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Kündigung beim Umzug - ein Sonderfall
Netzwerkforscher
soledo schrieb:

Für mich las sich das einfach passend zum Fall, denn ich kann eben auch nicht glauben, dass er durch den Umzug gezwungen werden kann, einen neuen TV-Vertrag abzuschließen. Da ist m.E. auch die Frage nach den Kosten unerheblich, denn bei den NK hatte er ja keine Wahl ob er die zahlen will oder nicht.

Was sind denn die Alternativen? Er zieht in ein Gebiet das von KD versorgt werden kann. Also greift schon mal das TKG mit der 3 monatigen Frist nicht, unabhängig ob es überhaupt anwendbar wäre. Für den Umzug kann KD wiederum nichts, also ist der TE bis zum Laufzeitende an den Vertrag gebunden. Voraussetzung des Vertrags Premium HD ist aber ein vollversorger Kabelanschluss. Also entweder zahlt der TE bis zum Laufzeitende seinen jetzigen Vertrag ohne etwas dafür zu erhalten oder es wird umgestellt und er hat wenigstens was davon.
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Forum-Checker
digifrust schrieb:
So wie ich, den TE verstehe hat er den Grundanschluss über die Nebenkosten bezahlt. Die digitalen Zusatzangebote jedoch als separate Einzelverträge.


Exakt genau so ist es: der Grundanschluss versteckt sich für mich eher intransparent in den Nebenkosten und gehört halt zwangsweise zur Wohnung dazu. Alles, was über den Anschluss mit Fernsehdose und Analoganschluss hinaus geht, sind separate, von mir direkt mit KDG freiwillig und bewusst abgeschlossene Verträge.

Um nicht missverstanden zu werden, möchte ich noch etwas hinzufügen:

Ich will gar nicht unbedingt mit aller Gewalt von KDG weg. Wenn am neuen Wohnort schon ein Kabelanschluss vorhanden ist (und keine Satellitenanlage), dann bietet es sich eigentlich ja an, auch am neuen Wohnort wieder Fernsehen und Internet von KDG zu nutzen. Zumal 100 Mbps eine Ansage sind und die Telekom mit (V)DSL da nicht mitkommt.

Am jetzigen Wohnort bin ich grundsätzlich auch mit KDG zufrieden, zumal ich wohl zu den wenigen Glücklichen gehöre, die so eine tolle 100.000er Leitung bestellt haben und diese auch jederzeit mit wirklich voller Leistung geliefert bekommen. Wobei mir nur die Sache mit IPv6 und der Unklarheit, ob ich dauerhaft echtes Dual-Stack haben kann, richtige Bauchschmerzen verursacht. Aber das ist ein anderes Thema.

Nur habe ich irgendwie die Befürchtung, dass am neuen Wohnort das Netz überbucht sein könnte - was man hier und überall im Netz massenhaft von stinksaueren Kunden zu lesen bekommt. In dem Fall würde ich dann zumindest auf den KDG-Internetzugang gerne verzichten.

Richtig knifflig wird's, weil ich obendrein mindestens einen Monat überlappend beide Wohnungen haben werde. Also bräuchte ich einen Monat lang den Kabelanschluss an beiden Orten - dass das schlicht nicht geht und der KDG-Service hier endgültig an seine Grenzen stößen (oder genauer: gegen die Wand fährt), wurde hier im Forum von einer enttäuschten Kundin ja auch schon ausführlich beschrieben.

Oha, das kann ja lustig werden...
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Netzwerkforscher
Mäuseturm schrieb:

(...)
Richtig knifflig wird's, weil ich obendrein mindestens einen Monat überlappend beide Wohnungen haben werde. Also bräuchte ich einen Monat lang den Kabelanschluss an beiden Orten - dass das schlicht nicht geht und der KDG-Service hier endgültig an seine Grenzen stößen (oder genauer: gegen die Wand fährt), wurde hier im Forum von einer enttäuschten Kundin ja auch schon ausführlich beschrieben.

Oha, das kann ja lustig werden...

Welcher Anbierter würde denn sowas anbieten?
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Forum-Checker
KarlDerGrosse schrieb:
Welcher Anbierter würde denn sowas anbieten?


Ein flexibles Unternehmen mit flexiblen, kundenfreundlichen Strukturen, welches gerne mal ein oder zwei Monate doppelte Gebühren einnehmen möchte und dafür seine Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen ebenso flexibel handhabt...

Ja, ich weiß, in diesem unserem Lande ist das ein völlig abwegiges Wunschdenken, eine Traumwelt *seufz*

Wobei ich aus meiner beruflichen Tätigkeit Unternehmen kenne, die zumindest im Geschäftskundengeschäft genau solch eine Flexibilität möglich machen, wenn es nötig ist. Eines davon ist eine ganze Ecke größer als KDG und ging ursprünglich mal aus einer staatlichen Behörde hervor Smiley (zwinkernd)
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Host-Legende
Immer müssen die Anbieter flexibel sein. Dann meist auch noch die, die eh günstig sind. Es gibt doch auch Anbieter, wo man Monatsverträge abschließen kann.
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Forum-Checker
Welcher Anbieter könnte mir denn hier vor Ort als Alternative zu KDG einen Fernsehanschluss anbieten? Bisher hatte ich eigentlich den Eindruck, dass der deutsche Kabel-Markt in einer Art Quasi-Monopol unter einer Hand voll Kabelanbietern aufgeteilt ist und ich als Kunde überhaupt nicht die Wahl habe, von wem ich mich versorgen lassen möchte. Oder habe ich da etwas bisher nicht mitgekriegt? Smiley (zwinkernd)
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Netzwerkforscher
Mäuseturm schrieb:
KarlDerGrosse schrieb:
Welcher Anbierter würde denn sowas anbieten?


Ein flexibles Unternehmen mit flexiblen, kundenfreundlichen Strukturen, welches gerne mal ein oder zwei Monate doppelte Gebühren einnehmen möchte und dafür seine Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen ebenso flexibel handhabt...

Ja, ich weiß, in diesem unserem Lande ist das ein völlig abwegiges Wunschdenken, eine Traumwelt *seufz*

Wobei ich aus meiner beruflichen Tätigkeit Unternehmen kenne, die zumindest im Geschäftskundengeschäft genau solch eine Flexibilität möglich machen, wenn es nötig ist. Eines davon ist eine ganze Ecke größer als KDG und ging ursprünglich mal aus einer staatlichen Behörde hervor


Die hast das "Zauberwort" selbst genannt:
Geschäftskunden.
Da gehen teilweise aber auch ganz andere Summen über den Tisch und den Spruch "Geiz ist geil" kennt man da nicht.
Gerade bei dem von dir erwähnten Unternehmen hatte ich während meiner beruflichen Tätigkeit für bestimmte Fälle 24 Stunden am Tag, also immer, einen persönlichen Ansprechpartner.
Das ganze nannte sich "Betriebssicherung".
Aber natürlich nicht für eine Monatspauschale von 40,00€ Smiley (fröhlich)
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Forum-Checker
Glaubst Du, dass der Geschäftskundenbereich von KDG eine solche Flexibilität bieten würde? Ich habe da Zweifel, aber wenn ich mich irre, werde ich gerne und sofort KDG-Geschäftskunde.

Gewerbeschein ist vorhanden. Am neuen Wohnort wird ohnehin ein Business-DSL beauftragt, falls meine Zeit mit KDG endet, insbesondere weil ich die gravierenden Mängel des Telekom'schen Privatkundenbereichs schon selbst schmerzhaft erleben musste.

Aber das ist alles ein ganz anderes Thema und hat mit der eigentlichen Frage nichts mehr zu tun Smiley (fröhlich)
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Netzwerkforscher
Mäuseturm schrieb:
Glaubst Du, dass der Geschäftskundenbereich von KDG eine solche Flexibilität bieten würde? Ich habe da Zweifel, aber wenn ich mich irre, werde ich gerne und sofort KDG-Geschäftskunde.

Gewerbeschein ist vorhanden. Am neuen Wohnort wird ohnehin ein Business-DSL beauftragt, falls meine Zeit mit KDG endet, insbesondere weil ich die gravierenden Mängel des Telekom'schen Privatkundenbereichs schon selbst schmerzhaft erleben musste.

Aber das ist alles ein ganz anderes Thema und hat mit der eigentlichen Frage nichts mehr zu tun

Meiner Einschätzung nach nicht.
Auch Geschäftskunden zahlen Pauschalpreise für ihre Anschlüsse.
Bei diesen Preisen kann so eine Flexibilität wohl kaum möglich sein.
Zusatzleistungen wie 24 Std.-Wartung, sofortige Entstörung usw. sind in der Preisliste nicht zu finden.
Solche Angebote würden wohl auch am fehlenden Personal scheitern.
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Netzwerkforscher
Mäuseturm schrieb:
Hallo zusammen,

bei mir steht eventuell in nächster Zeit ein Umzug an. Zu dem Umzugsservice und den Sonderkündigungsmöglichkeiten beim Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet habe ich mich bereits schlau gelesen. Ich habe hier aber einen spezielleren Fall, zu dem ich bisher noch nichts habe finden können.

In meiner aktuellen Wohnung gehört der Kabelanschluss in Form von analogem und freiem digitalem Fernsehen zu den Mietnebenkosten. Mehr nicht. Der Kabel-Deutschland-Kunde für diese Leistung ist also nach meinem Verständnis mein Vermieter?!

Zusätzlich habe ich auf separate Abrechnung an mich direkt selbst noch zwei Smartcards mit Premium Extra, Komfort Premium HD und Internet & Telefon 100 mit der Homebox abgeschlossen. Der Kabel-Deutschland-Kunde für diese zusätzlichen Leistungen bin also ich. Und nur dafür bekomme ich auch von KDG monatlich Rechnungen.

Der potenzielle, neue Wohnort ist ebenfalls von Kabel Deutschland versorgt und ebenfalls auch mit 100.000er Internet. Allerdings ist der Kabelanschluss dort nur technisch (Kabel und Fernsehdose) vorhanden, gehört aber nicht zu den Mietnebenkosten.

Wie geht das denn nun?

Nach meinem Verständnis (= Wunschvorstellung) habe ich ja keinen Vertrag mit Kabel Deutschland über einen Kabelanschluss als Basis für die zusätzlichen Leistungen - muss ich dann das Internet und das Premium HD gezwungenermaßen auch ohne den eigentlichen Kabelanschluss an den neuen Wohnort mit schleifen oder bin ich vielleicht doch automatisch ganz raus aus der Nummer?



Aus der Nummer bist du leider nicht raus, sondern du mußt für den eigentlichen Kabelanschluss direkt an KD bezahlen. Dazu werden deine TV-Verträge umgestellt. Die giute Nachricht ist, daß sich dabei in der Regel die Mindestvertragslaufzeit nicht verlängert.

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