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Ungewollte Aufhebung meiner Kündigung
Smart-Analyzer
Hallo liebe Community

Um mein Problem zu beschreiben, muss ich etwas weiter ausholen. Vor gut zwei Jahren (Februar 2013) bin ich mit meiner Freundin zusammengezogen und wir haben uns KD als Internetanbieter ausgesucht. Sind damals also in einen KD-Shop um einen Vertrag abzuschließen. Der Mitarbeiter erzählte uns von einer speziellen Aktion, die sie im Moment anbieten. Es handelte sich um eine 100Mbit Leitung die im ersten Jahr genauso viel kostet wie eine 32Mbit Leitung. Ab dem zweiten Jahr sollte diese dann knapp 40 euro kosten, aber der Mitarbeiter im Shop meinte, dass wir nach dem ersten Jahr nur beim Kundenservice anrufen brauchen um die Leitung auf 32Mbit zu drosseln. Wir würden somit beim gleichen Preis bleiben, lediglich die Leistung wäre im zweiten Vertragsjahr gedrosselt. Das klang für mich nach einem guten Angebot, also willigten wir ein.
Nach knapp einem halben Jahr (Juni 2013), zog meine Freundin aus der gemeinsamen Wohnung aus. Der Vertrag lief auf ihren Namen, allerdings zog sie in eine Wohnung, in der bereits Internet vorhanden war. Wir einigten uns, dass ich den Vertrag für die restliche Zeit nutze und anschließend einen neuen Vertrag auf meinen Namen abschließe. Sie kündigte also den Vertrag zum Februar 2015 und wir änderten lediglig die Bankverbidung für die monatliche Abbuchung. Das ging auch alles ohne Probleme, die Küdigungsbestätigung kam und es schien alles glatt zu laufen. Im Januar letzten Jahres bat ich meine Freundin (der Vertrag lief ja immer noch auf ihren Namen) beim Kundenservice anzurufen und sich um die Drosslung der Leitung auf 32Mbit zu kümmern. Das klappte auch problemlos. Ab März 2014 hatte ich also eine 32Mbit Anbidung und den gleichen monatlichen Preis.
Der Vertrag sollte laut Küdigungsbestätigung am 20.02.2015 enden, also bin ich im Januar erneut in einen Kabel Deutschland Shop um meinen Folgevertrag abzuschließen. Wie immer alles ohne Probleme. Ich schickte also den Router vom alten Vertrag zurück, erhielt eine Bestätigung, hing den neuen Router an meine Kabeldose und surfte los.
Vor kurzem fiel mir allerdings auf, dass mir neben meinen 19,90€ für meinen aktuellen Vertrag, immer noch jeden Monat 34,90€ von Kabel Deutschland abgebucht werden. Ich sah mir im Internet also die Rechnungen an und siehe da, die Vertragsnummer der Rechnungen stimmt genau mit der Vertragsnummer des "eigentlich" gekündigten Vertrags überein. Ich dachte, dass es sich hier um einen einfachen Irrtum handelt und wähnte mich in Sicherheit, da ich ja mit der Küdigungsbestätigung und den Rechnungen alles nötige nachweisen kann. Ich rief also beim Kundenservice an um meine Situation zu schildern. Der Mitarbeiter am Telefon meinte zu mir dass anscheinend die Küdigung durch die "Vertragsänderung", sprich das Telefonat bezüglich der Drosslung, aufgehoben sei und der Vertrag nun noch bis 20.02.2016 läuft. Ich bin fast aus allen Wolken gefallen, weil an keiner Stelle von Kabel Deutschland kommuniziert wurde, dass dadurch die Küdigung aufgehoben wird. Weder bei dem Telefonat, noch schriftlich. Der Mitarbeiter vom Kundenservice war leider sehr unkommunikativ und inkoorperativ. Fakt ist jedenfalls, dass ich momentan 2 Verträge auf der gleichen Wohnung zu laufen habe und jeden Monat über 50€ an Kabel Deutschland zahle (wovon 5€ für eine fritz!box berechnet werden, die ich nachweislich nicht mehr habe). Das kann doch nicht sein, dass es da keine Möglichkeit gibt das zu ändern, zumal wie gesagt, an keiner Stelle kommuniziert wurde, dass die Kündigung aufgehoben wird.
Kennt jemand dieses Problem, hatte vielleicht ähnliche Schwierigkeiten und kann mir Feedback dazu geben?

Danke schonmal im voraus.
20 Antworten 20
Netzwerkforscher
Verzwickte Sache. Aber ein(e) KDG Community Team MAer(in) wird sich dazu sicher äussern. Da Du nicht Vertragsinhaber bist lass Dir schon mal eine Vollmacht ausstellen. Nutze die Suchfunktion und du findest das entsprechende Formular.


Wenn man es ganz genau nimmt ist es auch nicht dein Problem. Da es ja nicht dein Vertrag ist. Smiley (überglücklich)
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App-Professor
Naja da das Geld scheinbar vom Konto des TE abgebucht wird und er zu der ursprünglichen Vertragsinhaberin scheinbar immer noch ein gutes Verhältnis hat, ist es wohl schon noch zumindest größtenteils sein Problem.
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Netzwerkforscher
Lass mal schauen was jemand vom Community Team hier dazu sagt. Das erst nach mehreren Monaten wahrgenommen wird was für Bewegungen auf dem Konto vorgehen spricht für eine eher lasche Einstellung zu vertraglichen Pflichten. Eigentlich sollte auch eine Tarifwechselbestätigung im Februar zugegangen sein die im Detail über neue Laufzeiten informiert.

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SuperUser
Lasse Dir bitte schon einmal die Vollmacht ausfüllen.
http://www.kabeldeutschland.de/static/media/Formular_Vollmacht.pdf
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Forum-Checker
Hilft dem TE zwar nichts, soll aber deutlich machen, dass es doch manchmal von Vorteil ist, wenn man sich an die Spielregeln hält.
Die Freundin hätte den Vertrag dem TE nicht überlassen dürfen (siehe AGB). Dafür hätte sie u.U. bei ihrem Umzug ein Sonderkündigungsrecht, falls in der neuen Wohnung KDG der Provider ist.
Allerdings stellt sich die Frage, ob durch den Tarifwechsel tatsächlich die Vertragslaufzeit neu begann. Falls das zutrifft, wird man auf Kulanz von KDG angewiesen sein, was die Beendigung des zu Unrecht benutzten Vertrags angeht.
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Moderatorin
Hallo Matti,

dass ist in der Tat eine unschöne Situation.

Jedoch muss ich der Aussage des Kollegen zustimmen: Durch eine Änderung des Vertrages wird eine bereits vorgenommene Kündigung zurückgezogen. Daher hast du auch eine Auftragsbestätigung erhalten mit der Information, dass die Vertragslaufzeit ab dem Tag der Umstellung nun 12 Monate beträgt.

So leid es mir tut, aber ich kann dir keine andere Antwort geben.

Viele Grüße

Tina
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Forum-Checker
Kann man eine Kündigung zurück ziehen? Ich meine nein, und der Vertragspartner kann es schon mal überhaupt nicht. Zudem wurde der Vertrag doch zwölf Monate genutzt. Also so ganz glauben mag ich das noch nicht, da müsste man wirklich ganz konkret jeden einzelnen Vorgang mit Datum überprüfen um festzustellen, welche Situation zu welchem Zeitpunkt vorlag.
Auch noch zu überlegen wäre, ob überhaupt eine Vertragsänderung erfolgte. Die Kundin hat ja nur eine Option wahrgenommen, die Vertragsbestandteil war.
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Smart-Analyzer
Tina schrieb:
Hallo Matti,

dass ist in der Tat eine unschöne Situation.

Jedoch muss ich der Aussage des Kollegen zustimmen: Durch eine Änderung des Vertrages wird eine bereits vorgenommene Kündigung zurückgezogen. Daher hast du auch eine Auftragsbestätigung erhalten mit der Information, dass die Vertragslaufzeit ab dem Tag der Umstellung nun 12 Monate beträgt.

So leid es mir tut, aber ich kann dir keine andere Antwort geben.

Viele Grüße

Tina


Hey Tina,

danke für deine Antwort. Leider hab ich genau das vermutet. D.h. ich hätte den Vertrag nach der Umstellung erneut kündigen müssen?
Aber wie schon gesagt, solch eine Auftragsbestätigung hab ich nie erhalten. Lässt sich das nich irgendwo nachvollziehen ob so eine Bestätigung versendet wurde, bzw. wann überhaupt was vorgenommen wurde? Also wann die eigentliche Küdigung stattfand, wann die Umstellung erfolgte, wann die entsprechende Bestätigung rausgeschickt wurde? Das muss ja irgendwo in irgendwelchen Sytemen erfasst sein.
Ich finde es echt seltsam, dass durch so eine Änderung gleich eine handfeste Kündigung aufgehoben wird.

Sollte es nun wirklich so sein, dass ich den Vertrag noch bis nächsten Februar an der Backe habe, könnte man dann wenigstens die Option Homebox streichen? Denn wie gesagt, die fritz!box für die ich jeden Monat 5€ Miete bezahle, hab ich ja bereits zurückgeschickt.

Viele Grüße
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Smart-Analyzer
Yogi der Schreibende schrieb:
Kann man eine Kündigung zurück ziehen? Ich meine nein, und der Vertragspartner kann es schon mal überhaupt nicht. Zudem wurde der Vertrag doch zwölf Monate genutzt. Also so ganz glauben mag ich das noch nicht, da müsste man wirklich ganz konkret jeden einzelnen Vorgang mit Datum überprüfen um festzustellen, welche Situation zu welchem Zeitpunkt vorlag.
Auch noch zu überlegen wäre, ob überhaupt eine Vertragsänderung erfolgte. Die Kundin hat ja nur eine Option wahrgenommen, die Vertragsbestandteil war.


Hey Yogi,

für mich machen einige dieser Dinge auch noch keinen Sinn. :/
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