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vasc
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Hallo,

 

ich bin schon jahrelanger, recht zufriedener, Vodafone-Kunde und habe auch schon einige Umzüge mit Vodafone hinter mir. Seit Anfang des Jahres ist aber der Wurm drin...

Ich muss leider diese Vorgeschichte schreiben, damit klar wird, warum ich mit meiner aktuellen Situation unzufrieden bin.

 

Ab Jahresbeginn hatte ich in unregelmäßigen Abständen abbrüche und die EasyBox hat sich aus dem Nichts neu gestartet. Gerade während Meetings ist es ungünstig, wenn man eine viertel Stunde darauf wartet wieder online zu sein. Wenn die EasyBox wieder hochgefahren ist, lief wieder alles, bis zum nächsten Abbruch. Die Zeitabstände waren von 10min bis zu zwei Tagen. Super schwer so ein sporadisches Problem zu debuggen. In einem Anflug von Verzweiflung, weil man keinen Fehler feststellen konnte, wurde Ende Februar meine EasyBox getauscht. Das Problem schien behoben und ich habe für die Abbrüche eine großzügige Gutschrift bekommen. Ich habe mich über den guten Service gefreut und meinen für Mai geplanten Umzug angemeldet - selbstverständlich weiter mit Vodafone. 

 

Ca. vier Wochen später, fing das Problem aber wieder an. Die Leitung scheint also irgendeinen Knacks zu haben. Ich habe brav bei jedem Abbruch die Hotline angerufen und meine Störung gemeldet. Blos wurde so gut wie nie ein Störungsticket aufgemacht. Wegen des laufenden Umzugs, kam ich nämlich nicht mehr an den technischen Support, sondern landete telefonisch immer bei der Umzugsbetreuung. Die Mitarbeiter haben also das Problem nur aufgenommen, an die Technik weitergeleitet und wenn diese 5min später die Leitung durchgemessen haben, lief sie wieder.

Ich komme auch aus der Technik und weiß, wie schwer es ist so einem unsteten Problem auf die Schliche zu kommen. Also Schwamm drüber, ich war eh am Umziehen. Es ging irgendwie seit einem viertel Jahr, den einen Monat wird sich noch aushalten lassen.

 

Mein Plan zum Umzug: Anschaltung neue Adresse 02.05. Abschaltung alte Adresse 31.05. So habe ich es auch kommuniziert. Einen Monat überlapp - auf Nummer sicher. Ich habe den 02.05. als Wunsch-Technikertermin angegeben. Mir wurde der 29.04. als Anschalttermin vorgeschlagen, es war für mich aber nicht machbar den Techniker vor dem 01.05. reinzulassen. Alternativtermin wurde der 05.05, alles ok.

Am Morgen des 02.05. hatte ich plötzlich kein Internet mehr. Ein Anruf brachte Klarheit: Der 02.05. war als Umschalttermin im System hinterlegt und der Vertrag an der alten Adresse wurde gekündigt. Keine Chance das rückgängig zu machen. Internet bekomme ich erst am 05.05. an der neuen Adresse - auch doof, weil der Umzug erst für den 18. geplant war. Nach einigen Telefonaten hatte ich eine geistesgegenwärtige Supportmitarbeiterin dran, die die Idee hatte mir zur Überbrückung einen GigaCube4g zu schicken. Mit dem begrenzen Volumen könne ich wenigstens Arbeiten und den Cube nach dem Umzug noch im 30 Tage Test-Zeitraum zurück schicken. So haben wir es gemacht, aber die Post mit dem GigaCube braucht leider auch zwei Tage bis zu mir. Ich arbeite 100% aus dem HomeOffice, ihr könnt euch vermutlich vorstellen, wie erfreut mein Chef darüber war, dass ich spontan zwei Tage ausfalle, weil ich wegen eines Prozessfehlers bei Vodafone nicht arbeiten kann.

 

Jetzt bin ich umgezogen, der GigaCube ist zurück geschickt, die Leitung hier scheint stabil und ich habe bei Vodafone angerufen, um nach einer Gutschrift für den zwei Urlaubstage teuren Fauxpas beim Kündigungstermin und die weiterhin bestehende Störung davor zu fragen.

Die Antwort der Mitarbeiterin: Für die Störung gibt es keine Gutschrift, weil die Tickets sofort wieder geschlossen wurden und ich somit keine Störung hatte, die länger als 48h bestand hatte. Zum Umzug könne Sie mir keine Gutschrift geben, denn "es gibt nunmal keine Gutschrift für Urlaub". Das sei zwar schlecht gelaufen, aber ich müsse immerhin die Tage ohne Internet nicht zahlen, weil ich in der Zeit ja keinen Vertrag hatte. Wow, danke, dass ich für die Zeit in der ich wegen Fremdverschulden nicht mit Internet versorgt wurde, nicht zahlen muss - außer mit meinem Urlaub.

Dennoch hat die Mitarbeiterin mir eine Gutschrift von 2€ nochwas angeboten und gefragt, ob das ok sei. Nein, das ist nicht ok!. Ich meinte, sie solle mir nichts gutschreiben und ich melde mich nochmal auf anderem Wege, darauf kam "jetzt habe ich es schon eingebucht".

 

Fazit: Wegen meiner Gutmütigkeit bei einem schwer lösbaren Problem keinen Terror gemacht zu haben, wird mir damit gedankt, dass ich keine Erstattung bekomme. Der Fehler, der bei der Umzugsmeldung aufgetreten ist, wird nicht eingesehen und versucht mich mit lächerlichen zweieurofünfzig abzuspeisen. Das Angebot an sich ist blanker Hohn. Ich weiß ja nicht, was der Durchschnittslohn von Vodafone-Supportmitarbeiterinnen ist, meiner liegt jedoch über 1,25€ am Tag und ich möchte für meine Probleme, Ausfälle und Mühen angemessen entschädigt werden.

Ich hoffe auf eine Kontaktaufnahme, um hier noch ein beidseitig vertretbares Übereinkommen zu treffen.

 

Besten Gruß

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2 Antworten 2
Methusalem1
SuperUser

Hallo @vasc ,

 

was erwartest du von Vodafone das die für die 2 Tage Urlaub dein Gehalt bezahlen, Träume weiter und schon gar nicht wen es sich um einen privaten Anschluss handelt.

Fehler passieren nun mal oder hast du noch keine gemacht?

 

Gruss

Methusalem1

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Ines75
SuperUser

Hallo @vasc , 

 

auf die Störungen an der alten Anschrift kann ich gar nicht eingehen. 

Aber auf das Umzugsthema. 

 

Beim Umzug wird immer der Anschluss an der bisherigen Adresse deaktiviert, wenn dieser an der neuen Anschrift aktiviert wird. Einen Überlappungszeitraum gibt es nicht!

Was genau besprochen wurde, kann ich aus der Ferne beim besten Willen nicht beurteilen.

Allerdings wäre es wünschenswert, wenn so etwas klar und deutlich ausgesprochen würde. 

 

Die Idee mit dem GIGA-Cube vorübergehend Abhilfe zu schaffen ist auch das einzige, was man hier machen konnte. Das diese Lösung nicht sofort zur Verfügung stand, ist natürlich schade, aber nicht zu ändern. 

 

Was Schadensersatz betrifft, ist es wirklich so, dass es diesen für Privatanschlüsse nicht gibt.

Denn hier ist die berufliche Nutzung ausgeschlossen.

Nutzt man seinen Anschluss auch beruflich, sollte man schon einen Businessanschluss in Form eines Small-Office-Home-Office (SOHO-Anschluss) wählen.

Hier kann im Falle eines Leitungsausfalls auch eine Lösung z.B. über kostenfreies Datenvolumen geschaffen werden. Inwieweit das auch bei einem Umzug greifen würde, kann ich nicht genau sagen. 

Denn hier liegt kein technisches Problem vor. 

 

Urlaub wird allerdings nicht gezahlt, denn eigentlich muss der Arbeitgeber Möglichkeiten zur Verfügung stellen, die die Arbeit ermöglichen. Sei es durch Arbeit in der Firma (vor Ort) oder aber z.B. durch eine "fall-back-Lösung". 

 

Bei Privatanschlüssen kann nur der Zeitraum gutgeschrieben werden, in dem ein Anschluss nicht nutzbar war. und das können durchaus auch 2,50€ sein. Ein eventuell zusätzlicher Kulanzrahmen bewegt sich aber auch im Bereich von maximal 10€ und würde nicht im Entferntesten ausreichen, um Urlaubstage zu ersetzen. 

Wobei der GIGA-Cube da schon die wesentlich bessere Lösung war. 

 

Für die Zukunft würde ich daher empfehlen, entweder selbst (bzw. durch den Arbeitgeber) eine fall-back-Lösung vorzuhalten oder auf einen Businessanschluss zu wechseln. 

 

Viele Grüße, Ines

 

 

 

 

 

 

 

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