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Betreff: Verbraucherechte gestärkt -Zu langsame Internetverbindng muss nicht bezahlt werden
Bastel225
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'wird sich vodafone bei Störungen mehr und schneller bewegen müssen.' 

 

Woher Deine These, dass ein Gesetz Störungen schneller bewegt, sich aufzulösen?

 

Ich kann auch in ein Gesetz schreiben, dass eine defekte Mikrowelle nach einer Stunde wieder einsatzfähig sein muss - wie der Hersteller das dann umsetzen soll, wäre mir unklar...

 

Wir auch immer. Die Tarife werden potentiell teurer oder garantierte Leistungen kleiner - dann werden statt 1000er Leitungen nur noch 900er verkauft. 

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Denaris
Netzwerkforscher

Woher Deine These, dass ein Gesetz Störungen schneller bewegt, sich aufzulösen?

Wenn die Möglichkeit besteht, den Anschluss von vodafone tatsächlich kündigen zu können. Es gibt bis 2024 sicherlich Alternativen über LTE (Homespot) und den ein oder anderen Glasfaserausbau. Das ist nur mein Gedanke bzw. These. Wenn ein Unternehmen Kunden verliert, dann wird sich auch bewegt. Egal welche Branche es betrifft.
Wenn ein Kunde weg ist, bleibt der auch in der Regel länger weg.
Wenn das Nebenkostenprivileg fällt kann auch O2 über diese Anschlüsse ihre Kabeltarife anbieten. Bis jetzt geht das nur über "freie" Kabelanschlusse. Somit gibt es dann auch im Kabelnetz Konkurrenz: Vodafone, eazy und o2. Ich glaube deshalb das die Preise nicht steigen werden.

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reneromann
SuperUser

Dir ist schon klar, dass eazy direkt zu Vodafone gehört?

Und das auch o2 auf die Vorleistung von Vodafone im Kabelnetz angewiesen ist - d.h. eine Entstörung auch dort im Zweifel nicht schneller gehen wird?

 

Und noch was:

LTE kannst du knicken, wenn du eine ernsthafte Internetverbindung mit Geschwindigkeit haben willst - denn dafür gibt es einerseits zu wenig Frequenzen und andererseits zu viele Nutzer. Selbst in den bestausgebautesten Zellen teilen sich alle Mobilfunkkunden derzeit "nur" 500 MBit/s im Download - in der Regel sind es gerade auf dem Land eher "nur" 125 MBit/s im Netzausbau - und zwar providerübergreifend. Und daran ändert auch 5G nicht wirklich viel - weil niemand auf dem Land für jedes Haus einen eigenen Mast hinstellen wird, sondern am Ende ein Mast eventuell sogar mehrere Orte versorgt.

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Denaris
Netzwerkforscher

Die Zukunft wird zeigen was 2024 alles über LTE geht. Das eazy zu vodafone gehört, das weis ich auch (habe aktuell den eazy20 Tarif). o2 nutzt zwar das Kabelnetz von vodafone aber die werden sicherlich Verträge mit vodafone schließen, was die Störungsbeseitigung angeht.


Ich hatte o2 DSL und das läuft auch über das Telekom Netz. o2 hat es nicht hin bekommen die Störung (Speedprobleme) zu beseitigen und schwafelte was von Netzüberlastung. Dann habe ich beim regionalen Anbieter DSL bestellt und dort gab es auch das selbe Problem. Die haben einen Techniker geschickt und im Endeffekt gab es ein Kabelbruch und die Bagger sind angerückt. Danach habe ich den DSL Anschluss vom regionalen Anbieter wiederrufen und freue mich das der o2 Anschluss nun die zugesicherte Geschwindigkeit hatte (wegen Vertragslaufzeit behalten).
Damit will ich sagen, das selbst bei einen Netzbetreiber durch verschiedene Tarifanbieter die Wahrscheinlichkeit erhöt wird, die Störung beseitig zu bekommen.
Ich kann mir auch vorstellen, dass es noch andere Anbieter in das Kabelnetz schaffen. Bei eazy finde ich es z.B. ganz gut das sie auch per E-Mail erreichbar sind und ohne Textbausteine antworten. Das geht bei vodavone direkt nicht, obwohl es ein Tochterkonzern ist. Ich bin auch KD bei Simon, was auch ein Tochterunternehmen von Vodafone ist. Der dortige Telefonsupport ist viel kompetenter als der von vodafone und man braucht sich nicht durch dumme Fragen von einen Automaten drücken, bis man einen echten Menschen erreicht.
Komkurrenz belebt das Geschäfft, auch wenn alle die selbe Straße oder das selbe Netz benutzen.

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reneromann
SuperUser

@Denaris  schrieb:

Die Zukunft wird zeigen was 2024 alles über LTE geht.


Nicht viel mehr, als heute auch. Denn LTE wird nicht mehr ausgebaut...

 


@Denaris  schrieb:

Das eazy zu vodafone gehört, das weis ich auch (habe aktuell den eazy20 Tarif). o2 nutzt zwar das Kabelnetz von vodafone aber die werden sicherlich Verträge mit vodafone schließen, was die Störungsbeseitigung angeht.


Glauben sollte man in der Kirche - und o2 wird garantiert keine priorisierte Entstörung einkaufen, die am Ende die derzeit eh im Vergleich zu Vodafone teureren Kabelanschlüsse noch teurer macht.

 


@Denaris  schrieb:

Ich hatte o2 DSL und das läuft auch über das Telekom Netz. o2 hat es nicht hin bekommen die Störung (Speedprobleme) zu beseitigen und schwafelte was von Netzüberlastung. Dann habe ich beim regionalen Anbieter DSL bestellt und dort gab es auch das selbe Problem. Die haben einen Techniker geschickt und im Endeffekt gab es ein Kabelbruch und die Bagger sind angerückt. Danach habe ich den DSL Anschluss vom regionalen Anbieter wiederrufen und freue mich das der o2 Anschluss nun die zugesicherte Geschwindigkeit hatte (wegen Vertragslaufzeit behalten).
Damit will ich sagen, das selbst bei einen Netzbetreiber durch verschiedene Tarifanbieter die Wahrscheinlichkeit erhöt wird, die Störung beseitig zu bekommen.


Wer hat es denn jetzt wohl entstört? o2 oder doch eher der Netzanbieter direkt? Merkste selbst...

Und o2 scheint ja noch nicht mal gewillt gewesen zu sein, den Support vom Netzanbieter loszuschicken - weil die Einsätze o2 in Rechnung gestellt werden und o2 darauf nicht wirklich Bock hat.

 


@Denaris  schrieb:

Komkurrenz belebt das Geschäfft, auch wenn alle die selbe Straße oder das selbe Netz benutzen.


Wie gut das funktioniert, sieht man ja beim Netzausbau. Wieviel Netz hat doch gleich 1&1 ausgebaut? Ach stimmt - die haben ja kein wirkliches Netz, sondern nutzen nur die Bitstromvorleistungsprodukte, prahlen aber, wie gut sie doch seien...

 

Am Ende ist es nunmal so, dass sich die Ausbauten auf der Straße nicht rechnen, wenn der Staat nicht Subventionen gibt - weil die Provider bei 40-€-Tarifen am Ende nur so wenig Gewinn machen, dass es zwar für den Netzunterhalt und (hier und da) spärliche Ausbauten reicht, aber die eigentlich großen Würfe nicht kommen würden. Daran ändert auch Konkurrenz nichts - weil das Kabelverlegen so teuer ist, dass es Jahre braucht, um die Investitionen auch nur ansatzweise wieder reinzuholen.

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bahnrat
Datenguru

@Denaris  schrieb:

Weil ab dann kann ich und viele viele andere tatsächlich den Anschluss komplett kündigen


Was aber niemanden nützt. Denn die Konkurrenz kann die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen. Wenn die Leitung nicht mehr hergibt, dann geht nicht mehr. Egal welcher Anbieter. Der andere Anbieter kann dann lediglich vor Vertragsabschluß die garantierte Leistung halbieren, dann sagt er eben nur 50MBit zu anstatt 100 MBit, kommt mehr an freut es den Kunden.

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