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Lösung
am 14.11.2018 12:09
Guten Tag,
aktuell bin ich ein wenig verzweifelt und hoffe, dass das Thema auch an der richtigen Stelle ist. Durch einen Umzug habe ich gerade einen Dominoeffekt ausgelöst, welcher immer schlimmer wird. Nun zur Geschichte.
Ich bin seit über 5 Jahren über Kabel Deutschland bei Vodafone Internet-Kunde, bin bei der misslungenen Zusammenführung von O2 und E-Plus dann auch mit meinen Mobilfunkverträgen gewechselt. Ich bin vor kurzem umgezogen und sollte eigentlich am 1. Oktober an der neuen Adresse sein. Hier kommen wir nun zu den Problemen.
Ich habe frühzeitig meinen Umzug angekündigt. In der neuen Behausung ist leider kein Internet über Kabel verfügbar, da ich aber bei Vodafone bleiben wollte, sollte hier auf einen DSL-Vertrag gewechselt werden. Dies habe ich gleich bei meiner Umzugsmeldung (telefonisch) mitgeteilt. Da ich ein Kleingewerbe habe und ich hier und da ein wenig zu tun habe, sollte der "alte" Kabelvertrag erst dann endgültig abgestellt werden, wenn der "neue" DSL Vertrag lief; spätestens aber zum 1. Oktober.
Der Anschlusstermin wurde mir mitgeteilt und sollte am 24. September gen Mittag stattfinden. Super, dann kann ich ja noch früh arbeiten! Falsch gedacht. Man hat mir schon früh morgens das Internet abgeschaltet (nicht so wie besprochen). Ich habe dann um 7:30 angerufen, damit man mir bitte den Anschluss wieder freischaltet, damit ich arbeiten kann (Kundenauftrag, welcher früh abgewickelt werden musste). Man hat mir zugesichert, dass man sich darum kümmert und es in wenigen Minuten wieder läuft.
Ich habe dann besten Gewissens mich darauf verlassen und angefangen den Wagen voll zu Räumen. Meinen Kunden habe ich informiert, dass es etwas später wird als vereinbart durch "technische Probleme". Alles kein Problem. Als das Internet um 10:30 noch nicht lief, habe ich erneut angerufen. Diesmal ist es innerhalb von 1–2 Stunden erledigt. Hier war schon das Problem, dass die Kabel-Abteilung mich an die DSL-Abteilung und umgekehrt verwies. Der Kunde war hier schon etwas "mürrisch".
Als es dann Stunden später immer noch nicht lief, habe ich mich erneut gemeldet. Hier hieß es dann: "Innerhalb von 48 Stunden kommt ein Techniker raus der Ihnen wieder alles freischaltet, halten Sie sich bereit!". Hier dachte ich schon, dass man mich veralbern will. Ab dann habe ich durchgehend bis 22:00Uhr bei Vodafone angerufen, wurde von einer Abteilung zur nächsten weitergeleitet und wieder zurück. Dies auch mit dem Druck vom Kunden. Um 22:00Uhr lief das Netz dann wieder kurzzeitig – zu kurz um den Auftrag fertig zu stellen – und am nächsten Tag ging es dann von vorne los. Der Anschluss konnte nicht gelegt werden, da die Dose in meiner Wohnung (Neu-Anbau) nicht vorhanden ist und neu gezogen werden muss.
Der Kunde hat sich – verständlicherweise – aufgeregt, dass der Auftrag nicht abgewickelt wurde. Hier musste ich aus Kulanz diesen kostenfrei tätigen um keine weiteren rechtlichen Probleme zu haben (~600 Euro futsch). Am 25. September hat es ein Mitarbeiter im Support bei Vodafone durch seine Verbindungen zu einem Techniker geschafft, mir den Anschluss um 21:00Uhr(!) freizuschalten. Somit war dieser "Reaktiviert" und ich konnte den Kram für den Kunden abwickeln um ein Stressfaktor zu entfernen.
Durch das Telefonieren habe ich wertvolle Zeit für den Umzug verloren und konnte das Fahrzeug (Transporter gemietet) nicht entsprechend beladen. Die Fehlende Zeit hat sich dann auch am Ende der Woche / des Monats gerächt. Mir fehlten diese Beiden Tage um das restliche Zeug aus der alten Wohnung zu transportieren. Da mein Vermieter ein "Gutmensch" ist, durfte ich natürlich auch den Oktober dazu nutzen, meine Sachen endgültig aus der Wohnung zu räumen – den Mietbetrag der Wohnung vorausgesetzt.
So hatte ich jetzt noch eine plötzliche Kostenstelle mehr und weder Geld noch Urlaubstage den Umzug fertig zu bekommen. Vodafone habe ich diesbezüglich informiert, dass es ggf. Probleme mit der Bezahlung gibt, weswegen man den DSL-Vertrag dann storniert hatte. Da es keinen Umzug mit dem selben Anbieter gibt, wurden mir von Vodafone 3 Monate "Strafe" für die Verspätete Meldung des Umzuges für den Kabelvertrag berechnet. Hier bezieht man sich jetzt auf das Reaktivierungsdatum. Somit habe ich nichts "gewonnen".
Den Umzug habe ich nach Feierabend meist bis nach Mitternacht und am Wochenende mit meinem Kleinwagen (Opel Astra 3 Türer) erledigt und konnte ich am Ende des Monates komplett fertigstellen. Zwar stapeln sich die Kartons in der Wohnung und es ist nichts aufgebaut, aber hier habe ich jetzt alles "erledigt" und muss nicht noch einmal eine weitere Monatsmiete zahlen.
Eigentlich wollte ich im Oktober das entsprechende Kabel, inklusive Dose vom Hausverteiler zu meiner Wohnung ziehen, durch den ganzen Stress habe ich hierfür keine Zeit gehabt. Nun kam schon das nächste Thema auf mich zu "Bitte senden Sie uns das Mietgerät wieder zurück". Doch wo ist dies? in Irgendeinem Karton in irgendeinem provisorisch gebautem Schrank irgendwo in einem Berg aus abgestellten Sachen. Um dies zu entgehen, habe ich angerufen um den stornierten Vertrag zu "reaktivieren", damit ich die Box behalten kann und auch nicht weiter die Strafe zahlen muss. Eine Reaktivierung in diesem Sinne ist hier leider nicht möglich, ich könnte nur einen neuen Auftrag festlege und hinterlegen, dass ein Gerät vorhanden ist mit dem Verweis auf den alten Auftrag. Dies wurde mir auch so bei Abschluss am Telefon gesagt und wurde entsprechend mit aufgenommen und angeblich auch im Vertrag hinterlegt.
Als ich jetzt die Tage die Nachricht bekommen habe, dass ich doch bitte Zeitnah das Gerät zurückschicken sollte, dachte ich an einen Fehler im System, habe aber auch sicherheitshalber bei Vodafone angerufen. Dort hatte man mir gesagt, dass dies kein Fehler sei und dass was ich vertraglich am Telefon direkt bei Vodafone abgeschlossen habe gar nicht gehen würde (Anm. selbiges war auch mit der "Sonderbedingung", dass der Kabelvertrag erst abgestellt wird, wenn der DSL-Anschluss richtig läuft).
Und nun will mir keiner mehr helfen. Vodafone in den Sozialen Netzwerken spielt es runter, ignoriert es oder behauptet, dass ich mir dies soweit ausgedacht habe. Angeblich hätte ich auch für die beiden Tage (24. September und 25. September) bereits eine Gutschrift bekommen (Hier hatte man mich über die Presseabteilung vom Beschwerdemanagement angerufen und gefragt, ob ich mit einer Gutschrift von 7,50€ zufrieden wäre; habe ich abgelehnt).
Auch wenn es nicht die direkte Schuld von Vodafone ist, so haben die den Stein in Bewegung gesetzt und aktuell Weiß ich weder nervlich noch wirtschaftlich ein oder aus. Was kann ich machen? Warum hilft mir Vodafone hier nicht? Bin ich als langjähriger Kunde nichts wert?
Ich hoffe, dass hier jemand für mich ggf. eine Lösung hat.
Danke fürs Durchlesen
- Werner
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 14.11.2018 18:48
Hallo Technik-Werner,
schon als ich Dein Anliegen las, dachte ich, es schon mehrfach gelesen zu haben. Du bist damit auch auch auf anderen Social Media Kanälen unterwegs. Bitte bleib dort auch. hier mache ich wieder zu, denn nur um eine andere Antwort zu bekommen, sämtliche Kontaktwege in Beschlag zu nehmen, ist auch nicht zielführend.
Viele Grüße
Grit
am 14.11.2018 18:48
Hallo Technik-Werner,
schon als ich Dein Anliegen las, dachte ich, es schon mehrfach gelesen zu haben. Du bist damit auch auch auf anderen Social Media Kanälen unterwegs. Bitte bleib dort auch. hier mache ich wieder zu, denn nur um eine andere Antwort zu bekommen, sämtliche Kontaktwege in Beschlag zu nehmen, ist auch nicht zielführend.
Viele Grüße
Grit