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Lösung

Hauptkarte gekündigt, Partnerkarte(n) anscheinend nicht, Vertrag verlängert
scootec
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer
Hallo zusammen,

ich wende mich an euch, weil ich ein Problem habe und ich in dem forum schon häufiger von ähnlichen Problemen gelesen habe, jedoch von keine möglichen Lösungsansätzen. Ich habe meinen Tarif, der insgesamt drei Karten beinhaltet, bereits im November 2016 gekündigt. Ich dachte, dass damit alles geregelt sei und alle Karten damit gekündigt seien. Vor kurzem rief mich die Vodafone Hotline an, was mit dem Verträgen gesehene soll, "attraktivere" Pakete wurden mir angeboten. Ich sagte, dass der Vertrag gekündigt sei und im August 2018 ausläuft. Der Mitarbeiter sagte mir dann, dass lediglich die Hauptkarte gekündigt sei, die anderen nicht und nun um 1 Jahr verlängert wurden. Ich war natürlich nicht amused, zumal jeden Monat ein Betrag abgebucht wird. So ist es auch logisch eine Kündigung auszusprechen. Meiner Ansicht nach. Gibt's da eine Möglichkeit doch noch aus der Verlängerung heraus zu kommen? Habt ihr irgendwelche Ideen für mich?

Vielen Dank schon mal im voraus
scootec
11 Antworten 11
ThomasE
SuperUser
SuperUser

@scootec

 

Du hast eine Kundennummern wo es drei Karten/Rufnummern für gibt. Bei der Kündigung solltest/

musst Du erwähnen das alle mit der Rifnummer xyz gekündigt werden sollen.

Woher soll Vodafone wissen ob alle oder nur eine Karte gekündigt werden soll.

"Macht immer das Beste aus der jeweiligen Situation !"
Der Ritter
Giga-Genie
Giga-Genie

@scootec@  schrieb:
So ist es auch logisch eine Kündigung auszusprechen. Meiner Ansicht nach.

Entscheidend ist, wie die Kündigung formuliert wurde.  Also ob (jeweils frei formuliert)

 

  • "Hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Rufnummer 0172 12 34 567."
  • "Hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Kundennummer 7654321."

geschrieben wurde.  Denn im ersteren Fall wird logischerweise nur die eine Rufnummer gekündigt.

 

Außerdem sollte berücksichtigt werden, daß die Partnerkarten eigene Vertragsdaten und Laufzeiten haben, die nicht zwingend synchron mit dem Hauptvertrag sein müssen (je nachdem, wann die abgeschlossen wurden).

 

 


Ein Klick auf "Danke" tut nicht weh - ich sage schon mal "Dankeschee!"


Achtung, es folgt eine Signatur: Wenn überhaupt, dann jammern wir auf einem extrem hohen Niveau.

scootec
Smart-Analyzer
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Das ist mir schon klar, nur ist die Kündigung schon so lange her, dass ich nicht mehr weiß, wie diese genau formuliert wurde. Die Karten sind alle synchron abgeschlossen worden, u. a. Eine fürs tablet.

Das Problem bei der Sache ist nun, dass man denkt, alles richtig gemacht zu haben, indem man Verträge sofort nach Abschluss kündigt, um die Fristen nicht zu verpassen. Aber trotzdem war das auch nicht korrekt so. Wenn ich auf meinem Kontoauszug drei Beträge sehen würde, woraus ersichtlich wäre, dass es sich um drei Verträge handelt, dann wäre ich stutzig geworden und das nochmal seperat für jede Karte gemacht.
Für mich sieht das so Nacht bewusster Täuschung aus. 😞

@scootec@  schrieb:
Für mich sieht das so Nacht bewusster Täuschung aus. 😞

Nun, das ist immer eine gute Idee...selbst null Beweise für ein eigenes korrektes Vorgehen in Händen halten, aber dem Vertragspartner sicherheitshalber mal unrechtmäßiges Handeln vorwerfen.

 

Wo und wie wurden Sie denn durch Vodafone bewußt getäuscht?  Nur mal so interessehalber.

 

Und wir lassen hier mal außen vor, daß Sie sich mit so einer Unterstellung u.U. sogar deswegen oder deswegen selbst strafbar machen können.

 

 


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scootec
Smart-Analyzer
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Bewusst getäuscht, dass von Anfang an nicht klar gemacht wurde, dass es sich um drei Verträge handelt. Ja ich weiß AGBs lesen. Trotzdem gibt's so etwas wie das Transparenz Gebot. Wenn wir schon mit Paragraphen umher werfen: https://dejure.org/gesetze/BGB/307.html. Es wurde mir im Shop gesagt, ein Vertrag, drei Karten. Verstärkend hinzu kommt, wie bereits oben ausgeführt, dass lediglich ein Betrag (der suggeriert, dass es sich um einen Vertrag handelt) abgebucht wird. Wenn ich drei Rechnungen von Vodafone zu überweisen hätte, dann bilde ich auch nicht die Summe aus allen, und überweise die Gesamtsumme oder? Außerdem scheint mein Fall ja kein Einzelfall zu sein, sondern gängige Praxis, wenn man mal danach googelt.
Würde es nur mich betreffen, würde ich den Vorwurf des "unrechtmäßigen Handelns" so nie formulieren. Aber bei der Menge an Treffern.

@scootec

 

dann müstest Du jedem Anbieter an die Karre pi.... weil das bei allen gleich ist.

Es hätte genau so sein können das Du nur eine Rufnummer kündigen möchtest

und die anderen sollen bleiben, woher soll der Anbieter das wissen

"Macht immer das Beste aus der jeweiligen Situation !"

Eine Möglichkeit wäre die Verträge von jemanden übernehmen zu lassen. 

Aber das wars auch schon mit den Möglichkeiten.

 

Für alles andere wäre es sinnvoll eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

Recht haben und Recht bekommen ... 😉 

@MasterScorpion

 

natürlich kann man sich eine Rechtsberatung holen, die Frage wäre nur ob die Kosten sich

dafür lohnen, im Kleingedruckten steht ganz klar was in deiner Kündigung stehen muss, auch

wenn man mehrere Verträge unter einer Kundennummer am laufen hat.

"Macht immer das Beste aus der jeweiligen Situation !"

@scootec@  schrieb:
Bewusst getäuscht, dass von Anfang an nicht klar gemacht wurde, dass es sich um drei Verträge handelt.

Okay.  Also so rein hypothetisch:  Ich habe ein Auto.  Mein Bruder auch.  Da ich auf Grund meines Berufs Sonderkonditionen bei einer KFZ-Versicherung bekomme, lassen wir beide Autos auf mich zu und versichern sie auch beide über mich.  Die Bezahlung erfolgt jedes Quartal in einer Summe.

 

Jetzt bekomme ich einen Dienst-PKW von meinem Arbeitgeber, melde daher mein Auto ab und kündige die Versicherung.  Und schwupps, steht auch mein Bruder ohne Versicherungsschutz da.  Richtig?

 

Eben.  Und genau deswegen die Frage, wie die Kündigung formuliert wurde.  Da Sie das aber nicht nachweisen können/wollen, sollten Sie ein wenig sanfter auftreten im Hinblick auf den Vorwurf der Täuschung.

 

 


@scootec@  schrieb:
Es wurde mir im Shop gesagt, ein Vertrag, drei Karten. Verstärkend hinzu kommt, wie bereits oben ausgeführt, dass lediglich ein Betrag (der suggeriert, dass es sich um einen Vertrag handelt) abgebucht wird.

Richtig.  Ein Vertrag, sprich eine Kundennummer mit drei Rufnummern.  Die Abrechnung erfolgt logischerweise auf Kundennummer-Basis.  Und genau deswegen die Frage, wie die Kündigung formuliert wurde.  Da Sie das aber nicht nachweisen können/wollen, sollten Sie ein wenig sanfter auftreten im Hinblick auf den Vorwurf der Täuschung.

 

 


@scootec@  schrieb:
Außerdem scheint mein Fall ja kein Einzelfall zu sein, sondern gängige Praxis, wenn man mal danach googelt.
Würde es nur mich betreffen, würde ich den Vorwurf des "unrechtmäßigen Handelns" so nie formulieren. Aber bei der Menge an Treffern.

Und weiter?  Es ist zwar spannend, daß andere Menschen genau wie Sie möglicherweise bei der Formulierung der Kündigung einen Fehler gemacht haben, aber hier völlig irrelevant.  Und genau deswegen die Frage, wie die Kündigung formuliert wurde.  Da Sie das aber nicht nachweisen können/wollen, sollten Sie ein wenig sanfter auftreten im Hinblick auf den Vorwurf der Täuschung.

 

 

Nur so ganz am Rande:  Wo hier der §307 BGB einschlägig sein soll, verstehen vermutlich nur Sie selbst.

 

 


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