Archiv_Störungsmeldungen-Mobilfunk-LTE

Vorschlag zur Information bei Netzausfällen
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Netzwerkforscher

Gegenfrage: Woher weißt Du, daß ich das Chaos unter Deinem Schreibtisch gemeint habe?


und da ist er wieder , der §1: Ritter hat immer Recht

ich geb's ja nicht gern zu, aber ich bezog deine Aussage (vll. aufgrund dieses Paragraphen) auf mich - hatte echt Einiges gefunden und wenn ich so guck... es wär mal wieder nötig....
Damit möchte ich aber nicht darum bitten, dass VF jetzt meinen "Online-Stecker" zieht!
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Digitalisierer



1. Ab wann ist eine Störung "meldungswürdig"? Ein Sendemast kurz offline, ein ganzes Bundesland ohne Netz (und nein, liebe Bösewichter, das ist selbst im Fall von Meck-Pomm nicht das selbe! ),...?

2. Woran macht man diese "Meldungswürdigkeit" fest? Anzahl der theoretisch betroffenen User, Größe der betroffenen Fläche, ...?

3. Ab welcher Dauer ist eine Störung "meldungswürdig"? Kurzes Stecker-Ziehen, damit es einen Techniker beim Austausch eines Bauteils nicht grillt, 5 Minuten, ein halber Tag,...?

4, Wie werden diese Meldungen erfaßt, weitergegeben und publiziert? Wer ist für die Updates verantwortlich? In welchem Takt erfolgen Updates?

5. Ist diese Idee personell und systemisch überhaupt umsetzbar?

6. Gibt es bestimmte gesetzliche Regelungen, die eine derartige Veröffentlichung u.U. sogar untersagen (um z.B. Straftaten in einem temporär nicht versorgten Gebiet nicht zu "erleichtern")?

Und das sind jetzt nur mal die Punkte, die mir beim Tippen spontan eingefallen sind...


Die 1212 hat m.W. eine Datenbank, in der sie entsprechende Infos hinterlegt bekommen, sobald sie verifiziert zur Verfügung stehen. Dann dauert auch der Anruf bei der Hotline m.E. nicht mehr so lange wie im geschilderten Fall.


Der Ritter


Gute Argumente, mal sehen wie ich sie zerpflücken kann. Smiley (überglücklich)

1) Muß den User nicht wirklich interessieren. Die dazu nötige Datenbank exitiert bereits und wird vom Support oder Abteilung Technik gefüttert. Von daher entscheiden diese anhand ihrer internen Dienstanweisungen was in die Datenbank eingetragen wird und was nicht. Es wäre unnötig (und sicher auch kontraproduktiv, Stichwort "Fakemeldungen"), daraus eine interaktive Sache zu machen wo jeder x-beliebige User von sich aus und ohne jede Verifikation Meldungen eintragen kann. Nötig wäre lediglich eine Abrage der ohnehin bereits hinterlegten Daten.

2. + 3.) siehe 1.

4.) Am einfachsten umzusetzen wäre vermutlich eine schlichte Abfragemaske für den User. So ähnlich gemacht wie die Verfügbarkeitsabfrage zur DSL-Versorgung. So in der Art:
"Sie vermuten, daß an ihrem gegenwärtigen Standort eine technische Störung vorliegt, die die Vodafone-Netzversorgung beeinträchtigt? Geben sie bitte die Postleitzahl ihres gegenwärtigen Aufenthaltsortes ein"

Antwort der Datenbank entweder:

"Zu ihrem Abfrageort liegen uns derzeit keine Meldungen über technische Störungen vor. Wenn sie eine melden möchten wenden sie sich bitte über 08001721212 an die Kundenhotline"

oder

"Derzeit liegt an ihrem Abfrageort eine Havarie vor. Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung, mit der gegen xy Uhr zu rechhnen ist. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten"

Im Hintergrund könnte diese Maske auf die gleiche Datenbank zugreifen die auch der Telefonsupport abruft. Die Suchergebnisse nochmal über einen Filter gejagt der wirklich nur das durchläßt was das gemeine Fußvolk zu interessieren hat. Im Extremfall halt nur 2 Möglichkeiten: Störung für eine abgefragte PLZ bekannnt: ja oder nein.

Wer ist für Updates verantwortlich? Genau die gleichen Leute die diese Datenbank jetzt auch schon füttern + aktuell halten.

5.) Sollte für einen Großkonzern eigentlich nicht das Problem sein. Wie gesagt, die nötige Datenbank existiert ohnehin + wird aktuell gehalten. Die nötige Webseite mit der Abfragemaske und dem nötigen Code für die SQL-Abfrage erstellt jeder IT-Praktikant zwischen Frühstück und Mittagspause. Bliebe nur noch ein Filter für die Suchergebnisse (oder noch besser direkt in der Abfrage, damit ein böswilliger Nutzer nicht schädlichen SQL-Code in die Maske eingeben kann), damit der gemeine User wirklich nur das zu sehen bekommt was ihn interessiert (zu interessieren hat): spinnt mein Handy oder liegt es an einer Netzstörung. Und um Fragen vorzubeugen: Nein, ich beherrsche Webseiten- und SQL-Programmierung nicht gut genug um mal eben eine Beispielseite zu coden....

6.) Dagegen kann ich nichts sagen. Evtl. rechtliche Probleme / Vorgaben kann ich als absoluter Laie schlicht nicht abschätzen. Damit muß sich die Rechtsabteilung beschäftigen.

Technisch wäre eine solche Abfragemaske also vermutlich recht einfach zu erstellen. Hätte auch den Vorteil daß Leute sich informieren können bei denen das Internet als einziger Kommunikationweg noch funktioniert.

Simone (Moderatorin) hat sich ja bereits zu Wort gemeldet. Vielen Dank schon mal dafür. Hoffen wir daß die Idee in der zuständigen Fachabteilung auf offene Ohren stößt. Falls ja, kann ich die Sache ja wohl als meine heutige gute Tat abrechnen

Allen Lesern noch einen schönen Abend / gute Nacht
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Moderatorin
Guten Morgen Rabe,

Habe bereits eine Rückmeldung aus der Fachabteilung erhalten.

Eine Umsetzung Ihres Vorschlags ist zur Zeit noch nicht angedacht.

Auch wenn wir Ihre Idee jetzt aktuell noch nicht weiterverfolgen können, werden alle Ideen thematisch erfasst. Die Häufung gleicher Inhalte bildet einen wichtigen Indikator für die Bedeutung. Jede Idee ist wichtig und bestätigt den Trend!

Somit sind wir auch weiterhin für Ideen und Anregungen dankbar.

Happy day !
Simone ( Moderatorin )
Alles Easy How To Hilfe !
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Giga-Genie
@Simone (Moderatorin): Danke für's Feedback, dann harren wir mal der Dinge, die da kommen könnten.

@Rabe: Bei meinen Punkten 1 bis 3 meinte ich eher, daß man das im Vorfeld bereits eingrenzen müßte. Ich kann mir vorstellen, daß selbst ein nur für wenige Minuten offline gehender Sendemast bereits erste Panikreaktionen bei einzelnen Usern, gefolgt von einem Anruf bei der 1212, nach sich zieht. Weil genau dann der eine alles entscheidende Anruf hätte getätigt werden müssen (den man seit ca. drei Monaten vor sich herschiebt).

Dazu bleibt noch die Frage, ob die entsprechende Abfrage für die Datenbank der 1212 oder auch die eventuelle Online-Abfrage mit Daten in Echtzeit "gefüttert" wird.

Nehmen wir an, daß eine Auszeit von bis zu xx Minuten nicht erfaßt wird, weil das Update der Datenbank nur alle xx plus 1 Minuten erfolgt. Dann rufen die User, die genau diesen einen alles entscheidenden Anruf nicht tätigen konnten, trotzdem bei der 1212 an, weil die Online-Abfrage nichts hergibt. Mit anderen Worten: Ein Teil des für die investierten Budgets ist sozusagen aus dem Fenster geworfen, weil der Anruf bei der 1212 trotzdem nicht vermieden werden konnte.


Ein allererster Schritt könnte auch sein, daß man auf User-Seite einfach mal akzeptiert, daß ein Mobilfunknetz (wie so ziemlich jeder andere technische Gegenstand auch) ab und zu gewartet werden muß und kürzere Auszeiten einfach mal (brutal formuliert) hinzunehmen sind. Nicht schön, aber bisweilen eben notwendig. An anderen Stellen werden Wartungsarbeiten komischerweise viel entspannter zähneknirschend akzeptiert.

Und alle User, die dies nicht hinnehmen können und konsequenterweise auch bei jeder Baustelle mit dazugehöriger Einschränkung im Verkehr sofort die zuständige Gemeinde, die Autobahnmeisterei oder das Bundesverkehrsministerium anrufen, sich beschweren und Gutschriften in Form von Tankgutscheinen oder Steuernachlässen fordern, mögen sich jetzt bitte melden.

Würden alle User dies akzeptieren und sich z.B. damit "abfinden", daß das Netz ausnahmsweise mal für xx Minuten nicht da ist (statt nach wenigen Minuten panisch-aggressiv die Kundenbetreuung zu stürmen), könnten die Anrufe bei der 1212 noch viel effektiver vermieden werden.

 


Ein Klick auf "Danke" tut nicht weh - ich sage schon mal "Dankeschee!"


Achtung, es folgt eine Signatur: Wenn überhaupt, dann jammern wir auf einem extrem hohen Niveau.

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Netzwerkforscher
Huhu,

Bei Arcor früher kam da immer eine Ansagen wenn mann die Hotline angerufen hatt. "Aktuell gibt es in ihren Einzugsbereich Technische Probleme. Wir Arbeitet bereits dran" oder so in der art.

Gruss
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Giga-Genie
Ich kann mir vorstellen, daß das im Festnetzbereich technisch einfach zu realisieren war/ist, da die Technik im Vergleich zu Mobilfunk vergleichsweise "einfach" ist...

 


Ein Klick auf "Danke" tut nicht weh - ich sage schon mal "Dankeschee!"


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Digitalisierer


Und alle User, die dies nicht hinnehmen können und konsequenterweise auch bei jeder Baustelle mit dazugehöriger Einschränkung im Verkehr sofort die zuständige Gemeinde, die Autobahnmeisterei oder das Bundesverkehrsministerium anrufen, sich beschweren und Gutschriften in Form von Tankgutscheinen oder Steuernachlässen fordern, mögen sich jetzt bitte melden.



Das ist mal ein genialer Einfall. Smiley (wütend) Ich quäle mich seit fast einem Jahr regelmäßig durch eine Baustelle auf einer Bundesstraße in der die offizielle "Fahr"bahn den Zustand eines schlechten Feldweges besitzt. Offiziell soll die Strecke im Herbst fertig sein. Bei dem Arbeitstempo der dort an den Tag gelegt wird frage ich mich immer im Herbst welchen Jahres. Smiley (zwinkernd) An wen kannn ich mich zwecks kostenloser Generalüberholung meines altersschwachen Vehikels wenden?
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Highspeed-Klicker
Stehen dort Hinweisschilder? Mal durchhacken durch die Krater, dann Gutachter, dann Geld (so die Schilder fehlen)
Das ist ein Vertrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag

Schon Mutti sachte: Immer erst lesen, dann unterschreiben.

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