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BEHOBEN: Mobilfunk - Telefonie- und Datennutzung 2G/3G in PLZ 42xxx, 50xxx-53xxx, 57xxx

Aktuell kommt es zu Einschränkungen bei der Telefonie und Datennutzung über 2G und 3G in den PLZ-Gebieten 42xxx, 50xxx-53xxx und 57xxx. Sobald uns Neuigkeiten vorliegen erfahrt Ihr es hier. 

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Archiv_Internet-Telefon-TV-über-Kabel

Leistungen (Kabel) am neuen Wohnort nicht verfügbar
GELÖST
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Daten-Fan

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der bei Ihnen geführten Verträge treten die folgenden Probleme auf:

Wie Ihnen bereits mitgeteilt ziehen wir zum 01.05.2018 um.

Im Vorwege habe ich den telefonischen Kontakt zu Ihnen gesucht um meine Ummeldung zu besprechen. Beim Prüfen der neuen Adresse wurde mir von Ihnen mitgeteilt, dass die neue Adresse nicht mit meinen gebuchten Produkten kompatibel sei.

Es würde weder ein Kabelanschluss verfügbar sein noch könnte man eine valide Internetverfügbarkeit bereitstellen. Ich könnte keine der vertraglich vereinbarten Leistungen nutzen.

Daraufhin erkundigte ich mich nach der weiteren Vorgehensweise.
Mir wurde gesagt ich könnte ein Sonderkündigungsrecht einreichen, welche mit einer sofortigen Dreimonatsfrist greift.

Dies tat ich daraufhin.

Nun wurde mir die Kündigung nicht zum 30.04.2018, sondern zum 31.07.2018 bestätigt.


Fakt ist allerdings, dass ich ab dem 01.05.2018 die vertraglich vereinbarte Leistungen nicht nutzen kann.

Grund dafür ist, dass die Leistungen Ihrerseits technisch nicht möglich sind.
Ich nutze derweil TV und Internet über den Kabelanschluss, diese Leistungen sind nicht verfügbar. Und auch der angebotene alternative DSL Anschluss ist mit 16 MBIT (mit einem Regio-Zuschlag verbunden) der reell ca. 6 MBIT schafft sehr weit von der verbeinbarten 400er Leitung entfernt.

Ich bin langjähriger Kunde mit einigen Verträgen bei Ihnen und bin meiner Vertragspflicht zu jeder Zeit nachgekommen.


Ich wäre sehr gerne bei Ihnen als Kunde geblieben, aber leider ist die neue Adresse nicht kompatibel.


Ich bitte Sie das oben beschriebene Problem zu klären. 

Über eine kundenfreundliche und schnelle Lösung würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

 

Phil

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1 Akzeptierte Lösung

Akzeptierte Lösungen
Gelöschter User
Nicht anwendbar

Genaugenommen waren es sogar zwei Gerichte und zwar jeweils Oberlandesgerichte.

Das OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.12.2027, AZ: I-20 U 77/17 und das

OLG München, Urteil vom 18.01.2018, Az: 29 U 757/17,(Text noch nicht veröffentlicht)

 

Was würden Betroffene wohl sagen, wenn der Gesetzgeber den § 48 TKG nicht novelliert hätte und mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BGH der Vertrag bis Laufzeitende zu bezahlen wäre?

 

@Vanguardboy Im Gesetz stehen zwar die drei Monate, aber nicht, ab wann die zählen. Deshalb gibt es ja die Streitigkeiten, weil die einen meinen, entscheidend sei der Kündigungseingang, VF und andere provider aber den Umzugstag als Beginn derr Frist setzen. Jetzt haben wir also zwei OLG-Entscheidungen, ob die Sache jemals dem BGH vorgelegt wird, bleibt abzuwarten.

 

 

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6 Antworten 6
Giga-Genie
Bei nicht Verfügbarkeit muss man 3 monate weiter zahlen nach Umzug. Ist alles richtig!
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Giga-Genie
Steht sogar so im Gesetz
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Highlighted
SuperUser
Die Vorgehensweise von VF wurde sogar erst kürzlich von einem Gericht als rechtlich richtig beurteilt
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Gelöschter User
Nicht anwendbar

Genaugenommen waren es sogar zwei Gerichte und zwar jeweils Oberlandesgerichte.

Das OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.12.2027, AZ: I-20 U 77/17 und das

OLG München, Urteil vom 18.01.2018, Az: 29 U 757/17,(Text noch nicht veröffentlicht)

 

Was würden Betroffene wohl sagen, wenn der Gesetzgeber den § 48 TKG nicht novelliert hätte und mit Hinweis auf die Rechtsprechung des BGH der Vertrag bis Laufzeitende zu bezahlen wäre?

 

@Vanguardboy Im Gesetz stehen zwar die drei Monate, aber nicht, ab wann die zählen. Deshalb gibt es ja die Streitigkeiten, weil die einen meinen, entscheidend sei der Kündigungseingang, VF und andere provider aber den Umzugstag als Beginn derr Frist setzen. Jetzt haben wir also zwei OLG-Entscheidungen, ob die Sache jemals dem BGH vorgelegt wird, bleibt abzuwarten.

 

 

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Daten-Fan

Ich kenne mich hier im Board noch nicht so aus, aber warum steht hier jetzt gelöst?!?

Ich habe keine Lösung erfahren...

 

Was ich den Kommentaren entnehme ist, dass rechtlich unter Umständen richtig gehandelt wurde.

Laut aktueller Rechtsprechung gibt es 2 Urteile die das "Vodafon Urteil" bestätigen.

 

Warum es nun exklusiv Vodafon macht und die anderen nicht, frage ich mich.

 

Verstehen kann ich die Herangehensweise leider nicht.

Ich habe nach der Anweisung der Servicehotline gehandelt und umgehend gekündigt.

 

Aus meiner Sicht ist ein Vertrag mit Rechten und Pflichten für beide Parteien versehen.

Meiner (Haupt-)Pflicht bin ich seit Jahren nachgekommen und habe alle Forderung umgehend beglichen.

Mein Vertragspartner bisher auch. Nun kann er aber seiner Pflicht aus technischen Gründen nicht mehr nachkommen. Ich kann also nicht mehr, obwohl ich es mir wünschen würde die vereinbarte Leistung beziehen.

 

Daher wäre es nur fair die Vertragssituation zum Stichtag aufzulösen.

 

Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen.

 

Viele Grüße

 

Phil

 

 

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Gelöschter User
Nicht anwendbar

Hallo @phil007

 

ich nehme mal an, dass ein Moderator den Lösungshaken gesetzt hat. Warum? Weil du von VF keine andere Antwort mehr bekommen wirst. Bist du damit nicht einverstanden, bleibt dir nichts anderes übrig, als den rechtsweg zu beschreiten.

Was nun den Vertrag angeht, so ist es so, dass VF mit dir die Vereinbarung getroffen hat, die Leistung X am Ort Y zu erbringen. Du gibst aber den Leistungsort Y auf! Wer bricht also den Vertrag?

Im übrigen wäre es vielleicht hilfreich, mal den ganzen Hintergrund zu durchleuchten. Wo kommt diese Regelung her? Was steht in der Begründung zur gesetzlichen Neuregelung? Alles Themen, die nicht nur hier schon bis zum Überdruss debattiert wurden.

 

Ich werde diesen thread schließen, denn es gibt wirklich nichts mehr zu schreiben. Ich kann dich zwar verstehen, nur ändert das nichts an der Faktenlage. Und die ist so, wie ich geschrieben habe: Ohnen Rechtsweg kommst du nicht weiter. Und ehrlich gesagt, meine ich aufgrund der doch ziemlich hoch einzuschätzenden beiden OLG-Urteile, wird es auch mit Rechtsweg nicht mehr geben.

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