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Sonderkündigungsrecht nicht beachtet, Ausgleichzahlung zu unrecht erhoben, Umsatz stornieren?

Husmann
Daten-Fan

Hallo Vodafone-Forum,

 

ich habe mit Erschrecken feststellen müssen, dass Vodafone über 220€ von meinem Konto abbucht. Nach einem Telefonat mit der Hotline, deren Computerstimme und die Funktionsweise echt überarbetet/generalüberholt werden sollte, wurde mir gesagt, dass es daran liegt, dass das Sonderkündigungsrecht bei meiner Kündingung nicht beachtet wurde. Deshalb habe ich mit Hinweis der netten echten Stimme am Telefon, eine Anfrage für Neubetrachtung der Umstände beim Support geschrieben, da das Sonderkündigungsrecht vorliegt. Meine Frage ist nun, ob ich bei Stornierung des Umsatzes von meinem Konto, mit Konsequenzen seits Vodafone rechnen muss? Da die Zahlung fälschlich und wegen der Nichtprüfung des Rechts abgebucht wurde, sehe ich auch nicht ein, mit 220€ weniger durch den Monat zukommen (ich bin Student und erhalte nur Kindergeld, damit bringt mich Vodafone um mehr als mein gesamtes monatliches Einkommen).

 

Vorgeschichte: Ich war in meinem Shop des Vertrauens und der Shopleiter sicherte mir im Gespräch, nach Prüfung der Gegebenheiten bei meinem Umzug, das Sonderkündigngsrecht zu. Er sagte mir, was ich in der Kündigung formulieren soll. Das habe ich getan, die nötigen Belege eingeholt und angefügt. In meiner Kündigungsbestätigung stand ein Hinweis, dass eine Ausgleichzahlung erhoben wird. Diese kleine Anmerkung habe ich nicht beachtet, warum auch, da ich im Recht bin, gehe nicht davon aus, dass mir mein Recht aberkannt wird. Oder das es nicht mal überprüft wird, ich meine, was ist das für eine Art mit zahlenden Kunden umzugehen? Nach Einzug der Zahlung war ich wutentbrannt, wusste nicht woran es liegen könnte, weil dazu auch keinerlei weitere Informationen gegeben werden. In der Hotline werde ich daraufhingewiesen, dass die Formulierung in meiner Kündingung nicht deutlich genug ist, obwohl ich rhetorisch bewusst und mMn fit bin. Das Recht wurde deshalb nicht anerkannt, ohne weitere Prüfung der Umstände. Die Mitarbeiterin sagte mir, dass die Aussagen des Shopbesitzers nicht richtig sind und ich einen anderen Grund hätte schildern sollen. Sie prüfte jedoch die Umstände erneut und sichererte mir die Gültigkeit des Sonderkündigungsrecht zu. Damit sollten also keine Ausgleichzahlungen erhoben werden. An meinem neuen Wohnort können von Vodafone die bisherigen Leistungen nicht zum selben Tarif gestellt werden, außerdem ist bereits seit über 15 Jahren Telekom hier der Anbieter, was ich belege. 

 

Also erneut die Frage, kann ich die erhobene Zahlung stornieren und mein Geld zurückholen, technisch bin ich dazu fähig, oder muss ich mit rechtlichen Sanktionen von dem halsabschneiderischen Konzern rechnen?

 

Edit: Bei dem gekündigten Vertrag handelt es sich um einen DSL-Vetrag. Ich hatte hier bereits schon andere Probleme mit Vodafone, die auch unmöglich waren, Umkosten und über einen Monat kein Internetlosigkeit zur Folge hatten, ohne Entschädigung. Entschuldigung, aber ich muss es los werden: Vodafone ist mit Abstand das unfreundlichste Unternehmen mit dem schlechtesten Kundenerservice, den ich je erlebt habe. Selbst auf dem Schwarzmarkt beim Drogenkauf oder bei der Deutschen Bahn würde einem mehr entgegengekommen werden - und das soll was heißen. Nie wieder Vodafone!

 

Grüße 

AerosolAchim

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4 Antworten 4
mason
SuperUser

@Husmann  schrieb:
... In meiner Kündigungsbestätigung stand ein Hinweis, dass eine Ausgleichzahlung erhoben wird. Diese kleine Anmerkung habe ich nicht beachtet, warum auch, da ich im Recht bin, gehe nicht davon aus, dass mir mein Recht aberkannt wird ...

Grüße 

AerosolAchim


Tja, da hast du dann genausowenig geprüft, wie du hier VF vorwirfst.

Wenn ich der Ansicht bin, dass ich nichts zu zahlen habe, reagiere ich sofort auf solch eine Kostenankündigung und lehne mich nicht zurück und lasse alles laufen.

Wie war denn deine Sonderkündigung formuliert?

Wie setzt sich diese Ausgleichzahlung zusammen?

Und 3 Monate ab Umzugsdatum darf VF dir ohnehin berechnen lt. TKG

Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, würde ich auf die Rückbuchung bis zur Klärung des Sachverhaltes verzichten. Sonst läufst du Gefahr, dass sich die Kosten durch Inkasso noch erhöhen.

Es kann aber 2, 3 Tage dauern, bis sich ein Mod deinen Fall anschauen kann.

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Husmann
Daten-Fan

Nun trete ich hier aber nicht als (seriöses) Unternehmen, sondern als Kunde auf. Ich habe die Zeilen, in den es um die Erhebung der Kosten geht, in der Kündigungsbestätigung gar nicht gelesen, weil mir vom ranghöheren Mitarbeiter das Sonderkündigungsrecht zugesichert wurde. Ich habe ihm also vertraut. Das war wohl ein Fehler. In meiner kündingung steht, dass ich vom dem Recht gebrauch mache, weil an dem neuen Wohnort bereits ein Anbieter liefert. Den Beleg, habe ich, wie oben formuliert, beigefügt. Dass der von mir genannte Grund nicht ausreicht, wurde mir verschwiegen. Sonst hätte ich es erwähnt. Ich finde es deshalb unverschämt, weil Mitarbeiter A und Mitarbeiter B verschiedene Auskünfte geben und ich deshalb kein Geld mehr habe. Verstehen Sie das? Ich habe meine Kündingung vorher noch mit lebenserfahrenen Menschen ausgetauscht, auch die meinten, dass wird reichen. Ich habe mich außerdem vorher noch im Internet informiert und war mir sicher, dass alles gut geht. Zumal mir das Recht nach weiterer Prüfung ja auch zu steht. Wieso sollte ich dann noch genau lesen. 

 

Natürlich ist der letzte Satz scherzhaft und ironisch. Mich trifft sicherlich auch eine Schuld, keine Frage. Das der Service und die Geste von VF trotzdem unfreundlicher und halsabschneiderischer Natur ist, steht mMn trotzdem außer Frage. Wie sich die Zahlung zusammensetzt lässt sich den Hinweisen in der Bestätigung entnehmen. VF macht an dieser Stelle alles richtig, das werfe ich dem Unternehmen auch nicht vor. Mir geht es um die fehlende Prüfung und den kommentarlosen Einzug.

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mason
SuperUser

"...weil an dem neuen Wohnort bereits ein Anbieter liefert."

 

Und das ist eben kein Grund, um vorzeitig ohne Ausgleichzahlung in entsprechender Höhe aus dem Vertrag zu kommen. Bei der Begründung für die Kündigung kann der Sachbearbeiter gar nicht anders entscheiden, als er es getan hat. Und es ist nicht dessen Aufgabe, da zu überprüfen, ob ein anderer Grund dich billiger davon kommen lässt. Noch weniger hast du ein Recht darauf, dass der Provider nach anderen Gründen als den von dir angegebenen sucht.

Deine Willenserklärung bedeutet so viel wie, dass du auf Grund der Versorgung durch einen anderen ANbieter nicht mehr durch VF versorgt werden willst und eben nicht, dass eine Versorgung durch VF mit gleicher Leistung zu gleichen Konditionen nicht möglich ist und du nicht zu einem Vertragswechsel bereit bist und statt dessen von deinem Recht nach TKG Gebrauch machst.

 

Die richtige Begründung wäre gewesen und ist es auch, den Vertrag wegen der nicht möglichen Versorgung mit dem gleichen Tarif am neuen Wohnort zu kündigen; gem TKG

 

Ich weiss ja auch nicht, wo du dich im Internet informiert hast. Aber warum hast du dich nicht hier erkundigt? Und sag jetzt bitte nicht, weil du dem Mitarbeiter im Shop vertraut hast. Dann hättest du ja sonst auch niemanden fragen müssen.

Jetzt hast du den Weg ja auch gefunden.

Und egal, wie viel Lebenserfahrung jemand haben mag. Ein Garant für die korrekte Antwort auf eine Frage ist das nicht.

Und genau deshalb sollte man seine Korrespondenz genau lesen. Gerade bei Abschluß oder Kündigung von Verträgen.

 

Und da ein gekündigter und bereits beendeter Vertrag jetzt dummerweise nicht nochmals gekündigt werden kann, bleibt dir nichts anderes, als auf einen Moderator zu warten und zu hoffen, dass eine Kulanzlösung gefunden wird.

Vom Rückbuchen des Betrages rate ich dir aber erneut ab.

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Norman
Moderator

Hey @Husmann ,

 

entschuldige, dass hier scheinbar was schief lief. Ich schau mir das gern an. Schick mir bitte eine private Nachricht mit Deiner Kundennummer und Deinem Kundenkennwort. 

Viele Grüße

Norman



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