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Unseriöse Geschäftspraktiken

ehem_Mitglied
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HÄNDE WEG VON KABEL DEUTSCHLAND! Mit diesem Post möchte ich alle potentiellen Kunden von Kabel Deutschland warnen, einen Vertrag mit dem Unternehmen einzugehen. Die Geschäftspraktiken von Kabel Deutschland sind unverschämt und höchst unseriös.
Wir haben im September bei Kabel Deutschland Internet und Festnetz bestellt. Nach zwei Monaten haben wir immer noch weder Telefon noch Internet zur Verfügung gestellt bekommen.
Nach unzähligen Telefonaten mit Kabel Deutschland und dem Partner Cabelway (der den Anschluss installieren soll), konnte ich dann endlich herausfinden, dass Kabel Deutschland in unserem Haus noch gar nicht verfügbar ist, dafür müssen erst noch Baumaßnahmen von Kabel Deutschland vorgenommen werden. Zum Zeitpunkt der Bestellung hieß es auf der Internetseite von Kabel Deutschland allerdings, dass für unsere Adresse Internet über Kabel Deutschland bereits verfügbar sei.
Das Ganze war bis dahin schon eine Frechheit, da ich von Kabel Deutschland Mitarbeitern zu Cabelway Mitarbeitern hin und her geschickt wurde. Mich hat dies ca. 3 Stunden am Telefon gekostet (mind. die Hälfte der Zeit davon verbrachte ich in der Warteschleife). Jeder Mitarbeiter hat mir eine andere Version erzählt. Ich wurde von der Service Hotline, zur Technik Hotline verbunden, wieder zurück, dann doch in die Vertragsabteilung, dann zur Vor-Vertragsabteilung… Bis am Ende der wohl einzig kompetente Mitarbeiter des Unternehmens doch noch herausfinden konnte, dass die Baumaßnahmen erst Mitte Dezember abgeschlossen werden können.
Da ich zu dem Zeitpunkt bereits über einen Monat auf die Bereitstellung warten musste und es für mich nicht in Frage kam nochmals weitere 1 ½ Monate auf meinen Internet Anschluss zu warten, schickte ich den meine Widerrufserklärung an Kabel Deutschland.
Doch Kabel Deutschland lehnte den Widerruf ab, mit der Begründung die 14-tägige Frist sei bereits abgelaufen.
Gemäß der AGBs von Kabel Deutschland beginnt die Frist allerdings nicht vor Vertragsabschluss, bzw. Eingang der Ware.
Der Vertag kommt erst durch die Bereitstellung der Leistung durch Kabel Deutschland zustande.
Zitat:
“Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung… (1)…jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger, (2)…jedoch nicht vor Vertragsschluss. (Der Auftrag erfolgte unter Verwendung von Fernkommunikationsmittel erfolgte
Zitat:
„Der Vertrag kommt erst dann zustande, wenn Ihr Anschluss aktiviert bzw. erfolgreich installiert wurde.“ (…dieser Satz ist sogar noch extra als rechtlicher Hinweis auf der Auftragsbestätigung vermerkt)
Da wir bis zum heutigen Tag von Kabel Deutschland weder Ware erhalten haben, noch der Anschluss aktiviert bzw. erfolgreich installiert wurde, ist definitiv noch keine Vertrag zustande gekommen, und somit ist auch die Widerrufsfrist noch nicht abgelaufen.
Auch nach Ausführlicher Darstellung des Sachverhalts hat Kabel Deutschland erneut den Widerruf abgelehnt.
Ich stehe nun OHNE Internet da. Kann keinen neuen Vertrag bei einem anderen Anbieter abschließen, solange Kabel Deutschland nicht meinen, mir rechtlich zustehenden, Widerruf bestätigt.
Ich werde mir nun Beratung bei der Verbraucherschutzzentrale einholen, um zu sehen, welche rechtlichen Schritte hier in Frage kommen.
Diesen Ärger möchte ich allerdings jedem ersparen und rate somit wirklich dringend von Kabel Deutschland ab.

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ehem_Mitglied
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Wo sind die Bauarbeiten denn notwendig? Existiert bereits Technik von KDG, wie HÜP oder HAV im Haus? Geht's "nur" um Verkabelung dahinter?
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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Naja, so wie ich das sehe sind weder HÜP geschweige denn ein HAV verfügbar.
Baumaßnahmen von KD deuten auch darauf hin.

dschwabenbauer schrieb:

Zum Zeitpunkt der Bestellung hieß es auf der Internetseite von Kabel Deutschland allerdings, dass für unsere Adresse Internet über Kabel Deutschland bereits verfügbar sei.

Es steht aber auch geschrieben das diese Auskunft nicht zu 100% richtig sein muß.

@dschwabenbauer. Das was du zitierst ist aus der Widerufsbelehrung.
Und wenn das tatsächlich mehr als 14 Tage her ist, hat KD Recht.

Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung… (1)…jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger, (2)…jedoch nicht vor Vertragsschluss.



Der Vertrag kommt erst dann zustande, wenn Ihr Anschluss aktiviert bzw. erfolgreich installiert wurde

Das auch aus der Widerufsbelehrung?
Woher ist dieser Passus?

Wenn tatsächlich weder die erforderliche Technik vorhanden ist, noch eine erfolgreiche Aktivierung des Anschlusses erfolgt ist, gebe ich dir Recht.
Der Vertrag ist schon alleine, mangels der erforderlichen Technik, nicht zustande gekommen.

Warte, wenn es auch fast ne Woche dauert, auf die Meldung eines MA des Serviceteams.

Um auf deine Eingangsbemerkung zurück zu kommen, diese Praktiken dürften so jeden Unternehmen anzulasten sein, welches in die Richtung geht.
Ich selber habe vor 14 Tagen einen Internet7Telefon Vertrag über KD abgeschlossen und es hat funktioniert.
Verallgemeinerungen helfen nicht weiter, weil dazu auch wie bei dir die spezielle Situation betrachtet werden muß.

mfg peter



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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Naja, so wie ich das sehe sind weder HÜP geschweige denn ein HAV verfügbar.
Baumaßnahmen von KD deuten auch darauf hin.

dschwabenbauer schrieb:

Zum Zeitpunkt der Bestellung hieß es auf der Internetseite von Kabel Deutschland allerdings, dass für unsere Adresse Internet über Kabel Deutschland bereits verfügbar sei.

Es steht aber auch geschrieben das diese Auskunft nicht zu 100% richtig sein muß.

@dschwabenbauer. Das was du zitierst ist aus der Widerufsbelehrung.
Und wenn das tatsächlich mehr als 14 Tage her ist, hat KD Recht.

Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung… (1)…jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger, (2)…jedoch nicht vor Vertragsschluss.



Der Vertrag kommt erst dann zustande, wenn Ihr Anschluss aktiviert bzw. erfolgreich installiert wurde

Das auch aus der Widerufsbelehrung?
Woher ist dieser Passus?

Wenn tatsächlich weder die erforderliche Technik vorhanden ist, noch eine erfolgreiche Aktivierung des Anschlusses erfolgt ist, gebe ich dir Recht.
Der Vertrag ist schon alleine, mangels der erforderlichen Technik, nicht zustande gekommen.

Warte, wenn es auch fast ne Woche dauert, auf die Meldung eines MA des Serviceteams.

Um auf deine Eingangsbemerkung zurück zu kommen, diese Praktiken dürften so jeden Unternehmen anzulasten sein, welches in die Richtung geht.
Ich selber habe vor 14 Tagen einen Internet/Telefon Vertrag über KD abgeschlossen und es hat funktioniert.
Verallgemeinerungen helfen nicht weiter, weil dazu auch wie bei dir die spezielle Situation betrachtet werden muß.


mfg peter
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Hägar
Netzwerkforscher
@dschwabenbauer:
Ein Beitrag hätte genügt!
https://www.kunden-kabeldeutschland.de/questions/unseriose-geschaftspraktiken--2
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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Ich glaube, hier werden einige Dinge wild vermischt. Aber die Verbraucherschützer haben ja dann alle Unterlagen vorliegen und können besser beurteilen, ob tatsächlich noch eine Widerrufsmöglichkeit besteht. Ich glaube es nicht. Allerdings kann es auch sein, dass die communtiy-MA auf Grund der fehlerhaften Angaben eine Kulanzlösung in die Wege leiten können.
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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Sollte kein HÜP und nicht mal eine Zuleitung vorhanden sein, dürfte ein Widerruf noch möglich sein. Auch wenn es sicher auf Kulanz geschieht. Ein Vertrag wäre ja so nicht ohne weiteres möglich.
Sollte aber ein HÜP vorhanden sein, sehe ich auch schwarz, denn die Leitung im Hause ist zunächst mal nicht Aufgabe von KDG.
Sollte wirklich überhauptnichts vorhanden sein, könnte das ganze aber auch noch teurer werden als gedacht, denn dann sind ja die 999€ Pauschle fällig...wenn ein Anschluss noch gewollt ist.
In jedem Fall werden wir "normalsterbliche" das hier nicht klären können, fürchte ich...
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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Peter65 schrieb:
Das was du zitierst ist aus der Widerufsbelehrung.
Und wenn das tatsächlich mehr als 14 Tage her ist, hat KD Recht.

Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung… (1)…jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger, (2)…jedoch nicht vor Vertragsschluss.


Der Vertrag kommt erst dann zustande, wenn Ihr Anschluss aktiviert bzw. erfolgreich installiert wurde

Das auch aus der Widerufsbelehrung?
Woher ist dieser Passus?


@Peter Warum soll da KD recht haben???
Ich habe nur eine Auftragsbestätigung erhalten, keine Ware (siehe Punkt 1). Die 14 Tage sind lt. Gesetzgeber dazu gedacht, dass man das bestellte Produkt testen kann und dass geht sehr schwer, wenn man nur die Auftragsbestätigung hat und keine Geräte (geschweige denn Anschluss).

Und der o.g. Passus steht auf der 2. Seite der Auftragsbestätigung. Siehe Anhang.

Ob HÜP, HAV oder sonstige technische Einrichtung vorhanden ist, sollte KD klären. Im Haus (Mehrfamilienhaus) gibt es Kabelfernsehen. Wenn ich operiert werden soll, muss ich auch nicht dem Arzt sagen wo er schneiden soll.
Ich empfinde es als Unverschämtheit, dass ich von der KD Kundenhotline aufgefordert wurde, bei der Hotline eines Subunternehmers (Cableways) anzurufen um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Ich sol die Kommunikation zwischen KD und ihren Subs übernehmen? (Das ist dann wohl richtiges Outsourcing). Aber darum geht es nicht mehr.


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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Ob die Widerrufsmöglichkeit dazu gedacht ist, etwas auszuprobieren, ist bei Dienstverträgen (und um einen solchen handelt es sich hier, du "kaufst" ja nichts) schon fraglich. In erster Linie ist dieses Recht dem Verbraucherschutz zuzurechnen, und soll es dem Kunden ermöglichen, "vorschnell" oder "in besonderen Situationen" Verträge zu widerrufen. Deshalb gibt es dieses Recht ja auch nicht immer und hättest du die Unterschrift in einem KDG-Laden unter das Papier gesetzt, gäbe es überhaupt kein Widerrufsrecht. Aber am besten gehst du wirklich zum Verbraucherschutz, und läßt dich zu einer rechtsberatung vermitteln. Kostet womöglich etwas, aber dann bist du klüger.
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ehem_Mitglied
Forum-Checker
Es ist in diesem Fall eigentlich egal wie die genaue Definition seitens des Gesetzgebers für das Widerrufsrecht lautet und warum es eingeführt wurde.

Tatsachen:
- Vertrag übers I-net bestellt (Fernkommunikationsmittel) ) => 14 Tage Rückgaberecht nach Lieferung/erfolgter Leistung.
- Erst bei erfolgter Leistung/Warenlieferung Vertragsschluss.
- Seitens KD ist keine Leistung erfolgt (Zustellung einer Auftragsbestätigung ist nicht als Leistung anzusehen), d.h. es erfolgte auch kein Vertragsschluss. Die AGBs und die "Rechtsbelehrung" im Anhang sind da eindeutig.

Hier von Kulanz seitens KD zu sprechen ist fast schon lächerlich.
(Wikipedia: Kulanz bezeichnet allgemein ein Entgegenkommen zwischen Vertragspartnern NACH Vertragsabschluss und damit einen Rechtsverzicht.)

Als kulant kann man höchstens die Tatsache nennen, dass der Threadstarter die Sache noch nicht dem Anwalt übergeben hat.
Da würde ich sogar ohne Anwalt vor Gericht ziehen (ohne juristische Ausbildung).

@ berlin69er
Als Angstmacher irgendwelche Pauschalen von 999 EUR zu nennen, ist überflüssig, denn eine Geschäftsbeziehung mit KD ist offensichtlich nicht mehr erwünscht.

Just my two cents
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