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Pfsense hinter ONT an einem FttH Anschluss
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Netzwerkforscher

Hallo,

in unserer Gemeinde wird demnächst Glasfaser als FttH verlegt.

Ich bin zur Zeit über eine W-Lan Strecke eines kleinen Anbieters ans Internet angebunden.

Am neuen Anschluss von Vodafone (die werden das Netz welches der Gemeinde gehören wird pachten) möchte ich gern eine Pfsense als Router hinter dem ONT betreiben.

Ich wüßte gern ob das so funktioniert und ob ich für den Support trotzdem die Fritzbox brauche.

Meines erachtens kann die Pfsense doch per DHCP und DHCP6 angebunden werden oder liege ich da falsch?

 

Ich freue mich auf eure Antworten

Matthias

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SuperUser

Wenn du die Telefonie nutzen willst, wirst du um irgendeinen SIP-kompatiblen Client nicht drum herum kommen - sei es nun eine FritzBox als AiO-Gerät oder einem separaten SIP-Client...

 

Für den blanken Internetzugriff sollte deine pfsense reichen - und soweit mir bekannt, braucht's -anders als beim DSL oder Kabel- auch keinem zusätzlichen Leihgerät, da das Leihgerät die Leitung eh nicht ausmessen/analysieren könnte - das kan bei FTTH nur der ONT selbst.

Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die zur Verfügung gestellten ONT immer nur als Modems arbeiten -oder- ob diese nicht meist sogar als Router arbeiten.

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Netzwerkforscher

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

So ähnlich hab ich mr das schon gedacht. Bei mir würde die Telefonie über Sipgate mit einem Ip-Telefongerät laufen wenns funktioniert, was ich hoffe.

Ich denke das bei PtMP der ONT auch Routerfunktionen übernimmt. Ich bin gespannt was bei uns gebaut wird PtMP oder PtP.

Wer's besser weiß soll mich bitte eines besseren belehren. Smiley (zwinkernd)

Grüße

Matthias

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SuperUser

Selbst bei PtMP muss der ONT nicht zwingend als Router laufen - er muss lediglich, wie bei einem Kabelmodem auch, die "richtigen" Pakete weiterleiten und die "falschen" Pakete (anderer Kunden) ausfiltern.

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Smart-Analyzer

Du könntest dir auch ein eigenes SFP Glasfasermodem (ONT) kaufen um nicht Gefahr zu laufen, ins 940Mbit/s limited zufallen. Da der Netzabschlusspunkt laut TKG § 45d Netzzugang Absatz 1 passiv ausgeführt werden muss und ein Glasfasermodem (ONT) dieses Kriterium technisch nicht erfüllen kann. Somit endet das öffentliche Netz von Vodafone an deren Anschlussdose, die zwischen HÜP und ONT installiert wird.

 

Aktuell lehnt Vodafone eigene Glasfasermodem (ONT) im Netz ab. Dies kann ich aus dem technischen Aspekt nicht nachvollziehen. Die BNetzA hat aber schon klar gestellt, dass die Endgerätefreiheit auch für das Glasfasermodem (ONT) zählt.

 

Wenn Vodafone die passive Ethernetschnittstelle vom Glasfasermodem (ONT) als Netzabschluss definiert müssen Sie auch die Betriebskosten für dieses übernehmen.

 

§ 77k TKG - Netzinfrastruktur von Gebäuden
(1) Betreiber öffentlicher Kommunikationsnetze dürfen ihr öffentliches Telekommunikationsnetz in den Räumen des Teilnehmers abschließen. Der Abschluss ist nur statthaft, wenn der Teilnehmer zustimmt und Eingriffe in Eigentumsrechte Dritter so geringfügig wie möglich erfolgen. Die Verlegung neuer Netzinfrastruktur ist nur statthaft, soweit keine Nutzung bestehender Netzinfrastruktur nach den Absätzen 2 und 3 möglich ist, mit der der Betreiber seinen Telekommunikationsdienst ohne spürbare Qualitätseinbußen bis zum Teilnehmer bereitstellen kann. Soweit dies zum Netzabschluss erforderlich ist, ist der Gebäudeeigentümer dazu verpflichtet, dem Telekommunikationsnetzbetreiber auf Antrag den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz zu ermöglichen. Die durch den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz entstehenden Kosten hat der Telekommunikationsnetzbetreiber zu tragen.
[...] 

 

Die Verbraucherzentrale SH verfolgt diese Thematik aktiv. Hoffen wir mal das sich die Meinung bis zur Netzaktivierung bei Vodafone noch ändern wird und wir alle von der Endgerätefreiheit profitieren können. 

 

Wie ist den der aktuelle Sachstand in dieser Thematik liebes Vodafone Team? 

(2)
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Netzwerkforscher

Ich habe die leidige Diskussion bei Golem verfolgt.

Ich hab bloß keine Lust mich mit Vodafone bzw mit der Baufirma die den Hausanschluss legt rumzustreiten wenn die mir keine Dose hinter den HÜP installieren wollen. ab Ich verstehe auch den Wortlaut von Vodafone nicht sie berufen sich darauf das der Richtige Steckertyp benutzt wird wenn bei mir der Anschluss installiert wird kann ich doch leicht den Steckertyp bestimmen. Und in Bezug aus das ONT gibt es ja mitlerweile auch SFP's die GPON können oder etwa nicht?

Außerdem kenne ich mich mit der LWL Technik (noch) gar nicht aus und hätte Angst beim Steckerwechsel Staub auf dem Faserende zu hinterlassen was garantiert zu Fehlern führt.

Vielleicht kannst Du mir die Angst diesbezüglich nehmen.

Der Baustart in unserer Gemeinde ist auch erst im Oktober und im September sind drei Informationsveranstaltungen geplant da werde ich mich mal sehen lassen obwohl ich eher wenig Hoffnung habe da irgendwas genaues über das Netz zu erfahren. Ich würde gern wissen ob es ein PtP-Ethernet oder GPON bzw GEPON Netz wird. Ich denke das werden einfach Verkaufsveranstaltungen von Vodafone werden auf denen man so was nicht nachfragen kann.

Um zu dem eigenem SFP-Glasfasermodem (ONT) zurückzukommen kannst Du mir da was empfehlen?

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Giga-Genie

Hi,

 

warum willst du "auf Teufel komm raus" den Provider-ONT ersetzen? Du handelst dir damit nur Nachteile bezüglich des Supports durch den Provider ein. und ja, Vodafone wird diese Chance nutzen Smiley (zwinkernd)

 

Am Provider-ONT erfolgt die Einwahl dann per PPPoE, somit erhält deine pfsense die öffentliche IP-Adressen.

 

Grüße

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SuperUser

@fideL_ 

Ich weiß nicht, was du mit deinem Einwurf bewirken wolltest.

Am Ende ist doch die Frage: Bekommt der eigene Router hinter dem ONT die öffentliche IP (sprich ist der ONT wirklich nur ein Medienwandler [Modem will ich es gezielt nicht nenen]) -oder- ist der ONT ein "Zwangsrouter".

 

Wenn der ONT als reines Modem läuft, spricht meiner Meinung nach gar nichts dagegen, den ONT von VF zu nutzen (zumal es nicht "das" GPON gibt, sondern dort auch verschiedene Dialekte vorherrschen und nicht jeder ONT mit jedem OLT völlig problemlos klarkommt). Denn was den TE eigentlich interessiert ist doch nur die Frage, ob er an seiner pfsense durch den ONT doppeltes NAT fährt oder nicht. Wenn der ONT transparent läuft, kann es dem TE doch egal sein, ob er am Ende ein SFP-Modul und Glas in seinen Router steckt -oder- er per Ethernetkabel zum ONT geht.

 

Und woher willst du überhaupt wissen, ob der ONT lediglich eine 1000BaseT-Schnittstelle hat und nicht doch schon auf NBaseT setzt und daher das 960 MBit/s-Limit eh ausgehebelt ist?

Ganz davon abgesehen, dass dein Rat mit einem SFP-Modul auch nicht gerade zielführend ist - denn wenn der SFP-Port des Routers dann "nur" 1 GBit/s beherrscht, ist das angesprochene 960 MBit/s-Limit trotzdem vorhanden, nur dass es dann vom ONT hin zur SFP-Schnittstelle wandert.

Von den Problemen beim Support mal ganz abgesehen - immerhin handelt es sich noch immer um eine P2MP-Verbindung und nicht um eine P2P-Verbindung wie beim DSL, wodurch eine Abfrage der Leitungswerte eben nicht nur am OLT erfolgen kann, sondern es auch zwingend der Rückmeldung der einzelnen ONT bedarf.

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Smart-Analyzer

Wir sind zeitlich ja deutlich weiter, was das Gemeinde-Glasfasernetz betrifft.

Bei uns wurde schon einer der POPs aufgestellt und in einigen Gemeinden wurden schon die Leerrohre in den Häusern eingezogen.

 

Da dein Netz wie das in meiner Gemeinde ein geförderter Ausbau ist, wird nachdem atene KOM Materialkonzept ausgebaut. Bei uns nach der Version 4.0.

 

VF wird nach meinem Wissenstand GPON für die Privatkunde auf dem Netz betreiben. PtP wird es sicherlich nur für große Businesskunden oder für Privatkunden mit viel Geld geben.

 

Es wird sicherlich eine Anschlussdose geben, siehe Vodafone-Seite

In Deiner Wohnung setzt der Techniker – ähnlich wie bei DSL oder Kabel – eine Anschlussdose. Von dort schließt er das Glasfaser-Kabel an den ONT (den optischen Netzabschluss) an, der das optische Signal in ein elektrisches umwandelt. Zum Schluss richtet der Techniker den Router ein und aktiviert den Anschluss.
[...] 

 

Ich finde, man sollte schon konstruktiv über das Thema sprechen und den TE alle Optionen aufzeigen. Bei einer PtP-Verbindung würde ich auch eher zum Wort Medienwandler tendieren, aber bei einer PON Installation ist der ONT doch eher als ein Modem zu betrachten. Du hast natürlich recht das sich das ≈ 940 Mbit/s-Limit (1000 * (1500-8-20-20)/(1538+4) = 941.634241245 Mbps (mit VLAN Tag, wie kommst du auf 960 Mbit/s?) nur verschiebt, wenn der TE kein > 1gbit/s Netzwerk betreibt.

 

Der Support von unterschiedlicher Hardware kann aufwendiger sein keine Frage. Aber auch im Kabelnetz, was ein P2MP-Netz ist, gibt es die Endgerätefreiheit für den Endkunden und der Support klappt anscheinend ganz gut. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn das ONT NBase-t unterstützt und es vielleicht die Option gibt, ein SFP-ONT direkt von VF zu erhalten (Vielleicht zur Markteinführung von der AVM FritzBox 5530 & 5550?).
Damit wären sowohl der Otto Normalverbraucher als auch die technisch anspruchsvolleren User meiner Meinung nach glücklich somit wäre auch ein 2gbit/s Tarif in naher Zukunft sicherlich möglich.

 

@Matth73 

Aktuell fehlt die VF Schnittstellenbeschreibung für den Glasfaseranschluss in dieser wird die GPON-ONT Anforderungen dargestellt. 

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SuperUser

Die Frage ist ja, was VF da überhaupt betreibt. Wenn es ein GPON mit 2,5 GBit/s ist, wird wohl kaum ein 2 GBit/s-Tarif angeboten werden...

 

Davon abgesehen: Sollte ein 2-GBit/s-Tarif kommen, dann wird das dann vertriebene ONT wohl auch dafür tauglich sein - ähnlich wie man bei den Gigabit-Tarifen im Kabelnetz ja auch "nur" DOCSIS3.1-taugliche Geräte versendet und zulässt (bei VF West sogar "ungeeignete" kundeneigene Geräte wie die 6490 oder 6590 aktiv zurückweist und den Kunden des 1 GBit/s-Tarifs vor die Wahl stellt, ob er entweder ein Leihgerät mit DOCSIS3.1-Support oder ein eigenes DOCSIS3.1-Endgerät einsetzt oder mit dem EuroDOCSIS3.0-Gerät auf einen 500 MBit/s-Tarif zurückgestuft wird).

 

Und woher weißt du überhaupt, dass die ONT "nur" 1000BaseT und nicht mehr können?

Und wie gesagt - die Geschwindigkeit auch eines SFP-Moduls ist durch die Geschwindigkeit des Endgeräts, in dem das Modul eingesetzt wird, begrenzt - wenn dort also "nur" 1 GBit/s intern möglich sind, hilft dir auch ein SFP nicht weiter.

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