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Vertrag ungewollt verlängert nach Vertragsübernahme (Mobilfunk)
TobiasF2
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Hallo,

ich habe den Vertrag meiner Frau auf mich überschreiben lassen. Der Vertrag war zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt (Ende 2020). Nach der erfolgreichen Vertragsübernahme ist die Mindestlaufzeit auf einmal bis 2022. Das war so nicht gewollt. Was kann ich hier machen?

Danke und viele Grüße

Tobias

7 Antworten 7
ThomasE
SuperUser
SuperUser

@TobiasF2 

 

in dem Formular der Vertragsübernahme steht folgendes, siehe Anhangübernahme.jpg

"Macht immer das Beste aus der jeweiligen Situation !"

Danke @ThomasE für die Antwort. Allerdings habe ich ja aufgrund der geringen Restlaufzeit gar nicht mehr die Chance eine erneute Kündigung fristgerecht einzureichen... Das finde ich schwierig.

@TobiasF2 


@TobiasF2  schrieb:

Allerdings habe ich ja aufgrund der geringen Restlaufzeit gar nicht mehr die Chance eine erneute Kündigung fristgerecht einzureichen... Das finde ich schwierig.


Was war denn das Ziel dieser Vertragsübernahme?

 

Du möchtest den Vertrag auch als neuer Vertragsinhaber kündigen? Wieso dann in diesem Zusammenhang überhaupt diese Übernahme, wenn anscheinend es nicht das Ziel war, mit diesem Vertrag weiter Kunde bei Vodafone zu bleiben und den Vertrag ggf. in einem anderen Tarif weiterzuführen? Nur dann macht eine Vertragsübernahme generell und insbesondere so kurz vor Ende überhaupt Sinn. 

 

Mit der Vertragsübernahme bleibt die ursprüngliche Mindestlaufzeit erhalten. Nur wenn es nach/mit der Übernahme oder danach Tarifänderungen gibt, startet die 24 monatige Mindestlaufzeit ggf. neu. Ansonsten bleibt es nach mit der Übernahme per Unterschrift akzeptierten Löschung der Kündigung bei der automatischen Verlängerung von 12 Monaten. Ist das bei dir der Fall, wird das Datum sicherlich noch angepasst.

 

Ansonsten hätte alternativ einfach der gekündigte Vertrag zum Vertragsende auf Callya umgestellt werden und dann eine kostenlose Übernahme der Callya Sim erfolgen können. Anschließend kann die Rufnumme in Callya verbleiben oder jederzeit auch wieder in einen Laufzeitvertrag gewechselt werden oder die Rufnummer portiert werden.

@ttwa2011 

 

Ziel war es, dass der Vertrag auf meinen Namen läuft, damit die Nummer in eine Telekom Family Card portiert werden kann. 

Was ich an der Sache schwierig finde, ist dass es unmöglich ist eine fristgerechte Kündigung erneut auszusprechen, da der Vertrag unter 3 Monaten Restlaufzeit hat. Das ist für mich eine Vertragsverlängerung durch die Hintertür und muss wohl so beabsichtigt sein, um Kunden gegen ihren Willen zu halten.

@TobiasF2 


@TobiasF2  schrieb:

@ttwa2011 

Ziel war es, dass der Vertrag auf meinen Namen läuft, damit die Nummer in eine Telekom Family Card portiert werden kann. 

Dann war das einfach der falsche Weg. Im Normalfall kann ein Provider auch mit abweichendem Vertragsinhaber eine Rufnummer bis zu 90 Tage nach Vertragsende portieren. Im umgekehrten Fall geht dass z.B. bei Vodafone problemlos.

 

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Rufnummernmitnahme.jpg

Wenn dies bei deinem neuen Anbieter, wieso auch immer, nicht der Fall sein sollte, hättest du den gekündigten Vertrag einfach auf Callya umstellen müssen, anschließend die Callya Karte auf dich kostenlos übernehmen und dann die Portierung veranlassen müssen.

 


@TobiasF2  schrieb:

Was ich an der Sache schwierig finde, ist dass es unmöglich ist eine fristgerechte Kündigung erneut auszusprechen, da der Vertrag unter 3 Monaten Restlaufzeit hat. Das ist für mich eine Vertragsverlängerung durch die Hintertür und muss wohl so beabsichtigt sein, um Kunden gegen ihren Willen zu halten.


Das kann ich so nicht nachvollziehen. Eine Vertragsübernahme, wie du sie gemacht hast, macht man bei weniger als 3 Monaten Vertragslaufzeit im Normalfall nur, wenn man einen Vertrag weiterführen möchte. Ansonsten kann logischerweise keine erneute Kündigung ausgesprochen werden. Durch die Hintertür ist hier sicherlich nichts. Die Rücknahme steht genau so im Übernahmeformular und wurde per Unterschrift akzeptiert. Das macht so auch Sinn, denn der neue Kunde entscheidet selbst über eine Kündigung. Das auch hier die Kündigungsfristen einzuhalten sind, erklärt sich, denke ich, von selbst. Mache ich die Übernahme vor dem Ablauf der Kündigungsfrist, ist eine erneute Kündigung möglich, ansonsten erst wieder zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach Ablauf der 12 monatigen Verlängerung.

 

 

@ttwa2011 

Mir ist schon klar, dass der Satz auf dem Übernahmeformular genau das aussagt. Einen Preis für Transparenz gewinnt Vodafone hiermit aber sicher nicht. Das ist ein sehr kleingedruckter Satz in einem 10-seitigen Dokument, der extrem große Wirkung entfaltet. Von daher trifft meine Formulierung "durch die Hintertür" schon ganz gut den Sachverhalt. Zumal diese Tatsache (dass die Kündigung entfällt) sonst NIRGENDS im Formular zu finden ist.

@TobiasF2 


@TobiasF2  schrieb:

@ttwa2011 

 Das ist ein sehr kleingedruckter Satz in einem 10-seitigen Dokument, der extrem große Wirkung entfaltet. Von daher trifft meine Formulierung "durch die Hintertür" schon ganz gut den Sachverhalt. Zumal diese Tatsache (dass die Kündigung entfällt) sonst NIRGENDS im Formular zu finden ist.


Es steht direkt im Abschnitt ". Unterschrift des bisherigen Vertragspartners" über dem Unterschriftsfeld. Das liest man im Normalfall, wenn man dafür unterschrieben soll, oder?Smiley (zwinkernd)

 

Ich hoffe, dir ist trotzdem klar, dass so oder so für dein Anliegen die Vertragsübernahme der Fehler war und das Formular so auch das falsche.

 

Ich weiß ja nicht ob das deine eigene Idee war oder nicht. Normal hättest du einfach den Vertrag gekündigt beendet und dein neuer Anbieter hätte innerhalb von 90 Tagen portieren können. Hättest du zuvor hier gefragt, wie du dein Anliegen der Portierung lösen kannst, hätte man dir das hier sicherlich genau so erklärt.