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Ungewollt 19 anstelle 1 Vertrag wegen offensichtlichem Fehler im Antrag
Wolf701
Smart-Analyzer

Hallo,

 

Ich habe ein sehr kurioses und sehr komplexes Problem mit einem Vodafone Mobilfunkvertrag für Business Kunden. Kurz zum Hintergrund. Ich wollte über meinen neuen Arbeitgeber einen neuen Red Business Spezial Vertrag abschließen. Da ich aber kein neues Handy benötigte wollte ich eine SIM only Lösung, welche ich leider online nicht abschließen konnte weil der link mich immer wieder zur Handyauswahl führte. Ich habe dann kurzerhand den online Shop angerufen und bin dort auf eine sehr Nette Dame gestoßen die mir alles versprochen hat was ich wollte. Gewünscht war ein(1) neuer Businessvertrag mit einer(1) Rufnummer Portierung und nach Möglichkeit einer Multi SIM für Zwei bestehende Geräte (iPhone und iPad). Eine Anforderung war das ich die Sim Karte sehr schnell benötigte weil eine Dienstreise bevor stand. Im Online Shop wurde mir höflich zugesagt dass das alles klappt und das man die SIM umgehend nach Vertragsunterzeichnung an mich raus schicken würde. Tarif und Angebot wurde mir per e-mail bestätigt. Soweit so gut.

 

Da es sich allerdings um einen Businessvertrag handelte musste das Angebot nochmals auf den Firmennamen ausgestellt werden. Das hat soweit auch alles reibungslos geklappt. Der Vertrag wurde dann leider nicht in englischer, sondern in deutscher Sprache zugesandt, was ein Problem war denn der Zeichnungsbefugte CFO ist Franzose und hat seinen Sitz in Paris. Mir wurde dann erklärt das sei leider nicht möglich und die Person müsse den Vertrag dann halt so unterzeichnen. Über die ganze Zeit der Kommunikation mit der Online Shop wurde immer nur über eine Rufnummer und eine Portierung gesprochen. Der Vertrag wurde dann unterzeichnet und ich habe mich umgehend erkundigt wann die Sim geliefert wird. (das war am 01.05.2017). Man hat mir dann in den folgenden 2 Tagen immer wieder versichert ich solle mir keine Sorgen machen, die SIM sei schon auf dem Postweg und müsse jeden Tag bei mir eintreffen. Zudem sollte ich eine Versandbestätigung per e-mail bekommen, welche ich aber nie erhalten habe. Dann am 3. Tag war plötzlich völlige Funkstille... Bei Anrufen im Online Shop war die zuständige Person entweder nicht da, oder im Gespräch, oder der Vorgang zeigte keine update und auf E-mail Anfragen wurde nicht mehr reagiert. Wie Sie vermutlich erraten können ist die SIM nicht mehr rechtzeitig vor meiner Geschäftsreise eingetroffen und ich musste am 07.05.2017 ohne meine neuen Firmenvertrag nach Neuseeland reisen. Das war allerding das geringste Problem. Ich haben dann immer wieder meine Kontaktperson im Online Shop angeschrieben und um Antwort bzw. Rückruf zum Status der SIM Karte gebeten, jedoch nie mehr eine Antwort erhalten.

 

Bis zum 16.05.2017! An dem Tag wurde ich über unser Büro in Berlin informiert das 19 (in Worten neunzehn) SIM Karten mit 19 Einzelverträgen und 19 Mobilfunknummern angekommen seinen! Wir haben natürlich sofort (am selben Tag!) versucht jemanden bei Vodafon zu erreichen, jedoch konnte uns niemand helfen weil wir zu diesem Zeitpunkt weder den Firmen-Rahmenvertrag im Original, noch eine Kundennummer, noch einen Login oder sonst etwas hatten mit dem Vodafone etwas hätte anfangen können... auch einen personal Agent gab es noch nicht... Lediglich 19 ungewollte SIM Karten, eine Order Nummer, eine Lieferschein Nummer und die Referenz aus der E-mail vom Online Shop waren uns zu diesem Zeitpunkt bekannt! Ich habe dann von Neuseeland aus versucht meine Kontaktperson vom Online Shop zu kontaktieren. Nach über 40 Minuten Wartezeit! und mehrfachem hin und her verbinden wurde mir von der dann nicht mehr so netten Dame kurz mitgeteilt, es hätte alles so seine Richtigkeit und Sie sei für alles weitere nicht mehr zuständig, auf Wiederhören! Am 18.05.2017 kamen dann auch die mit separater Post versandten Pin Codes für die 19 Karten an!

 

So, jetzt nur mal zum Verständnis: Am 01.05.2017 wurde (leider) ein Vertrag unterzeichnet mit einem offensichtlichen Fehler, nämlich 19 anstelle von nur einer Rufnummer. Leider wurde das von uns übersehen. Jedoch war der Antrag offensichtlich falsch denn auf der Seite zwei des Antrages war wiederum richtigerweise nur EINE SIM only (und keine 19!) beim entsprechenden Tarif aufgeführt. Anstatt sich jedoch mir/dem Kunden in Verbindung zu setzen hat man seitens Vodafone Online Shop den Fehler stillschweigend ignoriert und ist unseren penetranten Versuchen zur Kontaktaufnahme sogar bewusst aus dem Weg gegangen. Die Auslieferung der 19 SIM Karten erfolgte dann auf den Tag genau 14 Tage nach Vertragsunterzeichnung! Warum wohl?

Eine wiederum sehr freundliche Dame vom nun Vodafone Support hatte daraufhin meiner Kollegin aus Berlin am 19.05.2017 verbal die Stornierung der 18 offensichtlich zu viel georderten Verträge bestätigt. Diese habe Sie online im System storniert und lediglich eine Rufnummer freigeschaltet. Am 23.05.2017 kam dann eine Rechnung mit einem negativen Betrag, was von meiner Kollegin als Bestätigung der Stornierung gesehen wurde.

 

Davon abgesehen dass die gelieferte SIM Karte keine nano-SIM (oder wie angepriesen grundsätzlich eine dreifach SIM!) war sondern lediglich eine micro-Sim war nur ein kleines weiteres Randproblem. Im Glauben nun sei alles im Ordnung habe ich mich dann um die Protierung meiner bisherigen Nummer gekümmert und war nun auch endlich am 23.05.2017 erstmals in Kontakt mit unserem persönlichen Kundenbetreuer. Dort wurde mir dann am 24.05.2017 mitgeteilt dass ich zur Lösung des Problems zunächst die online Registrierung abschließen müsse, was jedoch nicht ging da uns das Firmenkennwort aufgrund der noch immer nicht vorliegenden Vertragsunterlagen nicht bekannt war. Aussage, das dauert ca. 5 bis 6 Wochen! Nach einer Schriftlich eingereichten Kennwortänderung beim Personal Agent konnte wir uns dann endlich einloggen und die Portierung initiieren. Stopp, das ging ja nicht mehr weil die Dame von Online Shop mich falsch informiert hatte und die Portierung nicht wie besprochen berücksichtigt hatte! Also, ein weiteres Problem! Bei diesem ganzen Chaos ist dann jedoch unserem „neuen“ Kundebetreuer am 26.05.2017 aufgefallen dass die angeblich Stornierten und nichtbenötigten 18 Verträge gar nicht wie zugesagt und versprochen storniert waren, sondern noch immer aktiv!!!! Am 29.05.2017 wurde ich von unserem Kundenberaten darüber informiert das er nun den Antrag vom Online Shop bekommen habe und ihm aufgefallen sei das man auf der Seite zwei die maschinell eingetragene 01 SIM only handschriftlich in 19 abgeändert hätte! (Im Übrigen eine klarer Tatbestand der Urkundenfälschung und ***). Am 30.05.2017 wurden uns dann mitgeteilt das Vodafone nun entgegen früherer Zusagen und schriftlicher Bestätigungen der Stornierung der ungewollten Verträge nicht mehr zustimmen könne. Die Gutschrift könne man ich allerding auch nicht erklären.

Natürlich wurde noch am selben Tag schriftlich widersprochen und gekündigt. Ich/wir sind nach wie vor an einer kulanten und gütliche Einigung interessiert und möchten auch nach wie vor einen Vertrag, für eine Rufnummer und eine Portierung abschließen.

 

Wer von Vodafone kann hier helfen?

19 Antworten 19
Gelöschter User
Nicht anwendbar
Ich habe mir das Durchlesen des Romans erspart, weil ohne Einsicht in das Kundenkonto eine Klärung nicht möglich ist. Gestolpert bin ich allerdings hierüber:
Am 01.05.2017 wurde (leider) ein Vertrag unterzeichnet mit einem offensichtlichen Fehler, nämlich 19 anstelle von nur einer Rufnummer. Leider wurde das von uns übersehen.
In diesem Zusammenhang finde ich es sehr fragwürdig, dem Vertragspartner strafrechtlich relevantes Handeln zu unterstellen. 
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Wolf701
Smart-Analyzer

Dann hätten Sie lieber die Details lesen sollen! Ich habe nicht ohne Grund geschrieben es ist komplex. Es ist wohl richtig das der Antrag 19 Verträge auf Seite 1 zeigte und dies von der zu unterzeichnenden Person schlichtweg übersehen wurde. (Franzose, des englischen mächtig aber leider von Vodafone trotz Nachfrage keine englische Vertragsausführung möglich)

 

Fehler passieren! Als der Fehler jedoch aufgefallen war (nach erhalt der Sim Karten und exact 16 Tage nach Unterzeichnung) wurde umgehend Kontakt zu Vodafone aufgenommen und auf den Fehler hingewiesen. Es wurde uns immer zugesichert man kümmere sich darum und man bekomme das geregelt, denn es sei ja offensichtlich dass wir nur einen Vertrag mit einer Rufnummerportierung wollten.

 

Fakt ist, des Antragsformular welches von der Firma im original unterzeichnet wurde zeigt auf Seite 2 eindeutigdie Anzahl "01 Sim only" beim vereinbarten Tarif. Dieses Antragsformular (Dokument) wurde von irgendeiner Person im nachhinein handschriftlich verändert, und die 01 auf 19 abgeändert!

 

Ergo ist irgendjemandem bei Vodafone, dem Online Shop, oder der zuständigen Abteilung aufgeffallen das etwas nicht stimmt oder zumindest unklar ist. In diesem Falle sehe ich es als Pflicht eine Rücksprache mit dem Kunden zu halten und hätte dies auch so erwartet. Insbesondere da ich ohnehin täglich und schon beineahe pentrant versucht habe kontakt zum Online Shop und der mir bekannten Person kontakt aufzunehemen und um Rückruf bzw. Antwort gebeten habe.

 

Fakt ist auch, das die SIM entgegen des ursprünglichen versprechens nicht innerhalb weniger Tage (laut Vodafone kein Problem!), sondern exakt nach Ablauf einer 14 Tage frist versandt wurden. Die Frage die sich hier im Nachhinein ganz klar stellt ist warum wurde die Aslieferung so lange verzögert obwhol eine sofortige und schnellstmögliche Auslieferung und Zustellung gewünscht und zugesagt war? Warum hat man innerhalb dieser 14 Tage auf keine meiner Anfragen und Rückrufwünsche beim Online Shop reagiert?

 

Ich möchte nichts unterstellen, ich möchte Klarheit und eine Lösung!

Eine Lösung für einen Vertrag mit einer Rufnummerprotierung!

 

Sie können sich gerne die Details im Kundenkonto ansehen.

Bitte teile Sie mir mit welche Informationen Sie hirfür benötigen und wie ich Ihnen diese zukommen lassen soll. 

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Der Ritter
Giga-Genie

@Wolf701 schrieb:

(Franzose, des englischen mächtig aber leider von Vodafone trotz Nachfrage keine englische Vertragsausführung möglich)


Es besteht auch keinerlei Verpflichtung für ein deutsches Unternehmen, Vertragsunterlagen in einer anderen als der Unternehmenssprache (hier also deutsch) zur Verfügung zu stellen.  Das sollte man bei diesem "Vorwurf" bedenken.  Und sicher hätte jemand, der des Deutschen und der Sprache des CFO mächtig ist, hinzugezogen werden können.

 

 


@Wolf701 schrieb:

Sie können sich gerne die Details im Kundenkonto ansehen.

Bitte teile Sie mir mit welche Informationen Sie hirfür benötigen und wie ich Ihnen diese zukommen lassen soll. 


Superuser sind keine Mitarbeiter von Vodafone und können daher mit Ihren Daten sehr wenig (um nicht zu sagen nichts) anfangen.  Da müssen Sie wenn, dann bitte auf einen Moderator warten.

 

 


Ein Klick auf "Danke" tut nicht weh - ich sage schon mal "Dankeschee!"


Achtung, es folgt eine Signatur: Wenn überhaupt, dann jammern wir auf einem extrem hohen Niveau.

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Wolf701
Smart-Analyzer

Ja, das ist schon richtig, und wie schon gesagt, Fehler passieren und es wurde schlichtweg übersehen.

Nichts desto trotz hat irgendjemand bei entweder Vodafone oder deren Partnern ein unterzeichnetes Vertragsdokument nachträglich und ohne Rücksprache mir dem Kunden manipuliert!

 

Das ist nunmal FAKT!

 

Aussage von Vodafone heute von vor 20 minuten: "Man verstehe und glauben das es nicht unsere Absicht war 19 Verträge abschließen zu wollten, aber sie seien nunmal unterzeichnet und eine kullante Regelung oder Stornierung wäre für Vodafone ein zu hoher finanzieller Verlust!".

 

DAS SAGT DOCH ALLES!!!!!!!!!!

 

Bildauszug des original Antrages:

Capture original signed page 2 on contract.JPG

Bildauszug des manipulierten Antrags:

Capture Vodafone modified page 2 on contract.JPG

Noch Fragen?

-Pitt
IOT-Inspector

01 in 19 ändern fällt auch Franzosen auf. die haben keine anderen Zahlen.

Userban wg. wiederholter Missachtung der Forenregeln. Gruß, das Mod-Team

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Gelöschter User
Nicht anwendbar

@Wolf701 schrieb:

Nichts desto trotz hat irgendjemand bei entweder Vodafone oder deren Partnern ein unterzeichnetes Vertragsdokument nachträglich und ohne Rücksprache mir dem Kunden manipuliert!n


 

Sie haben doch geschrieben,"Am 01.05.2017 wurde (leider) ein Vertrag unterzeichnet mit einem offensichtlichen Fehler, nämlich 19 anstelle von nur einer Rufnummer. Leider wurde das von uns übersehen."

Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Sie die 19 nicht auch auf Seite 2 übersehen haben? Und vor allen Dingen, wie wollen Sie beweisen, dass diese Änderung erst nach Unterzeichnung vorgenommen wurde? Also, wie geschrieben, ich wäre sehr vorsichtig mit Behauptungen, die Straftatbestände unterstellen.

Nicht dass Sie sich plötzlich dem Vorwurf nach § 186 StGB ausgesetzt sehen

Gibt es denn in Ihrem Unternehmen keine Rechtsabteilung, die sich um derartiges kümmern kann? Denn so ganz geschickt wurde hier nicht vorgegangen.

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Wolf701
Smart-Analyzer

@-Pitt schrieb:

01 in 19 ändern fällt auch Franzosen auf. die haben keine anderen Zahlen.


Stimmt auffallen.

Der Franzose hat ja auch den Antrag mit "01" unterschrieben!!!!

Die "19" wurden nach der Unterzeichnung und ohne weitere Unterschrift des Franzosen abgeändert!!!

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Wolf701
Smart-Analyzer

@El_Cid schrieb:

@Wolf701 schrieb:

Nichts desto trotz hat irgendjemand bei entweder Vodafone oder deren Partnern ein unterzeichnetes Vertragsdokument nachträglich und ohne Rücksprache mir dem Kunden manipuliert!n


 

Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Sie die 19 nicht auch auf Seite 2 übersehen haben? Und vor allen Dingen, wie wollen Sie beweisen, dass diese Änderung erst nach Unterzeichnung vorgenommen wurde?


Disen Beweis können wir zum Glück eindeuting erbringen!  

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Gelöschter User
Nicht anwendbar

Asche auf mein Haupt! Jetzt habe ich erst gesehen, dass es sich um zwei unterschiedliche Dokumente handelt. Sorry! Aber das macht die Sache nicht einfacher und entwickelt sich langsam zu einem juritischem Problem.

Es wurde ein Antrag gemacht, den VF angenommen hat. Also wäre ein Vertrag zustandegekommen.

Nun wich aber die vertragsannahme vom  Antrag ab und ist deshalb als neuer Antrag zu werten.

(§ 150 Abs. 2 BGB: Eine Annahme ...oder sonstigen Änderungen gilt als Ablehnung verbunden mit einem neuen Antrag.)

Und nun wird dieser Antrag irrtümlich unterschrieben.

Frage: Ist die Unterschrift die rechtsgültige Annahme des Angebots durch VF? (vergl. § 151 BGB)

Und da käme jetzt der RA ins Spiel!

Vielleicht gibt es aber einen Moderator, der eine Lösung auch so findet.

 

 

P.S. Den Vorwurf der Urkundenfälschung würde ich trotzdem nicht machen. Aber das ist ein anderes Thema

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