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[Fritz!Box Cable 6360] Technisches Problem oder Hinterlist durch Vodafone?

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Smart-Analyzer

Hallo Community!

 

Seit etwa zwei Monaten bin ich im Netz von Vodafone Kabel Deutschland (Bay). Was ich durchaus als Fehler betrachte. Die Kernprobleme spielen hier keine wesentliche Rolle, nur die technischen.

 

Folgendes Problem: Da man auf dem lustigen, völlig überdimensioniertgem und extrem hässlichem Router von Vodafone den DHCP nicht deaktivieren kann, dachte ich darüber nach eine eigene Box zu verwenden. Insbesondere um Vodafone das Ausschnüffeln über den nicht deaktivierbaren Broadcast zu unterbinden. Bekanntlich kann hierdurch die im eigenen Netz vorhandene Hardware anhand der MAC erfasst und ausgewertet werden. Vodafone kann dann Nutzerdaten sammeln und je nach Bündel den Herstellern verklickern, was die Kunden so nutzen. Jaja, ich hör schon was von "Datenschutz ist uns wichtig", bla, bla ... erzählt's eurem Fön! Ich bin Informatiker und war lange Datenschutzbeauftragter. Niemanden 'da oben' interessiert der Datenschutz, die meisten wissen gar nicht was da innen steht oder wie man das buchstabiert.

 

Nun habe ich zum Test zwei Fritz!Cable 6360 eines Freundes geborgt. Eine ist "avm" branded, also pur (Version 85.06.51), das andere "kdg" (Version 85.06.04). Beide funktionieren an sich gut, bekommen aber keine Verbindung mehr zu Vodafone. Nachdem ich das freie Gerät ("avm") eingerichtet hatte, stand die Verbindung recht schnell. Man brauchte jedoch einen Aktivierungscode für kabelmodemaktivieren.vodafone.de. Der originale Code mit dem Vertrag galt da nicht. Also gab es von Vodafone nach Rückfrage einen anderen, der auch gut funktionierte. Es gab auch am Ende umfassende SIP-Daten für VoIP.

 

Bis jeweils zur erfolgreichen Aktivierung der Box und seiner MAC klappte alles sehr gut. Nach gefordertem Neustart der Box war plötzlich keinerlei Sync mehr möglich. Original wieder angeschlossen, was die eigene aus dem VKD-Netz wieder löscht. Original wieder weg und AVM erneut ran. Sync stand, Aktivierung über genannte Seite erfolgte, danach wieder keine Sync mehr möglich. Mehrere Test führten immer zum gleichen Fehler, hätte ich bis in alle Ewigkeit machen können. Also vorerst die Original wieder ran und inzwischen auch in den Bridge-Mode versetzt.

 

Beim Support nachgefragt und auch beschwert. Man wollte das Problem lösen. Am nächsten Morgen sah ich, dass kurz nach 6 Uhr die Sync zur Original plötzlich weg war, auch mein Gigaset DL500A meldete "kein Telefonnetz". Für ca. 5+ Minuten. Danach baute die Original wieder auf, Telefon klappte auch wieder. Ich die AVM ran um sie einzubuchen und sie da, plötzlich funktioniert auch die Sync zur Aktivierung nicht mehr. Anstatt den Fehler zu beseitigen hat Vodafone an unserem Netzknoten einfach die Möglichkeit beseitigt fortan eigene Geräte einzubuchen. Da fällt mir kaum ein Adjektiv ein um das auch nur ansatzweise angemessen negativ zu umschreiben. Die meisten würden mich wohl aus der Community ausschließen.

 

Folgende Sync-Log ergibt sich. Egal welches Modell ich anschließe (gekürzt, da immer gleich):

 

  • 23.10.20 19:34:35 MDD message timeout
    22.10.20 23:23:51 DHCP RENEW sent - No response for IPv4
    22.10.20 23:15:13 Auth Reject - Permanent Authorization Failure
    22.10.20 23:15:12 MIMO Event MIMO: Stored MIMO=-1 post cfg file MIMO=-1
    01.01.70 01:02:25 No Ranging Response received - T3 time-out
    01.01.70 01:02:05 MDD message timeout
    22.10.20 22:17:58 DHCP RENEW sent - No response for IPv4
    22.10.20 22:11:08 Auth Reject - Permanent Authorization Failure
    22.10.20 22:11:08 MIMO Event MIMO: Stored MIMO=-1 post cfg file MIMO=-1
    22.10.20 22:10:22 No Ranging Response received - T3 time-out
    22.10.20 22:10:02 MDD message timeout
    22.10.20 22:09:10 DHCP REBIND sent - No response for IPv4
    22.10.20 22:07:55 DHCP RENEW sent - No response for IPv4

Downstream wird bei 138Mhz gefunden (Fortschrittsbalken) und Up/Down auch wie anfänglich zur Sync auf 128k eingestellt. Kabelmoden Version ist 4.0.0.xxx., IP6 ist aktiv und die "avm" verfügt laut Label auch über CWMP. Vom Support kommt nur noch sinnfreies Gestammel völlig überforderter Call-Center-Nerds, eine Problemlösung wird nicht mehr angeboten. Logisch, war ja Prämisse, dass man diese Kundenrouter sperrt.

 

Die Frage ist nun ob hier jemand ähnlichen Ärger hatte und diesen auf dem Rechtsweg beseitigen konnte. Nach den geänderten Bestimmungen von 2016 konnte ich herauslesen, dass der User seine eigenen Geräte verwenden können muss, es ist jedoch nirgendwo verfasst, dass die Betreiber willkürlich Boxen deaktivieren dürfen. Zum Beispiel im Rahmen eine Geschäftigkeit, in der die Hersteller von Hardware auf diese Weise nötigen wollen immer aktuelle und vor allem völlig überteuerte Hardware zu kaufen. Empfiehlt sich eine Schlichtungsantrag bei der Bundesnetzagentur oder sollte man gleich klagen?

 

Danke für Eure Mühe.
---
Bitte keine Copy/Paste-Antworten, die Google bereit hält. Habe selbst schon recherchiert und nichts gefunden. Bitte auch keine süffisanten Ratespielchen und sinnfreie Fragen von jenen die sich als voll coole Informatiker glauben, weil sie dabei zusehen können wie sich ihr Betriebssystem von selbst installiert.

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4 Antworten 4
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Royal-Techie

Beachte doch einfach die technischen Vorraussetzungen an ein eigenes Gerät:

https://kabel.vodafone.de/hilfe_und_service/eigene_geraete

Die Fritzbox 6360 gehört dazu NICHT.

Sie konnte übrigens nie von AVM, Kabelbw, Kabeldeutschland oder Unitymedia käuflich erworben werden.

Ob es irgendwelche regionalen Provider gab, die das verkauften, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Mit dem Rechtsweg wäre ich in deinem Fall sehr vorsichtig.

Dieser Schuss könnte leicht nach hinten losgehen.

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SuperUser

Wenn man schon mit mit dem Begriff  "Informatiker" (was für einer?) Eindruck machen will, sollte man sich wie einer verhalten und sich erst mal informieren, ob die verwendeten Geräte die techn. Voraussetzungen erfüllen.

Die 6360 tut es nicht. Wie schon erwähnt.

Es gab sie auch nie im freien Handel zu kaufen. Und schon gar keine Boxen mit Kabel Deutschland Branding. Das sind rückgabepflichtige Leihgeräte.

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Moderator

Hallo loichtfoier,

 

auch ein normaler User, der sich nicht als Informatiker bezeichnet, hätte herausfinden können welche Standards in unserem Kabelnetz gefordert und welche Geräte unterstützt werden.

FRITZ!Box-Cable-Produkte, die zuvor etwa als Mietgerät über den Provider bezogen worden sind, können nicht an beliebigen Kabelanschlüssen verwendet werden. Dazu zählen unter anderem FRITZ!Box 6360.

Viele Grüße, Martin

 

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Royal-Techie

Mal vom "Informatiker" abgesehen:

Bei Gbit-Geschwindigkeiten gibt es eine sehr übersichtliche Anzahl an Produkten, die einsatzfähig wären:

AVM 6591, 6660, Arris (Modell fällt mir gerade nicht ein), TC4400

Die letzt genannten sind reine Modems und man kann einfach jeden Router verwenden, dem man traut.

 

Vairante B Umstellung des Standardrouters auf Bridge:

Damit kann man den anscheinend hässlichen Router hinter die Möbel verschwinden lassen.

Vorteil:

auch hier bekomme ich eine IPv4 und kann "meinen" Router des Vertrauens einsetzen.

Nachteile:

Telefon bleibt beim Gateway

Kein IPv6

derzeit nicht in BaWü, Hessen und NRW verfügbar

 

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