannte Telefonnummer dann NICHT mehr akzeptier. Und das Gespräch durch den Automaten beendet.

Vodafone, wie kundenfeindlich kann man eigentlich sein?

3. Nummer ausprobiert, zu der der bocklose Kundenbetreuer aus 1. Anruf als Alternative geraten hat. Erreiche sogar eine Mitarbeiterin. Die wiederum hört sich alles an, bestätigt, die (neue) Kundennummer und sagt, sie verbindet mich zum Bearbeiter - und, wo lande ich? Wieder bei dem bescheuerten Telefonautomaten, der mich nach zweimaliger Nummerabfrage aus dem Gespräch wirft.

 

Ich schreibe nun eben einen guten alten Brief nach Ratingen. Vielleicht hat da ja beoi Vodafone noch jemand Lust diesen höchstkomplexen Fall "Umzug" zu bearbeiten und ist nicht überfordert bei Kundenkontakt oder versteckt sich hinter elektronischen Abwehrmaßnahmen.

Nach dem Umzug kündige umgehend. Ich bezahle nur Unternehmen, die mir bei entsprechender Preis-/Leistung auch Service bieten.

 

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Moderator

Huhu Jgt,

wenn die Brieftaube noch nicht Richtung Ratingen geflogen ist , schick mir gern eine PN.

Ich brauch die zugehörigen Kundennumer(n) und die Adresse an die der Router geliefert werden soll.
Dann schau ich mir das mal an.

VG,

Andre

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Jgt Smart-Analyzer
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Aktuell:

ein Brief aus Ratingen, der in etwa sagte: "Tja, wir wissen auch nicht wann wir was hinbekommen. Vodafone ist wie Lotto, nur für Internetanschlüsse". Kein Termin, keine Hardware - nichts.

Eben versucht eine EMail zu schreiben an den Service. Nach ausführlicher Erklärung der Sachlage etc. auf "Absenden": Fehlmerldung: Vodafone hat gerade Wartungsarbeiten und daher geht nichts mit EMail.

Es wird immer abenteuerlicher.

Wer oder was mag da noch helfen? Verbraucherschutz? Bundesnetzagentur?

 

Bei dieser massiven Abwehr gegen Kunden frage ich mich auch, wie z.B. Menschen mit Behinderungen oder ältere Personen jeweils ihr Anliegen durchbringen sollen?

 

Unfassbar. Kundenservice 2019.

 

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