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Deutschlandweit Bandbreitenprobleme (Keiner bekommt mehr was er bestellt hat!?)
Mastermind
Da das Netz von Kabel Deutschland ein Shared-Medium ist und typografisch schlechter als das DSL-Netz gestellt ist, ist die Segmentierung vermutlich auch öfters aufwendiger.

Wie hier im Beitrag schon beschrieben, wenn hier ein Kunde von einer Segmentüberlastung betroffen ist, könnte man das eher gleich hochrechnen.

Oder fragen hier gleich ganze Segmente an?

Da melden sich doch verhältnismäßig nur wenige Kunden aus einem Segment hier im Forum zu Wort?

Daher liegt die Dunkelziffer vermutlich auch viel höher. Hinzu kommt, dass es vermutlich auch nur Kunden bemerken, die auf Geschwindigkeit angewiesen sind.

Auch die Fachpresse berichtet und Kabel Deutschland ist dort eher das Schlusslicht im Test:

http://www.connect.de/ratgeber/kabel-deutschland-festnetz-dsl-test-1520991.html


http://www.connect.de/testbericht/kabel-deutschland-dsl-festnetz-test-2014-platz-6-2399307.html


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Forum-Checker
devarni schrieb:
Man hat sicherlich Probleme, gerade in Ballungszentren aber sicherlich auch nicht viel mehr als die anderen IP Anbieter auch haben.

Ich denke, dass Du da falsch vermutest. Ich kann Dir auf Anhieb 5 bis 6 große, ländliche Bereiche nennen, die erhebliche Probleme mit der Überbelegung haben.
Beim DSL gibt es kein Problem durch Überbuchung (die dort auch stattfindet), da jeder Teilnehmer einen eigenen Port in der Vermittlungsstelle oder im Outdoor-DSLAM hat. Die Begrenzung beim DSL erfolgt durch die Dämpfung und durch die endliche Anzahl der Ports.
Beim DOCSIS begrenzt halt die Anzahl der Modems in einem Segment und wenn man 200- fach überbucht, es Internetdienste gibt, die einen hohen, konstanten Datenstrom voraussetzen, dann ist der GAU unausweichlich vorprogrammiert.
Mutmaßung: Den Beginn des GAUs erleben wir gerade und wie bei einer unkontrollierten Kettenreaktion ist der Zeitpunkt des Stoppens bereits überschritten.
Es wird noch viel schlimmer werden.
Zweihundertfach überbuchen heißt 20 000% Überbuchung.
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Mastermind
Alles wäre so einfach würde KD die überlasteten Segmente erst mal vernünftig ausbauen anstatt immer noch mehr drauf zu buchen. Aber dann geht natürlich ein Haufen Kohle flöten und genau das ist der Knackpunkt, wie bei so vielen Sachen heut zu tage. Lieber nimmt man unzufriedene Kunden in Kauf und reduziert den monatlichen Geldbetrag, was das eigentliche Problem aber nicht löst.
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Netzwerkforscher
KarlDerGrosse schrieb:
devarni schrieb:
Kabeldeutschland hat ca. 4.465.000 Internet+Phone Kunden .

und dieses Forum hat z.Zt. 22.431 Mitglieder.

Wenn ich jetzt ganz großzügig annehme, das dies alles Kunden mit Bandbreitenproblemensind, wären das ca. 0,5 Prozent aller Kunden.


diese rechung - das ist jetzt "bildzeitungsnievau"

da ist diese (auch "falsche") rechnung wesentlich ehrlicher:
nehmen wir mal an dass nur 1/3 der angemeldeten user bandbreitenprobleme haben - also ca. 7500 user.
nehmen wir ferner an dass pro segment "optimalerweise" ca. 500 kunden angebunden sind.
(in anderen threads öfters erwähnt - wenn jemand bessere zahlen hat, gerne!)
jetzt wirds tricky: es wäre falsch anzunehmen das sich aus jedem segment nur ein kunde hier im forum über bandbreite beschwert, das wären ja direkt 3,75mio betroffene kunden, was natürlich nonsens ist.
was also annehmen? seien wir groszügig: aus jedem betroffennen segment (im durchschnitt 500 kunden) beschweren sich hier 5% der kunen: also 10 aus jedem segment.
damit hätten wir etwa 750 betroffene segmente; also pi-mal-daumen 375000 kuden.
was ca. 8,5% aller kd-internet kunden wären.

das sind natürlich nur willkürliche schätzungen; aber allemal realistischer als "0.5% aller kd kunden". allein der tatsache geschuldet dass kabel ein shared medium ist, wird impliziert das jeder der sich hier beschwert für eine ganze gruppe von betroffenen steht....

ich denke es wird schon seine gründe haben, warum kd hier keine statistiken oder genauere zahlen nennt.
nur mal als denkanregung: http://www.digitalfernsehen.de/Marketing-und-Wahrheit-KDG-bietet-200-MBit-s-an.111777.0.html
sinngemäß: "wenn jeder kunde online geht, bleiben im schnitt für jeden 600kbit/s bzw. 0,6mbit/s" - und weit entfernt sind viele hier im forum mit 1-3 mbit/s nicht...
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Netzwerkforscher
Sei mir nicht böse, mein Mathematikwissen ist begrenz und eine Be-)Rechnung mit so vielen Unbekannten kann ich nicht nachvollziehen.
Ich bin raus...
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App-Professor
Guten Abend allerseits,

Ich traue keiner Statistik die ich nicht selber gefälscht haben... hatte das nicht ein bekannter Automobil hersteller gesagt. ;-.)

Habe selber über 5 Jahre für ein Unternehmen(nicht KD) im technischen Support gearbeitet, und es war genauso. Es hatten sich nur die gemeldet, die Probleme hatten oder einfach nur Probleme machten. Denke das es hier im Forum genauso sein wird.

Man kann sagen das es ein Bruchteil dessen ist, was KD/Vodafon an Kunden hat.
Gerade deswegen sollte KD/Vodafon diesen kleinen Bruchteil aber nicht unterschätzen.

Aber zu behaupten das in ganz Deutschland ...... ist sehr weit her geholt.

Erholsamen Abend
STeve P
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Netzwerkforscher
Man sollte da nun auch nicht mehr draus machen als es sowieso schon ist. Man kann nur hoffen das KD ihre Segmente in den Griff bekommt bzw. Vodafone ihr Budget dafür aufstockt damit Neusegmentierungen angestoßen werden können.

Der lachende im Bunde ist halt die Telekom. Wenn die Gas geben mit ihrem Glasfaser könnten die sicherlich einige Kunden von KD wieder zurückbekommen. Dann hat Vodafone das gleiche Problem was sie schon damals hatten, also ihnen viele ehemalige Arcor Kunden weggelaufen sind weil das DSL Netz einfach eine Katastrophe war und der Service ganz übel.
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App-Professor
@devarni

Böse Zungen könnten behaupten Vodafon hat nichts gelernt..... oder es rechnet sich Smiley (zwinkernd)
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Digitalisierer
zwischen "Online gehen" und "mit Volllast permanent saugen" besteht aber noch ein Unterschied.
Natürlich kann KD nicht 100 oder 200mbit für jeden Kunden und das 24/7 konstant bereit halten. Natürlich ist das eine Mischkalkulation mit einem angenommenen durchschnittlichen Bedarf.
Bei der Telekom ist das nicht anders. Nur das es dort eben nicht die letzte Meile, sondern irgendwo weiter hinten das Backbone überlasten würde.

Der Vertrag sagt auch "bis zu xy Mbit/s"
Und dieses "bis zu" definiert KD selbst recht eng. Macht mal den KD Speedtest, wenn da von gebuchten 32 nur 22 kommen, steht da "außerhalb der Toleranz".

Weiterhin melden sich zufriedene Kunden seltener als unzufriedene.
Und es gibt viele die garnicht merken oder messen wie schnell sie unterwegs sind - gut wie schlecht.

Bei mir kam bisher immer im Rahmen der Toleranz das an was auch gebucht war.

Es gibt wohl Probleme in einigen Segmenten. Aber dass es die Mehrheit ist kann ich nicht glauben. Dann wäre der Ansturm auf das Forum sicher höher.

Auf die Gefahr hin als "KD Fan Boy" abgestempelt zu werden muss man aber auch mal die positiven Dinge bei KD erwähnen.
Außer meiner persönlichen Sicht wäre das:
- flotte Reaktion beim AVM FW Gau (unity war da langsamer, viele private Boxen sind immer noch ungepatched - auch wenn natürlich einige hier noch schneller gewesen wären)
- relativ zügige FW updates (ja, es geht vielen zu langsam, aber unity ist noch auf 6.03...)
- eine echte IPv4 Adresse (einige andere Anbieter NAT'en)
- echter Dual Stack und IPv6 (totale Fehlanzeige bei vielen anderen)
- schnelles Netz in einer Ecke wo die Telekom bis heute nur 2down/0,2up liefern kann
- die HB3 6490 (ja mit Macken, aber es gibt sie - woanders nicht)
- kaum Drosselung (ja, sie dürften ab 10GB aber machen es nur ab 60GB file sharing traffic - das ist sehr kulant - man bucht hier einen privaten Internet Zugang, keine Server Standleitung die um eine vielfaches teurer wäre. Mit Surfen und Musik streamen und Video gucken läuft man keine Gefahr in das 60GB Limit zu laufen)
- keine geblockten Ports (bei etlichen anderen Anbietern ist eingehend http, https, ntp, ftp, nntp, dns und smtp geblockt weil Server-ähnliche Konstrukte unerwünscht sind - bei KD kann ich einen kleinen Test Server mit allem und IPv6 ohne Einschränkungen fahren)
- nach Test mit Glasnost Tools keine Eingriffe in den Traffic.

Klar gibt es in Manager-Neu-Sprech noch einiges an "Entwicklungspotential", vor allem bei der (internen) Kommunikation, aber das ist woanders nicht besser.
(ich hätte da so einige Horrorstories mit lokalen Anbietern und auch mit dem rosa T auf Lager)

Meckern und Missstände anzeigen ist ok und richtig und wichtig - aber pauschale Abklatsche a la DaJackel finde ich nicht richtig und/oder zielführend.


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Forum-Checker
Steve P schrieb:

Aber zu behaupten das in ganz Deutschland ...... ist sehr weit her geholt.

In ganz Deutschland gibt es das Problem der überbuchten Segmente. Das ist systemimmanent, da braucht es kein Herumgeschwafel.

Übrigens @Steve P : Was hattest Du gerade aussagen wollen? >:->
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