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Internet-Geräte

Siehe neueste

Fritzbox 7590 an Arris-Kabelmodem - VPN, Portforwarding, Telefonanlage

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Digitalisierer

Nachtrag:

6490 als unentgeltliches Leihgerät erhalten. Telefonanschluss und Internet funktionierten nach Austausch der alten 7270 durch die 6190 - mehr oder weniger - auf Anhieb.

Die volle Funktionalität des Internet- und Telefonanschlusses schien auf den ersten Blick wiederhergestellt.

Dies aber leider nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick zeigte sich:

 

Externes VOIP:

Der Eintrag für die Rufnummer des von uns (auch) genutzten externen VOIP-Anbieters war auf mysteriöse Weise bei der Migration der Konfiguration aus der alten Fritzbox 7270 auf die neue Fritzbox „verschwunden“.

 

Eigenartigerweise fehlt im Menü der Fritzbox unter „eigene Telefonnummern“ auch die Befehlsschaltfläche „Neue Rufnummer“ für die neue Hinterlegung der Rufnummer eines anderen VOIP-Anbieters.

 

MaW scheint die durch VF gelieferte Fritzbox so manipuliert zu sein, dass die Nutzung anderer VOIP-Anbieter als Vodafone blockiert wird – eine Möglichkeit, die meiner Ansicht nach zu jedem normalen vollwertigen Telefonanschluß zählt und die ich auch mit meiner vorherigen Hardware-Konstellation hatte.

 

Es mag sein, dass sich diese Blockade mit einem hohen technischen Aufwand und hoher Komplexität aushebeln ließe.

 

Etwa dadurch, dass man an die 6490 eine weitere und nicht manipulierte („freie“) Fritzbox als IP-Client mit eigener fixer interner IP-Adresse schaltet und in der 6490 IP-Telefone anlegt, denen man die in der 6490 ausgewiesenen VF-Telefonnummern zuordnet.

 

Wenn man dann noch in der nachgeschalteten Fritzbox eine Verbindung zu den IP-Telefonen in der mit dem Internet verbundenen Fritzbox herstellt, müssten in die nachgeordnete Fritzbox nicht nur die Vodafone-Rufnummern durchgeroutet werden, sondern sich auch weitere Telefonnummern von anderen VOIP-Anbietern hinterlegen lassen. In diesem Fall wären alle Telefonummern in einer (der nachgeschalteten) Fritzbox-Telefonanlage administrierbar.

 

Was wiederum die Voraussetzung dafür ist, dass sich Wahlregeln hinterlegen lassen, die etwa bei Anrufen in das Festnetz die Verbindung über die Rufnummern von VF aufbauen und dagegen bei Anrufen in das Mobilfunknetz völlig überteuerte und an Wucher erinnernde Tarife von 12,-- Euro die Stunde vermeiden, indem sie die VOIP-Verbindung über andere Anbieter aufbauen.

 

Eine Anleitung für eine solche Konfiguration könnte sich etwa hier finden: https://at.avm.de/service/supportanfrage/produktauswahl/knowlegdebasesupport/detail/de_FRITZ-Box-349...

 

Aber auch wenn sich durch die oben skizzierte Umgebung die Blockade der Einrichtung anderer VOIP-Anbieter in der von AVM gelieferten Fritzbox umgehen lassen sollte, so habe ich doch große Zweifel, ob nicht diese Blockade ein klarer und schwerer Verstoß gegen geltendes Wettbewerbsrecht ist.

 

Für den Normalkunden dürfte die Blockierung der Hinterlegung von Fremdanbieter-Telefonnummern in der Fritzbox 6490 ein unüberwindliches technisches Hindernis darstellen. Hinzukommt, dass auch nur wenige bereit sein dürften, sich zusätzlich zum Leihgerät oder sogar mit 60,-- Euro im Jahr bezahlten Mietgerät noch eine weitere Fritzbox für rund 200,-- Euro zu kaufen.  

 

VPN / NAS

VPN funktioniert mit dem Miet-/Leihgerät gleichfalls nicht. Punkt. Nach mehrstündiger Recherche im Netz bin ich zu dem Ergebnis gelangt, dass sich dieser Mangel auch nicht beheben lässt.

 

Vodafone scheint Internetanschlüsse bei Leih- und Mietgeräten von Vodafone nur im IPv6-Modus zu betreiben. IPv6 ist aber inkompatibel mit der VPN-Funktionalität in der Fritzbox. Diese erfordert zwingend IPv4.

 

Meiner Ansicht nach ein schwerer Mangel eines normalen modernen Internetanschlusses. Zumindest dann, wenn Vodafone nicht ausdrücklich vor Vertragsschluss darauf hinweist, dass Vodafone grundlegende Funktionen wie VPN und NAS nicht (mehr) bereitstellt.

 

Vodafone scheint aber das genaue Gegenteil zu betreiben, siehe nachstehenden ganz aktuellen Screenshot aus dem Kundenportal (27.09.20, 23:12 Uhr):

 

Vodafone_VPN.JPG

 

Und was mich angeht, hatte ich sogar neben dem Downgrade eines Anschlusses mit 2 Leitungen auf einen Anschluss mit einer Leitung und einer Telefonnummer ausdrücklich den Ausfall von VPN und VOIP mit Zusendung des Arris-Modems gerügt. Die 6490 sollte genau diesen Problemen abhelfen.

 

Was nicht geschehen ist.

 

Ich widerrufe daher nun das zweite Mal den Austausch des alten Thomson-Kabelmodems gegen ein 12 Jahre neueres Modell, weil dadurch Funktionen unmöglich gemacht werden, die mein Internetanschluss mit der alten Hardware hat.

 

Dort funktioniert seltsamerweise all das, was Gegenstand meines Telekommunikationsvertrages mit VF ist: 2 Leitungen mit mehreren Rufnummern, VPN, NAS, externes VOIP, etc.

 

Ich werde über meine weiteren Erfahrungen berichten.

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Moderator

Hallo Aurelio,

 

die FritzBox hat unsere angepasste Firmware drauf. Diese bezieht die Daten von uns. Deine Erfahrung zeigt auch, dass die Konstellation mit einem Business-Vertrag besser wäre.

 

Grüße

Jens

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Giga-Genie

Hallo

nein, in der Konstellation wäre einfach eine eigene Kabel Fritzbox angebracht (unter Beibehaltung der zwei Leitungen während der Vertragslaufzeit). Das wurde @Aurelio aber auch schon ganz am Anfang mitgeteilt, genauso wie der Umstand, dass man auf Leihgeräten keine fremden SIP Anbieter einrichten kann.

Gruß Robert 

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Royal-Techie

@AurelioEinige Anmerkungen zu deinem letzten Beitrag (außer: wir haben es doch gleich gesagt):

Ich benutze seit einigen Jahren eine eigene Fritzbox aus vielen von der vorgebrachten Gründen.

Dafür dass es AVM immer noch nicht auf die Reihe gebracht hat, VPN über IPv6 zum laufen zu bekommen, kann Vodafone mal ausnahmsweise nichts. Ausgehendes VPN zu einer Firma geht dann, wenn die Firma nicht erst durch Corona aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist. Für eingehendes VPN muss man leider etwas tiefer eintauchen.

Die vorhandene Stuktur (ohne IPv4) liese sich durchaus mit dem zusätzlichen Mittel 7590 abbilden, wenngleich es mit einer eigenen 6490 (besser 6591) einfacher wäre. Beim Eigengerät wärst du sogar alle Sorgen los, da du auch Dualstack, als IPv4 und IPv6 bekommen würdest.

 

Der Screenshot "Dyndns" erheiterte mich sehr: Gleich der erste Satz ist lt. AGB verboten.

Deine Folgerung ist jedoch falsch. Man könnte dies einfach über IPv6 nutzen. IPv4 ist dafür nicht zwingend notwendig.

 

Beachte bitte, dass IPv4 seit Jahren ein immer rahrer werdendes Produkt ist.

 

 

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Digitalisierer

"angepasste Software" - so kann man das auch nennen Smiley (zwinkernd). Richtigerweise muss man wohl eher sagen, dass Vodafone damit auf sehr zweifelhafte Weise Wettbewerb zu unterdrücken versucht. Das dürfte ein Verstoß gegen Wettbewerbsrecht sein und wahrscheinlich auch vertragswidrig, wenn es nicht zumindest ausdrücklich in den Bedingungen steht. Was gewiß nicht bei meinem Vertrag der Fall ist und wahrscheinlich auch nicht bei aktuellen Verträgen...

 

Und nein: Einen Business-Anschluss werde ich bestimmt nicht für einen normalen Privatanschluß schalten... Trotzdem Danke für die Antwort und Bestätigung....

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Digitalisierer

Rein technisch-fachlich stimme ich Dir zu.

 

Vertragsrechtlich und wirtschaftlich nicht. Mein Vertrag gibt mir einen Anspruch auf unentgeltliche Bereitstellung eines Kabelmodems für einen vollwertigen Telefon- und Internetanschluss.

 

Deine Lösung läuft darauf hinaus, dass ich

 

- jährlich 60,-- extra zahlen müssen soll

- mir Hardware für 240,-- Euro beschaffen müssen soll

- auf technischen Support bei Störungen an meinem Anschluss verzichten müssen soll (oder dafür 100,-- Euro je Entstörung zahlen müssen soll),

 

wenn ich auf der Dienstleistung bestehe, die mir laut Vertrag unentgeltlich zusteht? Ist das nicht seltsam?

 

Bezahlen müssen dafür, dass man die Anschluß-Hardware selbst kauft und bei Störungen auch den Support vor Ort und bekommt, was sowieso vertraglich zusteht?

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Digitalisierer

Was Du schreibst, ist sicher technisch uneingeschränkt richtig.

 

Eine kleine Ergänzung dazu, falls insbesondere anderen nicht bekannt:

 

Man kann sich bei Vodafone wohl in der Regel kostenfrei einen IPv4-Anschluss schalten lassen. Damit sollte das Problem gelöst sein, dass sich VPN nicht mit einer Fritzbox im IPv6-Betrieb aufbauen läßt. Das ist technisch sicher nicht so smart wie "Dual Stack", aber sollte für meine Zwecke ausreichend sein, wenn nicht doch noch - andere künstlich aufgebaute - Probleme auftauchen.

 

Rein vertragsrechtlich stimme ich Dir allerdings nicht zu, dass es "nicht die Schuld von Vodafone ist", wenn AVM bis heute nicht VPN über IPv6 ermöglicht. Ich verstehe, was Du meinst. Du hast sicher Recht damit, dass es zunächst eine Fehlleistung von AVM ist, wenn deren Geräte einen selbstverständlchen Standard nicht erfüllen.

 

Aber rein vertragsrechtlich muss sich Vodafone natürlich die Beschaffenheit/Mangelhaftigkeit dieser Geräte zurechnen lassen, wenn Vodafone genau diese Geräte als Schnittstelle zum Anschluss "an das Kabel" bereitstellt. Anders nur, wenn man sich das Gerät selbst kauft.

 

 

 

 

 

 

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