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Dein Router steht frei, leicht erhöht und zentral. Er ist weit weg von Störquellen wie der Mikrowelle oder dem Babyphone. Du hast auch ein Powerline-Gerät oder einen WLAN-Repeater, um die Reichweite und Signalstärke Deines WLANs zu erhöhen. Und trotzdem ist Dein WLAN-Empfang nicht so optimal, wie er sein soll? Erfahre in diesem Artikel, woran das liegen kann.

 

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Wähl den passenden Frequenzbereich

 

Ist Dein WLAN zu langsam? Das liegt vielleicht gar nicht an Deinem Router – sondern am Frequenzbereich Deiner WiFi-fähigen Geräte.

Viele Geräte unterstützen nur den 2,4-GHz-Bereich. Deshalb kann sich bei einer hohen Nutzung die Sendeleistung verringern. Das 5-GHz-Band wird hingegen weniger oft genutzt und hat so eine höhere Sendeleistung.

Hast Du elektronische Geräte, die sowohl 2,4 GHz als auch 5 GHz nutzen? Dann probier mal, in den 5-GHz-Frequenzbereich zu wechseln.

Hier findest Du die Vorteile und Nachteile der beiden Bereiche auf einen Blick:

 

FINAL_WLAN_VorNachteile_VF_v2.png

Bevor Du in den 5-GHz-Frequenzbereich wechselst: 

  1. Prüf, ob Deine Endgeräte 5-GHz-fähig sind. Viele ältere Geräte sind es nicht.
  2. Beachte: Im 5-GHz-WLAN ist die Reichweite geringer.
  3. Mit einem dualband-fähigen Router kannst Du in den Einstellungen direkt 2,4 GHz oder 5 GHz auswählen. Um problemlos zwischen den Bereichen zu wechseln, gib beiden Frequenzbändern verschiedene WLAN-Namen. Sie werden Dir dann als WLAN-Netzwerke angezeigt.

 

Beachte die Kanalverteilung

Egal ob Du im 2,4-GHz- oder 5-GHz-Netz unterwegs bist: Du bist nie allein. Du teilst Dir das Netz mit allen anderen, die sich in Empfangsreichweite befinden. Manche Frequenzen sind nicht für die allgemeine Nutzung bestimmt, sondern der Industrie, Wissenschaft und Medizin vorbehalten.

Mit anderen Worten: In Deinem Kanal kann ganz schön viel los sein. Das verringert die Geschwindigkeit Deines WLANs.

Schauen wir uns dafür den Aufbau des 2,4-GHz-Netzes einmal genauer an:

 

FINAL_WLANBandbreiten_VF_v2.png

Das 2,4-GHz-Netz besteht in Deutschland aus schmalbandigen Kanälen. Sie werden zu 13 breitbandigen 20-MHz-Kanälen zusammengefasst. Weil diese breitbandigen Kanäle sehr eng beieinanderliegen, überlappen sie sich teilweise. Deswegen können nur drei Kanäle störungsfrei verwendet werden.

Für schnelles Internet gehst Du am besten in die Einstellungen Deines Routers und aktivierst dort die automatische Kanalwahl. So weist Dein Router bzw. Dein Wireless Access Point (WAP) Deinen Geräten immer die freien Kanäle zu. Das gilt übrigens auch für die 5-GHz-Netz.

Du kannst die Kanäle auch manuell einstellen. Bitte beachte dabei:

  1. Nimm immer nur eine Kanalverteilung.
  2. Wähle lieber einen belegten Kanal als einen, der einen anderen auch nur halb überlappt. WLAN-Netze stören sich am wenigsten, wenn sie auf dem gleichen Kanal liegen.
  3. Orientiere Dich an den Kanalverteilungen 1-6-11, 1-7-13 oder 1-5-9-13. Um zu sehen, welche Kanäle in Deiner Umgebung genutzt werden, nutze ein Programm wie inSSIDer Home. Damit kannst Du auch die verfügbaren WLAN-Netzwerke analysieren und die Empfangsstärke überprüfen.
  4. Verwende einen Kanal innerhalb der üblichen Kanalverteilung. Sonst wird die Übertragungsrate für alle WLAN-Netze in der näheren Umgebung gesenkt.

 

Achte auf die Anzahl und Performance Deiner Geräte

Prinzipiell gilt: Je weniger Geräte in Deinem WLAN eingeloggt sind, desto höher sind Übertragungsrate und Geschwindigkeit. Außerdem können ältere, weniger leistungsstarke WiFi-fähige Geräte Deine WLAN-Geschwindigkeit drosseln. Die Übertragungsrate orientiert sich immer am langsamsten Gerät.

Hast Du zum Beispiel ein älteres Smartphone, kann das die WLAN-Geschwindigkeit von neueren, schnelleren Geräten beeinflussen. Wenn Du dann das Smartphone aus dem WLAN entfernst, steigert das die Übertragungsraten.

 

Mach Dein WLAN noch schneller

Du willst wissen, wie du Dein WLAN noch mehr optimieren kannst? Dann empfehlen wir Dir den CHIP-Artikel „WLAN feiert 20-jähriges Jubiläum: Mit diesen Tools bauen Sie sich das beste WLAN aller Zeiten“ von Jörg Geiger.

Darin nennt Geiger auch verschiedene Programme, mit denen Du den perfekten Router-Standort bestimmst. Und Tools zum Prüfen, ob sich Dein WLAN vielleicht mit dem Deines Nachbarn überlappt.

Außerdem erfährst Du hier, wie Du die Geschwindigkeit Deines WLANs misst, wie Du unerwünschte Nutzer aus Deinem WLAN entfernst und was Du tun kannst, wenn Du Dein WLAN-Passwort vergessen hast.

Du hast alles versucht, aber Dein WLAN macht immer noch Probleme? Schreib uns einfach auf Facebook oder Twitter. Hier findest Du weitere Kontaktmöglichkeiten.

 

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