Übernahme eines Siptruncks komplett gescheitert
Andreas22393
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Im Juni wurde durch Vodafone bestätigt, einen SIP-Trunk bzw. erweiterungsfähigen Anlagenanschluss von der Telekom zu portieren.

Am 17.07.2020 erfolgte die Portierung durch Zerlegen des Rufnummernblocks in 10 Einzelnummern.

Erfolg: Wir sind für unsere Kunden nicht mehr erreichbar.

Seit dem telefoniere ich 10 Stunden lang mit 8 verschiedenen Hotlines um nach 1,5 Tagen zu hören, mit einem Kabelanschluss könne ein Anlagenanschluss nicht übernommen werden - man habe einen klassischen Beratungsfehler begangen.

Es werden seitens Vodafone diverse Zusagen gemacht, das Problem schnell aus der Welt zu schaffen - und alle nicht gehalten. Ein Vodafone-Mitarbeiter empfiehlt die Portierung zu sipgate. Ein weiterer sagt zu, das sofort und unkonventionell zu lösen. Nicht binnen Tagen, sondern binnen Stunden.

Nachdem auch diese Zusage wieder nicht gehalten wurde, telefoniere ich als Kunden nun wieder weit 3 Stunden mit diversen Hotlines, schicke SMS mit einem befugnislosen Mitarbeiter - wohlbemerkt im Zeitalter der Digitalisierung mit einen TK-Anbieter und warte auf den erneut angekündigten Rückruf eines Vodafone-Mitarbeiters mit Befugnissen.

Das alles ist eine glatte 6!

 

Edit: Einzelfeedback in passendes Board verschoben. Lars

13 Antworten 13

Und nochmal, da es anscheinend noch immer nicht begriffen wurde:

Wenn der aufnehmende Provider - Sipgate - eine Portierungsanfrage für den 31.07.2020 stellt, dann gibt es genau DREI Antwortmöglichkeiten:

a) Portierung zum 31.07.

b) Portierung zu einem SPÄTEREN Datum

c) Portierung abgelehnt, da Daten fehlerhaft sind oder die Rufnummer nicht beim abgehenden Provider liegt

 

Eine FRÜHERE Portierung als auf der Anfrage gestellt, ist im Portierungsprozess, den die BNetzA vorgibt, NICHT vorgesehen. Hier muss, wie auch seitens des VF-Mitarbeiters korrekt angemerkt, der AUFNEHMENDE Provider den ursprünglichen Antrag zurückziehen und einen neuen Antrag "per Sofort" stellen. Vodafone darf aber nicht aus einem Antrag zum 31.07. -auch nach Rücksprache mit dem Kunden, die in diesem Prozess zwischen zwei Anbietern von der BNetzA gar nicht vorgesehen ist- einfach einen früheren Termin als den beantragten Termin bestimmen!

 

Dein alleiniger Ansprechpartner für die Portierung und den Ablauf der Portierung ist ALLEINE der AUFNEHMENDE Provider, in deinem Fall also Sipgate. Wenn die es nicht gebacken bekommen,

a) die Anfrage an den korrekten (Alt-)Anbieter zu stellen (VF KabelDeutschland und nicht VF GmbH)

-oder-

b) die Anfrage nicht per Sofort, sondern zum 31.07. stellen

dann ist Vodafone da machtlos. Vodafone kann und vor allem darf dann nicht "per Sofort" portieren, selbst wenn du es gerne möchtest.

 

Übrigens:

Das Dilemma hast du dir schon ein wenig selbst zuzuschreiben - nirgendwo wird bei den Business-Tarifen im Kabelbereich ein Anlagenanschluß versprochen - auch wird klar in den Eigenschaften zu den Tarifen darauf hingewiesen, dass es nur maximal 10 Rufnummern gibt. Wenn ihr also einen Trunk betreiben wolltet, hätte euch dies spätestens bei Durchsicht der Auftragsunterlagen auffallen müssen, dass der von euch gewählte Tarif die von euch gewünschten Leistungen gar nicht beinhaltet.

 

Mal davon abgesehen, dass ihr die 10 Rufnummern, die in der FritzBox eingetragen sind, sehr wohl benutzen könnt - nur müssen dann entweder die Telefone direkt an die FritzBox angeschlossen werden -ODER- die per S0 nachgeschaltete Telefonanlage muss den Betriebsmodus "Basisanschluss" statt "Primärmultiplexanschluss" beherrschen. Was hingegen nicht geht, ist die Gasse mit mehr als 10 Rufnummern zu betreiben...

Moin reneroman,

 

es ist offensichtlich müßig erneut zu erklären, dass das eigentliche Problem der durch den Vodafone-Mitarbeiter als solchen bezeichnete BERATUNGSFEHLER war sowie nicht eingehaltenen ZUSAGEN und die nicht erfolgte SYNCHRONE KOMMUNIKATION z.B. durch eine per Telefon geführtes GESPRÄCH.

Es geht nicht um Technik, Tarife oder das dort Kleingedruckte, auch nicht um Schuldzuweisung oder die Verantwortlichkeit von Anfragenden oder Aufnehmenden, Fristen oder Prozesse. Das mag für Techniknerds wichtig sein - aber hier und mir, bitte entschuldigen Sie das deutliche Wort: ist das *piep*egal.

Hier hätte ich mir ein wenig Refexionsfähigkeit der Beteiligten gewünscht.

 

Lieber reneromann, da Sie mangels Anwesenheit kaum beurteilen können, was zwischen Herrn Sch*** 1, Herrn H*** und Herrn Sch*** 2 und mir besprochen wurde, fehlt Ihnen die entscheidende Info zur Beurteilung des Sachverhaltes. Da sich Ihnen zudem das eigentliche Problem offensichtlich nicht erschlossen hat, empfiehlt sich eine Lebensweisheit: manchmal sollte man sich einfach raushalten.

 

Ansonsten nochmals zum Mitlesen: In diesem Sinne abschließende Grüße

 

Für mich ist das Thema in diesem Kreise durch und ich werde hier keine weitere Zeit in die aus meiner Sicht unreflektierte Kommunikation mit Vodafone-Mitarbeitern stecken.

 

HG Andreas

 

 

@Andreas22393 

 

Markiere den Thread bitte noch als gelöst, dann mache ich hier ein Schloss dran.

 

Gruß Kurt

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Lars
Moderator:in
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Hi Andreas,

 

ich denke, hier ist alles gesagt und weitere Hilfe nicht nötig. Ich habe ein paar Stellen editieren müssen, da Namen und Schriftverkehr nicht in der öffentlichen Community gestattet sind. Den Beitrag schließe ich damit ab.

 

Viele Grüße

Lars

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