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Portfreigabe funktioniert nicht // Zugriff auf Raspberry Pi von außen
Cropduster
Smart-Analyzer
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Hallo,

 

mal wieder das leidige Thema 😉 ich habe einen KD jetzt Vodafone Kabel-Internetzugang, DS-Lite über FritzBox 6490 Cabl, mit ipv6 Adressen der internen Geräte. Ich möchte meine 3D Drucker von außen steuern können, über einen Raspberry Pi.

 

Nun habe ich diverse Lösungsansantze hier im Forum gelesen, aber auch in diversen anderen Foren. Ich habe die Lösung über Portmapping und feste-ip.net versucht. Egal was ich tue, ich komme nicht auf den Pi.

 

Der Zugang von außen auf die FritzBox über myFritz funktioniert. Dort sehe ich auch den Raspberry Pi, für den ich über eine MyFritz-Freigabe erstellt habe. Diese ist dann über die externe IPv6 und die DNS octoprint.vxvxvxvxv.myfritz.net in der Fritzbox und myFRitz erkennbar, allerdings ist kein Zugriff möglich.

 

Über feste-ip.net kann ich sehen, dass die von mir freigegebenen Ports für den Pi / Octoprint nicht erreichbar sind.

 

Ich habe nun 5 Tage lang ca. 5-6 Stunden selbst recherchiert und ich bin am Ende meines Lateins. Es kann nicht sein, dass sich jeder mit solch einem Anliegen immer wiedre aufs Neue selbst alles mühselig erarbeiten muss - dazu gibt es ja nun zahlreiche Postings hier im Forum. Ich mach das gerne, das gehört dazzu - bis zu einem bestimmten Punkt.

 

Leider funktionieren alle von mir versuchten Anleitungen nicht, die man dazu so findet. Aus verschiedenen Kommentaren ist ersichtlich, dass es nicht nur mir so geht. Es wäre schön, wenn Vodafone zu diesme Thema mal eine solide Anleitung verfasst wird, wie so was funktioniert, oder eine technsiche Lösung dafür schafft.

 

Vielleicht gibt es ja hier im Forum jemanden, der eine wasserdichte Anleitung dazu hat.

 

Danke,

 

Michael

15 Antworten 15
Cropduster
Smart-Analyzer
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So, Ping6 Freigabe habe ich jetzt gemacht. und werde weiter testen.

Was ich nicht verstehe ist, dass es für die Vertragsart und die von Vodafone konfigurierten Router keine klare Lösung gibt und jeder selbst herumprobieren muss.

Könnte es eher sein, dass Octoprint von den Grundeinstellungen her nur IPv4 unterstützt?

Wenn ja kannst du lange herumprobieren - dann kann es nicht klappen.

 

Deshalb ja auch meine Empfehlung:

Erst per lokaler IPv6 (NICHT! IPv4, NICHT! per DNS-Name) probieren - nur wenn es da klappt, dann braucht man überhaupt weitermachen.

Sprich: Rufe im Browser einfach mal http://[<hier die IPv6 des Raspberry eintragen>]/, also z.B. http://[fe80::abcd:ef01:2345:6789] (wichtig sind die eckigen Klammern um die IPv6 herum), auf - wenn das schon nicht klappt, dann brauchst du gar nicht weiter rumprobieren, sondern dann muss erst einmal dem Raspberry/Octoprint-Server klar gemacht werden, dass er auch auf IPv6 hören soll.

 

Erst wenn das klappt, dann kannst du mit der Portöffnung in der FritzBox, dem DynDNS-Dienst und dem Portmapper weitermachen - vorher bringt das nichts...

 

 


@Cropduster@  schrieb:
Was ich nicht verstehe ist, dass es für die Vertragsart und die von Vodafone konfigurierten Router keine klare Lösung gibt und jeder selbst herumprobieren muss.

Kein Wunder - es kann keine allgemeingültige Lösung geben, weil jedes Programm, jedes Betriebssystem und jedes Gerät sich anders verhält. Wie Freigaben auf der Fritz funktionieren, hast du ja offenbar in der Bedienungsanleitung der Fritzbox gefunden - nur leider hilft dir das natürlich nicht wirklich, wenn das Gerät/Programm/Betriebssystem z.B. kein IPv6 unterstützt -oder- aus Sicherheitsgründen nur Verbindungen aus dem eigenen Netzwerk zulässt.

thomasschaefer
Royal-Techie
Royal-Techie
Die Link local Adressen zu verwenden, ist keine gute Idee. Grundsätzlich erfordern diese die Angabe der Schnittstelle (%eth0 o.ä.) in der URL, was wierderum nur von wenigen Anwendungen unterstützt wird. Besser ist es deshalb mit den globalen Adressen zu testen, oder wenigstens ula zu nehmen.

@thomasschaefer

Ist schon richtig - die Frage ist und bleibt nur: Unterstützt octoprint von Hause aus IPv6...

Und wenn ich beim Googlen nach der Konfiguration auf die Schnelle richtig gesehen habe, steht dort in der config etwas von "Listen: 0.0.0.0:80" - dann kann's natürlich mit IPv6 nicht klappen...

 

Ansonsten hilft generell auf dem PI mal die Eingabe folgendes Befehls:

netstat -ln |grep ":80"

 

Da sollte ein

"tcp6       0      0 :::80                   :::*                    LISTEN"

zurück kommen.

 

Kommt dort stattdessen

"tcp       0      0 0.0.0.0:80                   0.0.0.0:*                    LISTEN"

zurück, hört Octoprint alleinig auf IPv4 - wenn dies der Fall ist, dann muss erst die Konfiguration von Octoprint angepasst werden. Ob Octoprint hingegen IPv6 unterstützt, kann ich nicht sagen.

Ja, stimmt natürlich. Außer, dass bei neueren Distributionen netstat als veraltet rausgeschmissen und durch ss ersetzt wurde.

 

Zum Thema octoprint gab es hier auch schon einige Beiträge. Mein letzter Stand aus zweiter Hand ist, dass octoprint nur IPv4 unterstützt.

 

Andererseits wird octoprint oft zur Nutzung hinter Proxys empfohlen und diese könnnen in der Regel Dualstack/IPv6.

 

z.B. lässt sich dieses Setup auch mit IPv6 aufsetzen:

 

https://printoid.net/access-octoprint-from-the-internet/

 

da haproxy IPv6 unterstützt.

 

https://serverfault.com/questions/747895/bind-to-all-interfaces-for-ipv4-and-ipv6-in-haproxy

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schäfer

Danke erstmal für die vielen Hinweise.

 

Ich habe auch recherchiert und habe gefunden, dass Octoprint von hause aus nur IPv4 versteht, man aber z.B. mit haproxy IPv6 aktivieren kann. Der Versuch hat mir leider nur meine Octprint Installation zerschossen (wie auch immer) oder ich habe zuviele Änderungen gleichzeitig gemacht.

 

Ich werde weiter berichten, wie es läuft.

 

Michael