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Samsung Galaxy S2 - Display defekt?!
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Netzwerkforscher
"Nacherfüllung bedeutet, dass der Verkäufer die mangelhaft gelieferte Sache entweder repariert (Nachbesserung) oder eine neue Sache liefert (Nachlieferung).

Liegen die Voraussetzungen des Nacherfüllungsanspruches vor, so hat der Käufer die Wahl, ob er Nachbesserung oder Nachlieferung einer mangelfreien Sache verlangt, es sei denn, dass dies unverhältnismäßig wäre (§ 439 Abs. 3 BGB).

Grundsätzlich ist der Käufer an seine Wahl nicht gebunden, solange der Verkäufer noch nicht nacherfüllt hat."

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nacherf%C3%BCllung

So wie ich es nun verstanden habe, gibt es also keinen Anspruch auf Nacherfüllung, weil kein defektes Gerät geliefert wurde. (War ja erst nach vier Tagen kaputt).

Möchte mal wissen, was der Ritter dazu meint.
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Smart-Analyzer
Zwar Wikipedia, aber soweit zutreffend.

Suche mal im BGB nach der von mir angegebenen Quelle § 439 ff., weiß jetzt nicht genau wo und nicht die genaue Formulierung, ich vermute irgendwo danach unter Beweislastumkehr. Da steht sinngemäß, dass bei einem auftretendem Mangel innerhalb der ersten 6 Monate vermutet wird, dass der Mangel bei Übergabe bereits vorlag. Es sei denn, es ist mit der Art des Mangels unvereinbar. Die Beweislast trägt hierbei während dieser 6 Monate der Verkäufer! Das heißt eine offensichtliche Beschädigung des Displays durch äußere Einwirkung fällt natürlich nicht hierunter, bspw. eine Zersplitterung oder Reifenspuren am Rest des Geräts, das ist klar. Ein plötzlicher Ausfall des Displays hingegen sehr wohl.
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Netzwerkforscher

Bitte korrigiert mich wenn ich etwas übersehe aber die oben genannte Wahl trifft zwar der Verbraucher, jedoch könnte diese Wahl verweigert werden sollte es aus Sicht des Händlers zu aufwands-/kostenintensiv etc sein. Dieser kann sich somit die Chance einräumen, den Mangel zunächst zu beseitigen. Sollte die Mangelbeseitigung 3x nicht geglückt sein muss er eine Neulieferung durchführen. So mein ich das mal gelernt zu haben Smiley (überglücklich)


Das trifft aber meines Erachtens bei einem 4 Tage alten Telefon mit defektem Display und der daraus folgenden Unnutzbarkeit nicht zu, schon gar nicht, wenn VF das Gerät ganz regulär im Sortiment führt. Welche unverhältnismäßigen Kosten sollen da entstehen?


Naja ich bin mal davon ausgegangen das einfach die beiden Kostensituationen verglichen würden, sprich ist es teurer das Handy reparieren zu lassen oder übersteigt der "Neuhandywert" die Reperaturkosten sichtlich, sodass es für ihn billiger wäre eine Reparatur durchzuführen. Aber ich verstehe was du meinst und nehm es gern so auf, bin ja noch jung und lernfähig Smiley (Zunge)
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Netzwerkforscher
Zwar Wikipedia, aber soweit zutreffend.

Suche mal im BGB nach der von mir angegebenen Quelle § 439 ff., weiß jetzt nicht genau wo und nicht die genaue Formulierung, ich vermute irgendwo danach unter Beweislastumkehr. Da steht sinngemäß, dass bei einem auftretendem Mangel innerhalb der ersten 6 Monate vermutet wird, dass der Mangel bei Übergabe bereits vorlag. Es sei denn, es ist mit der Art des Mangels unvereinbar. Die Beweislast trägt hierbei während dieser 6 Monate der Verkäufer! Das heißt eine offensichtliche Beschädigung des Displays durch äußere Einwirkung fällt natürlich nicht hierunter, bspw. eine Zersplitterung oder Reifenspuren am Rest des Geräts, das ist klar. Ein plötzlicher Ausfall des Displays hingegen sehr wohl.



§ 476 Beweislastumkehr
Zeigt sich innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel, so wird vermutet, dass die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar.


Welches die Aussage nur unterstützen soll das grundsätzlich der Verkäufer in den ersten sechs Monaten beweisen muss das der Mangel bei Sachübergabe noch nicht vorhanden war, danach geht die Beweislast auf den Käufer über.
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